Das ging schnell! Von den Jellyrolls aus meinem letzten Post zum fertigen Top in knapp 4 Wochen. Da war noch ein versprochener Quilt für die Nichte auf meiner Liste, schon lange war mir klar, der muss ROT werden. Was lag also näher. Die fertigen Bänder in rot schienen endlos, und ich hatte auch noch größere Stücke zum ergänzen.

Die Bänder zu Blöcken zu nähen ging dann fix, und aus den größeren Resten sollten 9-Patches werden. Aber ich hatte mich verschätzt, und nach ungefähr 8 Blöcken (von 15) war da keine Jellyroll mehr. Meine Rettung war das Werkelwochenende bei der Textilkunstfreundin, ich durfte mich durch ihren Berg an Stoffresten wühlen! Innerhalb von 2 Tagen hatte ich mehr als genug Improv-Blöcke aus Streifen genäht, und wieder zu Hause dann noch die 9-Patch Blöcke.

Ich liebe dieses improvisierte Gestalten, schauen, was habe ich, und ohne viel überlegen zusammennähen was von der Größe her zusammenpasst. Das rumprobieren, denken, zweifeln, verwerfen, umändern kommt dann erst, wenn die Blöcke alle fertig sind. Da kann ich dann oft viel Zeit verbringen, um wirklich die beste Komposition zu finden. Selbst wenn es „nur“ ein Gebrauchsquilt wird. Oben im Bild seht ihr die Blöcke aus den Streifen, und dann hab ich noch ein bisschen mit den 9-Patches rumprobiert. Schwarzweiß mit rot gefällt mir eigentlich gut, aber hier passt es nicht. Ich wollte einen Quilt, der leuchtet, in Rot.

Und so leuchtet er mir jetzt von der Designwand entgegen, ich finde ihn richtig toll.
Rückseite und Vlies liegen schon bereit.