Sonntag, 260104

Draußen ist sonntägliche Ruhe, dekoriert vom hellgrauen Tageslicht. Ich spüre der Nacht und dem gestrigen Tag nach. Zeit mit Freunden verbracht, Austausch und anschließend talwärts was essen gewesen, mit dem mutigen Rest, der dem Wetter trotzte. Beeindruckend: Ein Mensch, der dort aushilft, neben der Rente. Er weiß, dass wir jeden ersten Samstag im Monat kommen und richtet unseren Tisch liebevoll her, bereitet zuhause kleine Vorspeisen selbst zu. Man merkt ihm die Freude an seinem Tun an, das beeindruckt mich immer wieder.

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Passe deine Pläne nicht den Umständen an, sondern sehe zu, wie du sie verwirklichst.
(Ein temporärer, amerikanischer Freiberufler-Kollege)

Hat mich nachhaltig beeindruckt, dieser Mensch. Seine Worte, die mehr nebenbei fielen, hallen in mir nach, so ist das manchmal. Menschen tauchen aus dem Nichts auf, bleiben mehr oder weniger lang oder kurz, hinterlassen eine Botschaft und verschwinden wieder. Sie sind kein „Zufall“, sondern kommen gerade recht, glaube ich.

Von daher – 14

Monate noch. Zeit mit Menschen, denen mein körperliches/psychisches/nervliches Wohlergehen größtenteils gleichgültig ist. Was sie wirklich interessiert, sind die eigenen Pläne im wirren Machtkonstrukt eines Großkonzerns. Das schöne Bild, das erwartet wird. Fein ausgefüllte Formulare und Dokumentationen. Arschabsicherung de luxe. Ich richte mich darauf ein.

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Großes Geschliddere allseits.

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Montag, 231016

Seit gestern läuft unsere Heizung, der alte Mann brauchte keine 5 Minuten, um das spitzzukriegen und seinen Lieblingsheizkörper zu okkupieren. Heizkörper sind von Katzenhaaren befreit und das Autochen hat schon Winterräder, Eisbären und Pinguine können kommen.

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Neues Phon, neue Kamera, ich bin begeistert.

Der Werkstattkater:

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Und – mon Lilith mit Wort zum Montag:

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Third PlaceNordpol in der Nordstadt.

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Montag, 210208

Am Samstag habe ich nach dem abstellen des Bobby-Cars noch alle Schlösser durchgesprüht. Vergebens, wie sich heute früh zeigte. Wasser & Frost – den Kleinen kann ich wohl erst wieder bewegen, wenn es taut …

Gestern noch habe ich in weiser Voraussicht mein altes Bike durchgesehen, Züge durchgesprüht, Luft, Kette gepflegt. Dank derangierter Leisten und Unterarmsehnen bin ich dieses Jahr tatsächlich noch nicht gefahren. Wenn ich bedenke, dass ich viele Jahre nur Rad gefahren bin… Das Teil funktioniert wenigstens auch im Eis. Kritisch sind nur die Straßenübergänge, da schiebe ich teils lieber. Die Nordbahntrasse jedenfalls ist frei und wird regelmäßig geräumt. Gut so!

Wheeler 1400 Crossline, Bj. Anno 1993, nachgerüstet mit Deore-Komponenten rundherum, nur der Rahmen ist noch original.

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Ibuprofen – Chapter lässt grüßen …

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Nachtrag: Diskussionen am Arbeitsplatz ergaben ganz klar: Merkel ist schuld. An allem, also auch am Wetter. Hat sie nun davon, die Russen ärgert man nicht einfach so. Als Reaktion darauf haben die Russen den Jetstream zusammenbrechen lassen und nun ist Russenpeitsche strenger Ostwind allerorten. Mindestens. Das kriegen die hin, weil die mit Bill Gates zusammenarbeiten, und wenn einer weiß, wie das geht, dann der.

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