Rückblick und Ausblick

Das Jahr geht langsam zu Ende und ich verabschiede mich in eine Weihnachtspause bis zum 11. Januar. Darum jetzt schon ein kleiner Rückblick auf einige Ereignisse und Begegnungen in meinen Arbeitsgebieten Mission & Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung im Jahr 2025 und ein Ausblick auf das, was im nächsten Jahr geplant ist.

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Tansania-Café beim Martini-Markt in Herborn

Zum Martini-Markt 2025 veranstaltet das Evangelische Dekanat an der Dill wieder ein Tansania-Café im Haus der Kirche und Diakonie am Hintersand 15 in Herborn. Dazu laden wir herzlich ein!

Am Sonntag, dem 9. und Montag, dem 10. November ist das Café von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Neben verschiedenen Getränken warten wieder über 100 selbst gebackene Torten und Kuchen auf die Gäste.

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Jung und Alt aus vielen Kirchengemeinden sind gemeinsam an diesem Projekt beteiligt, sei es durch das Herstellen der leckeren Kuchen oder durch den Dienst im Café. Der Gesamterlös des Tansania-Cafés kommt der Partnerschaft mit der Bibelschule in Ntoma (Tansania) zugute.

Nach der zweijährigen Ausbildung in Ntoma sind die Absolventen als Gemeindepädagogen eine wichtige Stütze in der kirchlichen Arbeit.

Zum Abschluss der Ausbildung wird jedem Student und jeder Studentin ein vom Dekanat an der Dill finanziertes Fahrrad überreicht, mit denen sie die zum Teil weit auseinander liegenden Gemeinden besser erreichen können.

Durch Spenden wird außerdem das Schulgeld für zehn Studenten der Bibelschule finanziert, das im Jahr etwa 500 Euro pro Student beträgt.

Wenn Sie die Tansania-Partnerschaft des Dekanats finanziell unterstützen möchten, können Sie dies über folgende Kontoverbindung:

Ev. Regionalverwaltung Nassau Nord
Evangelische Bank
IBAN DE86 5206 0410 0404 1002 63
Verwendungszweck: Ev. Dekanat an der Dill – Tansania Partnerschaft

Ökumenisch unterwegs auf dem „Wacholderweg“

(AS) Rund 45 Christen verschiedener Konfessionen haben sich am Samstag (6.9.) zum 16. Ökumenischen Pilgerweg in Donsbach getroffen. Gemeinsam haben sie die als Rundweg angelegte Strecke von ca. 7,5 Kilometer, beginnend an der evangelischen Kirche, zurückgelegt und gemeinsam gesungen, geschwiegen und gebetet.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der katholischen Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten an der Dill“ und der Fachstelle Mission und Ökumene des Evangelischen Dekanats an der Dill. Die Teilnehmer erlebten eine schöne Wanderung und gute ökumenische Gemeinschaft. 

Das Vorbereitungsteam (Andrea und Frank Satzke, Pater Paulose Chatheli, Uwe Seibert, Ina Franz und Fritz Wellstein) hatte als Thema das 1700. Jubiläum des Glaubensbekenntnisses von Nizäa aufgegriffen und mit der Frage „Glaubst du das?“ den Tag überschrieben. 

Der Pilgerweg begann mit einer Andacht in der evangelischen Kirche in Donsbach. Daniela Muhlhardt-Wabnik lud die Pilger mit ‚O Täler weit, o Höhen‘ von Mendelssohn-Bartholdy in die Kirche ein und begleitete die Andacht musikalisch. Ina Franz und Andrea Satzke führten mit einem Text aus dem Johannes-Evangelium, in dem Jesus Martha fragte „Glaubst du das?“ in das Thema des Tages ein. Ellen Hilk vom Donsbacher Kirchenvorstand sprach ein Grußwort und Gebet, bevor sich die Pilgergruppe nach dem Segen auf den Weg machte.

Der Pilgerweg führte die Gruppe bei sonnigem Wetter durch die wunderschöne Landschaft, Richtung Hasel und entlang des Wacholderweges. Ein mitgeführtes Pilgerkreuz wurde nach und nach mit Blumen, Blättern und anderen Fundstücken geschmückt.  Unterwegs gab es viel Zeit zum Austausch und zum Teilen und es wurde eine Zeit lang geschwiegen. 

Uwe Seibert lud zum Schweigen und zur Reflektion ein und bat die Pilger nachzuspüren, was heute unsere Glaubenssätze sind und was uns ganz persönlich wichtig ist am Glauben. Nach der Schweigezeit war das Angebot, die Überlegungen im Gespräch mit Mitpilgern zu teilen.

Nach der Mittagsrast und weiteren Impulsen erfolgte der Abschluss in der evangelisch-methodistischen Kirche. Pastorin Beate Lasch hieß die Pilger willkommen und das Team fasste im abschließenden Impuls den Pilgertag zusammen: „Wir waren unterwegs mit Fragen zu unserem Glauben, um aufzutanken und Kraft zu schöpfen für den Alltag. Wir haben viel erlebt, geschwiegen, Gespräche geführt, auf das Wort Gottes gehört. Immer wieder brauchen wir Zeiten und Orte, an denen wir unseren Glauben teilen und uns gegenseitig ermutigen. Lasst uns diese mit in den Alltag nehmen.“

Am Ende erhielten die Pilger einen geflochtenen Schlüsselanhänger, der die Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist symbolisieren und als Erinnerung an einen inspirierenden Tag dienen soll. Nach dem abschließenden Segen durch Pater Paulose, bestärkt und mit der Verabredung für das nächste Jahr, machten sich die Pilger auf den Weg nach Hause. 

Die kürzere Wegstrecke hatte dazu geführt, dass viele „alte Hasen“ wieder am Pilgerweg teilnahmen. Der älteste Teilnehmer war 86 Jahre, die Jüngste 22. Das Vorbereitungsteam zeigte sich dankbar über den gelungenen Pilgerweg und kündigte eine Fortsetzung für 2026 an.

>>  Der nächste ökumenische Pilgerweg soll am 5. September 2026 stattfinden.

Ökumenischer Pilgerweg 2025: Glaubst du das?

Die Katholische Pfarrei „Zum Guten Hirten an der Dill“ und die Fachstelle Mission und Ökumene des Evangelischen Dekanats an der Dill laden zum 16. Ökumenischen Pilgerweg am Samstag, 6. September 2025 ein. Die etwa 7,5 Kilometer lange Strecke führt diesmal nach Donsbach und über Teile des Wacholderweges.

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