Kleine Falle

Katja: „Piet ist in die Frau Lehrerin verliebt.“
Papa: „Ah, ja.“
Katja: „Aber die ist ja schon verheiratet. Das geht ja nicht.“
Papa: „Nee, dann geht das nicht. Aber warte: Hat er das einfach so erzählt?“
Katja: „Nein, das ist ein Geheimnis. Das hat er Tom erzählt.“
Papa: „Äh…“
Katja: „Und der hat es mir erzählt.“
Papa: „Warum?“
Katja: „Weil ich ihn gefragt habe, was sein grööößtes Geheimnis ist.“
Läuft.

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Zurück zum Silvesterfeuerwerk

Katja (6) wollte das Feuerwerk sehen, schlief aber vorher ein und wollte nicht aufstehen. Am nächsten Tag wollte sie es dann doch sehen und forderte erneut eine Zeitmaschine:

Ich: „Es gibt keine Zeitmaschine.“ – „Doch, im Internet schon!“ – „Es gibt auch im Internet keine Zeitmaschine.“ – „Doch! In meinem Internet schon!“ – Dreht ihr Tablet um und zeigt mir den DeLorean aus Zurück in die Zukunft.

Das wird noch heiter, wenn die weiter so gut vorbereitet in Gespräche reingeht, obwohl sie noch nicht mal alle Buchstaben kennt.

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In der Rolle bleiben

Katja: “Ich bin die bö­se Hexe!”
– “Ah, ja.”
“Hast du Angst?”
– “Ich ha­be gro­ße Angst vor bö­sen Hexen.”
“Abrakadabra…” *we­delt mit ei­nem Buntstift vor sich rum*
“Hex, hex!” *streift mei­ne Jeans*
– “Hey, nicht mei­ne Hose anmalen!”
“Aber ich bin die bö­se Hexe!”
Stimmt auch wieder.

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Los geht’s

Setze Katja in den Wagen und will starten.
Katja: “Hast du ge­nug Treibstoff?”
– “Äh, was? Ja, ich hab ge­nug Treibstoff.”
“Schalt die Motoren an!”
– “Kind, das ist ein Dacia, kein Raumsch…”
“Vier, zwei, eins”,
reißt das rech­te Fäustchen in die Luft,
ZÜNDUNG!”

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Diagnose

Katja: “Du musst Fieber messen!”
Und wenn ein Buntstift nicht reicht, dann steckt man dem Papa eben drei Buntstifte in den Mund. Außerdem ist’s lustiger.
Papa: “Hualababamba?” (Wie ste­hen mei­ne Chancen?)
Katja (nimmt al­le Buntstifte raus und schaut auf ei­nen): “Papa, du bist kaputt!”

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Kitasafari

Tja, wie schnell was nicht funk­tio­niert, ob­wohl man es rich­tig ma­chen woll­te. Zweimal ha­be ich dir Kleine in ei­ne Art Kitavorbereitungskurs mit­ge­nom­men, ein Kurs, in dem an zwei Tagen die Woche Kinder für drei Stunden be­treut wer­den. Hat bei­de Male so gar nicht funk­to­niert. Ich spre­che Kiddies ja auf Augenhöhe an, Top-Down-Kommandos wer­den von der Kleinen da­her wohl kon­se­quent durch Augenverschließen gestraft.

Vor zwei Wochen war ich dann mit ihr bei der Kita, in der wir sie an­ge­mel­det ha­ben. Eine in­klu­si­ve Kita, in der man un­se­rer Hoffnung nach et­was bes­ser und auf­merk­sa­mer auf Kinder ein­geht. Die Betreuerin, die wir dort an­tra­fen, hat dann in­ner­halb we­ni­ger Minuten ei­ne Verbindung zur Kleinen her­ge­stellt. Man, war ich erleichtert.

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