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Feuer und Flamme
31 December 2014 @ 12:20 pm
ich verzichte.
 
 
Feuer und Flamme
27 January 2011 @ 04:48 pm
Zedat.
Sitzen.
Warm.
Gegenüber ein T-Shirt mit "Färt" drauf'.
Nicht lustig.
Warm.
Luft?
Nee.
Warm.
Drucker druckt?
Nee.
Warm.
Warm.
...
 
 
 
Feuer und Flamme
14 January 2011 @ 01:57 am
Ich weiß eigentlich gar nicht was ich hier mache.
Schlafen wäre gut, aber Schlaf kommt nicht.
Stattdessen scheinen 24 Stunden gar nicht mehr auszureichen um die ganzen Gedanken zu Ende zu denken, da ist noch so viel in der Ablage das es zu bearbeiten gilt.
Beziehungsweise ist es gar nicht viel. Es sind eher lange Fäden. Ein ganzes verworrenes Knäuel. Noch dazu verknüpfen sich ständig die falschen Enden miteinander und dann wird es seltsam. Also man bemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht, aber man kann es nicht unterbrechen. Nur beistehen, zuschauen und sich wundern.
Beziehungsweise gibt es einen Weg es zu unterbrechen: Konzentration auf ein Wort. Es setzt sich dabei meist UKETSUKE (das heißt "Rezeption" auf Japanisch) durch.
uketsukeuketsukeuketsukeuketsukeukstsukeuketsukeuketsukeuketsukeuketsukeuketsuke
.
Das ist nicht wirklich besser, manchmal wird mir auch schlecht davon. Irgendetwas daran ekelt mich an.
Vielleicht ekle ich mich auch an. Ich brauche eine Pause von mir. Schlaf bitte.
Repeat.
 
 
Feuer und Flamme
27 November 2010 @ 01:36 pm
Willkommen hier in Leiden, der Name ist Programm.
 
 
 
 
 
Feuer und Flamme
14 September 2010 @ 03:36 pm
Das macht ihr ja gerade alle, ich jetzt übrigens auch, weil ich es liebe viel über mich zu reden. Ganz viel ichichich. Und irgendwie ist es wohl auch fair, nehme ich an.
 
Day 01 – Introduce yourself
Day 02 – Your first love, in great detail
Day 03 – Your parents, in great detail
Day 04 – What you ate today, in great detail
Day 05 – Your definition of love, in great detail
Day 06 – Your day, in great detail
Day 07 – Your best friend, in great detail
Day 08 – A moment, in great detail
Day 09 – Your beliefs, in great detail
Day 10 – What you wore today, in great detail
Day 11 – Your siblings, in great detail
Day 12 – What’s in your bag, in great detail
Day 13 – This week, in great detail
Day 14 – What you wore today, in great detail
Day 15 – Your dreams, in great detail
Day 16 – Your first kiss, in great detail
Day 17 – Your favorite memory, in great detail
Day 18 – Your favorite birthday, in great detail
Day 19 – Something you regret, in great detail
Day 20 – This month, in great detail
Day 21 – Another moment, in great detail
Day 22 – Something that upsets you, in great detail
Day 23 – Something that makes you feel better, in great detail
Day 24 – Something that makes you cry, in great detail
Day 25 – A first, in great detail
Day 26 – Your fears, in great detail
Day 27 – Your favorite place, in great detail
Day 28 – Something that you miss, in great detail
Day 29 – Your aspirations, in great detail
Day 30 – One last moment, in great detail
Tags:
 
 
 
Feuer und Flamme
12 May 2010 @ 01:23 pm
Ich möchte nur allein sein mit mir
Ich möchte nur allein sein mit dir.
 
 
 
Feuer und Flamme
06 May 2010 @ 09:39 am
Manchmal frage ich mich schon ob ich nicht mehr und öfter schreiben sollte, aber dann fürchtete ich in einem Jahr rückblickend festzustellen, wie wenig mich das noch interessierte oder anginge. Ich bin noch immer nicht fertig. Muss weitervormichhinevolutionieren.
Das nimmt so viel Zeit in Anspruch, das soll man mal jemandem erklären, der da nicht drin steckt.

Wann hört das nur auf? Dieses Getriebene. Fast wie Rolligkeit: man versteht sich selbst nicht mehr so recht und alle Welt will einem nur noch Maulschellen verpassen. Und alles was man macht ist sich von einer Seite auf die andere werfen. Da fällt mir ein, dass ich den Tierarzt noch anrufen wollte..
 
 
Feuer und Flamme
12 February 2010 @ 11:18 am
Seltsam eigentlich, dass die Verbindung zwischen mir und dem Journal gekappt wurde. Das hat in keinster Weise mit der Internetverbindung zu tun, die gibt es hier bereits seit dem 4. Tag nach unserem Einzug. Auch liegt es nicht an fehlenden Ereignissen, Fort- oder Rückschritte. Da ist vieles nach wie vor in Bewegung und es gibt Entwicklungen! Nicht nur nach oben, in alle Richtungen. Kreuz und quer, von mir aus auch mit Schleifen drin, wie ihr wollt.
"Es ist leichter hier was zu schreiben wenn man lonely und depressed und ein teenager ist" meint Imagecarrro und sie hat damit absolut recht. Dabei ist hier noch lange nicht alles in Butter. Teenage Angst kann man das ja bei mir inzwischen auch nicht mehr nennen, vielleicht Twenangstiness oder, ganz wissenschaftlich, Adoleszenzkrise.
Tatsache ist aber, dass es keineswegs an mangelnder Verwirrung oder dem fehlenden Internetzugang liegt. Vielmehr sind es die Buchstaben, die aus meinem Blutkreislauf verschwunden sind. Ich habe sie mir immer mit Serifen vorgestellt, was dazu führt, dass sie sich manchmal, an besonders engen Stellen, verhakelt haben. Aus diesen Bündeln sind dann die Wörter geworden. Aber, da es keine purzelnden Buchstaben mehr gibt, ist das Schreiben ganz schön mühsam. So wie eine Druckvorlage aus A2-formatigen massiven Bleilettern zusammenstellen eher. Aber auch bei all der früheren Leichtigkeit, was die Textfindung angeht, bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist. Endgültig. Froh auch darüber, dass ich das alles nur in digitaler Form heruntergeschrieben habe. Denn läge es als Notizbuch hier herum.. ich wüsste nicht ob ich es zerreißen, feierlich verbrennen oder, der aufgebrachten Arbeit willen, an einem unzugänglichen Ort verstecken sollte. So wenig steckt da noch drin, von heute oder auch morgen.
 
 
 
Feuer und Flamme
11 February 2010 @ 08:13 pm
Es dürfte zu meinen, mit Abstand, allerbesten Ideen gehört haben den Schreibtisch unmittelbar an die Balkontür zu schieben. Von hier aus hat man, in dieser Jahreszeit, da die Bäume im Hofinneren ihre Belaubung abgestreift haben, einen ausgezeichneten Blick auf die Vorgänge im gegenüberliegenden Seitenflügel der Hausnummer 30. Da sieht man, besonders Abends, viele Bekannte. Die graue Perserkatze schaut einen streng unter der Rüschengardine heraus an. Schräg darunter wird das Essen in einem großen Topf zubereitet, der kahlköpfige Mann rührt um, unterhält sich dabei mit seiner Frau. So beschlagen wie einige Scheiben sind, wird in den meisten Haushalten wohl ordentlich geheizt (macht mich ein bisschen neidisch, da meine Heizung hier oben, in meinem Ausguck nur sehr zögerlich wärmt). Eine neue Vogelart habe ich übrigens entdeckt, die ich andernorts noch nie beobachtet habe. Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) lässt sich auf den kahlen Zweigen vor meinem Fenster des öfteren blicken und genießt auch die volle Aufmerksamkeit der Katzen, da sie einem Ball empfindlich stärker ähnelt als einem herkömmlichen Vogel (soviel auch zum Thema Beuteprägung).
Aber ich verliere den ursprünglichen Gegenstand aus den Augen. Ich möchte nämlich vom 'Zuschauer' erzählen. Der Zuschauer wohnt einen Stock unter mir, im gegenüberliegenden Haus. Eigentlich weiß ich nicht einmal ob die Wahl des Artikels "der" überhaupt zutreffend ist, da man die Person im Raum nie zu sehen bekommt. Dieser Umstand begründet sich darin, dass es zumeist stockdunkel ist, allein der Fernseher glimmt, dem Fenster gegenüberliegend, in seinen kühlen aufmerksamkeitsbindenden Farben. Mir ist diese Sogwirkung eines Fernsehgeräts vor den Beobachtungen die ich an meinem Gegenüber anstellte, noch nie so bewusst geworden. Allein die Vorstellung davon wer da was in dieser Kiste sieht, umhüllt von der Schwärze eines Wintervorabends (bis hinein in die Tiefen der Nachtstunden), wer da seine Zeit fortschmilzt von Angesicht zu Angesicht mit der Braunschen Röhre, reaktiviert meine eigene Vorstellungskraft, auf dass sie Haken schlägt, mehr als jede motivierend anstachelnde DIY-Fibel es vermögen könnte. Denn das möchte ich nicht sein, dort drüben. Im Grunde gibt es gar keine bessere Metapher als ein Röhrenfernsehgerät selbst: drin sitzt doch nur ein Vakuum.

Eine Anmerkung in eigener Sache: wenn ihr glaubt ich hole das auf, das in dem letzten halben Jahr alles geschehen ist, habt ihr euch geschnitten. Ich möchte wieder ein wenig schreiben, bis ich zurück in meinen Rhythmus gefunden habe oder eben nicht und es für immer sein lassen kann. Eine Darstellung meiner Silvesternacht, wurde in einigen wenigen Zeilen sehr treffend von Feridun Zaimoglu verfasst. Möpse statt KaterCollapse ) heißt es und ich habe es euch (mitsamt Quelle, selbstverständlich. Don't call me an Hegemann.) unter den Lj-Cut gelegt. Es war nicht genau so, aber ähnlich.
Da habt ihr mich wieder, lasst es uns von jetzt ab langsamer angehen.
 
 
Feuer und Flamme
14 November 2009 @ 06:17 pm
Irgendwann ist mir die Poesie abhanden gekommen.
 
 
 
 
 
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