Winterthur: Gisi bleibt! Kein Profit mit Wohnraum!

ImageKommt alle zur Demo am 20.12.2025 14:00 Hauptbahnhof Winterthur, Schweiz.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, will die Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG die Gisi (General-Guisan-Str. 31, Winterthur), das vermutlich ältestes besetzte Wohn- und Kulturhaus der Schweiz, im Februar 2026 räumen lassen.

Alle Verhandlungsversuche, das Haus dauerhaft selbstverwaltet und unkommerziell weiter zu bewohnen und zu beleben, sind am Unwillen der Stiftung gescheitert.

Ausgerechnet die SKKG, die sich Kunst, Kultur und Geschichte auf die Fahne schreibt, will genau dies zerstören:

Denn in der Gisi haben in den letzten 28 Jahren unzählige Künstler*innen mit Konzerten, Workshops und Veranstaltungen für eine künstlerische Vielfalt gesorgt.
Über die Jahrzente haben auch sehr viele Leute in der Gisi gewohnt oder konnten vorübergehend unterkommen. Die Gisi bedeutet günstigen kollektiven Wohnraum für viele, die wenig haben. [weiter ..]

Berlin: “Besetzte Häuser verteidigen” Habersaath46 Bleibt!

Image21. November, demo “Besetzte Häuser verteidigen” Habersaath46 Bleibt!
Startpunkt: Max-Joseph-Metzger Platz (nähe S + U Wedding) um 20 Uhr, https://squ.at/r/bul7

Habersaathstraße 46 verteidigen!

Jede* r sieht es mit eigenen Augen: das Leben, die Stadt, allgemein der Umgang in dieser Gesellschaft wird immer beschissener. Nach unten treten wird wieder *in*. Die Linke Bewegung ist keine ausreichend starke Kraft mehr die hier mit einer positiven Vision dagegen halten kann. Nichtsdestotrotz: Seit inzwischen 4 Jahren steht die Habersaathstraße 46 als besetztes Haus als Wohnraum zur Verfügung. Ohne Verträge oder Duldung.

Doch die Eigentümerin Arcadia Estates, geleitet und im Besitz eines gewissen Andreas Pichotta, erhöht in den vergangenen Monaten spürbar den Druck. Während uns als Habersaathstraße 46 die zahlreichen Räumungsklagen gelinde gesagt am Arsch vorbeigehen, wurde die Fernwärmeversorgung und damit die Heizung eingestellt. Schlägertrupps im Auftrag von Pichotta demolieren einzelne Wohnungen in den Nachbarhäusern und der Block soll offensichtlich diesen Winter systematisch unbewohnbar gemacht werden. [weiter ..]

Athen: Keine hausbesetzer*innen im Gefängnis! Kampagne für die Gerichtskosten der Hausbesetzer*innen in Koukaki

ImageIm März 2017 öffneten wir zum ersten Mal die Türen der Hausnummer 45 in der Matrozou Straße und begannen sogleich das Gebäude zu renovieren, sodass es ein Haus für unsere Kämpfe, Wünsche, Bedürfnisse und uns selbst wurde. Einige Monate später, als diese Bedürfnisse wuchsen und der Platz zu eng wurde, öffneten wir zwei weitere Gebäude in der Nachbarschaft Koukaki, die seit Jahren verrotteten. Panaitoliou Str. 21 und das “Blue House” (Arvali Str. 3). So entstand die “Koukaki Squats Community” (KSC) im Athener Zentrum.

Bis 2020 war die Koukaki Squats Community eine politische Gemeinschaft, die anarchistische Kämpfe mit kollektivem Leben verband. Die Türen ihrer Häuser standen all jenen offen, die gewillt waren, gegen die staatliche Gewalt und Ungerechtigkeit zurückzuschlagen. Für Leute, die eine Unterkunft brauchten oder ihre offenen sozialen Strukturen nutzen wollten. Für jene, die nach einer kollektiven Lebensweise suchten. Sie war ein offener politischer und sozialer Raum, zugänglich für die Bewohner*innen einer der am meisten gentrifizierten Nachbarschaften von Athen. [weiter ..]

Innsbruck: Der Palast soll irgendwann im März geräumt werden

ImageDem „Palast“ in Innsbruck wurde mitgeteilt, dass er irgendwann im März geräumt werden soll. Wenn jemensch kommen möchte, um diesen Ort zu genießen, herzlich willkommen! Sie sagten, sie würden im Januar kommen, aber das ist nicht passiert, also gibt es vielleicht mehr zu genießen. Der Palast ist nicht das erste besetzte Haus in Innsbruck, und es wird auch nicht das letzte sein, denn die Immobilienspekulation hält die Häuser in Geiselhaft.

Die Häuser denen, die sie brauchen! [weiter ..]

Gent: Wondelmeersen besetzt

ImageSeit dem 20. Juni sind die Wondelgem Meersen in Belgien von Aktivist*innen besetzt und zu einer autonomen Zone erklärt worden. Das 14 Hektar große Naturschutzgebiet ist das letzte zusammenhängende Stück Wildnis eines ehemals riesigen Sumpfgebietes nördlich der belgischen Stadt Gent.

Hintergrund der Besetzung ist, dass das belgische Verkehrsunternehmen De Lijn sowie einige lokale Politiker*innen planen im Wondelmeersen-Naturschutzgebiet einen so genannten “grünen” Betriebshof für Busse und Straßenbahnen zu errichten.

Die benachbarten Anwohnenden sind damit nicht einverstanden und wehren sich schon lange gegen die geplante Zerstörung. Klar ist für alle: Ein “grünes” Verkehrsdepot darf nicht auf Kosten wertvoller Natur errichtet werden. [weiter ..]

Athen: Aufruf zur Internationalen solidarität fur die gemeinschaft der besetzten Prosfygika

AUFRUF ZUR INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT FÜR DIE GEMEINSCHAFT DER BESETZTEN PROSFYGIKA

In diesem Moment, in dem der Staat versucht, die Gemeinschaft der besetzten Prosfygika zu provozieren, rufen wir zur internationalen Solidarität aller unserer GenossInnen von überall auf der Welt auf. Unsere Antwort muss Widerstand, Solidarität und militante Verteidigung sein.

Wir müssen unseren befreiten Boden, unsere Werte und unsere Freiheit verteidigen! [weiter ..]

Athen: Steki Ano Kato Patission wiederbesetzt

Image[Update: Während der Wiederbesetzung gab es 11 Verhaftungen wegen Vergehen. Der Prozess gegen die Genossen wurde auf den 13. Februar vertagt. Anwaltskosten sind reichlich vorhanden, Ihre finanzielle Unterstützung wird geschätzt.]

Am Samstag, den 9. Dezember 2023, wurde das Steki Ano Kato Patission von 80 Genoss:innen wiederbesetzt. Nach der Besetzung versammelten sich 250 solidarische Menschen vor dem Gebäude und wurden von Polizist:innen angegriffen. Viele konnten nicht flüchten und wurden in Wohnhäusern, in den angrenzenden Wohnheimen und im Steki selbst eingeschlossen. Im Zuge des Angriffs warf die Polizei Tränengas in Autos hinein und drohte den Menschen brüllend damit, sie bei lebendigem Leib zu verbrennen. Einige Leute wurden verhaftet, andere verprügelt. Obwohl die Cops das Steki umstellten und Tränengas hineinwarfen, verteidigten sich die Menschen und es gelang ihnen die Besetzung zu halten. Dennoch gibt es verletzte Genoss:innen, die ins Krankenhaus mussten und etwa 19 Menschen wurden verhaftet. Am Sonntag 10. Dezember gibt es eine Solidaritätskundgebung für die Verhafteten (um 11:00 Uhr, Dikastiria, Evelpidon).

Die Ano-Kato-Wiederbesetzung fand im Rahmen der landesweiten Aktionstage in Solidarität mit den besetzten Häusern statt. Dabei gab es auch eine Demonstration in Monastiraki in Athen. Die Angriffe auf unsere besetzten Häuser bestätigen einmal mehr, dass Solidarität, Selbstorganisierung und autonom geführte Kämpfe für den Staat ein gewaltiger Dorn im Auge sind. Dieser Aufruf wurde von den Squats Ano Kato Patission, ASP (Autonomes Polytechnikum Steki), Evagelismos und Zizania veröffentlicht.

UNSERE KÄMPFE SIND NICHT VORBEI,
UNSERE IDEEN LASSEN SICH NICHT EINSPERREN

SOLIDARITÄT MIT DEN BESETZTEN HÄUSERN

Stellungnahme zur Steki Ano-Kato Patission Wiederbesetzung:

Wir haben gesagt, dass wir nicht gehen werden und das meinen wir ernst. [weiter ..]

Wagenplätze in Leipzig: Teils bedrohte, teils akzeptierte Wohnform

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Ob gekauft oder besetzt, privat oder öffentlich die Wagenplätze, eine Art Wohnprojekt in Leipzig, ziehen viele Neugierige an. Obwohl die Siedlungen von der Stadt toleriert werden, fallen sie manchmal Räumungen zum Opfer. Ein Besuch bei Menschen, die sich entschieden haben, anders zu wohnen.

Konzerte, Aufführungen, solidarische Küche oder einfach nur Kaffeeklatsch und Bier: Fast jeden Abend gibt es auf dem Wagenplatz KarlHelga in der Klingenstraße in Plagwitz eine Aktivität. An diesem Donnerstag treffen sich die Bewohner:innen zum wöchentlichen Kinoabend. Um Viertel vor acht öffnen sich die Türen, um einige Freunde zu begrüßen, die zu diesem Treffen unter Nachbarn eingeladen wurden. Auf dem Programm stehen Vincent Gallos „Die Legende von Kaspar Hauser“ und „Dark Star“, ein Science-Fiction-Film von John Carpenter. „Die sind so underground, dass es noch nicht einmal einen Trailer gibt, glaube ich“, scherzt ein Gast. KarlHelga gibt es seit fast 15 Jahren. Heute leben fast 60 Erwachsene und Kinder in selbstgebauten Wagen dauerhaft auf der 3,5 Hektar großen Fläche. Dazu kommen die jungen Leute, die regelmäßig zu ihren Familien zurückkehren, und auch Gäste, die mehr oder weniger lange auf der Durchreise sind. Seit dem Eigentümerwechsel im Jahr 2020 befürchten die Bewohner:innen und Mieter:innen dieser Parzelle jedoch, dass sie bald ausziehen müssen. [weiter ..]

Hambacher Forst: Forest Anti-spe Days #3, 21-24 Juli 2022

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GRENZENLOSER AUFRUF:

KOMMT MIT UNS IN DEN HAMBACHER FORST ZU EINER VERSAMMLUNG FÜR DIE TIERBEFREIUNG!

In den Massentierhaltungen und Vivisektionslaboren wehren sich unsere nichtmenschlichen Kameraden bereits. Die Zeit ist reif – lasst uns Fähigkeiten und Perspektiven austauschen, wie wir ihren Widerstand unterstützen können! Mit “Antispeziesismus” meinen wir nicht Online-Aktivismus, veganen Kapitalismus oder Bullen-umarmenden Pazifismus – wir eröffnen einen Raum, um gegen die menschliche Vorherrschaft vorzugehen, und wir brauchen keine bürokratischen Organisationen irgendeiner Art.

Viele Tierrechtsgruppen sind zu einer Brutstätte für faschistische/homophobe/cissexistische/macho/white supremacist/kolonialistische Ansichten und Verhaltensweisen geworden. Andere fördern den Liberalismus, den Staat oder stellen menschliche Aktivisten als “Tierretter” hin. Wir wollen auf zwei Jahren Anti-Spe Days aufbauen, die sich explizit gegen diese Tendenzen richten und kompromisslos alle Formen der Unterdrückung und Domestizierung ablehnen. Lasst uns einander treffen und Ärger machen! [weiter ..]

Berlin: Køpiplatz neu besetzt. Wir sind hier, um zurückzufordern, was uns gehört.

ImageEs war nicht nur ein Stück Land für uns. Es war unser Zuhause, es war Familie, es war ein Ort, um Menschen aus der ganzen Welt willkommen zu heißen, um voneinander zu lernen und sich zu unterstützen, zum wachsen und sich verbinden. Auf ganz einfache und wundervolle Art, war es unsere Gemeinschaft und unser Leben. Und nun wurde unsere Gemeinschaft auseinander gerissen und mehr als alles andere wollen wir wieder zusammen sein.

6 Monate sind vergangen seit der scheiß Räumung des Køpi Wagenplatzes und es hat sich nichts verändert. Der Platz ist immer noch leer, bis auf einige angeheuerte Idioten, die den Platz bewachen, der voll ist mit den Trümmern, die einst unser Zuhause und unser Leben waren.

Das Angebot der Stadt und Howoge wurde nicht entworfen, um uns zu unterstützen, es sollte uns eher in eine Zwickmühle treiben, in der wir auf unakzeptable Weise auseinander gebracht werden sollten. Es gab das Angebot 70 Prozent der Fläche abzutrennen und uns den kläglichen Rest zu überlassen, um dort ein paar Wägen unterzubringen. Das lehnten wir ab. Der Wagenplatz sind wir alle oder niemand und wir bleiben eine Familie, die jetzt gezwungenermaßen getrennt und in der Stadt verteilt ist und wir suchen immer noch einen Platz, an dem wir wieder zusammen leben können. [weiter ..]