40:4

Abendlicher Rundgang um den Teich.

„Ach, ich mag’s“, sage ich zum Mann beim Blick über das Wasser, „auch wenn irgendwie nicht allzuviel blüht.“ „Och“, meint er, „da blühts doch überall!“. „Ja, schon. Viele Blüten aber von wenig Arten“, grummle ich.

Und dann –

neee, das stimmt ja gar nicht! Vor der Teichsanierung gab es rund um den Teich genau drei Arten: Silber-Goldnessel, Giersch und Schneebeere.

(Einige Tage drauf habe ich weitere Arten gefunden – aber nur EINE weitere „Vorher“-Art, nämlich die Sumpfiris, die ich, weil sie IM Wasser war, zu erwähnen vergaß. Eine Zeitlang hatte es auch noch Entengrütze gegeben, die ging aber wieder weg. Also steht im Titel nun statt 38:3 40:4)

Wir beginnen aufzuzählen, was da jetzt steht

  1. Weidenröschen, zottiges
  2. Weidenröschen, Berg-
  3. Habichtskraut
  4. Bergfrauenmantel
  5. Sumpf- Hornklee
  6. Margeriten
  7. Löwenzahn
  8. Sumpf-Felberich
  9. Blutweiderich
  10. Sumpfziest
  11. Sumpfschafgarbe (Rote Liste!)
  12. Stinkender Storchschnabel
  13. Sumpf-Storchschnabel
  14. Langblättriger Ehrenpreis
  15. Waldmeister
  16. Giersch
  17. Bachbunge
  18. Sumpfdotterblume
  19. Sumpffingerkraut
  20. Mädesüß
  21. Gelbe Wiesenraute
  22. Lerchensporn
  23. Fette Henne
  24. Flattersimse
  25. Knotige Braunwurz
  26. Wiesenflockenblume
  27. Gemeine Nelkenwurz
  28. Bachnelkenwurz
  29. Wasserdost
  30. Wiesenschaumkraut
  31. Scharbockskraut
  32. Hohes Helmkraut
  33. Odermennig
  34. Spitzwegerich
  35. Gefleckte Taubnessel
  36. Gelbe Taubnessel
  37. Großer Wiesenknopf
  38. Wilde Karde
  39. Waldziest
  40. Waldlichtnelke

Mehr als verzehnfacht hat sich also die Vielfalt Dessen, was da wächst! 😃 Dazu die unterschiedlichen Sträucher und das Geißblatt.

Einiges ist angesät und -gepflanzt, Anderes kam von alleine, Alles aber ist einheimisch!

Diese Abendrunde hat mir einmal mehr klargemacht, daß ich oft ganz schön blind und taub bin für das, was wir hier geschafft (oder auch: geschaffen 😉) haben.

Ick freue mir!! 😊

2024 am Teichufer

Der Frühling war wirklich schön am Teichufer. Wiesenschaumkraut, Waldmeister, Lerchensporn blühten zwischen Gräsern.

Ab dem späten Frühjahr dann ist das Ufer explodiert, sozusagen. Viel Regen und Wärme haben geholfen. Odermennig, Blutweiderich, gefleckte Taubnessel begannen zu wuchern, zeitweise auch der Giersch, aber der zog sich nach der Blüte zuück. Die Bachbunge ist da, hat aber in diesem Jahr nicht geblüht. Und die Sumpfschafgarbe – der war es wohl zu doll, sie stand fast dauernd unter Wasser und hat das zwar wohl überlebt, aber nur als mickrige Triebe.

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Auf ca 3m Breite Sumpfhornklee und Gräser gerissen – hüfthoher Berg….

Ab Juni hat der Sumpfhornklee übernommen. Er ist hübsch, und mir war’s garnicht so aufgefallen – aber jetzt wollte ich mähen, und da hab ich’s gesehen: die Ranken liegen zäh und holzig in mehreren Lagen übereinander, man kann sie als Kissen anheben – aber der Freischneider scheitert. Ich habe sie dann weggerissen, links sieht man die Massen….

Zarteres hat da wenig Chancen.
Den Wiesenknopf hab ich mal separat freigerissen, dem gehts gut – aber Kuckuckslichtnelken, Teufelsabbiß, auch Wiesenflockenblumen konnten Gräsern und Sumpfhornklee nichts entgegensetzen

Der Blutweiderich hat massenhaft gekeimt und wächst einfach drüber hinaus, der Sumpfziest, woanders kniehoch, war größer als ich, konnte aber dieses Gewicht nicht tragen und legte sich nieder. Macht ja eigentlich nix, aber woanders ist der so hübsch, wenn er aus den Gräsern vorspitzt….. Super gekommen ist auch der Sumpffelberich. Die kurze Blütezeit war ausnehmend hübsch – danach aber habe ich meterlange Seitentriebe entdeckt, die ins Wasser ragten. Da der Teich ja eh nicht sehr tief ist, hab ich die lieber weggemacht, damit noch eine Weile ein wenig offene Wasserfläche zu sehen sein kann…. Das Sumpffingerkraut hat schöne, lange Triebe gebildet, aber nicht geblüht. Und wenn weniger Wasser da war, haben die Rehe abgekabbert, was sie an Blattwerk erreichen konnten. Naja, macht nüscht, das muß es abkönnen.

Das Geißblatt, seiner Holunder-Stütze beraubt und sehr stark geschnitten, ist wunderbar neu ausgetrieben und rankt sich nun durch den Totholzstapel. Und es blüht auch schon wieder ordentlich! Natürlich, was die Masse angeht, noch kein Vergleich zu den letzten Jahren, aber Richtung Teich habe ich sogar die Ranken geschnitten oder umgelenkt, damit es im Totholzstapel bleibt.

Insgesamt ist schon zu merken, daß unser Teichufer nicht gerade ein Hort der Artenvielfalt ist. Es sind schon einige Ansiedlungsversuche gescheitert.
Aber letztlich war ja klar, daß an dem steilen Ufer mit fettem Boden auf Lehmschicht und viel Schatten eine Hochstaudenflur wahrscheinlicher ist als eine bunte Uferwiese. Und so werden Karde, Blutweiderich, Mädesüß, Gräser, Sumpfhornklee und Odermennig wahrscheinlich dominieren, und die freie Wasseroberfläche wird wohl durch Sumpfdotterblume (die in diesem Jahr kleine Keimlinge übers Wasser geschickt hat), Sumpffelberich, Blutweiderich und Simse immer weniger werden.

 

 

Zoltan

Diesmal hat der nächtliche Sturm, Zoltan hieß er, einen Schaden angerichtet: der alte Holunder, der ja eh schon länger tot war, aber das Geißblatt noch gut gehalten hat, ist gefallen.

ImageEr war so morsch,daß er ganz unten abgebrochen ist

ImageSchade – aber wir haben damit gerechnet. Die Hoffnung war gewesen, daß er sich noch so lange halten kann, bis der kleine Abkömmling, den man auf dem Foto links sehen kann, groß genug ist, das Geißblatt zu stützen.
Wenn wir wieder gesund sind, müssen wir uns das mal näher angucken – ich fände es gut, wenn wir es hinkriegen, das ganze Gewimmel parallel zum Beet hinzulegen. Dort müsste das Geißblatt sich dann einen neuen Weg suchen. Mal gucken, inwieweit wir das „im Ganzen“ hinkriegen, oder ob wir viel zerlegen müssen.


Jetzt ist doch noch ein Befund gekommen: da sind noch Bakterien, und zwar welche, die gegen das Einmalantibiotikum resistent sind.
Habe nun eines für 5 Tage, und dann sollte die Sache endlich durch sein. Hoffentlich.

Heute ist Kopfwehtag, für den Herrn doller als für mich. Das mag auch am Sturm liegen.

Regenzeit

Im September – ich stelle fest, daß ich das Elend gar nicht hier gezeigt hatte – war er leer, unser Teich. Mittig eine feuchte Stelle, aus. Und das für Wochen.

Jetzt ist die Regenzeit angebrochen, schon länger. Und am Donnerstag dann war’s so weit:

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Der Wasserstand ist so hoch, daß das Wasser ins Zuflußrohr zurückstaut

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Da, mitten im Teich, die grünen Spitzen – das ist die Binse, die weit über Teich im Trockenen stand….

Ich bin gespannt, ob unser Durchstich zur Au bald seinen Test bestehen muß….

 

Elf von zwölf

ELF von zwölf? Ist tatsächlich schon fast wieder ein Jahr rum? Wo ist, bitte, die Zeit geblieben? Sollte stimmen, was de ole Fru schon vor Jahren sagte: je älter Du wirst, desto schneller läuft die Zeit – und das hält nie auf?

Der Teich jedenfalls ist noch immer relativ leer.

Image ImageDie „Wasserstandsanzeiger“ Simse und Froschstein zeigen: Simse trocken, Stein im Wasser – aber auch erst seit gestern wieder – da hat es ordentlich geregnet, zT mit Starkregenschauern.
Es hat insgesamt halt seit einigen Jahren schon zu wenig geregnet.
Offenbar merkt das auch das Haus: neue Risse an Stellen im Mauerwerk, an denen noch nie ein Riß war. An der Innenwand des Wohnzimmers zum Beispiel.
Ob es wirklich daran liegt? Oder vielleicht daran, daß die am Haus vorbeibretternen LKW und vor allem Landmaschinen immer größer und schwerer werden? Oft vibriert das Haus, wenn so ein Koloß untertourig vorbeibraust. Schließlich hat der immer schwerer werdende Lastenverkehr schon manchem Gebäude den Todesstoß versetzt.
Woran auch immer es liegen mag – uns wird unser Haus aller Wahrscheinlichkeit nach denn doch noch überleben….

 

 

Zehn von zwölf

Na, wie geht’s dem Teich?

Hat wieder Wasser, aber der Pegel fällt täglich sichtlich. Jedenfalls bis gestern abend. Jetzt wird er wieder steigen, denn es soll die ganze nächste Woche über ordentlich regnen.

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Der Findling links lag nach dem Regen kurz im Wasser, fast zugedeckt sogar (Ihr erinnert Euch an die Vorher-Nachher-Fotos?)… jetzt isser wieder am Teichrand.

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Momentan würde ich mal auf ca 5-10cm Wasser „über Teichgrundmodder“ schätzen, mehr nicht.

ImageWas sonst?

Der Herbst ist da. Nicht nur kalendarisch, sondern spürbar. Wenn die Sonne scheint, brennt sie- aber geh mal in den Schatten: sofort ists richtig kalt. Der Wein an der Hauswand wird rot, Blätter fallen … ja, es ist Herbst.

Wir haben schon ziemlich viel von unserer To Do-Liste abgearbeitet, dafür ist Neues nachgerückt, das ich zu notieren vergessen hatte. Nuja….

mir gehts deutlich besser, seit ich von der Hausärztin einen Vitamincocktail plus ein neues Medikament verschrieben bekommen habe, das mich besser schlafen lässt und die Schmerzwahrnehmung verändert. Seine volle Wirkung soll das nach ca 10 Tagen entfalten, aber den Einfluß auf den Schlaf hatte es ab Nacht eins. Mein Problem war ja nicht, nicht schlafen zu können, sondern, daß der Schlaf nicht erholsam war und ich oft aufwachte. Ersteres hat sich sehr gebessert.
Nichtsdestotrotz bin ich nicht wirklich glücklich damit, ständig Medikamente zu nehmen und tröste mich damit, daß auch diese frozen shoulder irgendwann auftauen wird. Und dann…..

Neun von zwölf

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Wie man sieht sieht man nix. Zur Orientierung: links die Eidechsenburg, zwischen den Blättern auf ca 13 Uhr einige Findlinge, die unterm Einlaufrohr liegen.

ImageHier zwar nicht der Zwölftel-Blickwinkel, aber einer, bei dem Ihr was erkennen könnt – erstaunlicherweise gibt es nach wie vor eine winzige Wasserfläche nach Wochen ohne Regen – außer einem einzigen vorletzte Woche nachts

Morgen soll es regnen. Allerdings war erst die Rede von 7mm mit 90% Wahrscheinlichkeit, jetzt heißts 0,9mm mit 60%….wer jetzt noch nicht kapieren will, daß wir’s verbockt haben, der möge viel Freude an seinen Scheuklappen haben.

Sehr, sehr viel ist sehr, sehr trocken, geradezu VERtrocknet. Was hält sich noch außerhalb der immer noch feuchten Hänge zum Teich und zur (ausgetrockneten) Au??
Rainfarn. Skabiosen. Wilde Möhre. Wegwarte. Fette Henne. Johanniskraut. Wasserdost. Gänseblümchen. Weißklee. Nachtkerze. Moschusmalve.

Fällt Euch was auf?
Richtig.
Alles heimische Pflanzen…..


Was sonst?

Das Haus glich in den letzten Tagen einem Sanatorium:

Nina, der alte Hund, hatte einen Abszeß – sehr schmerzhaft, und besorgniserregend, besonders BEVOR klar war, daß es „nur“ das ist. Bei uralten Tieren denkt man ja übles, wenn sie plötzlich lethargisch wirken, schlecht fressen, winseln….

Der Herr F. ist mit üblen Kopfweh krankgeschrieben

Ich bin mit Magendarm krankgeschrieben

Und die Gastmenschen litten an Schlafmangel wegen des Hundes, mit allen Begleiterscheinungen.

Aber Nina ist wieder wohlauf, desgleichen ihre Menschen. Des Herrn Kopfweh sind besser, ebenso meine Malaise (mir ist nach wie vor öfters übel, und ich bin MÜDE, aber sonst geht das)

Acht von zwölf

Das ganze Land stöhnt unter einer Hitzewelle.
Das GANZE Land?
Ein kleiner Landstrich hoch im Norden wehrt sich gegen den Sommer….

Leider wohne ich in diesem Landstrich.
Trocken ists auch hier, aber nicht sooooo trocken – selbst unser Teich ist noch deutlich als solcher zu erkennen, obwohl es auch bei uns zwei Tage mit über 30 Grad gegeben hat, an denen es Flächen- und Waldbrände gab.
Aber seht selbst:

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ImageDer große Stein da, den haben wir vor ca 3 Wochen als Zuflucht für die Frösche vor dem Kater in den Teich getan. So, daß ein Stück von ihm über Wasser lag, und zwischen Stein und Ufer genug Wasser, daß der Kater nicht dran kam.

Eine Zeit lang wurde er super genutzt, dann war er völlig unter Wasser(!), die Molche haben sich da gern drauf aufgehalten – und jetzt…. Ihr seht es ja.

Wechselnde Wasserstände….

Selbst der Holunderast hinten liegt jetzt vollständig ÜBER Wasserniveau. Vor 14 Tagen noch stand das Wasser so, daß man nicht sehen konnte, daß das rechte Aststück viel kürzer ist als das linke…

Immerhin: es ist noch eine große Wasserfläche da.

Sieben von zwölf

Sommerlich ists bei uns erst wieder seit Donnerstag.
Während der Rest des Landes bei über 30° vor sich hin stöhnte, bekamen wir nur allmählich Temperaturen über 15°, es war düster und bewölkt. Dann die Wende, schöne 25°, bei denen ich – Cortison sei Dank – kreislaufmäßig Probleme bekam und in den zum Glück üppig vorhandenen Schatten floh.

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Grasfrosch. Hätte der Herr F. ihn nicht hochgenommen, wäre er Kateropfer gewesen. 😦

Also berichte ich mal vom Donnerstag. Da wurde es nämlich offenbar auch den Tieren im Teich warm, und plötzlich gab es richtig viel zu sehen: die Pferdeegel – viele in verschiedenen Größen – schlängelten sich nah am Ufer, ein Dutzend Frösche – Grasfrösche und Teichfrösche – waren unterwegs, und irgendwann bin ich bis zu den Kniien im Teich gewesen, weil ich seltsame Wesen am Holunder, den wir als Froschsitz eingelegt haben, sah. Es waren die gestern gezeigten Libellenlarven. Aber da war noch mehr:

Gleich zwei verschiedene Molcharten (den Teichmolch konnte ich nicht einordnen, die Streifen haben mich verwirrt. Aber Obsidentify war sich zu 100% sicher!), jede Menge unterschiedliche Käfer, Rückenschwimmer (das sind übrigens Wanzen, es gibt sehr viele Arten, wahrscheinlich aber ist dies der „gemeine“ – Nononecta glauca) – uuuuuund – aber das ist sowas besonderes, das gibts später in einem Extra-Beitrag! Ich hoffe, Ihr könnt die Spannung ertragen, ich weiß, es ist FAST unmöglich! 😉

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Aber jetzt ist Samstag, der 25. – also zum Eigentlichen – dem Zwölftel-Blick. Es hat dann NICHT geregnet, auch nachts nicht. TRotzdem ist der Teich noch ganz gut zuwege. Bloß der Zwölftel-Blick….. das sieht gerad so aus:

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rechts ist, unter Kornelkirschenzweigen, der Mirabellenstumpf zu ahnen. Waldziest, knotige Braunwurz und Lichtnelken sind so hoch geschossen, daß es aus dieser Perspektive kein Wasser und keinen Überblick gibt.

Also aufgerichtet, wie auch schon im Mai, und so sieht man was. Diese Fotos hab ich wieder größer gelassen, so daß Ihr beim anklicken besser gucken könnt.

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Zwischen Binse und Krötenburg hat der Herr F. vor 10 Tagen gemäht. Zusätzlich hab ich grob gerupft, denn das Gras ist so dicht – da kann sonst nix anderes keimen. Am anderen Ufer – hier sieht’s aus wie direkt „hinter der Binse“ eine wollige Königskerze. Das, was direkt neben der Krötenburg hoch wächst, ist (neben Giersch) Odermennig.

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…. und weiter rechts neben der Königskerze, das ist eine riesige Gänsedistel (höher als meine 1,59m). Im Teich liegt, von der Binse aus in die Mitte, ein Holunderstamm. Auf dem sitzen grad drei Frösche 🙂 Die tun gut daran, denn leider findet ElMauski Frösche superspannend. Der oben ist nicht der erste und nichtmal (seit gestern) der letzte, den wir gerettet haben. ER geht regelmäßig Patrouille. Meist platscht es nur, aber manchmal erwischt er halt doch einen. Das ist echt ätzend, aber, wie manche Tierschützys vorschlagen, den Teich einzuzäunen – keine Option für uns (über 2m hoch, mit „Dach“, sonst kommt der da drüber) El Mauski einzusperren erst recht nicht. Bisher hat nie eine Katze sich für Frösche interessiert. – Man kann nie so doof denken, wie es läuft….

Der Teich ist ein Quell ständiger Freude. Es blüht und summt – wir sitzen sehr oft auf den Stufen und gucken einfach vor uns hin. Toll!!! Vielen Dank, Froschland. – Ach, für MitleserInnen in Angeln: ich habe gehört, Froschland ist doch noch/ wieder aktiv, aber wohl jetzt erst ab 200qm Teichfläche ODER in besonderen Gegenden, zB solchen, wo Rotbauchunken wandern. Also, wer Kleingewässer hat und sanieren möchte, oder anlegen: anfragen.

Sechs von zwölf

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Üppig, jetzt, der Bewuchs ringsum. Für das nächste Bild musste ich den Knipspunkt erhöhen, um überhaupt noch Teich mit drauf zu haben 🙂

ImageUnd was blüht rings um den Teich bislang?

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Außerdem Gänseblümchen, Löwenzah, Waldlichtnelke, Vergißmeinnicht, Bachbunge 🙂

Fünf von zwölf

Erstaunlich viel Wasser ist noch im Teich, obwohl es jetzt schon wieder seit Wochen nicht geregnet hat – mit Ausnahme eines kleinen Gusses gestern.

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So schön grün!!

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Es blühen Narzissen, gefleckte Taubnesseln (lila, rechts) und Katerköpfe 😉

Und, die gute Nachricht des Tages: wir haben wieder Internet und Telefon – der Techniker kam um neun, und um halb elf war alles geritzt und funktioniert! PUH!!

Gestern abend musste ich noch den Kopf schütteln: Slowenien und Frankreich haben gewählt, und ich war erleichtert, daß Erstere europafreundlich und letztere einen Spacken gewählt haben, der dafür gesorgt hat, Atomkraft als nachhaltig einstufen zu lassen, aber immerhin nicht mitten im Rußland-Krieg die ganze EU sprengen will. Man wird bescheiden in seinen Wünschen …

Vier von zwölf

Schon wieder der 25.! Die Zeit rennt!! In der letzten Zeit war es ebenso trocken wie letzten Monat naß, außerdem hat es jede Nacht noch gefroren, während tags die Sonne schien – bei 6-14° (ab Wochenende soll es wieder kälter werden) Ergebnis:

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Es sieht nach wie vor recht winterlich aus um den Teich. Aber ich habe den ersten Molch gesehen! 🙂

Die Schneeglöckchen sind fast verblüht, dafür gibt es jetzt Scilla, Lerchensporn, Wald-Goldstern, Buschwindröschen und Co – und die allerersten Schlüsselblumen. Noch sehr zaghaft. Davon später mehr, wenn sie richtig aufgeblüht sind.

 

Drei von zwölf

Endlich mal wieder Teichfotos 😉

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Keine weiteren dramatischen Entwicklungen hier. Man sieht, daß der Pegel schon wieder mächtig gesunken ist, obwohl die vorhergesagte trockene Periode immer wieder nach hinten geschoben wird. Aktuell heißt es, ab heute nachmittag regne es nicht mehr und die Sonne komme raus.

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Zum Vergleich:

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Januar

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Vor 3 Tagen. Nicht derselbe Blick, aber Ihr seht, als Anhaltspunkt, die Mirabelle liegen. Die Steine, die man auf den großen Bildern vorne links sieht, sind unter Wasser, in der Flucht Mirabelle- Teichrand weiter oben, wo er noch zu sehen ist.

Doch noch landunter.

Gestern Abend war der Teich übergelaufen. Das Gebüsch, der Gierschgraben hinterm Hügelbeet, der gesamte Weg hinter den Teichumrandungssteinen – alles unter Wasser, die Steine nicht mehr zu sehen.

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blau: die Oxbek. Kreuz o.l.: Böel, Kreuz u.r.: Brebel. Die Straße sieht man ja.

Es ist so unklar, wohin das Wasser als nächstes geht. Kein gutes Gefühl. Wir werden, wenn wir das alles soweit „durch“ haben, im nächsten Jahr doch noch einen Überlauf in die Au anlegen, und wenn wir den die nächsten 30 Jahre niemals brauchen, dann freuen wir uns. Das kann übrigens sein, denn so viel Wasser wie jetzt hatten wir eigentlich erst ein einziges Mal . Ich messe es gedanklich immer über die Senke kurz vor Brebel. Da fließt die Oxbek durch ein weites, tiefes Tal, obendrüber geht die Straße. Im Tal sind nur Pferde- und Kuhkoppeln, und das hat einen Grund, denn die Oxbek entwässert ein weites Land (unter anderem fließt auch die Entwässerungsau hinterm Haus irgendwann in sie), und schwillt oft ordentlich an. Zur Zeit ist dort ein einziger, großer See bis weit ins Höhergelegene, das Wasser füllt nach und nach das Tal. Ein einziges Mal zuvor habe ich das so gesehen, das war vor Jahren: die Pferde und Kühe hatten nur noch wenig Platz an den oberen Rändern ihrer Koppeln, alles andere war Wasser. Und wenn wir uns recht entsinnen, war DAS die Zeit, in der wir dann den Keller unter Wasser kriegten. Jetzt ists wieder so.

Heute morgen plätschert zwar weiter das Bächlein vom Acker in den Teich, doch die Steine sind wieder zu sehen, der Gierschgraben auch, nur noch der unterste Strauch des Gebüschs hat die Füße im Wasser.

Blöder als das mit dem Teich (da nervt mich vor allem der massive Nährstoffeintrag vom Acker samt Pestiziden. Ich hoffe, der Teich kippt im Sommer nicht) ist, daß jetzt doch wieder Wasser im Kellerloch steht, das wir ja extra, um den Erfolg unserer Maßnahmen zu kontrollieren, offen gelassen hatten. Bisher stehts bis knapp unterm Estrich. Ich schätze, das das jetzt kein Oberflächenwasser ist, sondern daß bei diesen Wassermengen schlicht das Grundwasser drückt. Müssen wir im Auge behalten und rechtzeitig Alles hochstapeln, sollte es naß werden. Habe mal das Loch soweit leergeschöpft (kleines Loch, 3 10-L-Eimer. Das drückt ordentlich nach), zum beobachten.

Übrigens: es regnet. Zwar nicht heftig und nicht ohne Unterlaß, aber es regnet. Erst für Mittwoch ist ein Ende der Sturm- und Regengebiete angesagt.

Man darf gespannt sein.

(Unter-)wasserwelt

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Was das ist? Das sind tauchende Schneeglöckchen!

Es hat in der letzten Zeit heftig und lange geregnet. So hab ich den Teich noch nicht gesehen:

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bis zur Treppenstufe – Teich!

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…und auch bis zum Rohr.

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BIS ZUM? Das Wasser ist im Rohr!

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Verrückt, das!

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Ob er überlaufen wird? Angekündigt ist starker Regen ab heute nachmittag bis nächsten Mittwoch

Zum Vergleich derselbe Blickwinkel im Juni 21. Da steht die Binse sogar im Wasser, sie stand oftmals auch ganz auf dem trockenen:

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