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Du hast mir mal wieder die Augen geöffnet,
in deiner Milde und unendlichen Geduld
und doch mit eindringlichen, ernüchternden Worten.
Worte, deren Wahrheitsgehalt mir Stiche versetzt haben.
Es ist ja nicht wirklich schwer zu begreifen,
es ist schwer anzunehmen,
die Wahrheit,
die so ganz anders ist als jede Vorstellung.
Ich selbst hab mich als blindes Huhn bezeichnet,
aber es ist nicht unbedingt die Blindheit,
es ist das Festhalten wollen
an einer ach so schönen Vorstellung,
an einem Klischee, einem Irrglauben.
Nun erkenne ich,
wie fehl ich gelaufen bin.
Ob mich das an weiteren Fehlgängen hindert?
Wie viele Irrungen habe ich noch gar nicht erkannt?
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