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Samstag, 17.01.2026

Vormittags mit dem Bus (es war zu glatt fürs Fahrrad) in die Bibliothek gefahren und die Kinder neuen Lesestoff ausleihen lassen. Ich ließ die Kinder ausleihen was sie wollten weil ich keine Lust auf Diskussionen hatte. Vielleicht entdecken sie irgendwann von sich heraus richtige Bücher.
Im Anschluss zu Rewe und fehlende Lebensmittel eingekauft, danach Admin-Kram (Hortanmeldung Zwillinge, Abschlagshöhe neuer Stromanbieter, Haushaltsbuch-Update, irgendwelcher Kleinscheiß den ich schon wieder vergessen habe).


Nachmittags ‚ne Weile unproduktiv auf der Couch gesessen, dann nach einem Jetzt-oder-nie-Moment für eine Sporteinheit auf dem Hof rausgegangen. Heute mit Formcheck, d.h. Kameraaufnahme von bestimmten Übungen. Ein paar Optimierungsmöglichkeiten entdeckt, die ich angehen möchte– z.B. wackle ich bei den Push Ups noch ein bisschen mit Po & Hüfte, das will ich besser hinbekommen.


G war ab Mittag beim Kindergeburtstag von E, J nachmittags bei einem Klassenfreund der auch im Haus wohnt. M las, daher war es wirklich ruhig. Das war sehr, sehr schön.


Abends gemeinsames Spielen mit Jott im Wohnzimmer. Und mit „gemeinsam“ ist gemeint, dass jeder für sich sein Spiel spielte.

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Freitag, 16.01.2026

Heute nur bis Mittags Termine, der Nachmittag war terminfrei– endlich konnte ich mal ein paar Sachen tatsächlich abarbeiten :)


In die Mittagspause hatte ich das Lernentwicklungsgespräch zwischen J, seiner Klassenlehrerin und mir gelegt. Während er den Schulstoff größtenteils gut & sehr gut bewältigt, gibts beim Befolgen der Klassenregeln noch Potential. Nach dem letzten Gespräch war es eine zeitlang besser, mittlerweile schleichen sich wieder alte Muster ein. Da er viel von seinem Umfeld annimmt, müssen wir uns etwas überlegen damit er in sich gestärkt wird und auch mal Nein sagt, wenn das Umfeld Blödsinn macht.


Nachmittags M vom Schwimmen abgeholt. In Anbetracht der völlig vereisten Wege im FEZ wünschte ich mir kurzzeitig, Schlittschuhe oder Spikes zu haben.

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Auf Grund eines schon etwas länger anhaltenden Sandwich-Jiepers hatte ich Anfang der Woche einen Sandwich Maker bestellt. Der kam heute an und wurde zur großen Begeisterung meinerseits sowie der Kinder eingeweiht.


Abendprogramm: Jay Kelly auf Netflix. Mal was anderes als die üblichen Kopfaus-Serien. Es fällt mir schwer, ein Urteil zu fällen– der Film hatte ein recht langsames Erzähltempo, war stellenweise auch beinahe langweilig, entfaltete aber im letzten Drittel sein Drama und lud zum Nachdenken ein. Lebenswege, die Handel die man eingeht, die Dinge denen man nachstrebt die man dafür zurücklässt und insgesamt der Preis, den man zahlt/zahlen muss.

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Donnerstag, 15.01.2026

Home Office. Nach den beiden intensiven letzten Tagen vor Ort hochwillkommen.


Jott gings etwas besser, sodass sie die Kinder in die Schule brachte und im Anschluss noch Erledigungen machte. Ich nutzte die Zeit für gründliches Durchsaugen der Wohnung (irre, was bei diesem Tauwetter an Dreck reinkommt) und einen kurzen Spaziergang an der Wuhle um mich wenigstens ein bisschen am Morgen zu bewegen.
Die eisfreien Stellen waren von Vögeln überlaufen. Ich sah erstmals Silberreiher und Kormorane; an einem Wasserloch waren sage und schreibe insgesamt 5 Reiher sichtbar.

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Auch heute steckte ich wieder durchgängig von 9 Uhr bis 16 Uhr in Terminen (Mittags hatte ich immerhin ein bisschen Pause). Während ich das gestern noch wegatmen konnte, war ich heute zu Endes Tages sehr stinkig: Ich sammel Aufgaben ein und weiß nicht wann ich sie erledigen soll. Das ist kein Zustand. Perspektivisch wird es nicht besser, ich muss mal mit meinem fachlichen Lead sprechen wie wir das auflösen können. Ich brauche außerdem einen Hinweis, wie ich meine Projekte gegenseitig priorisieren soll– das kann ich nicht entscheiden, sondern muss von jemandem kommen der mit einem strategischen Auge drauf schaut.


Im Privaten dann weiter gemacht wie im Büro: Organisieren und Eintakten von privaten Terminen und Aufgaben. Die Aufgabenliste fürs Wochenende ist schon unschön lang.


Weil M einen Freund mitgebracht hatte, fiel die Medienzeit-Regelung etwas großzügiger aus, was sich dann auch auf die Zwillinge ausweitete. Meh.


Abends eine kurze, knackige Sporteinheit auf dem Hof, ich brauchte das. Ich hatte kurz überlegt Überstunden einzuschieben um mehr zu schaffen, aber das ist der falsche Weg.

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Mittwoch, 14.01.2026

Die Kinder in die Schule gebracht und noch ein paar Worte mit Gs Lehrer gesprochen. Sie wurde näher an den Lehrertisch gesetzt, weil sie wiederholt im Unterricht quatschte. Der neue Tisch war aber zu klein für sie, was uns dann auf den Plan rief. Sanktion wegen Regelverstoß` ist ja okay, aber nicht auf Kosten der Sitz- und Schreibhaltung (was zudem auch einen Unruhefaktor beinhaltet). Die Lösung war dann einfach: Weil der neue Tisch nicht höhenverstellbar war bzw. klemmte, vertauschten wir in einer Hauruck-Aktion die Tische. Nun kann sie in angemessener Tischhöhe besser vom Lehrertisch aus im Auge behalten werden.


Im Anschluss zur Arbeit, Terminbedingt fuhr ich bis Friedrichstraße und dann mit der U-Bahn weiter und verzichtete auf den Spaziergang ab Jannowitzbrücke.
Im Büro durchgängig Termine von 9 bis 16 Uhr, immerhin mit Mittagspause. Nach 16 Uhr hatte ich ein bisschen Zeit um zumindest ansatzweise die aus den Terminen herauskommenden Aufgaben anzugehen. Immerhin… Aber es ist schon sehr nervig, vor allem weil ich im neuen Projekt– so wie meine Projektpartnerin ebenfalls– auch stark operativ eingebunden bin (Umsetzung, d.h. vor allem Content-nahe Aufgaben) und somit zwangsläufig terminfreie Zeiten brauche. Das muss ich noch auflösen.


Abends mit der Büro-Pen&Paper-Runde DSA gespielt.

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Unsere Helden verdingen sich nun als Abenteurer und sind auf der Suche nach Artefakten. Wir bekamen es diesmal mit sehr unkooperativen NPCs zu tun, die wir überzeugen mussten uns zu helfen. Als Zwergenkrieger war das letzte Mittel der Wahl eine stahlbehandschuhte Faust und eine große Axt, der Erfolg war trotzdem nur mäßig.
Recht spät nach Hause, Jott wartete zum Glück noch :)

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Dienstag, 13.01.2026

Etwas früher als sonst aufgestanden. M hatte heute zur 0. Stunde Unterricht, wir gingen 6:45 Uhr los. 7:10 Uhr war ich wieder zurück zu Hause, gute 15 Minuten später gings dann mit den Zwillingen in die Schule. Noch vor 8 Uhr 8.000 Schritte gelaufen, das schaff ich sonst nicht :)
Es war spiegelglatt, trotz Pinguingang hätte ich mich mehrfach fast hingelegt. Die Kinder fanden es toll, zumindest bis sie selbst ausrutschten.


Nach der Rückkehr nach Hause ein kurzes Frühstück, im Anschluss ein Arbeitstermin und dann gings ins Büro.

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Den Vormittag über bereitete ich meinen Kunden-Workshop (Jahreskickoff) vor, zur Mittagszeit gings dann zum Kunden vor Ort. Zum Glück waren es nur 10 Minuten vom Büro entfernt :) Das Kundenbüro liegt am Gendarmenmarkt, die Aussicht hat was. Wir bekamen sehr guten Kaffee aus einer sehr großen, sehr glänzenden Bar-Kaffeemaschine und dann gings los mit einem kurzen Recap von 2025 und anschließend der Jahresplanung. Meine Arbeit/ich wurde über den grünen Klee gelobt, drei von fünf Mitarbeitenden des Kunden nannten als Highlight des vergangenen Jahres, dass ich das Projekt übernommen habe. Ich wurde beinahe rot :)
Am späten Nachmittag war dann Schluss. Viel Input, viele Ideen wie wir besser zusammenarbeiten können. Ich werd die nächsten Tage intern mit ein paar Leuten sprechen, Dinge anstoßen und meinen Tanzbereich erweitern und formen.


Abends wieder länger gesessen und versucht, das Tagesgeschäft nachzuholen und die vielen losen Enden zusammenzufügen/nachzuhalten (das Bild ist schief, ich kriegs nicht besser formuliert).

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Montag, 12.01.2026

Die Kinder waren heute morgen sehr rücksichtsvoll, Jott konnte liegen bleiben bis ich von der Schule wiederkam.


Skyporn am Morgen.

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Viel Arbeit, größtenteils Termine. Nachmittags hatten die Kinder einen Termin zur HPV-Impfung, M zusätzlich noch für die U11. Jotts Mama half aus, nachdem die Zwillinge geimpft waren ging sie mit beiden nach Hause.

Bei Rückkehr dichter Schneefall. Schade, dass es die nächsten Tage tauen wird.

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Damit Jott im Wohnzimmer Ruhe hat, arbeitete ich im Schlafzimmer– mit Wollsocken, Decke über den Beinen, Überjacke und Fingerhandschuhen. Es hatte Vormittags nur so 16°C, Abends waren dann die 20°C erreicht.


Nach dem Kinderarzt und auch Abends weiter gearbeitet. Morgen habe ich einen Kundenworkshop, der musste vorbereitet werden.

Es ist sehr viel gerade, ich fühl mich direkt zu Jahresbeginn schon erschöpft.

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Sonntag, 11.01.2026

Jott hats erwischt. Gestern Abend hustete sie vor sich hin und wunderte sich, wo das herkommt und heute lag sie dann mit Fieber darnieder. Armes Tuktuk.


Die Bildschirmzeit der Kinder war in den vergangenen Wochen jenseits von gut und böse. Teilweise wussten wir das, teilweise wurden wir auch überrascht. Da müssen wir ein bisschen gegensteuern, damit sie sich auch analog beschäftigen. Erste Maßnahme waren neue Zeitlimits für bestimmte Apps, damit sie dort nicht versumpfen (bzw. uns austricksen– die Sperre von YouTube kann z.B. über Google-Suchen im Safari umgangen werden, somit bekommt nun auch Safari ein Limit).
Dazu passend den Artikel Game over – Bildschirme statt Kaufmannsläden, Bausteinen oder Puppen: Verlernen unsere Kinder, wie man spielt? Was Hirnforscher, Pädagogen und Spielzeugexperten Eltern raten gelesen.
Key Takeaway: Digitale Inhalte sind nicht ausschließlich schlecht, es kommt halt drauf an was die Kinder machen. Spiele mit fest umrissenen Aufgaben, die zum stumpfen Abarbeiten einladen, sind eher zu begrenzen als kreativitätsfördernde Spiele wie z.B. Minecraft. Weniger Konsum, mehr aktive Nutzung.
… die Kinder fanden das natürlich blöd. Vielleicht verstehen sie irgendwann den Nutzen.


Ansonsten das übliche Sonntagsprogramm bestehend aus Haushalt und wohldosierten Nichtstun.
Am Nachmittag waren die Kinder und ich draußen. Während ich mein Sportprogramm durchturnte, bauten die Kinder ein Iglu aus Eisschollen und herumstehenden Schneemännern.

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Samstag, 10.01.2026

10 Stunden geschlafen. War wohl nötig.


G möchte nun auch Stricken lernen. Am Vormittag ließ sie sich von Jott erklären, wie es funktioniert und probierte es im Anschluss zum ersten Mal aus. Mal schauen ob sie dran bleibt :)


Weg mit den kleinen Ärgernissen: Den zu starren Duschschlauch, der immer dafür sorgt das der Duschkopf partout nicht in die gewünschte Richtung zeigt, ersetzte ich heute durch ein wesentlich flexibleres Exemplar. Endlich nicht mehr die Dusche festhalten!


Wir sind wieder im Alltag: Vormittags standen Mappenkontrolle, Hausaufgabenheft-Vorschreiben und Federtaschencheck an, dazu mussten die Kinder ihre Übungen machen. Jott bereitete mit M außerdem einen Vortrag über Destillation vor. Die Vortragsnote wird die Zeugnisnote entweder auf 1 oder 2 festlegen.


Nach ausgiebiger Mittagsruhe scheuchte ich die Kinder (und mich) nochmal raus. G und J gingen auf dem Hof rutschen und schlittern, während M und ich an der Wuhle spazieren gingen.


Abends am Rechner gespielt und beizeiten ausgemacht, um noch The Witcher weiter zu lesen.

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Freitag, 09.01.2026

G ist krank. Sie stand Nachts im Zimmer, hatte Halsschmerzen und konnte nicht schlafen. Am Morgen war es nicht viel besser, sie blieb also zu Hause. Die Jungs gingen aber ganz normal in die Schule, der heutige morgen war wettertechnisch nicht anders als gestern– weder waren wir eingeschneit noch hatte es -20°C.


Positiv überrascht vom Orthopädie-Termin. Ich kam beim Arzt an und hatte kaum meine Vokabelbox ausgepackt, als ich auch schon reingebeten wurde. Nach 5 Minuten war ich mit einer Verordnung zum Fersenröntgen wieder draußen.
Den Termin dafür machte ich gleich im Anschluss via Doctolib. Auch hier wurde ich überrascht: Ich hätte direkt am nächsten Dienstag schon einen Termin bekommen können– das passte bei mir dann zeitlich nicht, so wurde es übernächste Woche Montag. Schön!
Als Verdacht steht ein Fersensporn im Raum (das war keine große Überraschung). Sollte sich keine Besserung einstellen, habe ich in sechs Monaten Anspruch auf Stoßwellentherapie als Kassenleistung, ansonsten könnte ich die vor Ablauf der sechs Monate wohl selbst bezahlen. Schauen wir mal.
Die Dehn- und Mobilitätsübungen sah der Arzt kritisch, dafür gäbe es wohl keine wissenschaftliche Evidenz (anders als Stoßwellentherapie). Ich müsse daher selbst wissen, ob ich damit weiter machen möchte.

G blieb während meines kurzen Ausflugs (ich war kaum 40 Minuten außer Haus) allein zu Hause, hörte Podcast und malte.


Nach dem Mittag kam Jott wohlbehalten wieder zu Hause an. Die Fahrt war offenbar ereignislos.


Den Nachmittag über immer mal wieder einen Blick nach draußen geworfen. Weder schneite noch stürmte es, da sind wir wohl gut davon gekommen (wenngleich ein Teil von mir sich auf einen Schneesturm gefreute hätte– aber gut, das ist natürlich drinnen im Warmen nochmal was anderes…)


Nach der Arbeit fuhren Jott und ich mit den Kindern zum Neujahrsschlittschuhlaufen des Schwimmvereins der Kinder. G fühlte sich einigermaßen fit, sie durfte also auch mitkommen. Während die Kinder ihre Runden auf dem Eis drehten/Fange spielten, bibberten Jott und ich uns einen ab und versuchten uns einigermaßen warm zu halten. Nach einer Stunde zogen wir aber auch die Reißleine, sammelten die protestierenden Kinder (bis auf G, die dann auch genug hatte) ein und fuhren wieder nach Hause.


Die Arbeitswoche, so wie es sein muss, mit Jott auf der Couch ausklingen lassen. Wir schauten Fallout weiter und gingen recht früh ins Bett– uns steckten die letzten Tage in den Knochen.

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Donnerstag, 08.01.2026

Versteh einer die Kinder. Sie beharkten sich morgens im Bad, schafften es aber auch auf Aufforderung nicht sich einfach aus dem Weg und ins jeweils andere Bad zu gehen. Stattdessen ödeten sie sich gegenseitig an und verbreitete schlechte Stimmung.


Sehr anschaulicher Artikel weshalb Trump/die USA (lässt sich das trennen?) Interesse an Grönland haben: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will (ZeitOnline, Paywall)
Gleichzeitig ein Trauerspiel in Sachen menschgemachter Klimawandel.


Offenbar könnte es ab morgen Vormittag bis Samstag reichlich Schnee, Kälte und Schneeverwehungen geben. Ich bin gespannt. Der Blick in die diversen Wetter-Apps/Websites zeigen eigentlich keine besorgniserregenden Schneemengen/Minusgrade– von der Menge her scheint das vergleich mit dem zu sein, was wir letztes Wochenende an Schnee bekommen haben. Und zweistellige Minusgrade hatten wir die Tage auch.
Die Kinder werden morgen jedenfalls in die Schule gehen (außer wir sind eingeschneit).

Hoffentlich kommt Jott gut nach Hause, sie muss auf ihrem Weg von Frankfurt nach Berlin einmal genau durch das Gebiet, durch das Ellie durchrauschen soll.


M kam heute zu spät nach Hause (~45 Minuten), er zog noch mit einem Kumpel um die Häuser. Bescheid gesagt hatte er nicht, dass er länger unterwegs ist. Ich wünsch mir das schon, damit ich mir a.) keine Sorgen mache und b.) weiß wo sich unser 10-Jähriger rumtreibt. Andererseits waren es nur 45 Minuten und ich kann bei M auch davon ausgehen, dass er keinen allzugroßen Blödsinn macht. Schwierig, die richtige Balance zu finden.


Jotts Mama kam heute zu Besuch und ließ sich von G becircen, noch bis zum Abendessen zu bleiben. Passte gut, ich hatte mit den Kindern schon am Morgen besprochen das sie ohne mich zu Abend essen sollen weil ich auf dem Hof Sport machen wollte. So hatten sie dann doch einen Erwachsenen :)
Ich turnte dann derweil draußen vor mich hin. -5°C, klare Luft… Beste Bedingungen also. Ich war überrascht, wie durchgeschwitzt ich nach dem Reinkommen war– so hatte es sich währenddessen nicht angefühlt. Großartiges Gefühl, als ich mich nach dem Training aus meinen drei Schichten gepellt und etwas verschnauft hatte.

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G hatte am Abend Halsschmerzen und ging früh ins Bett. Ich hoffe, dass hilft und sie ist morgens fit– ich hab einen Arzttermin, beinahe durchgängig Termine in der Arbeit und Nachmittags steht das Schlittschuhlaufen des Schwimmvereins an…


ChatGPT als Sparringspartner zum Italienischlernen ist großartig. Zur Übersetzung meines Blogbeitrags von gestern hatte ich Fragen.

Es handelte sich um eine Wendung in der Übersetzung:

Deutsch:

Total erschreckt worden von der Alarmmeldung, dass der Wiederanschluss des Berliner Südwestens ans Stromnetz bevorsteht.

Italienisch:

Mi sono preso uno spavento assurdo per il messaggio di allarme che annunciava l’imminente riallaccio del sud-ovest di Berlino alla rete elettrica.

Dialog mit Chatty.
Paul:

„Mi sono preso uno spavento assurdo“
Auf Deutsch ist das sinngemäß „Ich habe einen großen Schrecken genommen“?

ChatGPT:

Du prüfst gerade Bedeutungsgleichheit, nicht Wort-für-Wort. Typisches Lernmuster A2→B1: italienische verbo + riflessivo + sostantivo-Konstruktionen vs. deutsche feste Redewendungen. Stolperfalle wäre, es zu wörtlich zu lesen („genommen“).
Kurzantwort: Ja, sinngemäß passt das sehr gut.
[…]
Im Italienischen ist „prendersi uno spavento“ extrem gebräuchlich und völlig natürlich im Alltag. Das „prendersi“ funktioniert hier wie ein festes Verb, ähnlich wie:
prendersi un raffreddore

Voll gut. Das ist doch viel besser als Wort für Wort Vokabeln lernen :)