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Tag Archives: Experiment

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In Kanada haben die beiden 17-jährigen Jugendlichen Mathew Ho und Asad Muhammad aus Toronto (bereits vor zwei Wochen) ein Lego-Männchen mit einem Wetter-Ballon in Richtung All geschickt. Für ihr Experiment bastelten die Teenager eine Art „Raumschiff“ aus Styropor. Dies statteten sie demnach mit vier programmierbaren Kameras und einem GPS-fähigen Handy zur Ortung der Position aus und hängten es an einen mit Helium gefüllten Ballon. An einer Nähmaschine fertigten sie einen Nylon-Fallschirm, um dem Lego-„Astronauten“ die sichere Rückkehr auf die Erde zu ermöglichen. Laut Medienberichten gelang es den beiden Schülern, das „Raumschiff“ bis in 24 Kilometer Höhe in die Stratosphäre zu bringen. Mathew Ho und Asad Muhammad verloren in sieben Kilometern Höhe den Kontakt zu dem GPS-Empfänger. Kurze Zeit später erhielten die beiden jedoch erneut ein Signal: Der Lego-Mann war in die Atmosphäre zurückgekehrt und sicher auf einem Feld 120 Kilometer von seinem Startpunkt entfernt gelandet. Ein Onlinevideo, das die beiden 17-jährigen am Mittwoch (Ortszeit) auf Youtube stellten, dokumentiert im Zeitraffer die Reise des Plastik-Astronauten (mit einer kanadischen Flagge in der Hand), welche insgesamt 97 Minuten dauerte, bevor der Ballon in einer Höhe von 24 Kilometern zerplatzte. Das Experiment hat die beiden rund 500 kanadische Dollar (380 Euro) gekostet.

 

 

 

 

(Quelle:Frankfurter Rundschau Online.de )

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(die „Endeavour“Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke absolvieren den dritten Weltraumspaziergang während der STS-134-Mission-Foto:NASA)

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(Foto:NASA)

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(Quelle:Raumfahrer.net)
Nach zwei ruhigen Tagen fand gestern der dritte Spacewalk der laufenden „Endeavour“-Mission statt. Durchgeführt wurde dieser von den Astronauten Andrew Feustel und Michael Fincke. Bei den Vorbereitungen wurden Feustel und Fincke von Space Shuttle-Kommandant Mark Kelly und Missionsspezialist Greg Chamitoff unterstützt. Zur Vorbereitung gehörte das In-Suit Light Exercise–Verfahren (ISLE). das heißt die Astronauten konnten normal in der Internationalen Raumstation (ISS) schlafen, anders als beim „Campout“, bei dem die Astronauten in der Luftschleuse schlafen, um Stickstoffgehalt im Blut zu senken. Beim ISLE atmen die Astronauten eine Stunde puren Sauerstoff unter reduziertem Luftdruck und legen dann die Raumanzüge an. In den Anzügen führen sie 50 Minuten leichte Übungen aus, um den Blutkreislauf anzuregen. Der dritte Außenbordeinsatz der Mission begann um 07:43 Uhr MESZ. Die erste Tagesaufgabe war die Installation einer Power & Data Grapple Fixture (PDGF) Haltevorrichtung für den Roboterarm der ISS am russischen Sarja-Modul. Dieser kann in Zukunft auch an der russischen Seite der ISS Arbeiten erledigen. Die Astronauten installierten dann eine Funkantenne und einige Kabel für das russische Modul. Danach wurde der Zustand der Steuerdüsen an diesem Segment dokumentiert und fotografiert. Abschließend dokumentierte Feustel mit einer Infrarotkamera ein Experiment des USAir Force Research Laboratory (AFRL) während Fincke eine Schutzabdeckung an einem Gas Tank installierte. Um 14:37 Uhr MESZ war der Weltraumspaziergang beendet. Am Freitag findet der vierte und letzte Außenbordeinsatz dieser letzten „Endeavour“-Mission statt.

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