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Dienstag, 2. Dezember 2014

7,5cm PaK 40

Ich weiss, ich bin gerade etwas unstet, was den Maßstab angeht. Egal. Heute habe ich 2 PaK in 15mm im Angebot.



Die PaK 40 war eine der am häufigsten verwendeten Panzerabwerhrwaffen der Wehrmacht.

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Mit zunehmender Stärke der Panzerungen der Panzerfahrzeuge wurden im Verlauf des Krieges auch immer stärkere Panzerabwehrkanonen (PaK) nötig um die Panzerung überhaupt durchschlagen zu können. 1942 wurde die PaK 40 eingeführt, da die Pak 38 (5cm) und die PaK 36 (3,7cm) nicht mehr in der Lage waren, wirksam gegen die gebräuchlichen Panzer der Gegner vorzugehen.

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Der Bausatz von Battlefront aus der Grundbox ist mal wieder sehr spielerfreundlich. Die Kanonen sind aus wenigen Einzelteilen fix zusammen gebaut und mit der überschaubaren Figurenanzahl ist das ganze auch fix angemalt. Die Detailtiefe ist in meinen Augen vollkommen ausreichend für den Maßstab.


Box: Open Fire
Hersteller: Battlefront Miniatures
Maßstab: 1:100 bzw. 15mm
Inhalt: 2 Pak40, 1 Kommandobase
Bemalt: 2014

Montag, 24. November 2014

Kfz 13 - Maschinengewehrwagen

Und schwubs sind wir wieder im Maßstab 1:72 angekommen. Aber es bleibt erstmal bei den Deutschen.

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Das Kfz 13 war als Panzerspähwagen konzipiert und nachher in erster Linie als Maschinengewehrwagen eingesetzt.

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Obwohl ich ja die meisten Modelle für den D-Day baue und somit die späte Phase des 2. Weltkriegs betrachte, haben wir hier ein ganz frühes Modell, dass beim D-Day schon gar nicht mehr im aktiven Dienst war. Leider habe ich in meiner Bitzbox keine passenden Fahrer und MG-Schützen gefunden. Danach muß ich also noch Ausschau halten.

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Basierend auf dem Zivilfahrzeug Adler 6 wurde das Kfz 13 schon kurz nach Ende des ersten Weltkriegs entworfen und gebaut. Verwendet wurde es dann im Polen- und Frankreichfeldzug.

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Box: Kfz 13 Maschinengewehrwagen
Hersteller: S-Modell
Maßstab: 1:72
Inhalt: 2 Fahrzeuge
Bemalt: 2014

Dienstag, 11. November 2014

StuG III Ausf. G

Die kleine deutsche Flames of War Truppe hat auch mal wieder Nachwuchs bekommen.

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Dieses Mal sind die StuGs fertig geworden. Dabei handelt es sich um Sturmgeschütze, die eine fest montierte Kanone auf einem Panzerfahrgestell (in diesem Fall das des Panzer III) besitzen. Sturmgeschütze waren kostengünstiger in der Herstellung und hatten gegenüber den Panzern eine niedrigere Silhouette.

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Der Nachteil war allerdings, dass sie sich für jeden Schuß mit Hilfe des Fahrgestells ausrichten mußten, da sie keinen drehbaren Turm hatten.

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Die Ausführung G verfügte über eine 7,5cm StuK 40 mit Saukopfblende und Seitenschürzen. Die Modelle von Battle Front sind etwas grob gehalten, aber für den Spieltisch durchaus ausreichend.


Box: Open Fire
Hersteller: Battlefront Miniatures
Maßstab: 1:100 bzw. 15mm
Inhalt: 3 Sturmgeschütze
Bemalt: 2014

Dienstag, 14. Oktober 2014

Panzer III Ausf. M

Da die 1:72 Deutschen ja nun etwas Panzerung in Form von kleinen Bunkern bekommen hatten, bekommen sie jetzt auch etwas bewegliche Panzung.

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Der Pz Kpfw III in der Ausführung M mit den seitlichen Schürzen. Der Panzer III war sicherlich eines der Arbeitstiere im 2. Weltkrieg. Zwischen 1937 und 1943 wurden insgesamt 5.774 Exemplare gebaut, 250 davon in der Ausführung M. Eingesetzt wurde der Panzer III während des gesamten Krieges und an allen Schauplätzen.

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Der Tarnanstrich ist mit dem Pinsel aufgetragen. Vielleicht sollte ich mich doch demnächst mal mit dem Thema Airbrush beschäftigen. Die abgebildete Figur ist ein Artillerist von Revell.

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Bausatz: Pz Kpfw III Ausf. M
Hersteller: Revell
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Panzer
Gebaut 2004, Bemalt: 2014

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Condrete & Steel - Teil 2: Regelbau Vf58c

Der nächste Teil meiner kleinen Bunkerreihe behandelt einen Ringstand. Und zwar den Vf58c. Vf bedeutet verstärkt feldmäßig, was schon darauf schließen läßt, dass es sich nicht um meterdicke Betonwände handelt.

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Diese kleinen Stände waren in erster Linie für MG-Schützen gedacht, die ihr Maschinengewehr auf einer Ringlafette lagern konnten. Daher auch der Name Ringstand. Dieser Ring war aber nicht viel mehr als eine umlaufende Stahlschiene, die ass Führung für das MG diente.

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Eine andere Bezeichnung für diese kleinen Stände ist "Tobruk", benannt nach der gleichnamigen Stadt in Libyen, die 1942 von Australiern gegen das Deutsche Afrika Korps verteidigt wurde.

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Da ich darauf verzichten wollte, den Ringstand hohl zu bauen, habe ich kurzerhand eine - historisch nicht authentische - Panzertür hinzugefügt. Das machte den Bau des Masters und insbesondere auch das Abgießen deutlich einfacher.
Der MG-Schütze von PSC wurde übrigens seiner Beine beraubt, so dass ich den Ringstand nun auch bemannen kann. Die Figur schaut allerdings deutlich weiter heraus, als das tatsächlich der Fall war. In den Tobruks, in denen ich bisher selber gestanden habe, schaute nur mein Kopf heraus. Wenn ich noch eine passende Figur finde, mache ich vermutlich noch mal eine passendes Modell.

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Auf dem letzten Bild sieht man jetzt mal einen Abguß ohne Landschaft. Da habe ich allerdings mal was neues ausprobiert. "Concrete & Steel without Steel" Sonst gieße ich mit Gips oder Ceramofix. Hier habe ich tatsächlich mal Beton genommen. Die Farbe ist also schon mal authentisch. Das Aushärten hat sehr lange gedauert, aber die Materialkosten sind natürlich ungeschlagen. ;)

Bunker: Regelbau Vf58c
Hersteller: Rusus
Maßstab: 1:72
Gebaut :2013; Bemalt: 2014

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Concrete & Steel - Teil 1: R667

Im letzten Winter haben ich ja ausgiebig an der "Die Kanonen von St. Marcouf" Platte gearbeitet und dort auch diverse Bunker und Regelbauten konstruiert und verbaut. Da die Marcouf-Platte aber ja einen starren vorgegebenen Aufbau hat, wollte ich die Bunker auch für modularen Aufbau verwenden.

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Und so habe ich mal begonnen, die einzelnen Bunker als stand alone terrain pieces (satp) zu bauen.

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Den Anfang macht der Kleinschartenstand R667. Ein Klassiker. Es ist einer der kleinsten Schartenstände und wurde für die Strandverteidigung am Atlantikwall entworfen. Insb. im Omaha Landeabschnitt in der Normandie finden sich einige Exemplare. Der Bunker hat (ohne Schutzwand) eine Grundfläche von 6,3m x 6,3m und eine Höhe von 4,6m (inklusive Bodenplatte).

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Bestückt war der R667 mit einer 5cm KWK (Kampfwagenkanone). Da habe ich aber noch kein passendes Modell. Deswegen habe ich die eigentliche Scharte auch erstmal etwas größer gelassen um ggfs. auch eine andere Kanone verwenden zu können. Den hinteren Eingangsbereich habe ich ebenfalls etwas größer dargestellt als der Maßstab eigentlich vorgibt. So kann ich dort dann auch Figuren mit meiner üblichen Basierung hinstellen.

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Das Master habe ich komplett aus Styrodur gebaut. Der vorliegende Abguss ist aus einfachem Gips. Wie man an der doch recht breiten Fuge sehen kann ist das Dach abnehmar. Die abgebildete Figur ist ein MG-Schütze von Plastic Soldier Company.

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Bunker: Regelbau R667
Hersteller: Rusus
Maßstab: 1:72
Gebaut und bemalt: 2014

Dienstag, 16. September 2014

Am Anfang war das Holz - Teil 3

Nachdem ich nun endlich wieder die ganzen Sägespäne und den Schleifstaub aus meiner Lunge entfernt habe, kann ich Euch nun stolz die Wavreplatte in ihrer kompletten Ausdehnung präsentieren.

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Wobei Präsentieren ja eigentlich nicht ganz richtig ist. Es ist ja nur ein Zwischenstand, also noch schwer WIP. Aber immerhin kann man jetzt schon mal die Ausmaße (99cm x 162cm) und die Anzahl der Plattenstücke (198 Stück) erkennen.

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Die allermeisten Gebäude fehlen noch und danach muß ich mich dann um das Altern der Holzteile kümmern. Es soll ja schließlich alles schön nach 19. Jahrhundert aussehen.

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Beim Holiday Camp Anfang September haben wir Platte, Spielsystem und Szenario ausgiebig getestet und nach diversen Änderungen, die noch vorgenommen wurden, hatten wir dann ein paar schöne flüssige und teilweise auch äußerst knappe Spiele. Auf das kartengesteuerte Spielsystem werde ich in einem Artikel noch gesondert eingehen. Für eine Bewegungsschlacht wie Wavre paßt es aber sehr gut.


Die Würfel auf den Einheitenblöcken sind noch ein bisschen störend, aber in der finalen Version werden sie nur eingesetzt, wenn ein Regiment Verluste erleidet. Der Großteil der Regimenter wird also während des Spiels ohne diese störenden Elemente auskommen.

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Es gibt bis zur Tactica 2015 noch viel zu tun, aber ich bin guter Hoffnung.

Mittwoch, 6. August 2014

Deutsche Grenadiere

Auch an der 15mm Front geht's mal wieder weiter.

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Die ersten Deutschen Grenadiere aus der Flames of War Grundbox haben nun endlich etwas Farbe abbekommen.

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Bei der Basegestaltung habe ich mich genau an die Basen der Amerikanischen Fallschirmspringer gehalten. Das soll ja auch alles zusammen passen.

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Viel scenery habe ich allerdings nicht hinzugefügt. Nur ein paar kleine Styrodurmäuerchen habe ich untergebracht. Modellbauerisch bin ich immer noch nicht wirklich in dem Maßstab angekommen. Der 1:72 Maßstab geht mir da deutlich lockerer von der Hand.

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Aber immerhin klappt's mit dem Bemalen der Figuren und Fahrzeuge schon mal ganz gut.

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Box: Open Fire
Hersteller: Battlefront Miniatures
Maßstab: 1:100 bzw. 15mm
Inhalt: 1 Grenadierplatoon bestehend aus 30 Figuren auf 7 Bases
Bemalt: 2014

Mittwoch, 9. Juli 2014

Irgendwo in Tunesien

Dank ekmdj's genialem Tutorial Bases aus Acryl habe ich mich auch endlich mal daran gewagt, diese Technik zu erproben.

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Und ich kann es direkt vorweg sagen: Ich bin begeistert. Es lassen sich sehr leicht kleine Bodenwellen einmodellieren.


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Die Ränder bleiben flexibel, so dass sich das Base gut an die Spielplatte anpasst.

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Wenn man so vorgeht, wie ekmdj es beschreibt, ist die Herstellung ein Kinderspiel. Die Gebäude sind einfach in das frische Acryl reingedrückt. Was ich jedoch gelernt habe: Gut Ding will Weile habe und man muß schon etwas Geduld mitbringen. Das Acryl muss richtig richtig trocken sein bevor man weiterbastelt. Das dauert je nach Dicke min. ein paar Tage.


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Die Häuschen habe ich aus Styrodur, Pappe und etwas Innenputz (Rotband eignet sich hervorragend) gebaut und dann natürlich wieder abgegossen. Im Verhältnis zu den Fahrzeugen sind sie vielleicht eine Spur zu groß, aber ich glaube, das ignoriere ich einfach mal.

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Zu dem großen Gebäude hat mich die Firma Timecast inspiriert. Die haben auch ganz nette Sächelchen. Beim Grünzeug bin ich auch mal neue Wege gegangen. Das ist grüner Tee. Einfach nach dem Aufbrühen getrocknet, durch die Gewürzmühle gedreht und aufgeklebt. Fertig.

Dienstag, 1. Juli 2014

8th Army - Die Briten in Nordafrika

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Beeindruck von Johannes großartigem Sword Beach Diorama auf der letzten Tactica war ich sehr daran interessiert auch mal was mit Fahrzeugen im kleinen Maßstab zu machen. Da es ja nicht immer der D-Day sein muß, hat es mich dieses Mal nach Nordafrika verschlagen.

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Begonnen habe ich mit einer Grundpackung von GHQ und zwar mit der Britischen 8. Armee. Los geht's mit ein paar Cruiser Tank Mk IV. Ich war sehr überrascht und angetan. Die kleinen Dinger lassen sich hervorragend bemalen und das auch noch ausgesprochen schnell. Mit ein bisschen Ink und Drybrushen kommen die sehr feinen Details wie von selbst hervor.

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Hier kommt eine Rotte Crusader Mk II daher. Der Unter- und Hintergrund ist vielleicht nicht ganz passend für Nordafrika, aber ich hatte jetzt auf die Schnelle nichts passenderes.

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In der Grundbox befinden sich immer 4 Panzer vom gleichen Typ. Bei den obigen handelt es sich um Valentine Mk II. Die Briten waren in Nordafrika ja recht bunt unterwegs. Das gefällt mir ganz gut und man kann auf den kleinen Zinnklümpchen auch noch ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Das Blau hätte allerdings noch heller sein können.

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Dieses lustige Gefährt nennt sich Marmon Herrington. Es sieht ein bisschen aus, wie eine gepanzerte Ente (2CV).

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Die letzten im Bunde sind zwei Morris Trucks.

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Diese kleine Streitmacht ließ sich in kurzer Zeit bemalen und bildet schon mal einen guten Grundstock für einer Panzerarmee.

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Fehlt nur noch die Infanterie (die ist mal richtig klein) ....... und natürlich der Gegner: das Deutsche Afrikakorps.

Box: Commonwealth WWII Wester Desert 1941
Hersteller: GHQ
Maßstab: 1:285
Inhalt: 12 Panzer, 4 gepanzerte Fahrzeuge, 2 LKW
Bemalt: 2014

Montag, 16. Juni 2014

M3A1 Halftrack

Ein weiteres Fahrzeug, dass ich an Pfingsten mehrfach live und auch in Aktion gesehen habe, war das amerikanische Halbkettenfahrzeug M3A1. Auch von diesen Gefährt hatte ich zum Glück noch einen Bausatz vorliegen.

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Das Modell stammt ebenfalls von Hasegawa und ist eigentlich ganz nett. Nur leider hat es diese elendigen gummiringartigen Ketten, die nicht sehr natürlich wirken.


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Noch schlimmer sind dieses Mal allerdings die Figuren. Ein absolutes Geklumpe. Ich bin da ja eigentlich nicht sehr anspruchsvoll, aber so vermatschte Figuren habe ich schon lange nicht mehr angemalt. Also lieber mal das Verdeck drüber ziehen.

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Die Plane läßt sich zum Glück abnehmbar darstellen, so dass man das Fahrzeug wahlweise offen oder geschlossen einsetzen kann.



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Eine Szenerie habe ich mir heute mal gespart. Es soll ja ab und an auch mal nach Arbeit aussehen.



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Bausatz: M3A1 Halftrack
Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1:72
Inhalt: 1 Halbkettenfahrzeug, 5 Figuren
Gebaut und Bemalt: 2014