22.10. – 25.10.2026 in Wiesbaden

PAD 04 - geht in die nächste RUnde!

Das PAD-Festival (Performing Arts & Digitalität) ist das wichtigste deutschsprachige Festival für die neuen, faszinierenden Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks im Zeitalter der Digitalität. Es beschäftigt sich mit den grundlegenden Herausforderungen, vor die die Digitalisierung aller Lebensbereiche die Darstellenden Künste stellt und präsentiert Projekte an der Schnittstelle zwischen Theater, Oper, Tanz, akustischer Kunst, Film und Digitalität. 16 vielfach mit Preisen ausgezeichnete Produktionen nationaler und internationaler Künstler*innen sind an 7 Spielstätten im Zentrum der Landeshauptstadt zu sehen. In hybriden Formaten aus Live-Performance, Installation, Videoinhalt oder VR-Immersion, verschmelzen performative und digitale Elemente zu vollkommen neuen theatralen Ereignissen. Hier zeigt sich, wie der dem Theater eigene Live-Moment nicht im Widerspruch zu digitalen Technologien steht, sondern gerade in dieser Kombination zu neuen künstlerischen Ausdrucksweisen führt.

Das Programm wird Anfang September online sein, dann beginnt auch der Ticketverkauf.

AUSSCHREIBUNG OPEN PORT PREIS 2026

DIE BEWERBUNGSPHASE IST GESTARTET

Für die vierte Ausgabe des Festivals schreibt die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste zusammen mit der Akademie für Theater und Digitalität den OPEN PORT Preis für junge Regie und Dramaturgie aus. Bewerben können sich Kollektive und Regie- & Dramaturgiestudierende sowie Berufsanfänger*innen (max. 2-3 professionelle Vorarbeiten), die sich in ihren Arbeiten mit dem Theaterschaffen im Zeitalter der Digitalität auseinandersetzen. Ein besonderer Fokus wird in diesem Jahr auf die Konfrontation mit oder die Sichtbarmachung von Potenzialen und Gefahren der Nutzung von KI-Technologien in ästhetischen Kontexten gelegt.

Gesellschaft und Individuen erleben den digitalen Umbruch tagtäglich als Herausforderung: von algorithmisch gesteuerten Informationsströmen bis zu Maschinen, die Empathie zu simulieren scheinen. Was bedeutet Gemeinschaft, wenn öffentliche Debatten von Plattformlogiken geformt werden? Was bedeutet das Menschsein, wenn Kreativität zunehmend maschinell produziert wird? Und was bedeutet Theater, wenn künstliche Systeme selbst performativ agieren? Der Open Port Preis lädt junge Regisseur*innen und Dramaturg*innen ein, diese Fragen künstlerisch zu erforschen, zu erweitern und erfahrbar zu machen.

Wir suchen nach Arbeiten, die geeignet sind, neue Impulse in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Theater im Zeitalter der Digitalität zu setzen - inhaltlich, formal, konzeptionell, visuell, analog, hybrid oder virtuell.

BEWERBUNGEN KÖNNEN BIS ZUM 31.03.2026 an openport@darstellendekuenste.de gesandt werden

Details

 

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