den meinen Anfängen des Internets war mein großes Vorbild David Siegel. Der Webdesigner und Typograf setzte 1996 mit dem Buch »Creating Killer Web Sites« die Standards für das damalige Design im Netz. Siegel war der Ansicht, Webseiten müssten überraschen, typografisch sauber gestaltet und vor allem schnell sein. Keine Website über 70kB, war der Grundsatz damals.
Die Masse der User war mit einem 56kB Modem unterwegs, einige wenige mit einer ISDN-Leitung. Siegel erreichte gute Ladezeiten bei seinen Seiten, indem er, neben dem Design, alles optimierte, was nur irgendwie das Laden der Seite verlangsamt hätte. Heute sind Webseiten ungleich größer und die Datengröße ist nicht mehr alleiniges Hauptmerkmal.
Durch DSL und Glasfaserleitungen sind selbst anspruchsvolle Seiten schnell geladen. Trotzdem gilt: Seiten, die mehr als 3 Sekunden laden, werden in der vom User weggeklickt. So sollten Seiten auch noch heute, in weniger als zwei Sekunden geladen sein.
Das ist heute kein Hexenwerk mehr, durch die verschiedenen Techniken laden insbesondere WordPress Seiten innerhalb dieser Zeit und schneller. Nebenbei ist eine kurze Ladezeit auch Rankingfaktor bei Google.
Als ich heute morgen durch den Webring-Feed durch uberblogr geklickt habe, ist mir eine Seite aufgefallen, die extrem lange brauchte, um zu laden. Es gibt sicher tausend Dinge woran das liegen könnte, eine Ladezeit von 5 Sekunden (gemessen über https://tools.pingdom.com) ist entschieden zu lang.
Gerade Blogs sollten ihr Hauptaugenmerk auf die Ladezeiten richten.
Heute sind schnelle Ladezeiten beispielsweise mit GeneratePress oder dem Einsatz verschiedener Caching-Methoden kein Problem mehr. Umso schlimmer, wenn dann ein Blogbetreiber seinen Besuchern eine lange Ladezeit zumutet.



Einerseits bin ich überhaupt kein Freund von Textauszügen, andererseits ist es wohl, dass Google die Eigenheit von WordPress, nämlich Texte auf der index-Seite und dann verlinkt als Einzelseitentext, als doppelten Content wertet, wenn der Text auf der Blogeingangseite ohne Textauszug, also als ganzer Text erscheint.