Fragment 1.7: Death in Life
Das Labor lag drei Ebenen unter der Erde. Dicke Sicherheitstüren, Betonwände, Luftschleusen. Alles war darauf ausgelegt, etwas draußen zu halten. Niemand hatte darüber nachgedacht, dass das Problem längst drinnen sein könnte. Die beiden Exemplare saßen in getrennten Glaszellen. Fixiert. Überwacht. Verkabelt.
Dr. Weber stand mit verschränkten Armen vor der Scheibe von Zelle Eins.
„Herzfrequenz stabil. Cortisolwerte erhöht, aber nicht extrem. Das passt nicht zu dem Verhalten draußen.“
Das Wesen hob langsam den Kopf. Seine Augen waren klar. Nicht trüb oder leer wie bei einem der sonstigen Infizierten.
„Es reagiert auf Sie“, murmelte die Technikerin neben ihm.
„Unsinn. Es reagiert auf Bewegung.“
Dr. Weber trat einen Schritt nach links. Die Augen folgten ihm. Langsam und präzise. In der zweiten Zelle begann das andere Exemplar plötzlich mit den Fingern über den Boden zu kratzen.
„Was macht es da?“ Dr. Weber drehte sich zur Technikerin um. „Zoomen Sie die Kamera heran!“
Sie ging zum Pult und ließ die Überwachungskamera heran zomen. Linien waren zu sehen. Keine zufälligen Kratzereien, sondern gerade Striche. Dann ein zweiter Satz Linien, parallel dazu.
„Das sind… Koordinaten?“, flüsterte jemand.
Im Kontrollraum wurde es still.
Kampfwagen
Angesicht der neuen Bedrohungslage bei den Infizierten, wurden diese neuen Fahrzeuge in dienst gestellt.





Bilder: T.R. aka Wortman