Das Magazin

ons stad ist eine Kulturzeitschrift mit historischen und kulturellen Beiträgen zur gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt Luxemburg. Seit November 2018 ist Simone Beck verantwortliche Koordinatorin von ons stad, in enger Zusammenarbeit mit dem Redaktionskomitee, bestehend aus Astrid Agustsson (verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Luxemburg) Jeanne Schneider (Projektmanagerin), Catherine Krier (Kulturprojektmanagerin) und Guy Thewes (Direktor der städtischen Museen). Sämtliche Ausgaben und Artikel von ons stad sind auf dieser Webseite abzurufen. Die einzelnen Artikel können auch im pdf-Format ausgedruckt werden. Seit der Ausgabe 131, die im Mai 2025 erschienen ist, wird die Zeitschrift nicht mehr an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt, sondern ist nur noch im kostenlosen Abonnement erhältlich. Die Anmeldung kann online über den nachstehenden Link erfolgen. Ressourcenverknappung und Umweltschutz sind die Gründe für diese neuen Vorgehensweise.

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Von der Pferdetrambahn zur modernen, kostenlosen Mobilität

2025 feiert das öffentliche Transportwesen der Stadt Luxemburg gleich drei Gedenktage: 150 Jahre öffentlicher Transport, 100 Jahre städtischer Busdienst und 5 Jahre kostenlose Mobilität. ons stad blickt auf den Anfang des öffentlichen Transports zurück, der in eine Zeit zurückgeht, als die Festungsmauern noch stehen und die Neue Brücke noch nicht gebaut ist. Sowohl urbanistisch als auch verkehrstechnisch beweisen die Änderungen ab 1859, als der Feierwon und das hölzerne Bahnhofsgebäude eingeweiht werden, die technischen Fortschritte des anbrechenden Industriezeitalters. Ab 1875 fährt die Pferdetrambahn vom Bahnhof durch die Altstadt nach Limpertsberg, aber auch vor ihr macht der Fortschritt nicht halt: ihre elektrische Variante löst sie ab, wobei diese 1925 Konkurrenz von den ersten motorisierten Bussen bekommt. In 1964 wird die Straßenbahn dann – wie man damals glaubte – endgültig von den Bussen ersetzt. Das Bahnhofsgebäude, die Rotondes und der Hollericher Bahnhof sind ihrerseits – und dies aus sehr unterschiedlichen Gründen – fest in der Geschichte der Stadt verankert.

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