(Aktion) Cover Wednesday.

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Herzlich willkommen bei der Mitmachaktion „Cover Wednesday“!

Jeden Mittwoch gibt es bei Mamenu eine andere Vorgabe, wer oder was sich auf dem Cover eines Buches befinden soll. Das Buch kann sowohl gelesen sein als auch sich auf dem Stapel der noch ungelesenen Bücher, Hörbücher oder E-Books befinden. Schaut doch dort vorbei und hinterlasst einen Kommentar!

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Das Cover eines Buches mit schwarzem Titelschriftzug

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„Hundert Jahre Einsamkeit“ erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Durch Sümpfe und Urwald, durch eine undurchdringliche Sierra von der Außenwelt abgeschnitten, ist Macondo der einzigartige Schauplatz einer Welt, in der sich geschichtliche Entwicklungen, alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal wiederholen.

Erzählt wird vom Leben und Sterben der Buendías, von ihrer Abenteuerlust und ihrer Erfindungsgabe, von ihren Triumphen und Niederlagen, von Wahnvorstellungen, von der unbändigen, aber auch fatalen Vitalität ihrer Männer und der Klugheit ihrer Frauen. Phantastische und realistische Elemente stehen unmittelbar nebeneinander, Mythos und Wirklichkeit verschmelzen. Im Mikrokosmos Macondo enthüllt Gabriel García Márquez die geschichtliche Wirklichkeit Lateinamerikas und die Tragödie seiner Verlorenheit und Einsamkeit.

Gabriel García Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit – was habe ich dieses Buch als Teenager geliebt! Obwohl es sehr komplex ist (nicht nur, weil gefühlt alle Männer der Familie den gleichen oder einen verflixt ähnlichen Namen haben), sondern weil das Buch einfach zu innovativ und ungewöhnlich ist ist. Ich sage nur: Magischer Realismus. Wer mal Lust hat, sich auf ungewöhnliche Weise mit der Geschichte Lateinamerikas und dem Kolonialismus zu beschäftigen: Das ist das Buch dazu!

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Das Thema für den 4. März 2026 lautet:

Das Cover eines Buches, auf dem etwas zu sehen ist,
das man am Himmel finden kann

Lesestoff.

Cover von stephen kings roman menschenjagd; man sieht einen eine straße entlangrennenden mann in einer düsteren atmosphäre

Die USA im Jahr 2025: Wer Arbeit hat, kann von Glück reden. Für das Heer der Arbeitslosen gibt’s billiges Rauschgift und kostenloses Fernsehen – Free-Vee. Die Regierung und die öffentlichen Fernsehanstalten arbeiten in großen Allianzen zusammen, die Großstädte sind infolge der jahrelangen Misswirtschaft vollkommen verseucht. Ben Richards, Vater einer totkranken Tochter, lebt mit seiner Familie in der verkommenen Wohnsiedlung Co-Op-City. Um Geld für die Medizin seiner Tochter zu bekommen, bewirbt er sich bei Network Games und wird der beliebtesten Game-Show zugeteilt: „Menschenjagd“.
Ben Richards will diese Chance nutzen, um seine Tochter zu retten, doch er weiß genau: Diese Show läuft bereits seit sechs Jahren und bisher hat kein Mensch sie überlebt. Ben Richards will der erste sein …

Die neue Verfilmung dieser alten Geschichte von Stephen King (damals veröffentlicht unter dem Pseudonym Richard Bachmann) habe ich noch nicht gesehen, aber diese Dystopie – die übrigens im Jahr 2025 spielt! – ist auch heute noch erstaunlich aktuell. Hier geht’s zu meiner Rezension: Chridhe.

Bürokratie: 1 – Patientin: 0

Heute Morgen, Radiologie. Schilddrüse. Nichts Dramatisches, ein normaler Untersuchungstermin. Ich dachte: Wenn ich früher da bin, komme ich vielleicht früher dran. Also stehe ich eine halbe Stunde vor Termin am Empfang.

„Wo ist Ihre Überweisung?“

Stille. Scheiße, denke ich. Vergessen.

„Kann ich die nachreichen?“

„Nein. Aber Ihr Hausarzt ist ja in XX. Wenn Sie bis 10 Uhr mit der Überweisung wieder hier sind, nehmen wir Sie noch dran.“

Gut. Challenge accepted. Zehn Minuten Autofahrt, gelbe Ampeln, das Tempolimit ist ja nur eine Empfehlung. Rein in die Hausarztpraxis. Problem geschildert.

„Kein Problem, das kriegen wir hin“, sagt die Sprechstundenhilfe freundlich. Sie legt die Überweisung auf den Stapel mit Rezepten, der ohnehin zum Arzt muss. Fünf Minuten später halte ich das Teil in der Hand. Ich denke: Läuft.

Zurück ins Auto. Wieder fünfzehn Minuten Fahrt. Wieder rein in die Radiologie. Ich reiche die Überweisung über den Tresen wie einen hart erkämpften Pokal.

Kurze Pause. „Die ist nicht unterschrieben. Das können wir nicht annehmen.“

Ich schaue sie an. „Ist nicht Ihr Ernst?!“

Doch. Ist ihr Ernst. Das Formular ist komplett ausgefüllt. Name drauf. Diagnose drauf. Stempel drauf. Aber unten fehlt eine Unterschrift. Ein bisschen Gekrakel mit dem Kugelschreiber. Ein Akt von ungefähr zwei Sekunden. Und wegen dieser zwei Sekunden werde ich nicht behandelt. Anruf in der Hausarztpraxis ist nicht möglich, Faxen ist nicht möglich.

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Ich habe heute Morgen eine Stunde meines Lebens damit verbracht, mehrfach von A nach B und C zu fahren. Nicht wegen medizinischer Notwendigkeit. Sondern wegen Bürokratie. Man hätte doch sagen können: „Wir sehen ja, dass Sie theoretisch eine Überweisung haben – reichen Sie die unterschriebene Version nach … lassen Sie sie kurz rüberfaxen …“ Und ja, ich hätte auch beim Empfang der Überweisung einen Kontrollblick drauf werfen können. Aber wer rechnet schon damit, dass der Arzt so etwas vergisst? Stattdessen fahre ich nach Hause. Mit neuem Termin zu einer echt blöden Tageszeit.

Mir sollte heute am besten niemand dumm kommen. Ich ringe noch an meiner inneren Gelassenheit. Aber falls ihr später von einem Großbrand in Hessen lest, gab es hier eine spontane Selbstentzündung, und ich bin vor Wut in Flammen aufgegangen.

Von Krankheiten, Todesfällen und anderen Dingen, die die Welt nicht braucht.

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Ich habe meine jährliche Einkommensteuererklärung erledigt. Hach, das Leben läuft zumindest in dieser Hinsicht nach Plan.

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Mein Vater hatte vergangenen Mittwoch den nächsten Eingriff. Eigentlich hätte er vier oder fünf Stents auf der Seite bekommen, um die sich die Ärzte beim ersten Eingriff nicht haben kümmern können. Leider musste der behandelnde Arzt feststellen, dass einer der alten Stents bereits wieder verstopft war. Nachdem er zwei Stunden gebraucht hatte, um den wieder frei zu bekommen, hatte er nicht mehr genügend Zeit, um auf der andere Seite alle nötigen Stents einzusetzen. Mein Vater muss also in sechs Wochen zum nächsten Eingriff. Seine Werte sind darüber hinaus gibt; einzige Ausnahme: die Nierenwerte. Die wollen nicht so, wie die Ärzte wollen.

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Ich habe am 2. März einen Termin für eine Sonderuntersuchung an der Netzhaut meines „guten“ Auges sowie das OP-Vorgespräch für den Eingriff wegn des Grauen Stars. Die OP selbst dürfte dann Ende März oder Anfang April stattfinden. Drückt mir die Daumen!

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Ich habe gestern zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder die Tageszeitung gelesen (ich war zu Besuch bei meinen Eltern). Unglücklicherweise bin ich dabei gleich über die Todesanzeige einer alten Schulfreundin gestolpert, die an Krebs verstorben ist. Die Einschläge kommen näher.

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Über acht Wochen sind seit dem Finale von Heated Rivalry vergangen, und ich hänge immer noch gedanklich im Cottage fest. So sehr sogar, dass ich meinen TEAMS‑Hintergrund auf genau dieses Cottage umgestellt habe. Meine Kollegen geraten in Meetings regelmäßig ins Schwärmen — Kanada! Ein Haus am See! —, aber offenbar hat niemand von ihnen die Serie gesehen. Sonst hätte mich längst jemand drauf angesprochen, warum ich beruflich plötzlich in einem queeren Eishockey‑Universum wohne.

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Kurze Frage in die Runde: Was kochen wir heute Mittag? 🤔 Ich brauche ein paar Anregungen …

(Aktion) Hand aufs Herz.

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Was ist die mutigste Entscheidung, die du bisher getroffen hast,
oder die mutigste Sache, die du je getan hast?

Mut ist für mich ein großes Wort. Ich bin kein Mensch, der Risiken liebt oder spontan ins Ungewisse aufbricht. Im Gegenteil: Ich halte mich gern dort auf, wo es vertraut und überschaubar ist. Vielleicht sind für ich deshalb Entscheidungen schon ein Meilenstein, die für andere bloß eine Kleinigkeit sind – weil sie mich zwingen, diesen sicheren Raum zu verlassen. Außerdem habe ich da diese kleine Stimme im Kopf, die mir immer in den buntesten Farben ausmalt, was alles schiefgehen könnte!

  • Ich bin mal allein nach China (Hongkong) geflogen, um mich mit einer Freundin zu treffen, die damals dort lebte.
  • Ich war auch beruflich allein in London.
  • Ich bin schon mehrfach (allein – wie soll es auch sonst sein) an die polnische Grenze gefahren, um dort eine Freundin zu besuchen – für mich immerhin eine Strecke von insgesamt über 1.300 Kilometern.
  • Ich bin für meine erste Stelle nach Südhessen gezogen. Allein.
  • Was Entscheidungen angeht: Ich habe eine Verlobung gelöst und bin nach sechs Monaten aus der ersten gemeinsamen Wohnung gezogen.

Mmh, hier zeichnet sich ein Muster ab: Mir kommt scheinbar alles mutig vor, was ich allein mache. Wie ist das bei euch? Welche mutigen Dinge habt ihr schon getan? Welche mutigen Entscheidungen getroffen? Habt ihr Tipps für uns – für mehr Mut im Alltag?

(Aktion) Cover Wednesday.

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Herzlich willkommen bei der Mitmachaktion „Cover Wednesday“!

Jeden Mittwoch gibt es bei Mamenu eine andere Vorgabe, wer oder was sich auf dem Cover eines Buches befinden soll. Das Buch kann sowohl gelesen sein als auch sich auf dem Stapel der noch ungelesenen Bücher, Hörbücher oder E-Books befinden. Schaut doch dort vorbei und hinterlasst einen Kommentar!

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Buchcover eines Autors, dessen Vorname mit „B“ beginnt

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Der frischgebackene Police Constable Peter Grant befürchtet schon, dass man ihm nach seiner Ausbildung einen langweiligen Schreibtischjob zuteilt. Doch dann geschieht etwas, das sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird: Er wird zum Tatort eines grausamen Mordes beordert und beginnt pflichtbewusst, einen Zeugen zu befragen, der sich jedoch ziemlich schnell als Geist herausstellt.
Nun ändert sich alles, denn Inspector Thomas Nightingale, Exzentriker, Jaguar-Fahrer und letzter Zauberer Englands, macht ihn kurzerhand zu seinem Lehrling. Eine zauberhafte Aufgabe, die Peters Wissen über Verbrechensbekämpfung, Wissenschaft, Latein und das Leben an sich auf die Probe stellt.

Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London ist der erste Band einer Romanserie, die die Abenteuer von Constable Peter Grant von der Metropolitan Police in London erzählt, der gemeinsam mit seinem Vorgesetzten und Ausbilder, dem Zauberer Thomas Nightingale, Verbrechen löst, die von Geistern, Vampiren und anderen übernatürlichen Wesen begangen werden. Ich mochte den Auftaktband und habe auch die beiden Folgebücher gelesen – sie sind witzig-leicht geschrieben, spannend und wirklich ungewöhnlich. Allerdings habe ich dann die Serie beendet, weil die deutschsprachigen Hörbücher nur in gekürzter Fassung erscheinen und man das leider deutlich merkt.

Hier geht’s zu meiner Rezension: Chridhe.

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Das Thema für den 25. Februar 2026 lautet:

Das Cover eines Buches mit schwarzem Titelschriftzug

Lesestoff.

Ein dunkles, blau-schwarzes Cover mit wirbelndem Wasser, aus dem mehrere Krakenarme ragen. Einer der Arme hält einen verzierten Dolch mit rotem Edelstein. Der goldene Titel „To Kill a Kingdom“ steht zentral, darunter der Untertitel „Das wilde Herz der See“. Am unteren Rand stehen Autorin, Verlag und die beiden Sprechernamen.

Alexandra Christo: To Kill a Kingdom – Das wilde Herz der See. Lira ist eine Sirene und Tochter der Meereskönigin. Einmal im Jahr raubt sie einem Prinzen das Herz. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als Lira gemeinsam mit ihrer Cousine Kahlie verfrüht auf die Jagd geht, verwandelt ihre Mutter sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt ihr ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleibe für immer ein Mensch.
Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs, und das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er jagt Sirenen, vor allem die eine, die bereits so vielen Prinzen das Leben genommen hat. Als er eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er nicht, wen er da an Bord geholt hat. Das Unerwartete geschieht: Die beiden verlieben sich ineinander – doch hat ihre Liebe eine Zukunft?

Ich hatte mal Lust auf eine Fantasy-Variation des bekannten Anderson-Märchens „Die kleine Meerjungfrau“. Was Alexandra Christo draus gemacht und ob mir die Modernisierung gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen: Chridhe.