Unser Kurzurlaubsziel:
Retour à la nature –
Zeltcamping Am Allerstrand
Kleiner Diaabend:
Fiete
Als ich am Sonntag Abend mit unseren Pizzen auf den Campingplatz zurückkehrte kam mir ein mittelkleiner Hund entgegengelaufen. Ungewöhnlich, eigentlich herrscht dort Leinenpflicht! Ein Streuner? Als wir beim Essen saßen kamen 3 Mädchen „aus der Nachbarschaft“ vorbei, fragten, ob wir einen Hund vermissen. Es ging um den mittelkleinen … Nein, wir vermissten keinen. Ein paar Minuten später kam der Streuner zu uns. Setzte sich in respektvoller Entfernung, bettelte nicht, sein Blick bot nur Hilfe an: Falls wir unsere Pizzen nicht schaffen sollten oder Probleme mit dem Rand hätten … Auf das 2. Angebot kamen wir gern zurück!
Und ich überlegte – einfach streunen lassen? Oder aber war der vielleicht irgendwo ausgebüchst, traute sich nicht nach Hause, was weiß ich? Und man sah an seinen seiten ein paar längst verheilte Verletzungen – Autounfall, Ärger mit anderen Hunden, ganzwasanderes? Rief mal den Platzwart an, der glaubte nach meiner Beschreibung, den mk.H. zuordnen zu können, kam vorbei, wusste doch nicht, zu wem der gehört. Also beschloss ich, zusammen mit mk.H. loszuziehen und der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Mit gelegentlichen Wettlaufeinlagen hielt ich ihn bei Laune (er hat IMMER gewonnen) so kamen wir bei einer campenden Hundebesitzerin vorbei. Deren 2 große Hunde waren vom Erscheinen des Artgenossen nicht begeistert. Die Camperin wusste nichts über Herkunft von mk.H., gab mir aber ein paar Leckerlis und eine Hundeleine. Anlegen scheiterte zunächst, ich bedankte mich und wir zogen weiter. Nach ein paar weiteren Wettläufen schaute mk.H. in ein Campinganhänger-Vorzelt, wo gerade gekocht wurde. Der hat aber auch ein Näschen 😉
Köchin und Koch waren sich sicher, dass mk.H. Streuner Fiete aus dem Dorf war, zu wem er nun gehörte konnten sie aber auch nicht sagen. Mit vereintem Geschick gelang es uns, mk.H. an die Leine zu legen.
Weiter ging es Richtung Dorf Schwachhausen. Unterwegs musste mk.H. allerlei nachschauen, markieren, …, aber wir kamen gut voran. Als erstes mal zum Dorfladen! Nein, Hofladen, aber ich sage immer erst mal Dorfladen.
Die Ladenbesitzerin erkannte Fiete sofort, wusste Bescheid, „… der ist vieeeel in der Umgebung unterwegs!. Und beschrieb mir den weg zu Herrchen und Frauchen.
Also weiter. Fiete schien sich richtig ein bisschen darauf zu freuen, mal wieder zu Hause `reinzuschauen, ging die letzten 1-200 m immer 1 ½ Hundelängen voraus. Geklingelt, Frauchen war da, Wiedersehensfreude, „Ja, der ist viel Unterwegs, kommt aber auch immer wieder zurück …“ Noch kleiner Klönschnack, dann zog ich wider davon; Fiete schaute derweil schon, ob alles noch am gewohnten Platz war.
Ich gab noch die Leine zurück, informierte alle Beteiligten über den Ausgang der Geschichte! Nettes kleines Erlebnis!
Was haben wir sonst noch so gemacht?
Um die Ecke gedacht! Grübelte dabei: „Um die Ecke gedacht“ – neu gedacht?!: Statt Herrn Eckstein denkt sich ein KI-System ein neues „Um die Ecke gedacht“ aus. Und die Leute lassen dann die KI auf ihren Smartphones …
Insekten beim Kreisen zugeschaut!
Ich natürlich gepaddelt. Bootsrutschen waren gesperrt, aber Mühlenkanaltour war schön. Hatte etwas Sorge wegen meiner in letzter Zeit etwas „knackigen“ rechten Schulter, aber paddeln war problemlos. Traf wieder das freundliche Schwänepaar …
Ganz etwas neues erlebt! Süßkirschen vom Boot aus geerntet. Na ja, eine Süßkirsche, der Baum war so gut wie leer. Aber die eine war klein, aber fein!
Und einen Tag zog eine Schwänefamlie hinter dem Campingplatz die Aller entlang flussabwärts. Sehr diszipliniert, große Schwäne vorn und hinten, dazwischen 5 halbwüchsige. Schon recht groß, aber noch ohne „richtige“ Federn. So ein ausgestreckter Feder-loser Flügel sieht schon etwas merkwürdig aus
Ein paar Akkustik-Impressionen zu Zeltcamping deutscher Sommer 2025 hier! Spoiler: dramatischer wird es in Minute 50! Das ständige rein – raus – rein – raus aus dem Zelt bei jedem Schauer brachte Martina an ihre Grenzen.
Natürlich auch Hofladenbesuch, habe den endlich mal „gemappt“ – Betreiberin wünschte sich minimalistischen Eintrag!
Nur so gesessen. Nähere Umgebung erkundet. Was man halt so macht!
Tja – so war`s



















































