Der Autor Thunar Jentsch hat sich in einem schönen Buch den Bauplastiken in der Hamburger City gewidmet. Zehn Jahre Arbeit steckt in dem großformatigen Buch.
Es gibt sehr bekannte Bauplastiken, die prominent im Stadtbild sind. Ein Beispiel dafür ist die Figur von St. Ansgar auf der Hamburger Trostbrücke. Doch der Autor hat mit stets nach oben zeigendem Blick vielen Gebäuden die sichtbaren, aber nicht gesehenen Plastiken entlockt.
Die Beletage (von franz. bel étage = „schöne Etage“) bezeichnet das prachtvollste Hauptgeschoss eines adligen oder bürgerlichen Hauses, meist das erste Obergeschoss oder Hochparterre. Sie zeichnet sich durch höhere Decken, aufwendigere Fassadengestaltung und luxuriösere Ausstattung aus. Historisch war sie die bevorzugte Wohnlage, oft für die Eigentümer. In dieser finden sich viele der Plastiken.
Die Zeit, in der die meisten Plastiken entstanden, war von 1880 bis 1920. Es war die Gründerzeit mit wirtschaftlichem Aufschwung und Bauboom. Zeitgleich entstanden die Hamburger Kontorhäuser, die auch prächtige Plastiken integrierten. Ein sehr schönes Beispiel ist das Afrikahaus oder das Brahmskontor.
Der Auto hat eine wahre Fleißarbeit hingelegt. Sortiert nach thematischen Motiven arbeitete er sich auf 180 Seiten durch die Hamburger City und zeigt Hamburger Originale (Hummel, Zitronenjette usw.), historische Perönlichkeiten (Störtebeker, Der heilige Georg), Schiffe, Tiere und Putten, sinnliche Darstellungen und Bilder der Arbeit aus Hafen und Handwerk.
Sie können das Buch hier erwerben. Der Link verweist nur und finanziert nicht den Blog.
Der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, einige Wünsche zu formulieren.
Persönlich
Danke für die gute Verfassung und Gesundheit. Das soll auch im nächsten Jahr(zehnt) so weitergehen. Beruflich läuft es gut, auch wenn ich den Kapriolen des Marktes nicht immer gerecht werden kann. Man wächst mit seinen Aufgaben 😉 Die wenigen Freunde werden weiter gehegt und gepflegt, denn sie sind sehr wertvoll.
Medial
Medien, die sich dem System andienen, sind zu meiden. Medien, die kritisch und sachlich unterwegs sind, werden bevorzugt. Wenn ein Youtuber mit etwas Recherche einen Milliardenskandal aufdeckt, muss die Frage erlaubt sein: Was haben die Mainstreammedien dafür oder besser dagegen getan? Es ist weiter sehr bedenklich, wenn die umfassende und freie Meinungsbildung auf einem Kanal stattfindet, der aus einem anderen Land kommt…
Politisch
Es gibt kein unpolitisches Sein. Zumindest wird der aktuelle Zustand dadurch unterstützt. Also wünsche ich mir von den Deutschen mehr politisches Bewusstsein. Sie kennen den Begriff „Reeducation“? Ein von den Alliierten nach dem 2. Weltkrieg aufgesetztes Programm, um die Deutschen mit Bildung und Kultur zu versehen und für die Demokratie zu gewinnen. Inzwischen gibt es „unsere Demokratie“. Die gehört also jemandem? Es ist über Jahrzehnte durch mediales Dauerfeuer und politisch orientierte Bildung gelungen, dem ohnehin obrigkeitshörigen Deutschen sein Hirn zu waschen und weichzuspülen. Das erklärt auch, warum es in (West-)Deuschland keine Demos gegen den wirtschaftlichen Selbstmord gibt.
Leider wird Resilienz immer wichtiger. Also Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, das Verlassen der Opferrolle, Selbstverantwortung, Netzwerkorientierung (Bindungen) und Zukunftsplanung, die helfen, Krisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen, indem man eine proaktive, realistische und zuversichtliche Haltung einnimmt. Darauf zu hoffen, dass der Staat einen rettet, ist glatter Selbstmord. Dieser wird durch seine Geldgier alles tun, um seinen Erhalt zu sichern. Da sind Sie ihm herzlich egal.
Es wurde hier schon einiges dazu geschrieben, nicht fassend, was in dem Land abgeht. Oder besser bergab geht. Die Ampel verhieß nichts Gutes, wirkt aber aus heutiger Sicht geradezu „professionell“ angesichts der Politikdarsteller und Wahlbetrüger von heute.
Ökodiktatur
Hamburg, die schöne Stadt an der Elbe, hat vorgelegt. 25 Prozent der Wahlberechtigten – vorwiegend aus dem innerstädtischen Bereich, wohlhabend, linksgrün gefärbt, haben im Volksentscheid der Stadt einen Dolch in den Rücken gerammt. Schön blöd von den restlichen Nichtwählern. Nun haben alle „etwas davon“. Der Hafen, der Flughafen, die großen Firmen wie Aurubis, Arcelor Mittal und Co. sind schön angemeiert. Ein klasse Beispiel, wie laute Minderheiten, unterstützt von Medien und Organisationen (nicht nur NGOs) die Agenda setzen und ihre Ideen und Ziele realisieren. Koste es, was es wolle. Eine schönen Artikel zur modernen Schweigespirale (Noelle-Neumann) finden Sie hier dazu. Ach so: zwei Tage (sic!) nach dem unsäglichen Entscheid riefen die Grünen (sic!) schon nach Bundesmitteln (sic!), da die Stadt das allein gar nicht stemmen kann. Der Hohn aus dem Rest der Republik folgte in Windeseile. Von gesprengten Kernkraftwerken und stillgelegten Gasnetzen will ich hier gar nicht schrieben, sonst wird der Artikel zu lang…
Es ist komplett irre: Das Geld fehlt (trotz Sondermittel + exorbitanten Steuereinnahmen) und es wird nicht ein bisschen getan, den Sozialbetrug zu stoppen. Der ungebremste Zustrom ruiniert den Wohnungsmarkt. Gemeinden müssen Schulden aufnehmen, um die Massen an Raketentechnikern, Chirurgen und Anwälten unterzubringen. Die Grenzen sperrangelweit offen und die Medien schießen auf alles, was sich kritisch dazu äußert. Die Betreiber von Unterkünften und private Vermieter leben, wie die Maden im Speck. Diese Lobby kämpft auch mit allen verfügbaren Mitteln um den prallen Status Quo. Heerscharen von (anderweitig nicht befähigten) Anwälten klagen wie die Weltmeister (aus Steuermitteln finanziert) gegen den Staat, um Hans und Franz (Beispielnamen) in das leckere Sozialsystem zu bekommen.
Politdiktatur
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen gegen nicht „staatstreue“, den Kopf zum Denken benutzende Menschen vor. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Radikalinskis und Islaminskis können in großen Demonstrationen ohne Behelligung ihre kruden Ideen verkünden. Ein „falscher“ Post auf Social Media, und das SEK tritt die Tür ein. Der Marsch durch die Institutionen, in den 1960ern belächelt, war erfolgreich. Denn heute sitzen diese 68er bei der Staatsanwaltschaft, in den Gerichten, in den Medien und Organisationen / NGOs und können auf diesem Wege ihre Ideologie durchsetzen. Und, weil die Menschen eher schweigen bzw. sich ins private zurückziehen. Laute Minderheit diktiert dem Rest die Regeln. Weiter sorgt ein selbst rekrutierendes System in der „Politik“ dafür, dass weiterer Nachschub an unfähigen, aber linientreuen Clowns verfügbar ist.
Mediendiktatur
Auch hier ist den Löwenanteil rotgrün gefärbt und dem entsprechend auch die „unabhängige“ Berichterstattung. Kritische Stimmen aus den eigenen Reigen werden umgehend gecancelt. Kritische Medien dürfen sich über Drohungen freuen, die Schaden für Leib und Leben beinhalten. Die Glaubwürdigkeit der Medien bei den Bürgern liegt aktuell bei 36%. Aber sie müssen mit einer Zwangsgebühr diese Medien auch noch bezahlen. Via Framing und Halblügen wird die Realität verzerrt dargestellt. Muss ja stimmen, es kam schließlich in der Tagesschau 😉
Kriegsdiktatur
Es scheint so, dass die (deutsche) Politik nur eine Richtung kennt: Hin zum Krieg (mit Russland). Nicht vermitteln, nicht verhandeln. Sondermittel gehen in die Bundeswehr und die Rüstungsindustrie. Das Panzer bestellt werden, statt sich mit dem Thema Drohnen zu befassen, ist ein anderes Thema. Auch hier spielen die Medien wieder eine große Rolle und befeuern das Thema im Sinne der Politik. Es geistert der Spannungsfall im Raum. wegen ein paar Drohnen, die keiner gesehen hat. Zweidrittelmehrheit im Bundestag und ab dafür. Versammlungs-, Presse- und Meinungsfreiheit können eingeschränkt werden. Kommunikationsüberwachung und Zensurmaßnahmen sind denkbar. Daher weht der Wind! Mit dieser schrottreifen Bundeswehr in den Krieg zu ziehen, ist absurd. Da helfen auch keine Sondermittel.
Individualdiktatur
Jede noch so kleine Gruppe bekommt eine große Bühne. Je ausgefallener, desto intensiver. Durch die Präsenz werden die kleinen und kleinsten Interessenvertreter zu wirkmächtigen Agitatoren, bekommen ihre Bühne und Presse. Minderheiten, die laut sind, werden mehr hofiert, als die große Masse „normaler“ Menschen. Weiter folgt die Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche. Diese sind a) vom „Angebot“ überfordert und b) noch gar nicht in der Lage, sich eine Meinung dazu zu bilden. Die Individualgruppen sorgen so schon für Nachschub für ihre merkwürdigen Ansichten. Und lecker Förderung gibt es on top. Aus Steuermitteln, ohne die Steuerzahler dazu gefragt zu haben…
Im Wahn, mit erneuerbaren Energien nicht nur Deutschland, sondern die Welt zu retten, werden intakte Kern-, Gas- und Kohlekraftwerke zerstört. Das treibt den Energiepreis, das knebelt die Wirtschaft, das lässt Preise steigen und Nachfrage sinken. Die Wirtschaft wird im Bürokratismus und Vorschriftenwust erstickt. Der aufgeblähte Staatsapparat reguliert überall hinein – und bestätigt so seine Existenz. Auch Staatsunternehmen, wie die Bahn, agieren so. dort sind über die Hälfte (!) der Mitarbeiter im bürokratischen Wasserkopf untergebracht. Und kosten richtig viel Geld. Dass die Steuereinnahmen aus funktionierenden Betrieben kommen, ist der „Politik“ nicht bekannt. Sonst würde diese die Einnahmequelle anders behandeln.
Wissensdiktatur
Sie haben sicher auch schon davon gehört, das Unternehmen und Ausbildungsstätten ihre Anforderungen herunterschrauben, um überhaupt die vorhandenen Menschen beschulen zu können. Anders formuliert: Die Verblödung schreitet voran. Smartphone geschädigt und mit Unvermögen, längere Texte zu lesen oder länger als drei Sekunden aufmerksam zu sein. Statt die Schlauen zu fördern und die Dummen mit einem niedrigen Abschluss zu feuern. Und die leistungs- und wissenswilligen haben längst die Koffer gepackt Richtung Ausland. Nichts wie weg.
Steuerdiktatur
Für Unternehmen weltweit auf Platz 4 der Steuerbelastung, für einfache Arbeitnehmer der drittletzte Platz in Europa bei Abgaben und Steuern, für Durchschnittsverdiener Abgaben und Steuern i. H. v. 52,9 % (!) in 2025. Und als Gegenleistung gibt es marode Schulen, sinkende Sicherheit im Öffentlichen Raum, löchrige Straße und defekte Brücken. Und eine lahme Bürokratie, die vier Monate braucht für die Bearbeitung der Steuererklärung eines Angestellten. Dass sie in dieser Zeit mit meinem Geld arbeiten, ich aber keine Zinsen bekomme, ist noch ein anderes Thema.
Und nun?
Leider haben sich die Zeiten verschlechtert. Da gibt es sicher auch außenpolitische Gründe. Aber das Gros ist hausgemacht, politisch gewollt, ideologisch sanktioniert. Und es gibt eine über Jahrzehnte eingelullte Bevölkerung, die alles über sich ergehen lässt. (Prima Testlauf Corona) Die Franzosen hätten an unserer Stelle schon die Guillotine rausgeholt und reihenweise Politclowns gekürzt. Ohne Anwälte mit Pfeffer ist Ottonormalverbraucher aufgeschmissen, wenn „Vater“ Staat ihn auf dem Kieker hat. So wird ein Klima der Angst und des Schweigens geduldet und erzeugt. Sie müssen für sich selbst entscheiden, ob sie auswandern, weiter schweigen oder mit Fug und Recht auf die Straße gehen und ihre Interessen vertreten.
Der Größte Anzunehmende Unsinn (GAU) ist leider in dem Land der „Dichter und Denker“ mehfach anzutreffen und wir reisen hier einmal quer durch Unsinnstan.
GAU Wirtschaft
Regulierungswut und Steuerunsinn, Behördenmacht und Energieunsinn bilden eine Barriere für unternehmerisches Handeln, damit für Steuereinnahmen. Firmen flüchten in andere Länder – damit sind die Arbeitsplätze unwiederbringlich weg. Investoren meiden den Standort (außer, um vom „Sondervermögen“ zu profitieren). Statt Bedingungen zu schaffen, in denen sich der „böse Kapitalist“ engagiert, vertreibt man die Leistungsträger. Was übrig bleibt sehen wir im nächsten Punkt.
GAU Arbeitsmarkt
Der Anfang waren die SPD-Reformen, die den Niedriglohnsektor protegierten. Das hatte entsprechend anspruchslose Jobs zur Folge. Dazu kommt das Angebot an Arbeitskräften. Lassen wir mal die Unwilligen und Unfähigen außen vor – obwohl das nicht wenige sind. Es war abzusehen, dass die geburtenstarken, gut ausgebildeten Jahrgänge sich in absehbarer Zeit verabschieden. Es wäre vor 20-30 Jahren (!) ein Richtungswechsel notwendig gewesen. Statt dessen predigte man Zuwanderung als Allheilmittel.
GAU Migration
Die Idee, durch Zuwanderung aus anderen Ländern den Arbeitsmarkt (!) zu stärken, ist richtig. Die Idee, durch Zuwanderung aus anderen Ländern die Gesellschaft (!) zu schwächen, ist falsch. Es ist jedem Land überlassen, wie es mit seinen Einreisenden umgeht. Es ist aber Deutschland im konkreten nicht überlassen, offensichtlich in das Sozialsystem Einreisende zu präferieren. Wenn das politisch gewollt ist (der Wähler wollte es definitiv nicht), muss die Frage nach der Intention gestattet sein.
GAU Bildung
Die Politisierung vom Kindergarten an indoktriniert Menschen in der prägensten Phase. Schulen sind (vom schlechten baulichen Zustand abgesehen) oft nur Verwahranstalten. Die stetig sinkende Intelligenz kann vom frustrierten Lehrkörper nicht kompensiert werden. Die Umschichtung in Genderstudies und Kulturwissenschaft sorgt für eine gewollte Verblödung der Bürger. Die für die Entwicklung der Wirtschaft (und damit der Gesellschaft) notwendigen Kompetenzen werden an „den Staat“ ausgelagert. Der Bürger ist eh zu doof dazu.
GAU Verteidigung
Mit dem „der böse Russe“ und „Trump lässt uns im Stich“ ist es möglich, absurde Mittel halbseiden am Parlament vorbei zu beschaffen. Ob und in welchem Umfang die Gelder des „Sondervermögens“ in Panzern und Hubschraubern landen – schauen wir mal. Die Wirkung des letzten Wumms auf die Bundeswehr ist wohl eher marginal.
GAU Mittel außer Landes
Die oft zitierten Radwege in Peru und Briefkastenadressen für Millionenförderung sind nur die bekannte Spitze des Eisberges. Das ein Staat zur Wahrung seiner Interessen im Ausland investiert, ist völlig in Ordnung. Das aber problematische Organisationen und Länder mit Unsummen gesponsert werden, nicht. Die Regel muss sein: Wenn wir Mittel „über haben“, engagieren wir uns woanders. Der Steuerzahler kann nicht der Leidtragende für Ideologie getriebenes Gutmenschentum sein.
GAU Einsparungen
In keiner Talkshow und nicht im Bundestag wird das Thema Einsparung erörtert. Es ist überhaupt kein Thema. Wenn Mittel knapp werden, schon neue Schulden aufgenommen werden, sich die globalen Bedingungen wandeln, wäre es doch anzeigt. Pusteblume.
GAU Koalitions“verhandlung“
Wenn der Möchtegern-Kanzler so weiter macht, platzen die „Verhandlungen“ und RotGrün(Rot) bilden eine Regierung. Jetzt haben Sie ja „Geld“ und dann politische Macht – keine Mehrheit, es sind ja Wahlverlierer. Dann war Merz „nur“ der Steigbügelhalter der alten / neuen Regierung. Er hat damit die CDU geschrottet, dem Land massiv geschadet, die alten Strukturen gestärkt.
GAU RotGrün(Rot)
Kommt diese Koalition der Gierigen, dann Gute Nacht – Deutschland. Sie zementieren ihre Macht weiter, sponsern ihnen genehme NGOs, päppeln den Gefälligkeits“journalismus“. Dass der Bürger weiter geschröpft wird, um die schon in der letzten Regierung nicht funktionierenden Ideen weiter zu betreiben, ist Ehrensache. Um den politischen Gegenpol AFD auszuschalten, gibt es ein rechtlich sehr bedenkliches Verbot. Da sich die CDU in Auflösung befindet und die FDP im Nirvana verschwunden ist, haben die alten Kräfte freie Bahn mit Marzipan.
Aus ideologischer Verblendung, Machtgeilheit und Unfähigkeit entsteht die notwendige Gemengelage, das Land endgültig und grundsätzlich zu zerstören. Die Frage ist: Cui bono?
Eine besondere Gesellschaft in Hamburg ist die Patriotische Gesellschaft von 1756 an der Trostbrücke mitten in der City. Am Platz des ehemaligen Rathauses arbeitet sie seit über 250 Jahren zum Wohle der Bürger dieser Stadt. Es war das vierte Rathaus in der Geschichte. Das erste stand am Hopfenmarkt, das zweite am Domplatz, das dritte am Dornbusch und dann ab 1290 an der Trostbrücke
Auf dem vom Senat überlassenen Grundstück an der Börsenbrücke / Trostbrücke errichtete die Patriotische Gesellschaft nach dem Großen Brand von 1842 das Gebäude gemäß den Plänen von Theodor Bülau.
1924 wurde es für den Überseeclub nach Plänen der Architekten Rudolf Klophaus (1858-1957) und August Schoch (1881-1957) aufgestockt. Dieser residiert inzwischen an der Binnenalster.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und schweren Beschädigungen konnte es in der Zeit zwischen 1949 – 1957 wieder zu neuem Leben erweckt werden. Auch in seinem Inneren spürt man die Geschichte, z.B. im historischen Treppenhaus.
Sie finden übrigens noch mehr Hamburgensien in der Architektur auf der Webseite zu Hamburger Kontorhäusern: https://abendfarben.com
Früher war alles viel besser. Ein gern benutzter Satz in rauen Zeiten. Alle Zeiten haben ihre guten und schlechten Seiten. Und an die guten erinnert sich Mensch mehr, die schlechten werden weggedrückt.
Dumm nur, wenn der Vergleich gar nicht hinkt, sondern die Zeiten früher wirklich besser waren. Eine kleine Zeitreise ohne bürgerliche Meckerattitüde. Das Wort früher ist hier nicht zeitlich fixiert, Sie werden aber merken, welche Zeit gemeint ist.
Wohlstand ist relativ. Es könnte gern immer etwas mehr sein – verständlich. Die Frage ist, ob Wohlstand entsteht oder verschwindet. Früher war der Mann allein für das Familieneinkommen verantwortlich, hat Frau, Kinder, Auto und das kleine Häuschen auf die Reihe bekommen. Später kam die zweite Erwerberin dazu, der Wohlstand ermöglichte Reisen, ein größeres Häuschen und ein mittelgroßes Auto. Und es bliebt noch was auf der hohen Kante für später oder die Kinder. Die sind in den Ferien jobben gegangen und haben sich ihr Interrail-Ticket oder ihr Fahrrad erwirtschaftet.
Bildung ist gut, wenn man sie hat. Nachdem die Wirtschaft wieder am Laufen war, baute man das Schulwesen und die Universitäten auf. Es war möglich, ohne Abitur zu studieren oder ein Fachabitur zu machen. Abend- und Fernschulen waren gut besucht, weil die Erkenntnis die Runde machte: Je besser die Bildung, desto besser der Verdienst und die Karriere. Deutsche Ingenieurskunst war weltweit Status Quo.
Arbeitsmarkt bedeuten Angebot und Nachfrage, Verbände und Gewerkschaften. Und es bedeutet Unabhängigkeit vom bzw. keine Einmischung des Staates. Und keinen gesetzlich bestimmten und politisch gewollten Niedriglohnsektor. Mit dem Weniger werden die, die Mehr haben erpressbar und zum Spielball von Verbänden und Politik.
Wirtschaft funktionierte „relativ einfach“. Unternehmen schaffen Waren und Dienstleistungen, die der Markt bereit ist, abzunehmen. Über den Preis (Monopole u. ä. hier mal ausgeschlossen) regulierte sich Angebot und Nachfrage. Sicherlich sind Rahmenbedingungen notwendig und gesetzliche Regeln. Nur keine überbordenden, quasi religiös und allumfassend. Und es war möglich, trotz der Zahlung von Steuern, trotz steigender Löhne noch Gewinn zu erzielen. Aus denen dann Steuern bezahlt wurden, die der Allgemeinheit zugutekamen.
Steuern – und Belastungen weiterer Form, wie Krankenkasse, Rentenkasse usw. – waren in einem Maße erhoben, die durch die Höhe der Einkommen / Gewinne gerechtfertigt wurden. Allerdings auch in einer Höhe, die den beteiligten Marktakteuren ein gutes Leben ermöglichten. Die Ausgaben dafür warnen nicht durch politische Unvernunft oder planerisches Unvermögen bestimmt bzw. dazu da, diese wettzumachen.
Die Liste ließe sich fortsetzen mit dem Gesundheitswesen, der Bundeswehr, dem Grenzregime, u.v.m.
Sie werden verstehen, warum der Autor via Zeitreisen ohne Zögern in ein Land vor dieser Zeit schweben würde, Und da die verdammten Zeitreisen noch nicht erfunden sind, es nur übrigbleibt, in dem Scherbenhaufen, der einst eine stolze und prosperierende Bundesrepublik mal war, darauf zu achten, nicht in eben diese Scherben zu treten, die eine unfähige, politisch bornierte „Elite“ hinterlässt.
Das Volk geht auf die Straße. Geplant – typisch deutsch. Aber es passiert was. Kein Wunder bei soviel politischer Inkompetenz, medialer Ignoranz und weltanschaulichen Wahn, die seit Jahren (und besonders in den letzte beiden Jahren) Schaden angerichtet haben.
Nach dem die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) über Weihnachten die Füße stillhält, wird sie zur Durchsetzung ihrer Interessen per Achten Januar 2024 streiken. Dem schließen sich nun auch die Bauern an. Sie haben schon ihrer Wut über die regulatorische Ignoranz aus Berlin (Thema Agrar-Diesel und Steuerbefreiung) in einem ersten Anlauf Ausdruck verliehen. Diverse Autobahnen und Innenstädte wurde per Traktorenparade lahmgelegt.
Es steht zu vermuten, dass sich das Transportgewerbe (Mauterhöhung) und die Gastwirtschaft (Mehrwertsteuererhöhung) dem Protest am 08.01.24 anschließen. In dreister Manier (und entgegen vorheriger Versprechen) „spart“ die Bundesrepublik, in dem sie Ausgaben ! (Sozialetat) und Einnahmen (Steuern) erhöht zu Lasten derer, die den politisch gewollten Popanz stemmen müssen.
So, als würde ein Vermieter die Heizung abdrehen und die Bewohner zwingen, mehr Miete zu zahlen. Oder der Arbeitgeber erwartet Überstunden, die der Arbeitnehmer zu zahlen hat. Oder der Banker bekommt Geld dafür, dass er Geld verleiht – ach nee, schlechtes Beispiel.
Abgesehen davon, dass ein schlechtes Haushalten (bei Rekordsteuereinnahmen!) nicht dadurch kompensiert werden kann, dass Dritte (die Arbeitnehmer) die Unfähigkeit der Verursacher ausbaden (bezahlen). Wieso greift hier kein Verursacherprinzip? Wieso haften Unsinn ausbrütenden Staatssekretäre und Minister nicht mit ihrem Privatvermögen? Anderes Thema.
Sie (die Politiker in Berlin und ihre hörige Medienmeute) haben es soweit getrieben, dass der Schaden durch die Gegenreaktion noch größer wird. Wenn die Bahn streikt und die Straßen von LKWs und Traktoren blockiert sind, „bewegen“ sich die Menschen individuell und stehen mit dem PKW im Megastau. Das ist a) sehr umweltfreundlich und hilft b) auch bei der Steigerung des Bruttosozialproduktes. (Ironie off)
Die Lehre aus der Geschicht: Selbst einem trägen, satten, ängstlichen Deutschen wird die selbstherrliche, überhebliche und anmaßende Politik einer kleinen Minderheit zum Schaden der breiten Masse zu viel. Ein denkwürdiger Tag in der Geschichte dieses Landes.
Kritik ist relativ, es kommt auf den Standpunkt an. Wohl dem, der einen Standpunkt hat. Herrmann Funke hat diesen und verortet mit beiden Beinen auf dem Boden so manches Wolkenkuckucksheim. Im ADOCS Verlag erschien schön verarbeitet 2023 das Buch mit einer Auswahl seiner Beiträge in verschiedenen Printmedien.
Da ich mich thematisch „vor seiner Zeit“ bewege, steht es mir nicht zu, den Kritiker zu kritisieren. Im Gegenteil. Als Wahlhamburger und Architekturfreund hat er mit einigen Beiträgen zu Bauten in der Hansestadt mein Herz erfreut. Der Kritiker – gerade im Kulturbetrieb – ist verrufen als Verreißer. Schlechtes muss auch schlecht genannt sein dürfen. Aber Geschmack ist, wie der Standpunkt, relativ. Und so rutscht die Kritik gern unter den Gürtel. Oder tiefer.
Anders bei Herrmann Funke. Der kommt vom Fach, weiß worüber er schreibt. Seine Kritiken sind nie persönlich. Ihm geht es um Form und Funktion. Er begründet und mosert nicht herum. Und wenn der geneigte Leser sich da hineinbegibt, versteht er auch die Wenn´s und Aber`s. Dass die Beiträge gern mit einem schmunzelnden Seitenhieb versehen werden, macht die Lektüre unterhaltsamer.
Dass Kritik nicht per se negativ ist, zeigt der Beitrag über die Hamburger Norderelbbrücke aus 1963. Deren Form und Ausführung war die erste und größte dieser Art in Deutschland. Sie ist – wie die Köhlbrandbrücke – ein beliebtes Fotomotiv. Inzwischen ist sie schon in der Planung eines Neubaus, da die Anzahl der Spuren auf der A1 nicht mehr ausreicht. Was gefällt, dass die Neubauplanung sich an die besondere Optik des Originals anlehnt. https://www.deges.de/aktuelles/neuigkeit/a-1-siegerentwurf-fuer-norderelbbruecke-gekuert
Da hat eine Stadt (Hamburg) mal eine besondere und große Fläche (City Nord) und erzeugt ein Schreibmaschinen-Hammerbrook (Insíder) ohne nennenswerten Nahverkehr. Ein Fall für Kommissar Funke, der sich detailliert aufmacht, die Verursacher dieser Missetaten zu benennen. Als Großraumbüros und Konzernzentralen auf die grüne Wiese verfrachtet wurden, um die City – also die echte – zu beleben. Und als Quadratkilometer an Parkplätzen und Tiefgaragen gebaut wurden, weil außer mit einer mickrigen Buslinie dort kein Hinkommen war. Dass diese „City“ heute schon wieder in Teilen abgerissen wird, zeigt, wie nachhaltig die Planungen waren …
HEW Hochhaus City Nord
Er widmet sich auch dem Spiegel-Hochhaus, in dem er feststellt, dass es sich darüber nicht zu schreiben lohnt. 😉 Und beim Hochhaus des Polizeipräsidiums am Berliner Tor wurde die Chance vertan, einen Blickfang zu bauen. Klotzing at it´s best.
Die spannende Frage bleibt zum Schluss: Wer wird Nachfolger – nicht Erbe – Funke´s? Wer hat das Zeug, mit wachem Blick und ohne Scheu den städtischen Schwachfug zu entlarven und die unscheinbaren Schönheiten ins Licht zu rücken?
Das Hamburger Oberlandesgericht ist unter Juristen eine Institution. Und allen Freunden der Architektur ein Highlight und Augenschmaus der Extraklasse.
Es wurde von 1907 bis 1912 errichtet. Architekten waren Georg Kallmorgen und Werner Lundt. Das Oberlandesgericht liegt am Sievekingplatz zwischen Straf- und Zivilgericht. Der mächtige Bau ist schon vom Johannes-Brahms-Platz aus zu sehen.
Die Architekten waren auch für weitere markante Bauten verantwortlich. Teile des Brahmskontor, das Alte Klöpperhaus und das Thalia-Theater. Der Besucher wird hinter dem Eingang von einer großen Halle und einer prächtigen Kuppel empfangen.
In dem Gebäude wird nicht nur Recht gesprochen. Eine juristische Bibliothek ist öffentlich zugänglich und noch im Original erhalten. Die beste Möglichkeit, das Gebäude in seiner ganzen Pracht zu erleben, ist der jährliche Denkmalstag.
Wenn Sie sich für Hamburger Architektur und Geschichte interessieren, besuchen Sie gern die Webseite https://abendfarben.com und reisen Sie digital in die prachtvolle Vergangenheit der Hansestadt.
Die Hamburger Kontorhäuser sind architektonische Schätze, die das historische Erbe der Stadt Hamburg widerspiegeln. Diese einzigartigen Gebäude, die vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert errichtet wurden, waren das Herzstück des Handels und der Geschäftsaktivitäten in der florierenden Hafenstadt. Die Kontorhäuser zeichnen sich durch ihre prächtigen Fassaden, opulenten Details und beeindruckende Bauweise aus. Sie waren ein Symbol für Wohlstand und wirtschaftliche Macht und beherbergten Büros, Geschäfte, Lagerräume und sogar Wohnungen.
Was die Hamburger Kontorhäuser besonders faszinierend macht, ist ihre Vielfalt an architektonischen Stilen. Vom Backsteinexpressionismus bis zum neoklassizistischen Design gibt es eine breite Palette von Gebäuden, die unterschiedliche historische Epochen und Baustile repräsentieren. Diese Kontorhäuser dienten als Handelszentren und waren wichtige Knotenpunkte für den Austausch von Waren und Informationen. In ihren Innenhöfen fanden lebhafte Märkte statt, auf denen Händler ihre Waren präsentierten und Geschäfte abschlossen.
Obwohl sich die Geschäftswelt im Laufe der Zeit verändert hat und viele Kontorhäuser heute neue Funktionen erfüllen, bleibt ihr historischer Charme erhalten. Viele von ihnen wurden liebevoll restauriert und beherbergen nun moderne Büros, Geschäfte, Restaurants und kulturelle Einrichtungen. Die Hamburger Kontorhäuser sind nicht nur ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Stadt, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für den wirtschaftlichen Aufstieg und die Bedeutung Hamburgs als eine der führenden Handelsstädte Europas. Bei einem Besuch in Hamburg sollte man sich diese faszinierenden architektonischen Meisterwerke nicht entgehen lassen.
Hamburg bietet eine Fülle an interessanten Motiven für Treppenhausfotografie. Hier sind einige Vorschläge, wo Sie in Hamburg schöne Treppenhäuser finden können:
Chilehaus: Das Chilehaus im Kontorviertel ist ein beeindruckendes Beispiel für den Backsteinexpressionismus. Sein Treppenhaus mit seinen geschwungenen Formen und kunstvollen Details bietet eine einzigartige fotografische Kulisse.
Elbphilharmonie: Der Elbphilharmonie-Komplex ist nicht nur für seine beeindruckende Architektur bekannt, sondern auch für sein spektakuläres Treppenhaus. Hier können Sie die geschwungenen Linien, das moderne Design und die faszinierenden Lichtverhältnisse einfangen.
Hamburger Rathaus: Das Hamburger Rathaus im neugotischen Stil bietet zahlreiche fotogene Treppenhäuser. Die prachtvollen Säulen, Verzierungen und das beeindruckende Deckenfresko sind ein wunderbares Motiv für Ihre Aufnahmen.
Speicherstadt: In der historischen Speicherstadt gibt es viele alte Lagerhäuser mit interessanten Treppenhäusern. Hier können Sie den Charme der alten Backsteinarchitektur einfangen und einzigartige Perspektiven entdecken.
Kontorhäuser: Die Kontorhäuser in der Hamburger Innenstadt sind nicht nur für ihre Fassaden bekannt, sondern verfügen oft auch über beeindruckende Treppenhäuser. Entdecken Sie die verschiedenen Baustile und Details, die sich für interessante Aufnahmen eignen.
Museen und Galerien: Hamburg bietet eine Vielzahl von Museen und Galerien, die oft beeindruckende Treppenhäuser haben. Besuchen Sie beispielsweise das Museum für Kunst und Gewerbe oder das Hamburger Kunsthalle und halten Sie die architektonischen Besonderheiten fest.
Denken Sie beim Fotografieren von Treppenhäusern daran, verschiedene Perspektiven zu erkunden, Details hervorzuheben und mit Licht und Schatten zu spielen. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, die Stimmung und Atmosphäre der Umgebung einzufangen. Hamburg bietet zahlreiche Möglichkeiten für faszinierende Treppenhausfotografie, also viel Spaß beim Erkunden und Fotografieren!
Anmerkung des Autors:
Der Text stammt komplett aus der Feder von ChatGPT. Die KI wurde beauftragt, einen Text zum Thema Hamburger Kontorhäuser und Treppenhäuser zu schreiben. Er wurde nur leicht gekürzt, aber nicht verändert. Die Bilder habe ich zugefügt.
Was erstaunt: In welcher irren Geschwindigkeit der Text vor meinen Augen erschien. Weiter ist der Textaufbau logisch und flüssig. Es wirkt nicht künstlich. Und es ist persönlich gehalten, mit Ansprache und Tipps.
Was irritiert: Allein der Zugriff auf Daten (Texte, Zeitungen, Blogs usw.) reicht dem System zur Erstellung. Und es war eine simple Aufgabe, denn ChatGPT kann wesentlich mehr. Größer gedacht: Wenn die KI durch selbstlernende Entwicklung „schlau“ wird, ist die Utopie aus Terminator gar nicht mehr so unrealistisch.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.