RainerSeiner Neu

Privates von Rainer B. ab 2024

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Schwachhausen-Camping Juli 2025

Unser Kurzurlaubsziel:

Retour à la nature –

Zeltcamping Am Allerstrand

Kleiner Diaabend:

Fiete

Als ich am Sonntag Abend mit unseren Pizzen auf den Campingplatz zurückkehrte kam mir ein mittelkleiner Hund entgegengelaufen. Ungewöhnlich, eigentlich herrscht dort Leinenpflicht! Ein Streuner? Als wir beim Essen saßen kamen 3 Mädchen „aus der Nachbarschaft“ vorbei, fragten, ob wir einen Hund vermissen. Es ging um den mittelkleinen … Nein, wir vermissten keinen. Ein paar Minuten später kam der Streuner zu uns. Setzte sich in respektvoller Entfernung, bettelte nicht, sein Blick bot nur Hilfe an: Falls wir unsere Pizzen nicht schaffen sollten oder Probleme mit dem Rand hätten … Auf das 2. Angebot kamen wir gern zurück!

Und ich überlegte – einfach streunen lassen? Oder aber war der vielleicht irgendwo ausgebüchst, traute sich nicht nach Hause, was weiß ich? Und man sah an seinen seiten ein paar längst verheilte Verletzungen – Autounfall, Ärger mit anderen Hunden, ganzwasanderes? Rief mal den Platzwart an, der glaubte nach meiner Beschreibung, den mk.H. zuordnen zu können, kam vorbei, wusste doch nicht, zu wem der gehört. Also beschloss ich, zusammen mit mk.H. loszuziehen und der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Mit gelegentlichen Wettlaufeinlagen hielt ich ihn bei Laune (er hat IMMER gewonnen) so kamen wir bei einer campenden Hundebesitzerin vorbei. Deren 2 große Hunde waren vom Erscheinen des Artgenossen nicht begeistert. Die Camperin wusste nichts über Herkunft von mk.H., gab mir aber ein paar Leckerlis und eine Hundeleine. Anlegen scheiterte zunächst, ich bedankte mich und wir zogen weiter. Nach ein paar weiteren Wettläufen schaute mk.H. in ein Campinganhänger-Vorzelt, wo gerade gekocht wurde. Der hat aber auch ein Näschen 😉

Köchin und Koch waren sich sicher, dass mk.H. Streuner Fiete aus dem Dorf war, zu wem er nun gehörte konnten sie aber auch nicht sagen. Mit vereintem Geschick gelang es uns, mk.H. an die Leine zu legen.

Weiter ging es Richtung Dorf Schwachhausen. Unterwegs musste mk.H. allerlei nachschauen, markieren, …, aber wir kamen gut voran. Als erstes mal zum Dorfladen! Nein, Hofladen, aber ich sage immer erst mal Dorfladen.

Die Ladenbesitzerin erkannte Fiete sofort, wusste Bescheid, „… der ist vieeeel in der Umgebung unterwegs!. Und beschrieb mir den weg zu Herrchen und Frauchen.

Also weiter. Fiete schien sich richtig ein bisschen darauf zu freuen, mal wieder zu Hause `reinzuschauen, ging die letzten 1-200 m immer 1 ½ Hundelängen voraus. Geklingelt, Frauchen war da, Wiedersehensfreude, „Ja, der ist viel Unterwegs, kommt aber auch immer wieder zurück …“ Noch kleiner Klönschnack, dann zog ich wider davon; Fiete schaute derweil schon, ob alles noch am gewohnten Platz war.

Ich gab noch die Leine zurück, informierte alle Beteiligten über den Ausgang der Geschichte! Nettes kleines Erlebnis!

Was haben wir sonst noch so gemacht?

Um die Ecke gedacht! Grübelte dabei: „Um die Ecke gedacht“ – neu gedacht?!: Statt Herrn Eckstein denkt sich ein KI-System ein neues „Um die Ecke gedacht“ aus. Und die Leute lassen dann die KI auf ihren Smartphones …

Insekten beim Kreisen zugeschaut!

Ich natürlich gepaddelt. Bootsrutschen waren gesperrt, aber Mühlenkanaltour war schön. Hatte etwas Sorge wegen meiner in letzter Zeit etwas „knackigen“ rechten Schulter, aber paddeln war problemlos. Traf wieder das freundliche Schwänepaar …

Ganz etwas neues erlebt! Süßkirschen vom Boot aus geerntet. Na ja, eine Süßkirsche, der Baum war so gut wie leer. Aber die eine war klein, aber fein!

Und einen Tag zog eine Schwänefamlie hinter dem Campingplatz die Aller entlang flussabwärts. Sehr diszipliniert, große Schwäne vorn und hinten, dazwischen 5 halbwüchsige. Schon recht groß, aber noch ohne „richtige“ Federn. So ein ausgestreckter Feder-loser Flügel sieht schon etwas merkwürdig aus

Ein paar Akkustik-Impressionen zu Zeltcamping deutscher Sommer 2025 hier! Spoiler: dramatischer wird es in Minute 50! Das ständige rein – raus – rein – raus aus dem Zelt bei jedem Schauer brachte Martina an ihre Grenzen.

Natürlich auch Hofladenbesuch, habe den endlich mal „gemappt“ – Betreiberin wünschte sich minimalistischen Eintrag!

Nur so gesessen. Nähere Umgebung erkundet. Was man halt so macht!

Tja – so war`s

 

 


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Campingwochenende in Schwachhausen „Allerstrand“

Nach unserem ganz-ganz-kurzen Testlauf haben wir am Wochenende mit dem 4.08.2024 gleich noch einen etwas längeren Miniurlaub auf dem Allerstrand-Campingplatz in Schwachhausen gemacht.

Donnerstag 2024-08-01

  • Dank guter Vorbereitung am Vortag hatten wir den Punto noch zu erträglich warmer Morgenzeit beladen.
  • Anschließend noch schnell ein Kaltgetränk auf dem Balkon, und dann ging es los.
  • Noch schnell den GLS-Boten gefragt, ob mein dienstlich erwartetes Paket auf dem wagen war – nein!
  • Problemlose Fahrt nach Schwachhausen, Martina gab im Ort ein Urlaubsanfangs-Eis aus. 3 Kugeln mit Sahne „im Eisgarten“ unterm Baum. War lecker, der Laubbläser allerdings etwas nervig.
  • Beim Zeltaufbau festgestellt: Kabeltrommel Zuhause vergessen (sooo gut war die Vorbereitung vielleicht doch nicht?). Lieber (wir beide) zum ersten mal in unserem Leben einen toom-Baumarkt betreten, 10m-Kabel gekauft (Martina hatte vorher im Internet …).  Ist inzwischen wieder verkauft.
  • Abends Sonnenuntergang, Starenschwärme, wie das so ist.

Freitag, 2024-08-02

  • Rutschpartie – was sonst! Bei meiner 2. Fahrt rannte jemand neben mir her, glaube wohl, so’nen Heini der mit einem Gummmiboot da ‚runter fährt aus dem Wasser ziehen zu müssen
    • Vieeeele Parungslibellen, auf der Rückfahrt viele Schwalben im Tiefflug gesehen.
    • Hier sah ich seltsames Plastik im Wasser.
  • Dann noch mal ein wenig umhergestromert. Sah seltsam verkleidete Pferde, …
  • Abends Sonnenuntergang, Starenschwärme, wie das so ist.
  • Als wir zu Bett gingen fingen die Jugendlichen an zu feiern, hat uns nicht gestört.
  • Musste die nacht mal ‚raus, sah sehr eindrucksvollen super-hellen Meteoriten. Toll!



 

Samstag, 2024-08-02

  • Mühlenkanaltour
    • Zu wenig Schatten unterwegs, besonders auf der letzten Alleretappe, ich war ganz schön dehydriert …
    • Unterwegs schwamm ein Nutria am Ufer vor mir weg, machte dabei mächtig Lärm; klang wie „Nutria macht Arschbombe vom 10er“!
    • Freundliche Schwäne! Ein Paar wich in einen Seitenarm aus, um mich vorbei zu lassen. Und ein anderes Schwanenpaar ließ mich recht entspannt nah heran, weil ich eine größere Paddlertruppe vorbeilassen wollte.
    • Am Wehr unerhalb von Schwachhausen holten mich die Paddler nach ihrer Pause am unteren Mühlenkanalwehr (in der Nähe eines Campingplatzes) wieder ein. Da endete deren Tour – DESHALB hatten die auf mich so erfahren gewirkt …
    • Eine Paddlerin kühlte sich vor dem Aussteigen noch Rücken. Im Boot sitzend, den Rücken auf der Aller …
    • Ein Paddler fuhr am Wehr noch die Gasse herunter, nachdem ich’s vorgemacht hatte. Nicht so elegant …
    • Abends dann schon ab Abenddämmerung Lärm von nebenan. Dem Campingplatzbesitzer gelang es, vorübergehend die Lautstärke zu dämpfen.

 

Sonntag 2024-08-04

  • Wofür braucht man beim Zelten ein Smartphone? Um sich das Videotutorial für das Zusammenlegen des Wurfzelts anschauen zu können!
  • Ich sah Düsenjet-Modellflugzeug-Kunstflug in der Ferne
  • Ein Duschnachbar benutzte ein Duschgel mit Duftnote Hundedurchfall-Katzenkotze-Oleander

 

Montag, 2024-08-05

  • Gemütlich gefrühstückt, und dann gaaanz gemütlich gepackt. Ohne Videotutorial!
  • In Wienhausen gab’s leider kein Eis, die Eiskiele hatte noch geschlossen.
  • Bisschen ausgeruht, Bierchen auf dem Balkon, dann Ausrüstung aus dem Punto geholt, gleich zum Trocknen aufgehängt, …

 

Fazit:

War wieder schön! Obwohl das ganze verlängerte Wochenende kein Eiswagen auf dem Campingplatz gewesen ist.

 

 

 

 


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Zelten in Schwachhausen

Ancampen 2024

Schon seit etlichen Wochen wollten wir mal für ein – vielleicht auch sehr – verlängertes Wochenende mal wieder zum Zelten nach Schwachhausen fahren. Aber Termine, Wetter, … Irgendetwas war immer. Aber dann das Wochenende nach dem 27.06.! Hatte zwar Montag drauf, Termin, aber da MUSSTEN wir einfach …

Enttäuschung: der Hofladen in Eicklingen, bei dem wir sonst immer unser Campingurlaub-Eröffnungseis essen, hatte geschlossen. Na ja, gab es halt ein EDEKA-Cornetto in Wienhausen. Sah mit seiner Plexiglaskuppel aus wie ein Raumfahrt-Abfallprodukt.

Als wir ankamen dräute schon – wie erwartet – Donnergrollen in der Ferne. Um rechzeitig mit dem Aufbau fertig zu sein, bevor der Regen loslegt, haben wir alle Zeltausrüstung zu Fuß zur Zeltwiese geschleppt. Als wir alles da hatten kam die Campingplatzwartin, verriet uns den Schrankencode.

Beim Aufbau zeigte sich etwas Trainingsmangel: Keine Heringe im Heringsbeutel 😨😨😨 !!  Dafür 2 Ersatzheringsbeutel 😕 😄

Nette kleine Gewitterpause (wir hatten das Zelt rechtzeitig aufgebaut) im Schlafsack, der Rest des Tages war dann ganz ok. Schön herumgesessen, lauwarme Eierravioli zum Abendessen – ich war etwas aus der Übung – und kein Jugendlichenlärm.

Dann – der große Tag!

Bootstour! Begann – dank Martina – mit dem wahrscheinlich best-dokumentierten Rutschpartie-Aufbruch ever:

Dann am Wehr oberhalb des Platzes

Leider dieses mal kein Filmteam dabei, deshalb nur:

 

2x die Bootsgasse heruntergerodelt. Das war dieses Mal ganz-schön-flott! Sonst schaffte ich es immer, mit dem Anlauf genug Fahrt aufzunehmen, um unterwegs noch schneller als die Strömung zu sein. Da fährt der Twist ganz von selbst geradeaus die Gasse herunter. Aber dieses mal fuhr ich unterwegs streckenweise „rückwärts“. Das erfordert dann doch einige Konzentration beim Kurs halten. Aber ging gut, hatte das nicht verlernt.

Dann ging’s wieder zurück, hatte unterwegs noch eine Flaschenpost aufgesammelt …

Nachmittags dann noch ein Besuch im Aller-Florenz – also im Eiscafé Florenz in Wienhausen. Waffel mit 2 leckeren Kugeln unter’m Baum im Hof mitten im Dorf- und Touritreiben …

Sonst war noch:

  • Am ersten Abend: Feldhasen auf dem acker gegenüber gesehen
  • Eintagsfliegentänze allüberall
  • Wir waren natürlich auch noch im Dorfladen. Kauften dies und das, sahen im Hof ein Storchenpaar bei der Kinderaufzucht …
  • Ich war fasziniert von den „verliebten Schmetterlingspaaren“. Immer wieder sahen wir 2 Kohlweißlinge einander umkreisen.
  • Abends hörten wir ein hungriges Waldohreulen-Junges ganz in der Nähe.
  • Am Freitag Abend gingen wir noch mal an der aller und sahen in der Ferne einen riesigen Stareschwarm – das müssen mehrere zehntausend Vögel gewesen sein. Sehr eindrucksvoll!
  • Also eine Komplett-Dusche für 50 ct – das haben wir beide niemalsnienicht hinbekommen.
  • Und ich war nach den Tagen dort ganz-schön-ter-stochen!

Eigentlich wollten wir ja bis Sonntag bleiben, aber der Wetterbericht prophezeite Regen für die Nacht und für den Zeltabbau – ach neeee!

Dann lieber demnächst noch mal.

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