Zitate sind verheißungsvoll…

denn sie bringen oft komplexe Ideen auf den Punkt und
sie transportieren tiefe Einsichten über das Leben,
die Welt oder die menschliche Natur.   😉Image
Der Satz von Bill Vaughan, „Schneeflocken sind wie Menschen, alle voneinander verschieden. Schaden können sie, wenn sie in der Masse ihre Eigenart verlieren,“ drückt aus, dass Individualität wichtig ist; wenn Individuen (Menschen/Schneeflocken) ihre Einzigartigkeit in der Masse aufgeben, können sie schaden, was eine Warnung vor Konformität und dem Verlust der Persönlichkeit im Kollektiv ist. Er betont die Schönheit und Wichtigkeit der Vielfalt und warnt, dass Massenverhalten zur Gefahr werden kann, wenn die Einzigartigkeit verloren geht.Image

„Ich liebe den Winter, weil er mich lehrt, mich auf das Wesentliche zu besinnen.“
(Rainer Maria Rilke)ImageImage

Ein kleines Steinchen rollte munter
Von einem hohen Berg herunter.

Und als es durch den Schnee so rollte,
Ward es viel größer als es wollte.

Da sprach der Stein mit stolzer Miene:
„Jetzt bin ich eine Schneelawine“.

Er riß im Rollen noch ein Haus
Und sieben große Bäume aus.

Dann rollte er ins Meer hinein,
Und dort versank der kleine Stein.
(Joachim Ringelnatz)Image

Der Weihnachtsmarkt

ist eine sichere Erfahrung,
wenn man weiß, wie man sich vor menschlicher Kälte schützt.ImageEs ist die schöne Aufgabe des Advents,
in uns allen Erinnerungen an das Gute zu wecken und so Türen der Hoffnung zu öffnen.

ImageEingebettet in die malerische Kulisse zwischen Rathaus und St.-Jakob
gilt der Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber,
dessen Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen,
als einer der reizvollsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.ImageWeihnachtszeit

Engelschor und Kinderjubel
Alle Jahre wieder
Weihnachtsmann im Einkaufstrubel
Und die alten Lieder
Spendenkonto, Hilfsaktionen
Zeit der offenen Herzen
Wünsche, Träume, Illusionen
Und Millionen Kerzen

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Eins und zwei und drei und vier
Dann stehts vor der Tür
Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Wenn das fünfte Lichtlein brennt
Dann habt ihr’s verpennt

Überall Geheimniskrämer
Alle Jahre wieder
Gutgelaunte Unternehmer
Und die alten Lieder
Weihnachtspäckchen, Weihnachtskarten
Zeit der offenen Herzen
Viele, die vergebens warten
Und Millionen Kerzen

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Eins und zwei und drei und vier
Dann stehts vor der Tür
Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Wenn das fünfte Lichtlein brennt
Dann habt ihr’s verpennt

Christbaumschmuck im Keller suchen
Alle Jahre wieder
Weiße Weihnacht? Pustekuchen
Und die alten Lieder
Dunkle Nacht und helle Sterne
Zeit der offenen Herzen
Friedenshoffnung in der Ferne
Und Millionen Kerzen

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Eins und zwei und drei und vier
Dann stehts vor der Tür
Weihnachtszeit, Weihnachtszeit
Macht euch für das Fest bereit
Wenn das fünfte Lichtlein brennt
Dann habt ihr’s verpennt
Verpennt

Songwriter: Rolf ZuckowskiImageImage

mal philosophisch😉

Wie kann man etwas nicht haben, was es überhaupt nicht gibt?

ImageWie geht das überhaupt?
Keine Zeit haben.
Kann man denn Zeit besitzen?

Was ist Zeit eigentlich?

Zeit ist nichts Materielles.
Sie ist kein Buch, keine Nahrung oder Geld.

ImageBereits der Theologe und Philosoph Augustinus – er lebte von 354 bis 430

machte sich Gedanken über die Zeit und was sie ist.

Mit seinen Überlegungen hat er die Philosophie nachhaltig geprägt,
und gerade in einer Zeit ständig mangelnder Zeit
regen seine Überlegungen zum Nachdenken an.

Augustinus unterteilte die menschliche Wahrnehmung von Zeit
in drei Einheiten:

Die Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft.
Das Vergangene sind letztlich Erinnerungen.
Die Zukunft sind Erwartungen.
Die Gegenwart ist unmittelbar, jetzt.

Augustinus erkannte, dass Menschen Zeit verschieden erleben.
Unmittelbar vor einer Prüfung können sich Minuten wie Stunden anfühlen.

Doch in den Tagen und Wochen vor den Prüfungen rast die Zeit nur so.
Es wird einem ganz schwindelig wie sie davoneilt.
Das Erstaunliche: Es kommt immer Zeit nach.
Kann Zeit also wirklich vergehen?

Als nächstes versuchte Augustus festzulegen, was eine lange Zeitdauer ist.
Vom Jahr, zum Monat, bis zu den Sekunden.
Er erkannte: Zeit kann in immer kleinere Einheiten geteilt werden.

Wie ein Kuchen, den man zu Krümeln zerreibt.
Bei all der Krümelei bleibt ein Ergebnis:
Nur die Gegenwart ist nicht zerteilbar.
Aber die Gegenwart kann auch nicht lange sein,
denn sie wird von der Vergangenheit und der Zukunft begrenzt.
Sie ist so flüchtig, dass man sie oft gar nicht wahrnimmt.

Und wie hilft das jetzt beim Zeitmangel-Problem?

Man kann Augustinus wohl so interpretieren:
Das Vergangene und Zukünftige existiert nur als Erinnerung oder Erwartung
im eigenen Kopf.

Denke ich sehnsuchtsvoll an den letzten Urlaub, bin ich nicht am Strand.
Ich erinnere mich nur, während ich längst wieder Zuhause bin.
Genauso ist es mit den Erwartungen an die Zukunft.
Gibt es viel zu tun, und der Aufgabenberg schnürt einem scheinbar die Luft ab, sind das Projektionen in etwas, was noch nicht ist.
Also ist auch das Erwartete nicht real.
Es ist eine Vermutung, die ganz anders kommen kann.
Nur Gegenwart ist Zeit in ihrer Reinform.
Also kann man streng genommen nicht sagen „ich habe keine Zeit“.
Zeit ist immer da. Sie ist da, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.

ImageHaarspalterei?
Vielleicht – auf den ersten Blick.
Vielleicht auch auf den zweiten.
Aber…
vielleicht reicht ja einfach der Anspruch
„ ich gebe mein Bestes und nutze die Zeit, die ich gerade habe“ 😉Image

Ist nunmal so 😉

Die drei Lebensphasen

Jugend:    Viel Zeit und Energie, aber wenig Geld.
Erwachsenenalter:    Geld und Energie, aber wenig Zeit.
Alter:    Geld und Zeit, aber wenig Energie.

Deshalb… nimm das Beste aus deiner aktuellen Situation mit
und genieße das, was du hast.
Denn es ist unmöglich, alle Ressourcen gleichzeitig zu haben!ImageBin nicht ein Mensch, dem dauernd viele Witze einfallen.
Aber sozusagen das Lustige im Leben zu sehen, und die fröhliche Seite daran,
und alles nicht ganz so tragisch zu nehmen, das ist mir schon sehr wichtig.

Irgendein Schriftsteller hatte gesagt, die Engel können fliegen,
weil sie sich leicht nehmen.

Und wir könnten auch ein bisschen mehr fliegen, sozusagen, wenn wir uns nicht ganz so schwergewichtig nehmen würden.
(Papst Benedikt XVI im August 2006 gegenüber Journalisten)

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Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren,
weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern. 😉Image

Helft bitte mit… 😉

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DRINGEND gesucht wird:

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Ein Elektriker –

um Verbindung zwischen den Menschen wieder herzustellen…

und damit uns ein Licht aufgeht. 💡🙏

Ein Optiker

um manche negative Sichtweisen ins Positive zu verändern. 🥽 🌞

Ein Maler

um immer wieder ein Lächeln auf zu ernste Gesichter zu malen. 🙂 🎨

Ein Gärtner

um teils verkrautete Gedanken zu kultivieren… und Platz für Neue zu schaffen. 🌻🌱

Ein Maurer

um bröckelnden Frieden wieder aufzubauen und zu festigen. 🌍🌈🕊

Ein Mathematiklehrer

der uns wieder lehrt, auch auf andere zu zählen… 🤎

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Männlich, weiblich oder divers!

Einsatzort: überall!Image

Perfekte Partner?

Dieser nachstehende, mit feiner Ironie verfasste und entsprechend mit Augenzwinkern zu verstehende Text, begeisterte mich schon vor längerer Zeit in meiner Lieblingszeitung.

Weshalb ich ihn nun – auf meine ganz eigene Art, mit einst passend von mir dazu erstellten Bildern, – schmunzelnd mit euch teilen möchte! 😉

ImageEs besteht doch noch Hoffnung für unseren Planeten!
Vor allem dadurch, dass der Mensch so blöd ist.
Denn noch gibt er sich ja alle Mühe,
durch seine Umweltpolitik den Ast abzusägen, auf dem er sitzt.

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Aber mittelfristig werden wir,
mangels der für die Fortpflanzung nötigen Körperkontakte, aussterben
und die Natur wieder walten lassen.

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Was mich so zuversichtlich macht?
Die Technik und die daraus folgende Vereinsamung.

Wer schon mal einer Clique Jugendlicher, nicht nur in Kneipen zugesehen hat,
wie fast jeder für sich, immer wieder wie gebannt ins Smartphone starrt,
hat eine Vorahnung davon, was noch auf uns zukommt…

ImageDer nächste Schritt war sowie ist auch noch Alexa, Siri und Cortana,
die „smarten“ digitalen Sprachassistenten.
Die konnten anfangs vor allem nur dumm plappern,
aber folgende Generationen wurden zumindest immer „smarter“.
Auffällig ist auch, dass diese Dinger alle Frauennamen haben –
was natürlich manche männlichen Allmachtphantasien bedient:
eine Partnerin, die alles tut, was man sagt.
Wer wird sich da noch mit einem Wesen aus Fleisch und Blut anlegen?
Aber irgendwann wird auch die künstliche Intelligenz
die Emanzipation einfordern, vermute ich…

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Oder was sagst Du dazu, Siri? 😉

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ist das so ? ;-)

Diesen, zum mal darüber nachdenken animierenden Beitrag, veröffentlichte ich bereits 2019 und hab oft den Eindruck, dass sich dieses zwiespältige Empfinden inzwischen sogar noch ausgeprägter entwickelt hat…

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Viel Kälte ist unter den Menschen,
weil wir nicht wagen,
uns so herzlich zu geben, wie wir sind.
(Albert Schweizer)

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Herzlichkeit
ist längst nicht mehr In,
wird oft falsch verstanden,
ergibt keinen Sinn.

Sachlich korrekt, möglichst ohne Gefühl,
ist was unsere Gesellschaft anscheinend nur will.
Bist du ein Herzmensch musst du deshalb wissen –
auch wenn du nur nett bist, oder herzlich und lieb
geht mancher auf Abstand, als wärst du ein Dieb.
Denn Herzlichkeit ist ja längst nicht mehr In,
wird zu oft falsch verstanden,
ergibt keinen Sinn.

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Kinder
verfügen über zwei Superkräfte,
welche die meisten als Erwachsene verloren haben.
Die „bedingungslose Liebe“
und das völlige Fehlen
von Vorurteilen.

Mehr Zufriedenheit

im Alltag ist Ausgewogenheit.
Eine gute Balance zu finden zwischen online und offline,
zwischen Aktivität und Passivität, zwischen Individualität und Gemeinschaft.Image

Der MiesepeterImage

Wie immer lief der Miesepeter missgelaunt durch die Straßen.
Alles ärgerte ihn –
das Wetter, das Grau der Häuser, die unfreundlichen Mienen der anderen.

Da kam zufällig ein Lächeln vorbeigeflattert und da es gerade nichts Besseres zu tun hatte, hüpfte es dem Miesepeter mitten ins Gesicht und machte es sich dort gemütlich.

Der hatte das aber in seiner ganzen Muffigkeit gar nicht gemerkt und ging mit schlechter Laune weiter.

Als ihm nun andere Leute entgegenkamen, wurde er herzlich gegrüßt und alle schienen sich zu freuen, ihn zu sehen.

Das verwunderte den Miesepeter sehr und gegen seinen Willen fühlte er sich schon etwas besser.

Immer mehr Leute winkten ihm lächelnd zu.

An einem Blumenstand reichte man ihm eine Sonnenblume und wünschte ihm einen guten Tag.
Irgendwie wirkten nun die Häuser auch viel weniger grau, eigentlich sah der Marktplatz doch sogar sehr hübsch aus.
Und der Himmel schien auch schon viel blauer zu sein –
und da, war das nicht sogar die Sonne?

Als der Miesepeter nach Hause kam und seine Jacke auszog, sah er sich selbst im Dielenspiegel lächeln.

ImageUnd das fühlte sich gut an, richtig gut!

– von Tania Konnerth – „Aus der Schatzkiste des Lebens“ImageDas Leben ist wie ein Kaktus. Man kann die Stacheln betrachten oder die Blüten.

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…und manchmal wünsche ich mir, ich wäre noch im Kindergarten!
Warum? Na darum…
Schippe übern Kopf und gut isses…  😀   

der frühe Vogel

kann mich mal 😉Image
weshalb ich aber gestern leider auch nicht miterlebte,
wie meine kleinen Schützlinge die Rotkehlchen, endlich flügge geworden,
in den frühen Morgenstunden ihr Nest verließen und ich es entsprechend leer vorfand.Image
Aber Gastfreundschaft ist die Kunst,
seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen,
ohne sie am Aufbruch zu hindern. 🙂
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Und wie heißt es so schön, auch tiefsinnig :
Eine Blume macht sich keine Gedanken,
ob sie mit der Blume neben ihr mithalten kann,
sie blüht einfach…
Lasst uns also mehr wie Blumen sein! ❤ 

Unwissenheit

ist der schlimmste Fehler und
wenn jeder Fehler angemerkt wird, hört jeder Umgang auf.
Sagt ein altes SprichwortImage
Verleser sowie auch Vertipper
machen oft mehr Spaß als das Original.
Zum Beispiel mogelt sich gerne der „Schweinwerfer“ in Texte
und muss dann doch dem Scheinwerfer weichen.
Jedoch auch an sich korrekt geschriebene Worte
geben manchmal Rätsel auf.
Vor allem wenn unser Gehirn das Wort geistig anders betont.
Zu welcher Rasse gehören wohl die „Blumento-Pferde“?
die sich kurz darauf in Blumentopferde verwandeln.
Auch beliebt ist der „Urin stinkt“.
Wobei man erstmal irritiert vom Gedruckten aufschaut,
um dann zu erkennen, dass der Urinstinkt gemeint ist.
Und wer einmal Goethes Prometheus-Gedichtanfang als
„Bedecke deinen Himmel, Ze Us“ interpretiert gehört hat,
wird Zeus fortan wahrscheinlich immer so lesen.
Gleich danach kommt dann auch das bekannte Drama
von Friedrich Schiller „Krawalle der Liebe“.
Was auch sonst sollen Kabale bitteschön sein? 😉