Es lebe die Möglichkeit der klassen- und staatenlosen Weltgemeinschaft!

  • 4. Die revolutionäre Aufhebung der Warenproduktion

    Wir veröffentlichen das 4. Kapitel des V. Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Die revolutionäre Überwindung der Warenproduktion, die antipolitische Zerschlagung des Staates und die Selbstaufhebung des Proletariats als ökonomisch ausgebeuteter und politisch verwalteter Klasse bilden die drei untrennbaren Seiten eines notwendig einheitlichen Prozesses. Da kann es kein vorher oder nachher, sondern nur eine Gleichzeitigkeit geben. Die Warenproduktion kann nur von innen, durch die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats überwunden werden. Der Staat ist der politische Gewaltapparat der Warenproduktion, er lebt von ihr durch dessen Besteuerung, reguliert sie durch seine Gesetze und beschützt sie sowie ihre Eigentumsformen. Die revolutionäre Aufhebung der Warenproduktion ist unmöglich durch die antipolitische Zerschlagung des Staates. Wenn wir hier bei der Darstellung des möglichen sozialrevolutionären Prozesses dennoch dessen drei untrennbare Seiten in drei unterschiedliche Kapitel zergliedern, dann nur um die verschiedenen Aspekte der sozialen Revolution zu betonen.

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  • Imperialistischer Territorialstreit im Südchinesischen und Ostchinesischen Meer

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    I. Südchinesisches Meer

    1. Geschichtliches zu den imperialistischen Konflikten im Südchinesischen Meer

    Seit geschichtlicher Zeit ist das Südchinesische Meer eines der wichtigsten Handelsrouten in Südostasien. Fischgründe und Schifffahrtswege wurden von allen Anrainern genutzt. Die Inseln im Südchinesischen Meer waren nur teilweise bewohnt. Sie dienten den Fischern als Anlandemöglichkeiten.

    Ein wichtiger imperialistischer Akteur im Südchinesischen Meer stellte Japan dar. Der japanische Imperialismus expandierte seit Anfang des 20. Jahrhunderts in diesem Territorium. In diesem hatten die europäischen Kolonialmächte, unter ihnen Großbritannien, Frankreich und die Niederlande, ihre Einflusssphären bereits abgegrenzt. China war zu diesem Zeitpunkt als Halbkolonie ein Objekt des Imperialismus, aber noch kein imperialistisches Subjekt. Ab 1931 griff Japan China an, ab 1937 führten die zwei Staaten einen offenen Krieg gegeneinander. Der japanische Imperialismus besetzte 1939 Hainan und 1940 die französische Kolonie Indochina. 1941 entfaltete sich das imperialistische Gemetzel zwischen den USA und Japan. Der letztgenannte Staat besetzte im Zweiten Weltkrieg unter anderem Malaysia, die Philippinen und Niederländisch-Indien. Jedoch wurde der japanische Imperialismus 1945 besiegt. Die europäischen Imperialismen kehrten für eine kurze Zeit in das Südchinesische Meer als Kolonialmächte zurück. Neuer Platzhirsch im Südchinesischen Meer wurden durch den Zweiten Weltkrieg die USA.

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  • Zum Schulstreik gegen die drohende Wehrpflicht vom 5. Dezember 2025

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    Demonstration gegen die Wehrpflicht in Berlin, 05.Dezember 2025

    Die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahre 2011

    Der Schulstreik am 5. Dezember richtete sich gegen die schleichende Wiedereinführung der Wehrpflicht. Diese wurde im Jahre 2011 ausgesetzt. Wie war die damalige geopolitische Situation? Die BRD war der europäische Siegerstaat des ersten Kalten Krieges (1947-1991) zwischen Privat- und Staatskapitalismus. Sie befeuerte die Todeskrise des ostdeutschen Staatskapitalismus 1989 und annektierte das ehemalige Gebiet der DDR friedlich am 3. Oktober 1990. Ein gewaltiger Sieg des bundesdeutschen Imperialismus.

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  • Veröffentlichung der anarchistischen Antwort

    Wir veröffentlichen hier die „Antwort auf die „Petition“ der kriegsbefürwortenden Linken“ von einigen Anarchistinnen und Anarchisten aus Mitteleuropa, Osteuropa und dem Balkan. 

    Antwort auf die „Petition” der kriegsbefürwortenden Linken

    Im Internet wurde eine Erklärung zur Unterstützung von Solidaritätskollektiven und ABC-Belarus veröffentlicht https://www.solidaritycollectives.org/en/on-silencing-voices-from-eastern-europe-at-anarchist-events-in-eu/, die von einer Reihe von Gruppen und Individuen unterschrieben wurde. Wir veröffentlichen unsere Antwort, die aber kein Dialog mit diesen offenen und verdeckten Unterstützern des Militarismus ist. Wir wollen einfach unsere Analyse öffentlich teilen und die Verbindung zwischen Menschen mit einer antimilitaristischen und revolutionär-defätistischen Perspektive stärken.

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  • Erklärung der AST

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    In den diplomatisch-politischen, wirtschaftlichen, ideologisch-propagandistischen und militärisch-kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Nationen und Nationalismen dürfen SozialrevolutionärInnen keine Seite unterstützen, sondern müssen alle Seiten kompromisslos bekämpfen. Dies gilt selbstverständlich auch für das Gemetzel in der Ukraine. Dieses ist auch ein Stellvertreterkrieg zwischen EU/NATO und Russland.

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  • 3. Die Herausbildung einer revolutionären Klassenkampforganisation

    Wir veröffentlichen das 3. Kapitel des V .Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Wie wir im Kapitel V.2 geschrieben haben, sind die zwei wesentlichen Bedingungen einer siegreichen sozialen Revolution ein glasklares revolutionäres Bewusstsein der Mehrheit des Proletariats und die Herausbildung einer revolutionären Klassenkampforganisation. Beide bedingen sich einander, sind nicht unabhängig voneinander möglich. Sie entwickeln sich möglicherweise im und mit dem möglichen Prozess der Weltrevolution. Diese kann nur relativ spontan und instinktiv beginnen, aber nur hochbewusst und -organisiert siegen.

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  • Nordkoreas Atomwaffenprogramm

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    Teststart der Interkontinentalrakete Hwasong-17, 24. März 2022 © EPA-EFE/KCNA

    Korea, welches davor eine japanische Kolonie war, wurde im Verlauf des Zweiten Weltkrieges und des ersten Kalten Krieges geteilt. Die beiden Verbündeten des Zweiten Weltkrieges (1935-1945), der US-amerikanische und der sowjetische Imperialismus teilten Korea. Während sich Südkorea unter dem Einfluss Washingtons im ersten Kalten Krieg (1947-1991) zum Teil des Westblockes entwickelte, war Nordkorea Bestandteil des von Moskau dominierten Ostblockes. Der Koreakrieg (1950-1953) war dann auch der erste heiße Konflikt des ersten Kalten Krieges. SozialrevolutionärInnen mussten beiden Seiten des Gemetzels bekämpfen.

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  • Imperialistischer Konflikt um Taiwan

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    Die chinesische Marine führt Übungen rund um Taiwan durch.

    Ein wichtiges Subjekt und Objekt des Kalten Krieges zwischen den USA und China stellt die Insel Taiwan dar. Nachdem die Kuomintang, die bis dahin mehr oder weniger China beherrschte, 1949 den BürgerInnenkrieg gegen die „Kommunistische“ Partei Chinas verloren hatte, zog sie sie sich auf Taiwan zurück. In den 1950er und 1960er Jahren war Taiwan von der internationalen Gemeinschaft der Nationalstaaten, der UNO, als Vertreter von ganz China – als „Republik China“ – voll diplomatisch anerkannt. Als solcher besaß Taiwan auch einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UNO. Dies änderte sich in den frühen 1970er Jahren, als der US-Imperialismus diplomatische Beziehungen zu Peking aufzubauen begann. Washington wollte den Kampf zwischen sowjetischen und chinesischen Imperialismus für sich nutzen. So beschloss am 25. Oktober 1971 die Generalversammlung der UNO nicht mehr Taiwan, sondern das maoistische Regime in Peking als rechtmäßige Vertreterin für ganz China anzuerkennen. Auch der westliche Imperialismus musste sich verpflichten, im Gegenzug für diplomatische Beziehungen zu Peking die offiziellen Beziehungen zu Taiwan zu beenden. Dies ist die Basis der sogenannten Ein-China-Politik.

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  • Verdi-Bonzen als Hilfsbullen

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    Warnstreik von Bankangestellten in Hannover. Foto: Christophe Gateau/dpa

    Gewerkschaften als reproduktive Klassenkampforganisationen und integrierte Ordnungsfaktoren

    Im frühen Industriekapitalismus waren Arbeitsniederlegungen absolut illegal, sie galten als Verletzungen des Arbeitsvertrages. Gewerkschaften wurden total diskriminiert. Doch die Politbourgeoisie (hohe und regierende BerufspolitikerInnen und die Spitzen der militärischen und zivilen Staatsapparate) lernte in einem sozialen Lernprozess, dass in der kapitalistischen Klassengesellschaft den Lohnabhängigen nicht erfolgreich der Kampf für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten absolut zu verbieten ist.

    Und in der Tat: Das demokratische Streikrecht, das durch staatliche Gesetze regulierte Tarifvertragssystem und die in die Nationalkapitale sowie viele Einzelkapitale integrierten Gewerkschaften sind eine effektive Waffe gegen den proletarischen Klassenkampf.

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  • Gegen Kapital, Politik und Nation

    Unsere neue Broschüre „Gegen Kapital, Politik und Nation Vorträge, Flugblätter und Schriften der AST (2024/2025)“ (ca. 137 Seiten) von Antipolitisch-Sozialrevolutionäre Tendenz ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen

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    Inhalt

    Einleitung

    Für eine revolutionäre Antikriegsposition

    Für die globale Vernetzung von revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen!

    Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats

    Der deutsche Nationalpazifismus und seine kriegerischen KritikerInnen

    Gegen Antijudaismus und Zionismus!

    Die konsequente Kritik des Anarchosyndikalismus und des Parteimarxismus ist eine absolute Notwendigkeit

    Prozionistische und propalästinensische Gewerkschaften spalten das Weltproletariat

    Keine Stimme für die Demokratie!

    Die IG Metall bei VW

    Auf wessen Seite steht die IG Metall?

    Der deutsche Imperialismus

    Der DGB, Die Linke und das BSW: Subjekte des deutschen Imperialismus

    Öcalans Kapitulation

    Vertiefende Ergänzung zu unserem Text Für die globale Vernetzung von revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen!

    Kurdische LinksnationalistInnen und „InternationalistInnen“

    Proletarischer Klassenkampf gegen den deutschen Imperialismus

    Der US-Imperialismus und der Panamakanal

    Ungarn: Rechtskonservativer Chauvinismus und liberaler Regenbogenimperialismus

    Unsere Differenzen mit Tridni Valka

    Die internationale Staatengemeinschaft gegen MigrantInnen aus Afghanistan

    Die innergewerkschaftliche Opposition gegen den deutschen Imperialismus

    UNO und Völkerrecht sind Teil des kapitalistischen Großmassakers!

    Einleitung

    Wir, die AST, veröffentlichen hier unsere Vorträge, Flugblätter und Schriften von 2024/2025. Mögen sie ihren Beitrag zur Radikalisierung leisten. Wir wissen jedoch, dass die Hauptquelle auch der geistigen Radikalisierung die praktische Verschärfung des proletarischen Klassenkampfes ist.

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