375
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375
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| 375 in anderen Kalendern | |
| Äthiopischer Kalender | 367/368 |
| Buddhistische Zeitrechnung | 918/919 (südlicher Buddhismus); 917/918 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 51. (52.) Zyklus, Jahr des Holz-Schweins 乙亥 (am Beginn des Jahres Holz-Hund 甲戌) |
| Griechische Zeitrechnung | 2./3. Jahr der 288. Olympiade |
| Jüdischer Kalender | 4135/36 (11./12. September) |
| Koptischer Kalender | 91/92 |
| Römischer Kalender | ab urbe condita MCXXVIII (1128); Diokletianische Ära: 91/92 (Jahreswechsel November) |
| Seleukidische Ära | Babylon: 685/686 (Jahreswechsel April); Syrien: 686/687 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 413 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 431/432 (Jahreswechsel April) |
Im Jahr 375 wird mit dem Einfall der Hunnen in Europa die Zeit der Völkerwanderung eingeleitet.
Ereignisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Politik und Weltgeschehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Hunnensturm leitet die große Völkerwanderung ein: Die Hunnen fallen im Gebiet der heutigen Ukraine in das von König Ermanarich beherrschte Reich der Greutungen ein und zerstören es.

- Der vierjährige Valentinian II. wird nach dem Tod seines Vaters Valentinian I. am 17. November von den Truppen in Aquincum zum Augustus im Westen des Römischen Reiches ausgerufen. Seine Kaisererhebung wird offenbar maßgeblich vom germanischen Heermeister (magister militum) Merobaudes betrieben. Valentinians 17-jähriger Halbbruder Gratian, der schon acht Jahre zuvor von seinem Vater zum Augustus erhoben worden ist, stimmt ihr schließlich ebenso zu wie sein Onkel Valens, der im Osten des Reiches residiert.
Das Reich wird nominell zwischen den drei Augusti geteilt, bleibt aber staatsrechtlich vorläufig eine Einheit. Gratian bekommt die transalpinen Provinzen, während Valentinian Italien, Teile von Illyrien und Africa zugesprochen werden und Valens weiterhin für den Osten zuständig ist. Freilich kann Valentinian, der in Mediolanum residiert, aufgrund seines Alters nicht eigenständig regieren, so dass Gratian de facto weiterhin den ganzen Westteil des Reiches beherrscht.
Wissenschaft und Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- um 375: Die Tabula Peutingeriana entsteht, eine kartografische Darstellung, die das römische Straßennetz (viae publicae) im spätrömischen Reich von den Britischen Inseln über den Mittelmeerraum und den Nahen Osten bis nach Indien und Zentralasien zeigt.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Synode in Rom.
- In Korea werden erstmals buddhistische Tempel errichtet.
Historische Karten und Ansichten
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Gestorben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Todesdatum gesichert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- (vermutlich) 23. Januar: Urban von Langres, Bischof von Langres und Autun
- 17. November: Valentinian I., römischer Kaiser im Westen (* 321)
