Eins ums andere füllt immer mehr mein Sein. Ich stapfe durch die Stapel, die noch aufgesogen werden wollen. Frag mich, wie ich werde Herr der Lage. Es fällt so schwer die Wahl. Selten füllt eins wirklich meinen dürstend Geist.
So nehm ich eines, vertief mich kurz darein, um gleich ein zweites vorzuziehn. Und ein drittes wartet hinterdrein. Dies sind drei von vielen, und unaufhaltsam verrinnt die Lebenszeit.
So ich mich beeil, und nicht zu lang verbleib bei einem, so wären tausend leicht noch möglich… Oh, welcher Utopie fall ich jetzt anheim?
Gelähmt vom Übermaß an ihnen, sitz ich da und muss verweilen.
Ein Plan muss her, eingeteilt die Zeit, die mir noch verbleibt…
Aber still und ruhig liegen sie da, die von Menschenhand geschrieben, ungerührt von meinem Denken … und werden auch noch liegen, wenn längst ich nicht mehr bin…
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Bild: pixabay / EliFrancis
Text: © Morea Dark








