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Read full article about: Anthropic veröffentlicht Cowork-Plugins für maßgeschneiderte KI-Assistenten im Büro

Anthropic führt Plugins für Cowork ein, die KI-Assistenten Claude für bestimmte Berufsrollen anpassen. Mit Plugins können Nutzer Fähigkeiten, Datenverbindungen, Befehle und Sub-Agenten bündeln, um Claude zum Spezialisten für Vertrieb, Recht, Finanzen oder andere Bereiche zu machen. Ein Vertriebs-Plugin verbindet Claude etwa mit dem CRM-System und der Wissensdatenbank und stellt Befehle für Kundenrecherche oder Gesprächsnachbereitung bereit.

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Die Cowork-Oberfläche mit Plugin-Menü. | Bild: Anthropic

Anthropic veröffentlicht elf eigene Plugins als Open Source, darunter für Produktivität, Datenanalyse, Marketing und Kundenservice. Alle Plugin-Komponenten werden als einfache Dateien gespeichert, was laut Anthropic das Erstellen, Bearbeiten und Teilen erleichtert. Sie sind über die Cowork-Oberfläche oder GitHub verfügbar.

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In der Plugin-Verwaltung lassen sich Skills, Befehle, Agenten und Connectors für verschiedene Abteilungen wie Sales oder Marketing organisieren. | Bild: Anthropic

Die Plugin-Unterstützung steht ab sofort als Forschungsvorschau für alle zahlenden Claude-Nutzer bereit. Plugins werden derzeit lokal gespeichert. Funktionen für unternehmensweite Verwaltung sollen folgen. Cowork ist Anthropics Desktop-Software für agentische Wissensarbeit mit KI, die aber noch grundlegende Cybersecurity-Probleme hat.

Pentagon und Anthropic streiten über KI-Einsatz für autonome Waffen

Das US-Verteidigungsministerium will KI-Technologie ohne Einschränkungen nutzen. Anthropic fordert Garantien gegen autonome Waffensteuerung und Inlandsüberwachung. Ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag hängt in der Schwebe.

Read full article about: OpenAI plant Börsengang im vierten Quartal 2026

OpenAI bereitet einen Börsengang für das vierte Quartal 2026 vor, berichtet das Wall Street Journal. Das mit 500 Milliarden Dollar bewertete Startup führt informelle Gespräche mit Wall-Street-Banken und verstärkt sein Finanzteam. Neu eingestellt wurden Ajmere Dale als Chief Accounting Officer und Cynthia Gaylor für Investor Relations. OpenAI-Führungskräfte befürchten laut dem Bericht intern, dass Konkurrent Anthropic schneller an die Börse gehen könnte. Anthropic hat Finanzpartnern mitgeteilt, dass es bis Ende 2026 offen für einen Börsengang ist und baut sein Finanzteam mit Experten wie Andrew Zloto und dem ehemaligen Blackstone-Investor Kevin Chang aus.

CEO Sam Altman sagte im Dezember in einem Podcast, er sei "null Prozent begeistert", ein börsennotiertes Unternehmen zu führen. Einige Aufgaben soll künftig Fidji Simo übernehmen, die ehemalige Instacart-Chefin und jetzige CEO von OpenAI Applications.

OpenAI versucht, mehr als 100 Milliarden Dollar einzusammeln. Der Deal würde das Startup mit 830 Milliarden Dollar bewerten. SoftBank erwägt etwa 30 Milliarden Dollar zu investieren, Amazon verhandelt über bis zu 50 Milliarden Dollar. Beide KI-Startups verlieren derweil jährlich Milliarden Dollar. Anthropic rechnet 2028 mit dem Break-even, OpenAI erst 2030.

Read full article about: SpaceX verhandelt laut Reuters über Fusion mit xAI vor geplantem Börsengang

SpaceX verhandelt über eine Fusion mit Elon Musks KI-Unternehmen xAI vor dem geplanten Börsengang, berichtet Reuters. Die Transaktion würde SpaceX, Starlink-Satelliten, die Social-Media-Plattform X und den Chatbot Grok in einem Unternehmen zusammenführen.

Bei der Fusion würden laut Reuters xAI-Aktien gegen SpaceX-Aktien getauscht. Zwei Gesellschaften wurden demnach am 21. Januar in Nevada gegründet, um die Transaktion abzuwickeln. Eine davon listet SpaceX und dessen Finanzchef Bret Johnsen als geschäftsführende Gesellschafter. Einige xAI-Manager könnten statt Aktien auch Bargeld erhalten.

Eine endgültige Vereinbarung wurde noch nicht unterzeichnet, Zeitplan und Struktur sind noch offen, so Reuters. SpaceX ist mit 800 Milliarden Dollar das wertvollste private Unternehmen der Welt, xAI wurde im November mit 230 Milliarden Dollar bewertet. Laut Bloomberg prüft SpaceX auch eine Fusion mit Tesla.

OpenAI zeigt, wie intern KI-Agenten Datenanalysen übernehmen

OpenAI hat einen internen KI-Datenagenten entwickelt, der Mitarbeitern komplexe Datenanalysen in natürlicher Sprache ermöglicht. Eine Schlüsselmethode namens „Codex Enrichment“ durchsucht dabei die Codebasis, um Tabellen wirklich zu verstehen.

Read full article about: Zu wenig Nutzen, zu viele Probleme: OpenAIs "ChatGPT Agent" könnte ein schnelles Ende haben

OpenAI gibt wohl den vor einem halben Jahr eingeführten "ChatGPT Agent" auf, der ohnehin nie richtig Sinn ergeben hat. Das Produkt erreichte zum Start seinen Höhepunkt mit vier Millionen wöchentlich aktiven zahlenden Nutzern, etwa elf Prozent der damals 35 Millionen zahlenden Nutzer, berichtet The Information. Wenige Monate später fiel die Zahl unter eine Million. Nutzer wussten offenbar nicht, was sie mit dem Produkt anfangen sollten, oder fanden es gar nicht. Hinzu kamen Probleme bei Geschwindigkeit, Verlässlichkeit und Cybersecurity.

OpenAI setzt nun laut The Information auf spezialisierte Agenten wie den Shopping-Agenten für Produktempfehlungen: Nutzer verstehen den Zweck besser und das Produktteam muss weniger Funktionen einbauen, sodass das Produkt besser funktioniert.

Die generische Bezeichnung "ChatGPT Agent" ist ohnehin verwirrend. Alle Reasoning-Modelle von OpenAI agieren längst agentisch: Sie schreiben Code, suchen autonom im Internet oder werten Bilder aus. Der "ChatGPT Agent" hatte lediglich die zusätzliche Option, einen virtuellen Browser zu nutzen. Der Name suggerierte jedoch, nur dieser ChatGPT-Modus sei agentisch, obwohl OpenAI selbst zuvor etwa "Deep Research" als KI-Agenten bezeichnete.

Read full article about: Weltmodell "Genie 3": Google macht experimentellen Prototyp öffentlich zugänglich

Google Deepmind macht Project Genie öffentlich zugänglich. Der experimentelle Prototyp, der auf dem im August vorgestellten Weltmodell Genie 3 basiert, steht ab sofort Google AI Ultra-Abonnenten in den USA (ab 18 Jahren) zur Verfügung. Die Web-App ermöglicht es Nutzern, per Text oder Bild interaktive Welten zu erstellen und in Echtzeit zu erkunden. Dabei generiert das System den Weg voraus, während man sich bewegt. Project Genie bietet drei Hauptfunktionen: World Sketching für die Welterstellung mit Nano Banana Pro und Gemini, World Exploration für die Navigation sowie World Remixing zum Verändern bestehender Welten.

Der Prototyp hat laut Google noch einige Fehler: Welten sehen nicht immer realistisch aus, Charaktere reagieren teils verzögert, und Generierungen sind auf 60 Sekunden begrenzt. Einige im August angekündigte Funktionen wie promptbare Events fehlen noch. Eine Ausweitung auf weitere Länder ist geplant.

Die Idee hinter solchen Weltmodellen ist, dass sie, wenn sie ausgereift genug sind, als flexible Trainingsumgebungen für KI-Agenten dienen könnten. Diese würden dann aus simulierten Erfahrungen lernen statt nur aus Datentraining.

Read full article about: OpenAI-Forscher stellt klar: Keine Beteiligung an individuellen Nutzer-Entdeckungen geplant

OpenAI-Forscher Kevin Weil widerspricht Berichten, wonach das Unternehmen an den Entdeckungen einzelner Nutzer, Unternehmer oder Wissenschaftler beteiligt sein wolle. Zuvor hatte OpenAIs Finanzchefin Sarah Friar in einem Blog-Post geschrieben, dass OpenAI Lizenzvereinbarungen auf Basis von geistigem Eigentum sowie ergebnisbasierte Preismodelle plane, die an der geschaffenen Wertschöpfung beteiligt seien.

Weil stellt auf X klar: Friar habe damit nicht gemeint, dass OpenAI Anteile an individuellen Entdeckungen beanspruchen wolle. Stattdessen sei es Friar um das Interesse großer Organisationen an Lizenz- oder IP-basierten Partnerschaften gegangen. OpenAI sei offen für kreative Kooperationen mit Unternehmen. Solche Vereinbarungen würden aber individuell ausgehandelt und beträfen keine einzelnen Nutzer.

Zum Thema Prism, OpenAIs neuer Umgebung für wissenschaftliches Schreiben, erklärt Weil: Nutzer können in den ChatGPT-Einstellungen selbst festlegen, ob ihre anonymisierten Daten zur Modellverbesserung verwendet werden. Diese Einstellung gelte auch für Prism.

45 Prozent von Microsofts Cloud-Auftragsbestand stammen von OpenAI

Microsoft übertrifft die Erwartungen mit Rekord-Cloud-Umsätzen, doch die Aktie stürzt ab. Investoren zweifeln, ob sich die Milliarden-Investitionen in KI-Infrastruktur auszahlen. Verbrennt Microsoft mit seiner KI-Offensive mehr Geld, als es verdient?