Dienstagsgedudel: (203) Ethel Cain

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Heute mache ich es mir einfach mal einfach und sage nur: Vom Namen Tempest zum Song Tempest. Komplett anderes Genre aber nicht weniger bezaubernd. Das Dienstagsgedudel wird beehrt von…

Ethel Cain

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Media Monday #765

Der Media Monday an einem freien Montag. Zumindest für mich. Dennoch erst am Abend, weil heute ein Ausflug an den Eibsee anstand.

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1. Ein Meisterwerk seiner Art ist meist meisterlich in Szene gesetzt.

2. Natalie Portman ist wahrscheinlich eine/r der meist genannten Schauspielerinnen bei meinen Media Monday Teilnahmen.

3. Es wäre übertrieben, zu sagen, dass ich mit der Aussage zuvor untertrieben habe.

4. Ich könnte in den kommenden Jahren älter werden. Höchstwahrscheinlich lässt sich das nicht vermeiden.

5. Ich werde es wahrscheinlich bereuen, aber das bisher Gesagte musste unbedingt auch gesagt werden. Ohne Reue.

6. Aber soviel Blödsinn wie beim heutigen Media Monday kommt mir so schnell nicht wieder über die Lippen. Wobei, garantieren kann ich dafür wohl nicht.

7. Zuletzt habe ich mir einen dreistündigen Film angeschaut und das war das Werk Sterben von Matthias Glasner. Der Grund war relativ profan: Ich tat es, weil Amazon Prime, wo der Film zur Verfügung stand, eben jenen nur noch wenige Tage kostenlos zum Streamen angeboten hat.

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Kurz und knackig: Die Flimmerkiste Januar 2026

Der Januar ist natürlich auch immer der Japanuary Monat. Dieses Jahr fanden insgesamt acht Filme den Weg in die Flimmerkiste, die ihr hier kurz und knackig einsehen könnt:

Japanuary Part 1

Japanuary Part 2

Fernab davon gab es noch einiges mehr zu bestaunen. Nämlich folgendes…

Filmfest

  • When Harry Met Sally (1989, Rewatch)

Immer noch einer meiner liebsten Werke mit Beteiligung von Meg Ryan. Ikonische Bilder, memorable Dialoge, unvergessliche Szenen. Selbst bei herbstlichen Laub stelle ich Verbindungen zu Harry und Sally her, wie dieser alte Beitrag beweist.

  • LOLA (2022)

Ein Zeitreisefilm im Stil einer Mockumentary? Geht durchaus! LOLA versprüht einen Hauch von Arthaus-Dekadenz, liefert mehrfach kulturelle Anspielungen auf mediale Werke und glänzt mit wunderschönen Schwarz-Weiß-Bildern. Das als erzählerische Grundlage genutzte „Was wäre wenn“-Szenario führt zu einigen unerwarteten Wendungen (zu guten und auch schlechten), die uns am Ende aber zurück zum Anfang führen. Interessantes Filmexperiment, das durchaus einen Blick wert ist.

  • The Last Showgirl (2024)

Zunächst einmal: Die Schauspieler geben ihr Bestes, wenn sie versuchen, ihr eigenes Leben so gebrochen wie nur möglich darzustellen – sei es emotional oder körperlich. Leider hat mich die bewusst und überstilisiert in Szene gesetzte Kulisse, die natürlich und nah wirken will, nicht überzeugt. Zu kunstvoll gefilmt (visuell anspruchsvoll kann auch negative Assoziationen wecken), gelingt es Gia Coppola nicht, das Schicksal von The Last Showgirl in lebensechten Bildern einzufangen. Aber vielleicht ist ja genau das die Kunst daran, so wie auch die Protagonistin Shelly ihren Beruf als Kunst betrachtet.

  • Heldin (2025)

Leonie Benesch ist der Fixpunkt des Films! Unaufhörlich unter Strom, fokussiert, engagiert, emotional involviert, stets alles im Blick, ohne Pause am Limit die Nachtschicht kontrolliert planend und steuernd. Das alles zeigt sie so echt, als ob wir einem dokumentarischen Werk beiwohnen würden. Ihre Figur Floria ist definitiv eine Heldin! Eine Heldin des Alltags. Regisseurin Petra Volpe schildert den Arbeitstag ihrer Protagonistin intensiv, hautnah und atemlos. Leonie Benesch dominiert jede Sekunde von Heldin mit ihrer mitreißenden Energie. Hervorragend inszeniert und herausragend gespielt. Unbedingt sehenswert!

  • Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery (2025)

Daniel Craig alias Benoit Blanc taucht ein drittes Mal auf – auch wenn wir bei Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery etwas länger auf ihn warten müssen. Genauso lange, wie wir auf die Aufklärung des Mordes warten müssen. Der dritte Aufguss der Knives Out-Reihe wirkt nicht ganz so ausgefeilt, kurzweilig und spritzig wie das Original. Aber er ist immerhin noch besser als der mittlere Teil. Denn ein wenig Unruhe in einer ländlichen Kirchengemeinde sorgt – zumindest bei mir – immer für halbwegs passable Unterhaltung. Selbst bei allen Beteiligten, wenn auch in unterschiedlichem Maße.

Kinokunst

  • Rental Family (2025)

Hikaris Werk lief im Zuge des Japanuary und findet sich daher unter obigem (ersten) Link.

  • Avatar: Fire And Ash (2025)

Der dritte Teil der Avatar-Reihe verspielt das vorhandene Potenzial, einen etwas anderen erzählerischen Ansatz zu verfolgen als bisher. Denn die neu eingeführte Antagonistin (Applaus für Oona Chaplin) ist stark und bietet einige interessante narrative Möglichkeiten. Leider lässt James Cameron diese Chance einfach links liegen und inszeniert Avatar: Fire And Ash lieber (erneut!) in einer Flut von Actionszenen mit ganz viel Heldenpathos. Das funktioniert nur bedingt und rechtfertigt in keiner Weise die Länge des Werkes. So versinkt auch dieser dritte Versuch im Mittelmaß, aus dem ihn selbst die spektakulären Bilder nicht heraushelfen können.

  • Hamnet (2025)

Die Kulisse ist wunderbar atmosphärisch. Die Bilder suhlen sich in poetischer Schönheit. Die Sets strahlen eine überaus gelungene authentische Aura aus. Und doch: Paul Mescal als Shakespeare konnte mich nicht für sich gewinnen. Zu sehr auf Distanz agierend, zu statisch und gefühlskalt. Vielleicht gewollt, um dem weiblichen Part der Familie den gebührenden Spielraum zu geben. Denn: der einzige emotionale Anker ist seine Frau (atemberaubend gut interpretiert von Jessie Buckley!), ein Stück weit ebenso sein Sohn (der titelgebende Hamnet wird wunderbar lebensecht von Jacobi Jupe verkörpert) und natürlich das brillant inszenierte Ende. Das rettet im Endeffekt Chloé Zhaos Film.

  • 28 Years Later: The Bone Temple (2026)

Wer nach dem ersten Teil von 28 Years Later ein weiteres psychologisch und emotional packendes Überlebensdrama erwartet hat, wird bitter enttäuscht sein. Teil Zwei mit dem treffenden Titel The Bone Temple ist viel eher etwas für die klassischen Splatter & Gore Horrorfans, bietet das Werk doch mehrere explizit fotografierte Folterszenen und blutige Momente. Nia DaCosta gibt den Figuren ihres Films nur den Raum, der für das Voranschreiten der Handlung relevant erscheint, ohne sie tiefergehend oder detaillierter zu charakterisieren. Aber immerhin liefert uns Ralph Fiennes eine glanzvolle und überaus erinnerungswürdige Performance. Der Film hinterlässt dennoch bei mir (und sicher auch einigen anderen Zuschauern) ein etwas zwiespältiges Gefühl.

Serienspektakel

  • The Greatest Teacher (Miniserie)

Im Japanuary gesehen und findet sich daher unter obigem (zweiten) Link.

  • Wednesday (Staffel 2)

Okay – die erhöhte Präsenz der ganzen Addams Gang war vielleicht etwas zu viel des Guten und hat den hauptsächlichen Erzählstrang immer mal wieder am Schwung gehindert. Die Weiterentwicklung der Protagonisten, allen voran natürlich Wednesday selbst und ihr (ungewollt) best friend Enid funktioniert aber trotzdem wieder ganz gut. Staffel Zwei ist nicht so fokussiert wie der erste Output, aber immer noch beste schwarzhumorige Unterhaltung.

  • Upload (die finale Staffel 4)

Die kurze finale Staffel von Upload verliert am Ende ein wenig den komödiantischen Aspekt (oder überstrapaziert ihn), löst die übergreifende Handlung aber plausibel auf und bietet für den Großteil der Figuren ein zufrieden stellendes Happyend. Nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger.

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Dienstagsgedudel: (202) Yoshikazu Mera

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Am Sonntag war ich im Kino, um meinen wohl liebsten Ghibli Film auf großer Leinwand zu bestaunen. Und es war großartig. So großartig, dass ich euch im heutigen Dienstagsgedudel noch ein Stück aus eben jenem Werk präsentiere. Gesungen von

Yoshikazu Mera

für Prinzessin Mononoke

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Media Monday #764

Media Monday? – Media Monday!

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1. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich in dieser Woche noch den einen oder anderen Film schauen werde, anstatt weiter Serien zu verkonsumieren. Der Grund dafür? Die Singende Lehrerin ist im olympischen Eiskunstlauf Fieber und verbringt die Abende damit, Damen und Herren schlittschuhlaufend auf dem Eis zu verfolgen. Ich muss mich also anderweitig beschäftigen. Wer zeitnah sehen will, was ich so sehe, darf mir gern auf Letterboxd folgen (<< klicken).

2. So mancher Horrorfilm ist mitunter heftig, wenn er richtig gedreht wurde.

3. Der Mut, einen Film wie Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach zu drehen, ist bewundernswert. Fast so bewundernswert, wie der Titel des Films.

4. The Chronology Of Water wirkt extrem vielversprechend und deshalb werde ich mir diesen Debütfilm von Kristen Stewart hinter – nicht vor – der Kamera ganz sicher auch anschauen.

5. Es hätte nicht viel gefehlt, um beim vorherigen Punkt auch einen anderen Film zu nennen. Zum Beispiel den neuen Robert Eggers namens Werwulf. Komplett anderes Genre, aber durchaus auch auf meiner ‚Will ich sehen‘-Liste. Weil, geht um Wölfe. Logisch!

6. Natalie Portman hat wirklich ein Übermaß an Talent. Weshalb ich Filme mit ihr natürlich auch immer anschaue. Ohne Ausnahme.

7. Zuletzt habe ich in der Mittagsvorstellung im Kino meinen wohl liebsten Ghibli gesehen und das war und ist Prinzessin Mononoke, weil in dieser Geschichte alles passt. Das Pacing, die Figuren, die (natürlich!) fantastische Geschichte und die famose Musik. Für mich gelingt es keinem anderen Ghibli an dieses Meisterwerk heranzureichen, wenn es auch der eine oder andere durchaus fast schafft. Es ist wahrscheinlich der Wolfsbonus, der hier zieht…

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