Ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen. Ich wünsche euch und uns allen ein gesundes neues Jahr, ohne größere Katastrophen, mit viel Glück, Frieden, Liebe und Gesundheit und freue mich auf ein weiteres Jahr im regen Austausch mit euch.
Schon seit ein paar Tagen denke ich über mein vergangenes Jahr zurück und lasse es gedanklich Revue passieren. Im Blog werde ich das auch noch tun, aber dazu muss ich erst noch ein paar Gedanken ordnen. Es wird einen Rück- und einen Ausblick geben. Wohl aber verteilt auf zwei Posts, sond wird es wieder ellenlang. Wenn ich erst einmal in's Plaudern gerade... 😳
Gestern war ich, was meine Nähecke angeht, mal wieder recht frustriert. Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke, fing es einen Abend vorher schon an, denn ich habe drei bestimmte Stoffe gesucht. In jede mögliche Stoffkiste habe ich geguckt, den Stoff nicht gefunden, aber bei jeder Kiste, die ich aufgeamcht habe, gedacht, meine Güte, was ich alles habe. Ich habe dann Steffen abends im Bett gesagt, dass ich ja viel zu viele Stoffe habe und ich keine mehr kaufen werde (die Versandbestätigung, die kurz vorher kam, habe ich gedanklich mal irgendwie... ...ausgeblendet). Mir ist der viele Stoff tatsächlich irgendwie ein klein wenig peinlich. Das meine ich ernst.
Insbesondere die durchsichtigen Kunststoffboxen misfallen mir, da landen die Stoffe einfach drin. Wenn ich an eine bestimmte Kiste muss, muss ich meistens andere Kisten wegnehmen. Naja und manchmal mache ich das eben nicht, sondern packe die Stoffe einfach in irgendeine Kiste. Ok, so konnte es nicht bleiben.
Ich habe dann die unteren drei Regalbretter des Regals leer geräumt. Die Kunststoffboxen habe ich mit Katharina komplett neu sortiert und viele Stoffe, die mein Herz nicht mehr erfreuen, aussortiert. Scraps habe ich ebenfalls aussortiert und nun sind die Kisten übersichtlich. Beim neu Sortieren meines Regals habe ich auch ganz viele Materialpakete gefunden. Ups... Manche waren mir noch in Erinnerung, manche nicht mehr.
Das Regal sieht nun wieder übersichtlicher aus und ich weiß, was ich habe und ich habe festgestellt, ICH HABE AUSREICHEND!!! AUSREICHEND STOFF, AUSREICHEND PROJEKTE, AUSREICHEND VON ALLEM!!! Und nein, ich möchte in diesem Jahr nicht so viel neuen Stoff kaufen, keine Materialpackungen, keine Angebote, kein nichts, kein gar nichts!
Mit dem Abarbeiten habe ich gleich gestern begonnen. Ich hatte mir irgendwann einmal bei Patch-Yard tollen Stoff bestellt, um daraus Platzsets zu nähen (ob das vielleicht ein Materialpaket war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr). Gestern Abend habe ich die Sets genäht und die ersten drei Sets schon gequiltet und fertig gestellt, so dass wir sie gestern Abend schon nutzen konnten.
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich habe mich bei dem vorderen Set vertan, das sollte tatsächlich so sein, denn das ist das Linkshänderplatzdeckchen. Katharina ist ja Linkshänderin, wenn sie allein den Tisch deckt, merke ich es ganz besonders, denn sie legt das Besteck an die andere Seite. So hat sie dann auch ihr Platzdeckchen bekommen.
Ist das nicht schön, wenn das Glas zum Set passt?
Heute morgen vor dem Frühstück habe ich dann für Johannes das Set genäht, so dass er auch ein neues hatte. Die anderen vier habe ich dann nach dem Frühstück fertig gestellt. Das Binding habe ich mit der Maschine angenäht. Bei den ersten habe ich es zuerst von hinten und von vorn dann mit der Maschine angenäht. Bei Katharinas Deckchen war ich gestern Abend in Gedanken und habe das Binding zuerst auf der Vorderseite angenäht. Ich habe es dann rückseitig auch mit der Maschine angenäht und ich muss sagen, das gefällt mir sorgar besser als andersherum.
Hätte ich mein Binding nicht nach Gefühl, sondern nach Maßen zugeschnitten, hätten die gemusterten Streifen für alle Platzsets gereicht, so musste ich beim jeweils letzten Platzdeckchen stückeln und einen Bindingstreifen vom Hintergrundstoff mit verwenden.
Als Füllung habe ich dieses Mal kein Thermolam, sondern Reste von Vlies genommen, die von einem großen Quilt übergeblieben sind. Auch hier bin ich bestrebt, das, was ich habe, aufzubrauchen.
Insgesamt habe ich acht Sets genäht, vier von jeder Stoffkombi und bei jeder Kombination ist ein Linkshänderset dabei. Ich freue mich, dass ich die Sets fertig habe und hoffe, dass ich meinem Vorsatz, Vorhandenes aufzubrauchen, in diesem Jahr treu bleiben kann!