skizze (175)



es scheint, ich schreibe gegen die zweifel an, gegen die traurigkeit und schwere der zeit. es scheint, ich verschreibe mich dem grün, den bäumen, dem wasser, der erde. diese verbundenheit im wort, und darüber hinaus, als hielten sich die wörter an den händen, bildeten eine kette, die immer weiter ginge, und auch dich irgendwann berührte. dieses gefühl, durch sprache den dingen näher zu kommen. gedichte, wundersame wesen einer eindringlichkeit. es scheint, ich schreibe mich einem kern zu, und gleichzeitig in die weite der welt.


©diana jahr 2026