Montag, 19. Januar 2026

kw 3 - viel im innen

so ganz überzeugt mich das noch recht neue jahr bisher nicht. vielleicht liegt es auch daran, dass ich nach der ersten arbeitswoche, die inklusive der vorstandsretraite dann halt doch recht lang und anstrengend war, die halbe woche gebraucht habe, um mich wieder einigermassen fit zu fühlen. so richtig hilfreich war es vermutlich auch nicht, dass ich weder vor, noch während, noch nach dem wochenende mit den vorstandsfrauen so richtig gut geschlafen habe. weiterhin als eher kontraproduktiv sehe ich auch die tatsache, dass gleich am ersten arbeitstag der neuen woche eine sitzung mit dem vorstand im kulturzentrum anstand, eine der sitzungen, die ja jetzt erst um acht uhr am abend beginnen. dafür durften meine kollegin und ich dann gleich um neun wieder gehen, immerhin bleibt so die hoffnung, dass anschliessend auch wirklich etwas besprochen wurde. und ich bin nicht krank geworden, da war ich mir anfang der woche auch nicht so sicher. wie sehr mir die erste arbeitswoche noch nachgehangen ist, habe ich dann erst bemerkt, als am dienstag ein externer filzkurs abgesagt wurde - eigentlich hätte ich mich ärgern müssen, tatsächlich freute ich mich, denn das wäre auch noch mal ein batzen vorbereitungsarbeit gewesen. für einen anderen, kürzeren, kurs, der bereits an diesem wochenende stattgefunden hätte, hatte ich schon in der woche zuvor die verlängerte anmeldefrist für beendet erklärt - und zusätzlich zwei aufträge endgültig abgelehnt. beide mit guten grund - grob umrissen würde es grössenwahnsinn treffen - einmal kapitulierte ich vor zeit- und preisdruck bei sehr grossen objekten, im anderen fall versuchte ich hoffentlich nicht vergeblich zu vermitteln, dass nicht alles, was ich selbst herstellen kann, sich auch als kurs eignet, vor allem, wenn als zusatzbedingung noch anfängertauglichkeit gewünscht ist. irgendwie ist das nicht das, was man sich für ein neues jahr so wünscht. bei herrn buddenbohm habe ich den treffenden ausdruck "ausbleiben von konstruktiven aussichten" gefunden, vielleicht sollte ich wirklich mal auf der baustelle neben dem kulturzentrum nachschauen.... 

so, nach dieser abrechnung mit der woche zuvor - vielleicht gab es ja in dieser auch noch nettes?  

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eventuell war das dann das angekündigte glatteis am montag, das auch noch am dienstag und mittwoch jeweils den frühen morgen beherrschte, zumindest in unserer etwas abgelegenen hanglage. montag und dienstag blieb ich deshalb einfach morgens zuhause und erledigte alles, was sich erledigen liess und was ich aus der vorstandsretraite mitgenommen hatte. und weil auch andere diese tage so nutzten, sind wir hier schon ziemlich weit, was die nächsten wochen nicht nur ein bisschen entlasten wird. leider gelangen mir aus diesem grund allerdings keine zwölf bilder am montag, es war einfach zu viel eintönige schreibtischarbeit zu tun. 

beim schwimmen am dienstag sah ich endlich mal wieder vom becken aus die sonne untergehen. 

mittwoch war ich dann wieder deutlich mehr unterwegs - energiegeladen räumte ich am morgen zuerst den weihnachtsbaum vor dem kulturzentrum ab, später hatten wir auch noch einen aussentermin beim familienzentrum, dann war ich mit dem ältesten sohn zum  mittagessen verabredet, und ass im ohne eine sehr leckeren veganen bagel mit viel geräucherter roter beete. und anschliessend durfte ich mein nagelneu gebundenes wörterbuch beim papierhandwerk abholen. 

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jaja, das sieht jetzt nicht so spannend aus - aber es ist so viel besser als der scharfkantige gelbe plastikumschlag, den der verlag mit seinen nachschlagewerken mitliefert. und es ist wahrhaftig ein echter luxus und fühlt sich auch so an. 

abends dann noch strickabend in der sonne - was nicht den warmen schein des himmelskörpers, sondern einfach ein kroatisches restaurant in der nachbarschaft meint, das uns raum für unsere treffen bietet. 

donnerstag gab es auch wieder allerhand zuhause zu erledigen - nach weiterer büroarbeit räumte ich mit der tochter noch einmal im keller auf. bis auf den grossen schrank ist jetzt alles einmal durchsortiert, einer der nächsten schritte wird der weg vieler dinge zum entsorgungsunternehmen sein. einiges konnten wir auch weitergeben, meist -schenken, aber alles geht halt nie weg. nach dem gemeinsamen mittagessen zu dritt (mobiles arbeiten und spätschicht machten es möglich) fuhr ich nach zürich, denn ich brauche eine neue brille, allerdings ohne lästiges gestellaussuchen, denn ich habe noch eines, in das einfach neue gläser eingesetzt werden sollen, dann holte ich nach, was wir in den weihnachtsferien verpasst hatten und kaufte drei neue sitzkissen für korbsessel und kais stuhl, ein bisschen zeit blieb auch noch, um durchs niederdorf zu spazieren, pfeffer zu besorgen, ein bisschen schreibkram auch und kurz vor dem café eine zu treffen, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe - was für eine freude, schade dass mir nicht eingefallen ist, sie auf einen kaffee einzuladen. 

 
 eigentlich geriet ich durch diesen aufenthalt im café ein bisschen in terminstress, aber schön war es trotzdem. 
 
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und am ende war ich dann trotzdem rechtzeitig zum abendessen zuhause. 

 am freitag war zum ersten mal in diesem jahr die offene werkstatt wirklich gut besucht - nicht nur, dass zwei frauen zum filzen da waren, es kam auch noch jemand, um termine für weitere filztage abzumachen. 

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 damit war dann sozusagen schon das wochenende da - ein geschenktes sozusagen, denn eigentlich hätte ich ja arbeiten müssen. 

samstag waren wir endlich wieder einmal auf dem markt - zusätzlich hatte sich eine richtig lange liste mit dingen angesammelt, die eingekauft werden mussten. beim metzger entschieden wir uns spontan für ein rehragout. damit haderte ich ein wenig auf der fahrt nach hause - hatten wir doch pläne für den späten nachmittag. wir lösten das dann so, dass ich das rehragout vorbereitete, das dann ja ohnehin eine weile kochen musste, und kai schon mit der samstäglichen gartenarbeit begann. also kam ich dann ein bisschen später in den garten, schnitt endlich unseren wein und half anschliessend noch, einen der schon wieder viel zu grossen kirschlorbeersträuchern gründlich zurückzuschneiden. ziel ist immer noch mehr sonne im garten, vor allem am morgen, weswegen wir uns in diesem jahr vor allem auf der östlichen seite des grundstücks vorarbeiten. ein bisschen ausruhen konnten wir auch noch, dann besuchten wir die eröffnung einer ausstellung von bildern einer kollegin aus dem kulturzentrum - schön zu sehen, wie viele menschen da zusammenkamen! 

leider blieb die sonne ausgerechnet am sonntag den ganzen tag hinter dichten wolken verborgen - hatte aber auch etwas gutes - denn so konnten wir ein regal im wohnzimmer nicht nur entstauben, sondern auch ein bisschen entrümpeln und ordnen. 

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 na, am ende war es vielleicht dann doch keine so üble woche, oder? 

Montag, 12. Januar 2026

kw 2 - winter

so wie es schon am montag losging, blieb es eigentlich die ganze woche - stets stellte sich die frage, welche wege mit welchem verkehrsmittel bei aktueller schnee- und winterwetterlage zu bewältigen sein würden. 

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chronologisch sah das dann so aus, dass ich am dienstag noch einmal mit dem velo in die werkstatt gefahren bin, bei einigen graden unter null kam ich dann dort mit einer weitgehend tauben linken hand an. nicht wirklich hilfreich fürs filzen, aber ein bisschen herumräumen ging dann nach einiger zeit schon. blieb auch nicht so, aber wiederholen wollte ich das dann am dienstagnachmittag und am mittwoch nicht. 

zum wöchentlichen schwimmen ging ich deshalb zu fuss durch beschneite strassen und zur arbeit im kulturzentrum am mittwoch auch.  

das hätten wir besser auch am abend getan, nach einem wirklich unsagbar langweiligen stück des wiener burgtheaters schoben wir unsere räder durchs schneetreiben nach hause. im stück ging es um ein paar, das sich streitet, dabei wurden immer mal wieder die rollen gewechselt, einmal war er zuhause und sie kam von einer reise, dann wieder andersherum, textteile wurden teils exakt mit gewechselten rollen wiederholt und im grunde ging es vor allem ums missverstehen, wie es halt paul watzlawick schon viel pointierten gezeigt hat. diese saison scheinen wir mit unseren ausgesuchten stücken einfach pech zu haben. 

am donnerstag blieb ich gleich ganz zuhause, unmutig darüber, dass einige filztermine im januar immer noch unklar sind und deshalb auch nicht vorbereitet werden können. ausserdem gab es auch noch dinge zu erledigen für das anstehende wochenende mit den vorstandsfrauen der filzszene. dann schnappte ich mir die tochter und räumte mit ihr regale im keller auf. wir sind weit entfernt von fertig, aber ein anfang ist ja auch schon was. ich fand (hurra!) nur wenig abgelaufenes im vorratskeller, unter anderem aber eine packung mohn - kein guter kandidat für lange lagerung, aber immerhin eindeutig, wenn schlecht. war er dann garnicht, es wurden mohnschnecken daraus. 

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 und am freitag ging es dann schon wieder mit dem radfahren - so dass ich nach der offenen werkstatt, in die mal wieder niemand gefunden hat, weiterradeln hätte können zum helpers-abend im kulturhaus royal, wenn, ja wenn, ich nicht zwischendurch mein telefon neu gestartet und wegen kürzlichem wechsel des mobilfunkvertrags meine pin nicht mehr gewusst hätte - so drehte ich gegen spätnachmittag noch eine ehrenrunde nach hause und erst dann ins royal. dort gab es menschen und getränke und eine sehr ausführliche einführung in zahlen des betriebs. gelernt: ehrenamtlich geleistete arbeit einen geldwert zu geben macht sichtbar, welche leistungen da eigentlich in so einem weitgehend mit viel engagement und herzblut und wenig geld geführten kulturbetrieb erbracht werden. wieder einmal festgestellt, wie wohl ich mich dort fühle, die menschen dort sind alle so unterschiedlich und ich mag es natürlich auch, dass ich dort oft unsere söhne treffe. 

am samstagmorgen dann schneeregen - aber keine auswahl, ich musste los, zur vorstandsretraite meines vereins. diesmal trafen wir uns in wurmsbach bei jona, im kloster mariazell. neu auch, dass wir uns bereits zu mittag trafen, was ein klein wenig entspannter war, als erst um zwei anzukommen und dann gleich mit der sitzung loszulegen. mittlerweile schon traditionell beraten wir am samstag alles, was es für die generalversammlung im märz braucht, inklusive budget, mittagessen und nachmittagsprogramm. draussen verschwand irgendwann der nahe und vom wind aufgewühlte zürisee im schneesturm. der nachmittag war wieder viel zu schnell vorbei, ausserdem musste unbedingt noch gefilzt werden, so dass wir erst sehr spät loskamen zum abendessen in der pizzeria, und das bei recht winterlichen strassenverhältnissen. kurz vor zehn betrat ich dann zum ersten mal für länger als zwei minuten mein zimmer zum übernachten. 

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der sonntag brachte sonne und einen weiteren sitzungstag - für die planung der dinge, die wir im kommenden jahr machen wollen, unter dem titel zukunftstag. in der gruppe gab es vorgängig unmut darüber, dass wir uns im vorigen jahr einiges vorgenommen hatten, aber nur wenig davon passiert war. jetzt haben wir neue aufgaben vereinbart, diesmal mit terminen und noch konkreteren zuständigkeiten versehen und festgehalten und werden sehen, was dann passiert. klar ist unerledigtes unschön, aber es ist andererseits auch nicht nichts geschehen und das vereinsjahr ist im grundsatz gut gelaufen. und schliesslich wird auch hier alle arbeit ehrenamtlich erledigt. 

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sonnenuntergang zum abschied, ich war froh, dass es vorbei war. und dass ich klar kommuniziert hatte, dass ich in zwei jahren mein amt als vereinspräsidentin definitiv aufgeben werde. nach hause wieder mit s-bahn und zug, unterwegs erledigte ich noch eine kontrolle im kulturzentrum, und kai kam mit am ende mit dem auto entgegen. abends war ich dann einfach nur erledigt und konnte kaum die leckeren halušky, die kai zum abendessen gemacht hatte, geniessen. 

Dienstag, 6. Januar 2026

#wmdedgt im januar 2026

 jeweils am fünften jeden monats fragt frau brüllen ins internet hinein "was machst du eigentlich den ganzen tag?" und sammelt bei sich die antworten. heute bin ich eine von denen, die an diesem tag tagebuchbloggen. 

 der fünfte ist zugleich auch der erste arbeitstag im neuen jahr. und damit alles noch ein bisschen spannender wird, hat es übers wochenende geschneit. so schön es war, am samstag und sonntag auf verschneiten wegen unterwegs zu sein, so lästig wird das zeug, wenn es darum geht, verschiedene orte zu erreichen. 

vorerst ist es eh zu dunkel, um eine prognose abzugeben - also frühstücke ich erstmal, turne 20 minuten mit frau fastner, erledige den aktuellen wörtli-stapel an tschechisch-vokabeln und besänftige die eule (bin mal wieder eine liga abgestiegen, aber wer hat schon zeit in einer woche mehr als 7000 punkte zu erspielen??). so gegen halb neun ist es hell genug und ich mache mich auf schneefreien umwegen mit dem fahrrad auf den weg ins kulturzentrum, wo noch die umgestellten möbel von einer weihnachtsfeier am 26. auf mich warten. ein bisschen zeit für ein paar worte mit der kollegin hat es auch noch, neujahrwünschen und so halt, kurzes update in sachen seltsame beschwerden (kategorie leserbriefe) inklusive. 

dann radle ich weiter zur buchbinderei: wie besprochen wird man dort mein tschechischwörterbuch mit dem hässlichen einband neu einbinden. totaler luxus, aber insgesamt ist sprachenlernen kein so teures hobby, also warum nicht mal extravagant viel geld für ein bisschen luxus ausgeben? 

gegen halb zehn bin ich dann tatsächlich in meiner werkstatt, wo ich erstmal ein bisschen herumräume und dann die unterlagen für einen kurs heraussuche, der vielleicht ende des monats stattfinden wird. ja, da ist schon recht viel vorbereitet, zur sicherheit werde ich aber alles noch mal durchgehen. vorerst bereite ich eine vorfilzfläche vor. 

und fahre dann doch recht früh wieder nach hause, passt gerade so und ich habe bisher noch nicht in meine mailbox vom kulturzentrum geschaut. das mache ich dann bis zum mittagessen und finde nichts wirklich dringendes. auch gut. weniger gut: es gibt für das neue jahr noch keine arbeitszeiterfassung. na toll. 

und wie war jetzt die strassenlage? naja, ganz ok, solange man sich auf den hauptstrassen bewegt - in meine werkstatt kam ich aber nicht so gut, da ist die abfahrt eine eisbahn, also liess ich das velo halt oben stehen. 

den nachmittag verbrachte ich mit verschiedenem häuslichem, die küche wollte mal wieder geputzt werden, und ein bisschen im erdgeschoss gestaubsaugt. die küche habe ich dann anschliessend gleich wieder eingesaut, indem ich nudeln mit rosenkohl als abendessen zubereitet habe. frühes abendessen, alle ausser mir wollen noch mal weg. 

auch recht. ich nutze die zeit und arbeite noch ein bisschen an meiner vorbereitung für die vorstandsretraite des filzvereins. fast fertig. am donnerstag dann noch die hardware raussuchen (stifte, papier, postits, magnete, nadeln, was halt so zur präsentationstechnik gehört in unserer doch noch recht analogen welt). 

und dann nutze ich die gelegenheit, dass das haus leer ist und lege mich einfach ins bett zum lesen. irgendwie bin ich noch nicht so richtig im arbeitsrhythmus angekommen.  

 

Sonntag, 4. Januar 2026

kw 1 - halbhalb

nun liegt sie auch schon wieder hinter uns, die ferienwoche am scharnier der jahre, die hier schon seit vielen jahren einfach so verplempert wird, ohne grosse pläne, manchmal mit besuch, aber vor allem mit viel wohnen. (also: zu hause sein. eine von meinen strickkolleginnen macht gerne den witz, dass sie beim abschied fragt, ob man nach hause gehe zum wohnen, das hört sich dann in etwa so an: gasch hei, go wohne?)

um es zuhause auch wirklich schön zu haben, starteten wir mit einer putzrunde und aufräumaktion in die woche, zumindest ich habe das haus auch später nicht verlassen, und auch den restlichen tag mit häuslichkeiten verbracht. 

für den dienstag hatten wie nämlich pläne. 

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unser erster weg führte uns ins neue domizil des haus konstruktiv im ehemaligen löwenbräuareal in zürich. dort ausgestellt waren werke von arthur lescher, einem brasilianischen künstler. begleitet wurde die ausstellung von einem überblick über den neoconcretismo in brasilien (learning: in diktaturen baut sichs leichter ganz modern), der mit vielen exponaten von max bill illustriert wurde. tatsächlich war max bill auch immer mal wieder beratend in brasilien tätig, aber irgendwie wirkte es halt schon so, wie wenn man halt genügend bills in der sammlung gehabt hätte, aber eher keine brasilianischen künstler der epoche. 
die räume, die das museum nun im ehemaligen industrieareal hat, sind deutlich kleiner und weniger vielfältig als im unterwerk selnau an der sihl, allerdings sollen noch mehr räume dazukommen, wir sind vorerst verhalten gespannt.  

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zum kaffeetrinken blieben wir dann auch nicht im museum sondern gingen richtung hardbrücke und kehrten in der ehemaligen kantine von escher-wyss ein, wo jetzt ein veganes café betrieben wird. viele junge menschen mit laptops und lernkärtchen, sonst ganz ok, aber beim nächsten mal dann halt doch lieber gleich wieder in die zentralwäscherei. 

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wir experimentierten weiter mit dem neuen zürcher öv, nahmen dann aber zwei buslinien um zunächst zum hauptbahnhof zu gelangen. hier suchten wir lange im unterirdischen shopville nach einem bestimmten laden, mehrstöckigen karten sind manchmal schon ein bisschen verwirrend. 

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zu fuss spazierten wir weiter ins niederdorf - der andere laden, den wir wegen neuen sitzkissen für stühle und sessel besuchten wollte, machte weihnachtsferien. 

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weil wir jetzt wirklich viel zeit hatten, gingen wir noch ein bisschen beleuchtung und menschen gucken, und absurde läden. 

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vom bahnhof aus nahmen wir dann wieder den bus zum muschelessen - ja, das war jetzt zweimal knapp hintereinander, aber die muschelsaison ist halt auch echt kurz. 

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am tag drauf war dann schon silvester, wir machten besorgungen auf dem markt für die anstehenden feiertage (nur sehr wenige stände, aber fast alles bekommen - am ende dann halt im supermarkt) - den rest des letzten tages im jahr vertrödelten wir zuhause, beziehungsweise brachten wir mit der zubereitung des silvestermenus zu. die tochter leistete uns gesellschaft und brach dann fast zeitgleich mit uns auf - sie in den nachtdienst im wohnheim für cerebral gelähmte, wir zum silvester-rumble ins kulturhaus royal.  

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vom start weg gab es ein buntes programm - zuerst eine art wohnzimmerkonzert mit gitarren und gesang, dann sortierte andrea uhl (im bild) ihre tasche und überlegte, was sie mit ins neue jahr nehmen wollte. das war natürlich die perfekte überleitung zum alt- und neujahrsbingo am feuer draussen. mit musik wurde die zeit bis zum jahreswechsel übrbrückt, es gab für alle etwas zum anstossen und später ging das programm dann wieder drinnen weiter. wir blieben noch für die beiden nächsten acts: kate lim und odd beholder hatten finta-personen zum einsenden von soundschnipseln eingeladen und daraus eine performance gebastelt. sie wurden abgelöst von crisprbaby, die richtig, richtig laut mit vielen loops und überlagerungen musik machten. irgendwann vor drei waren wir zuhause und im bett - nach einem ganz anderen silvesterabend als sonst. 
 
neujahr war dann erstmal vor allem ausschlafen, dann frühstücken mit übergang zum neujahrskonzert (ging das immer schon so lange?) und anschliessendem etwas überstürztem aufbruch ins kunsthaus aarau, zum traditionellen besuch der auswahl 25, der ausstellung der aargauer kunstschaffenden. 

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Levent Pinarci, Botenstoff #1, 2025

seit einiger zeit scheinen mir viele der kunstwerke bereits um das thema behausung, wohnen und so weiter zu kreisen. so auch hier wieder, dazu viel mystisches, mythisches und esotherisches. und getöpfert plastiziertes. 

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paul takács, warte 2025

aber auch witziges - hier zum beispiel die aufnahme des themas rabenkrähen (ich glaube, die sind mittlerweile in den meisten städten ein problem geworden, rund um das haus, in dem meine mutter wohnt, gibt es sie zu hunderten...) durch das malerduo boškovic-scarth. 

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auch der "schamhügel" von agatha zobrist liess uns schmunzeln. 

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für einmal verhüllen die feigenblätter nicht, sondern enthüllen eher... 

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nicht fehlen darf das obligatorische bild von der treppe im kunsthaus - diesmal, weil das textilkunstwerk oben in der ecke vor allem aus der distanz so richtig gut wirkte. 

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am freitag hätten wir die gelegenheit gehabt, nach basel zu fahren, halb waren wir schon dort, weil ein gerät aus der reparatur abgeholt werden musste, wir entschieden uns aber gegen stadt und womöglich schon wieder kunst und gingen anstattdessen auf eine kleine wanderung, die ich bereits hier ausführlich beschrieben habe. 

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damit war fürs wochenende und damit die letzten beiden tage der weihnachtsferien wieder dringend wohnen angesagt - auch ein bisschen weil für mich der eventuell sehr volle januar ein bisschen seine schatten voraus wirft. ich setzte mich also vorwiegend an den schreibtisch um die vorstangsretraite der filzszene am kommenden wochenende vorzubereiten, aber das schöne wetter und über nacht gefallener schnee lockten uns auf einen spaziergang. 

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nicht viel schnee, aber weil es kalt war, ist und bleibt, blieben die paar zentimeter zumindest auf unserer zufahrtsstrasse und im wald liegen. 
 
am sonntag dann dasselbe nochmal, nur diesmal anstelle schreibtisch zuerst baumabschmücken und durchstaubsaugen, dann erst persönliches auslüften in winterkalter sonne auf schneebedeckten wegen.  und jetzt noch ein nachmittag zum bloggen und herumwursteln, bevor es morgen mit volldampf ins neue  jahr geht. 

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es war dann sogar noch zeit für die weihnachtspyramide! 

 

Samstag, 3. Januar 2026

wanderung von lampenberg nach schloss wildenstein und zum sormattfall

solange hier noch weihnachtsferien sind, nutzen wir die tage auch, um draussen zu sein. am zweien tag des jahres stand eine fahrt ins baselländische an - ein reparierter lautsprecher wollte abgeholt werden. und weil wir eh schon unterwegs waren, suchten wir uns eine gelegenheit, mal etwas neues zu entdecken in einer gegend, die wir noch nicht so gut kennen wie unseren heimatkanton. 

auf der tourismusseite des kanton baselland war ich auf einen wandervorschlag zum schloss wildenstein gestossen. 

unser auto stellten wir an der mehrzweckhallte in lampenberg bei bubendorf ab und starteten mit einem kleinen weg durch ein typisch baselländisches dorf. aus dem dorf heraus ging es über weiden und felder in den wald und über einen kleinen höhenzug in ein hochtal. hier betraten wir das naturschutzgebiet rund um das schloss wildenstein und spazierten zuerst durch einen alten eichenhain, der auf das 15. jahrhundert zurückgeht. die eichen wurden gezielt für die schweinemast hier angepflanzt, fleisch aus eichelmast galt als besonders schmackhaft.  

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die uralten bäume sind beeindruckend. 

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aber es werden auch neue bäume gepflanzt und so der bestand verjüngt. wir lernten etwas über stieleichen und traubeneichen und übten gleich mal die blätter zu unterscheiden. 

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am schlossweiher vorbei und über eine reichlich zugige hochfläche gelangen wir zum hofgut und schloss wildenstein. auf dem hofgut gibt es einen hofladen, hier kann man im sommer auch draussen sitzen - jetzt im winter war es nicht so sehr einladend. 

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die burg wildenstein wurde im 14. jahrhundert erbaut - das älteste erhaltene gebäude ist der wohnturm aus dem jahr 1338. zu beginn des 18. jahrhunderts wandelte sich der charakter dann von der burg zum schloss und entstanden erste gärten, vorwiegend nach englischem vorbild. 

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heute befindet sich das schloss im besitz des kantons und kann nur an wenigen tagen im jahr besucht werden. 

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im dreizehnten und vierzehnten jahrhundert hatte die ursprüngliche höhenburg eine wechselvolle geschichte, ursprünglich von den eptingern auf grund und boden der basler bischofskirche erbaut, wurde sie von den bernern belagert, an die herren von baden und anschliessend an die stadt basel verkauft und war dann im besitz verschiedener basler adelsfamilien. 

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das wappen am brunnen geht auf die familie vischer-merian zurück, ebenfalls ein basler adelsgeschlecht, das die melusine im wappen führt. 
rund um das schloss führt ein informationspfad, erst hier wird das schloss als ehemalige höhenburg erlebbar. allerdings erschreckte uns die hörstation zur melusine eher als dass sie uns erfreute... 

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folgt man dem weg unterhalb des schlosses weiter und überquert zuerst ein kleines bächlein, kommt man an diesen felsen vorbei zu einem wasserfall, dem sormattfall. 

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dank der kälte war der sicher beeindruckender als sonst. 

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unterhalb des wasserfalls querten wir den bach, ein bisschen vorsichtiger, weil auch hier alles vereist war. 

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auf der anderen seite des wasserfalls ging es steil bergauf und wieder zurück auf der hochfläche bot sich uns noch einmal ein blick aufs schloss über das tal hinweg. 

unser weg führte uns entlang eines namenlosen bächleins und unter weiteren felsen entlang wieder in das hochtal, in dem lampenberg liegt. hier begegneten wir dann noch dieser schafherde, die alle angelaufen kamen, als wir am gatter stehenblieben.  

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über kleine strässchen gelangten wir zurück nach lampenberg. 

die runde war gut 7 kilometer lang und wir waren etwas über drei stunden unterwegs - es gab ja auch reichlich zu sehen unterwegs. 

und wenn ich mitte des monats noch dran denke, dass schicke ich diese interessante winterrunde zu den monatsspaziergängen bei heike.  

unter folgenden link habe ich die strecke gespeichert: https://mapy.com/s/bucenogofo

 

 

Dienstag, 30. Dezember 2025

jahresrückblick 2025

tradition seit 2008 hier im blog - also gibt es ihn auch in diesem jahr wieder, den jahresrückblick. zum achtzehnten mal im übrigen bereits. 

traditionell gehe ich dafür nicht nur meine eigenen blogeinträge, sondern auch mein immer noch analog geführtes notizbuch und meinen digitalen kalender durch - ich bin sozusagen auf spurensuche in meinem eigenen leben. nicht alles, was ich erlebt und gefühlt habe, hat spuren hinterlassen, manches bleibt unbeschrieben oder taucht nur verklausuliert im blog auf, im kalender sehe ich unangenehme termine, im notizbuch immer wieder verschobenenes, das wieder und wieder in listen auftaucht. manchmal mag ich in der rückschau dann mehr mit ihnen teilen, manchmal auch nicht. 

und wie immer habe ich parallel die ungefähr 3000 fotos des vergangenen jahres durchgesehen, immer auf der suche nach welchen, die ich noch nicht im blog gezeigt habe, die aber dann doch irgendein gemeinsames thema haben sollen, das am besten auch noch mit dem im jahr vorherrschenden gefühl zu tun haben soll - vielleicht nur für mich, vielleicht aber auch ganz offensichtlich für sie, liebe leserin meines blogs*.  

also starten wir jetzt einfach mal im januar und sehen dann weiter, wo das alles hinführt. 

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ich entnehme meinen eigenen einträgen, dass das jahr ziemlich arbeitsreich gestartet hat - der fokus lag auf vereinsdingen, die sich halt ohnehin am jahresanfang ballen, denn das ist die zeit, in der wir nicht nur die generalversammlung planen, sondern uns seit ein paar jahren auch als vorstand zurückziehen, um uns gedanken über die vereinsarbeit ganz allgemein zu machen. perfekte ergänzung waren viel arbeit und kurse in der werkstatt - die arbeit im kulturzentrum, die noch ziemlich neu war, scheint mich wenig beschäftigt zu haben. 

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im rückblick denke ich beim februar 2025 immer nur an die eskalation bei der damals gerade drei monate alten und eigentlich noch ziemlich neuen arbeit, die am ende dazu führte, dass nicht ich (wie von mir zunächst beabsichtigt) sondern die kollegin, die schon viele jahre dabei war, gehen musste. dabei war da noch so viel anderes! ich war an der filzbegegnung in roggenburg, die tochter bereitete sich auf ihren aufenthalt in den niederlanden vor, ich trieb ein paar projekte in sachen filzen voran, es gab einen weiteren shirdak-tag und ich legte letzte hand an die vorbereitungen zur gv der filzszene. 
 
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nachdem ich in den ersten tagen des märz vor allem abstand vom kulturzentrum gewinnen konnte, einfach weil anderes, wie die gv des vereins und die fahrt mit der tochter zu ihrem segelschiff, wichtiger waren, galt es anschliessend dort den betrieb sicherzustellen. häufig fühlte ich mich irgendwo zwischen schwimmen in jeder hinsicht und feuerwehrübung, aber wahrscheinlich haben mich die wenigen tage, die dann intensiv mit filzen verbracht habe, eher gerettet als belastet. was hat es mit dem foto auf sich? ich musste gerade ein bisschen recherchieren, aus welchem anlass ich an diesem abend im kulturhaus royal war - der antifa-abend taucht sonst nirgends auf und mein dortsein ist nur durch dieses foto dokumentiert.
 
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mit dem frühling kamen im april neue perspektiven, gelegenheiten für spaziergänge, ausflüge und auch schon für zeit im garten und ganz am ende des monats lockte die reise nach prag, wo wir sechs schöne, volle tage verbrachten. auch zurück war die freude am bloggen, es gab zumindest wieder regelmässig einen wochenrückblick. 
 
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die arbeit ging im mai an vielen verschiedenen stellen nicht aus - aber es ging auch voran, vor allem mit der homepage für den verein, aber auch mit dem bewerbungsprozess für eine neue kollegin. dazwischen fand sich sogar noch ein bisschen zeit für vier gemeinsame tage in den bergen mit dem mittleren sohn und dessen freundin, danach arbeitete ich dafür zwei wochen durch. endlich konnte wieder draussen geschwommen werden, ab mitte des monats im öffentlichen freibad, zum monatsende dann auch im eigenen garten. 
 
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 im juni endete die lange nasse und kühle phase des wetters und es wurde zuerst sommerlich und dann gleich richtig heiss. ich jonglierte arbeitsmässig weiter zwischen meinen tätigkeiten, aber was das kulturzentrum betraf, war ein ende der unsicherheit in sicht. in der werkstatt lief die produktion bereits bestellter sitzfilze auf hochtouren - und ich schaffte es immer wieder, mir auch schöne inseln einzuplanen. 
 
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 der juli war zuerst heiss, nach einer abkühlung blieb es dann lange sehr nass. der garten schenkte uns gurken - die tomaten nahmen das nasse wetter nicht so locker. ich fing an zu geniessen, dass ich im kulturzentrum nicht mehr alleine arbeitete, aber es war dann halt auch gleich sommerpause nachdem die neue kollegin gestartet war. auch in der werkstatt verordnete ich mir eine pause, dafür stand gegen ende des monats ein grober plan für die langen ferien im september/oktober. 
 
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 der august startete fulminant und mit einer woche ferien, nicht nur für uns, sondern auch für die tochter, die dazu vom schiff nach hause kam - gemeinsam mit den kindern, meiner mutter und einer trauzeugin nebst familie feierten wir unseren 30sten hochzeitstag. fürs abendessen hatten unsere kinder gekocht! (deutlich mehr als auf dem bild zu sehen!) anschliessend machten wir es uns noch für drei tage in frankreich schön. und dann war ich sozusagen wieder bereit zum arbeiten - wie schon lange nicht mehr sortierte und putzte ich mal die ganze werkstatt... 
 
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im september ging tatsächlich erst mal mein fahrrad kaputt - und konnte ganz knapp vor den geplanten langen ferien dann doch noch kostenlos repariert werden. ein vorurlaubsendspurt, der auch noch den besuch in kais büro (zwei jahre verschoben) und an der klimademo in zürich erlaubte, dann ging es mitte des monats los in richtung osten - für drei wochen erkundeten wir das uns bis dahin völlig unbekannte mähren. 

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nach unserem aktivurlaub waren wir dann doch erholter als gedacht und nicht einmal die reichlich vorhandene arbeit im kulturzentrum und die nun endlich anlaufenden sitzfellchenkurse konnten uns davon abhalten auch abends öfter unterwegs zu sein - zweimal konzert im royal, zweimal theater, dazu noch besuch aus der alten heimat und in der alten heimat, sowie ein spieleabend machten den oktober zu einem vollen, schönen monat. 

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zwischen der rückkehr der tochter von ihrem schiff und dem besuch auf dem ersten weihnachtsmarkt am letzten november- und ersten adventswochenende lag ein langer, voller monat. schön war es, die tochter wieder zuhause zu haben und da sie noch den ganzen monat frei hatte, auch wirklich viel mit ihr zu unternehmen. im spätherbst ist traditionell viel los in der werkstatt - da war ich froh, zumindest anwesenheitsmässig im kulturzentrum ein bisschen reduzieren zu können - auch wenn ein sonntagstermin und neue verwicklungen in personeller hinsicht mir wieder den schlaf zu rauben begannen. (und nein, nicht die personelle situation an sich ist das problem, sondern die art, wie damit umgegangen wird.) auch toll: das hallenbad ist rumdumerneuert und hat wieder offen! 

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adventspost und spaghetti-space, zwei konzerte am abend und immer noch mal ein termin in der werkstatt - auch im dezember wurde es nicht wirklich stiller bis zur eigentlichen weihnachtswoche, die wir zwischen zwei fahrten in die alte heimat sehr ruhig und gemächlich mit viel kochen und essen und zusammensitzen verbrachten. aber ist das nicht eigentlich der sinn von weihnachten? nun sind wir wieder zurück und es liegen noch ein paar herrlich freie unverplante tage vor uns am jahresende und ein bisschen drüber hinaus. ideen haben wir, aber auf die eine oder andere werden wir eher verzichten. 
 
und wie war das jahr so insgesamt? was mich am meisten beschäftigt hat, war die arbeit im kulturzentrum - kein wunder, könnte man denken, war ja auch das erste ganze jahr seit langem, in dem ich, wenn auch mit kleinem pensum von 8.4 wochenstunden, abhängig beschäftigt war. ich würde heftig widersprechen: so viel unruhe wie da war, hat das deutlich mehr als 20 % meines lebens beansprucht. dementsprechend war es vor allem kein gutes werkstattjahr, zahlenmässig weiss ich das noch gar nicht so genau, aber für meinen geschmack bin ich viel zu wenig zum filzen gekommen, und wenn, dann häufig für aufträge oder kurse. mein plan, durch regelmässige bezahlte arbeit mehr zeit zum filzen für mich zu finden, anstatt ständig auf die belegung der werkstatt zu schielen, ist also bisher nicht aufgegangen. ich nehme mir vor, dies auch insgesamt mehr zu forcieren und einzufordern. privat hat uns wieder der garten in atem gehalten, er ist auch einfach viel zu gross. schön war es, das abenteuer der tochter mitzuverfolgen, die acht monate auf einem traditionssegler in den niederlanden als maatin unterwegs war. höhepunkte waren für mich vor allem die beiden reisen nach tschechien, nach prag im frühling und durch mähren im herbst - und das nicht nur unterwegs, sondern auch bereits in der vorbereitung. nach wie vor lerne ich mit freude tschechisch - selbstgesteuert, mit duolingo und mit einer halben stunde online-konversation pro woche mit einer tschechin über die app preply (sollten sie darüber nachdenken, dort selbst sprachunterricht zu nehmen, was ich sehr empfehlen kann, kontaktieren sie mich für einen rabatt). also noch mal, wie war jetzt das jahr? ich würde sagen: so lala, es gab gutes, aber auch viel mist - vieles vom letzteren hat nicht den weg in den blog gefunden, aus verschiedenen gründen. also fast wie immer. 

noch ein bisschen blog-statistik: 

- 9 mal habe ich an der von frau brüllen gehosteten blogaktion "wmdedgt" mitgemacht

- 6 mal habe ich es geschafft, 12 bilder für die 12 von 12 auf draussen nur kännchen zu machen

- 71 blogposts habe ich insgesamt geschrieben 

- 178 059 menschen haben mich auf meinem blog besucht (stand 30.12. 10.30 uhr) 

- 98 kommentare wurden hier im blog hinterlassen (über die ich mich immer wieder ganz besonders freue!)

da die statistik eine neue idee ist, gibt es noch keine vergleichszahlen,  von mir aus gesehen war es aber ein besseres blogjahr als die beiden zuvor. vor allem die reise nach mähren und die berichte davon haben mit viele besucher:innen beschert.  

und natürlich ist hier jetzt der platz um mal wieder sie zu rühmen, liebe blog:leserinnen - sie haben mir ein weiteres jahr die treue gehalten, sind immer wieder hier hergekommen, um meine alltagsbeschreibungen zu lesen oder sind vielleicht auch übers jahr neu dazugestossen. herzlichen dank für ihre aufmerksamkeit! und ihre meinung und ermutigungen in den kommentaren! 

*und haben sie es erraten? für mich haben alle bilder etwas mit energie, kraft, power und so weiter zu tun. was haben sie darin gesehen?