ist doch so, oder ?

Jeder Mensch hat drei Charaktere:
Den, den er zeigt, den, den er hat, und den, den er zu haben glaubt.
(angelehnt an Alphonse Karr)

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Alles auf der Welt hat ein zweites Gesicht,
die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles!Image

Aber… um geliebt zu werden, sollte man zumindest liebenswert sein –
und das auch wirklich ehrlich, nicht nur so zum Schein.

Dieser Satz unterstreicht, dass wahre Liebe und echte Verbindungen
auf Authentizität basieren, nicht auf Inszenierung.
Liebenswert zu sein bedeutet,
ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein,
statt sich für Anerkennung zu verstellen.Image

Ein Sprichwort besagt:
„Man kann sein Gesicht waschen, aber nicht sein Herz“.  😉Image

Es war einmal…

ein kleiner Engel.

ImageDieser Engel wurde auf die Erde entlassen noch bevor er fliegen konnte.
Also kam es wie es kommen musste und er stürzte ab.
Viele Jahre lang war der Engel einsam,
bekam Angst vor den Menschen

und ihrer Welt.
Er war verzweifelt und traurig.

Er verstand nicht, wie die Menschen in einer solch kalten Welt leben konnten
und wie sie es schafften, glücklich zu sein.

Doch auch das lernte er schnell.
Denn die Menschen kümmerten sich einfach nur um sich, nicht um die anderen,
denn das wäre Schwäche, das könnte sie zum scheitern bringen.

Jeder Mensch lebte in seiner eigenen kleinen Welt, umgeben von einer rosa Seifenblase,
die sie von nichts ankratzen ließen.

Und dieser kleine Engel lebte zwischen den Menschen und ihren Welten.
Niemand interessierte sich dafür, wie es dem Engel ging,
oder wieso er so traurig war.
Seine Flügel waren vom Sturz auf die Erde gebrochen.
Also konnte er nicht zurück.
Ihm bleib nur die Einsamkeit…

Eines Tages begegnete der kleine Engel einem Menschen, der anders war.

Er sah den Engel und fragte ihn was los sei, wieso er traurig sei,
und er sah auch die gebrochenen Flügel.
Er hatte keine Angst davor, dass seine Seifenblase zerplatzen könnte
und nahm den Engel bei sich auf.
Er gab ihm ein Zuhause, Liebe, Geborgenheit und er versuchte
des Engels Flügel zu heilen.
Er pflegte den kleinen Engel, obwohl es ihm selbst schlecht ging.

Dieser Mensch zeigte dem Engel,
dass die Menschen nicht nur grausam sein können.

Und der Engel begann etwas Neues zu entdecken. Die LIEBE.

Der Engel liebte diesen Menschen, so wie der Mensch den Engel.

Doch es kam dazu, dass der Mensch seine Hoffnung verlor
und schwächer wurde.

Das machte den Engel sehr traurig,
denn er hatte Angst den Menschen zu verlieren.

Eines Tages verließ für einen kurzen Augenblick auch den Engel die Hoffnung
und der Mensch, sowie der Engel begannen zu fallen.

Aber das konnte der Engel nicht zulassen!
Da war dieser Mensch, der ihm so vieles zeigte, für ihn da war
und ihm zeigte, was LIEBE ist!
Der Mensch den er liebte, mehr als sich selbst, für den er alles,
wirklich alles tun würde!

Erst im Fallen bemerkte der Engel, dass er Flügel hat.

Also gab er alles.
Er strengte sich an, versuchte zu fliegen.
Seine Flügel waren noch immer verletzt,
doch wenn er dem Menschen in die Augen sah,
wenn er seine Nähe spürte, kam die Hoffnung zu ihm zurück.

Und in jedem dieser Augenblicke, so klein sie auch waren,
bewegte der Engel leicht die Flügel.
Es tat furchtbar weh, aber er gab nicht auf,
denn er hatte diesen wundervollen Menschen an seiner Seite.

Der kleine Engel mit den verletzten Flügeln kämpft um jeden Zentimeter
den die beiden an Höhe gewinnen konnten.

Er hielt den Menschen genau so fest, wie der Mensch den Engel.
Denn selbst wenn ihn manchmal die Hoffnung verließ,
war ihm jetzt eines klar.

Wenn es sich nicht lohnen würde, für die LIEBE zu kämpfen
und alles zu geben.
Für was denn dann?
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Wichtiger denn je!

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Es gibt ein Staunen über die Alltäglichkeit hinaus.

Es gibt eine Freude, die überwältigt.

Es gibt eine Liebe, die nicht berechnet.

Es gibt eine Treue, auf die man sich verlassen kann.

Es gibt eine Hand in der Hand des anderen

und ein Lächeln von Mensch zu Mensch.Image

Diese wiederholten Sätze stammen aus dem letzten Brief
des Theologen Dietrich Bonhoeffer,

der im April 1945 kurz vor seiner Hinrichtung geschrieben wurde.
Sie sind Teil seiner Gedanken über das Leben, den Glauben und die Liebe,
auch angesichts des bevorstehenden Todes.

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rein menschlich ;-)

Oder auch – menschlich im Reinen ♥️

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Manchmal – steht man sich nur selbst sehr im Weg
manchmal – ist es auch für so manches schon zu spät
manchmal – möchte man nur mal einfach laut schreien
manchmal – auch ganz still, in sich selbst gekehrt sein
manchmal – geht man besser auf Distanz im Leben
manchmal – möchte man von sich fast alles hergeben
manchmal – verliert man mitunter auch kurz sein Ziel
manchmal – vergisst man, was man überhaupt will
manchmal – sagt man zu viel von sich zu offen aus
manchmal – macht so mancher sehr Böses daraus
manchmal – zieht man sich dann nur noch zurück
manchmal – verlässt man sich auch nur auf sein Glück
manchmal – genügt für manches ein ganz kleiner Stoß
manchmal – überlegst du, halt ich fest oder lass ich los
manchmal – wird dir plötzlich so manches sehr bewusst
manchmal – ziehst aus manchem du einen Entschluss
manchmal – weiß man nicht, wohin das Leben führt
manchmal – ein Gefühl, das uns innerlich berührt
manchmal – auf der Suche nach sich selbst
manchmal – versperrt man sich selbst
den klaren Blick auf
die Welt.

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Lass mich nicht verwirren – von manchen offenbar Irren
Die nur noch schaden wollen – nach langem sinnlosen Grollen!

ImageUnd manchmal genügt dann auch schon eine kleine Ruhepause
im Herzen der Natur
um wieder zur eigenen Mitte zu finden. ♥️

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Ein Tag im April

kann trotz Wetterkapriolen sehr schön sein. 😉Image
Aller Dinge Anfang ist ein Tag im Frühling.
( aus Carmina Burana)

Morgens die erste Schachbrettblume im Garten gesichtet
und auch bei Regen leuchten die Farben der Frühjahrsblüher sehr schön. 🙂Image
Nach letzter Krankengymnastik in der Stadt mal kurz nach den Störchen geschaut.Image

Nachmittags dann im Botanischen Garten,
der bei uns seit gestern auch endlich wieder geöffnet ist.Image

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Eichhörnchen gerade noch so erwischt… ❤

… tierisch schöne Momente ❤ ImageDas Leben besteht aus seltenen einzelnen Momenten
von höchster Bedeutsamkeit und unzählig vielen Intervallen,
in denen uns bestenfalls die Schattenbilder jener Momente umschweben.
Die Liebe, der Frühling, jede schöne Melodie,
das Gebirge, der Mond, das Meer –
Alles redet nur einmal ganz zum Herzen:
wenn es überhaupt je ganz zu Worte kommt.
Denn viele Menschen haben jene Momente gar nicht
und sind selber Intervalle und Pausen
in der Symphonie des wirklichen Lebens.
(Friedrich Nietzsche)