13.-26. Oktober 2025 – Herbstferien

Erste Woche Herbstferien für die Kinder, noch eine Woche Arbeit für mich.

Wir haben mit dem Energieberater telefoniert, der Mann hat recherchiert dass unser Kachelofen nicht mehr regulär betrieben werden darf (nur 10 Mal im Jahr) und was ein neuer Einsatz kostet, hat mit einer Rohrreinigungsfirma bisher erfolglos versucht unser Regenrohr freizubekommen (oder überhaupt mal rauszufinden wo es ist und was da los ist). Dann noch Versicherungshickhack, der Fliesenleger von der Versicherung war da um unser Bad wieder in Richtung eines funktionierenden Bads zu bekommen (aber nicht ganz, wo kämen wir denn da hin).

K2 baut momentan leidenschaftlich gern Holzeisenbahn, beide Kinder malen und gucken unentwegt Kpop Demon Hunters.

Bald ist Halloween und an den Wochenenden versuche ich immer mal wieder an unserer Deko zu basteln. Am Freitag hab ich dann unser Küchenfenster dekoriert:

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Das Schöne ist, dass man das jetzt von der Straße so gut sehen kann. In der Wohnung hat ma wehen Dachgeschoss, Balkon und Dachfenstern kaum was von unten gesehen. Am Samstag standen schon Kinder hier und haben es sich angeguckt!

Am Samstag waren wir wieder in Sachen Regenwasser/Biotop/Kirschlorbeer unterwegs. Mir dünkt, das Viech ist etwas groß für den Pflanztopf.

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Einen Trip zum Baumarkt und einige Bastelei des Mannes später war das Ganze schon wieder besser repariert. Ich hab meinen Computermonitor endlich montiert. Baby steps.

Am Samstag haben wir mit den Kindern Ich einfach Unverbesserlich geschaut (beide sind begeistert) und am Sonntag waren wir gemeinsam in Schule der magischen Tiere 4, mit K2s geschenktem Kinogutschein.

In der 2. Herbstferienwoche hatte ich auch frei, also gings dem Kirschlorbeer endlich an den Kragen. Einmal Wiese voll. Was ein Ungetüm.

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Dienstag

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Ansonsten war ich noch beim Friseur, wir haben einen großen Kirschlorbeerast aufbewahrt und entrindet um was draus zu basteln und ein Nachbar hat Bildee vom frisch gemachten Garten anno 1993 gefunden, was uns hilft das Biotopproblem zu verstehen.

Am Wochenende haben die Kinder nochmal bei Oma und Opa geschlafen, wir haben die Küchenoberschränke abgenommen weil wir wegen der Sanierung des Wasserschadens an die Wand da mussten. Hinten waren noch die Lieferzettel drauf 12.02.1993.

Halloween kann jedenfalls kommen, Gwi-Ma ist rechtzeitig fertig:

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29. September -12. Oktober 2025

Montag

Das Ersatzteilset für den Spülkasten ist da. Yay! Ich habs sogar (fast) alleine eingebaut gekriegt, nur den Wasseranschluss hat der Mann gemacht wegen Kraft. Vorher-Nachher-Bilder erspare ich Ihnen, das alte Teil ist echt unappetitlich. Die Füllmenge habe ich auch reduziert, sodass wir jetzt locker 1/3 des Wassers pro Spülung sparen. I like!

Dienstag

Wir haben die Gartenlaterne gefunden, die auf den alten Fotos von vor 30 Jahren zu sehen war, und sie geht sogar noch an. Hihi.

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Mittwoch

Der Mann hat eine Feier mit der Arbeit und kommt spät heim. Ich hab also mit den Kindern zu Abend gegessen. K1 hat in Arbeitslehre/Hauswirtschaft ein Rezept gelernt, das wir gleich mal ausprobiert haben.

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Donnerstag

Aktionstag beim Discounter, ich habe eine Astschere gekauft. Dann kann es ja bald der Botanik an den Kragen gehen!

Nachmittags habe ich K2 vom Judo abgeholt, heute hat sie das Klassentier dabei und am Wochenende können wir etwas ins Buch schreiben. K2 ist begeistert! Auf dem Heimweg bringen wir Pommes und Currywurst mit.

Freitag

Heute Morgen war der Himmel so rot, dass das ganze Schlafzimmer in rotes Licht getaucht war. Hachz.

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Happy Tag der Deutschen Einheit!

Wir haben Fotos mit dem Klassentier gemacht, einen Brief eingeworfen und ein Filmabend gemacht.

Umzugskartons in der Küche werden so langsam weniger.

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Samstag

Wir wollten eigentlich, während die Kinder bei Oma und Opa sind, gemeinsam zu Ikea. Haben dann nochmal kurz im Garten geguckt und… sind zum Baumarkt gefahren, ne Schmutzwasserpumpe kaufen. Drecksmist.

Die Lösung, die der Mann sich ausgedacht hat, um das aus dem Regenrohr hochdrückende (!) Wasser abzuführen, ist aber einen MacGyver-Award am goldenen Band wert.

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Beim Ikea waren wir dann nachmittags sogar auch noch, einmal Kofferraum voll mit Billy-Kommoden und ein paar Küchenschränken, Vorhangschienen, einem großen Eimer für obige Konstruktion und Kleinzeug.

Sonntag

Die Kinder waren mit Oma und Opa Walnüsse sammeln (es gibt hier mehrere Obstbaumwiesen an denen man sich offiziell kostenlos bedienen darf und eben auch diese Walnussbäume), wir haben das Fotoalbum fürs Klassentier fertiggemacht und ich habe aus den 5 Quitten, die der von Flieder und Thuja fast überwucherte Quittenbaum produziert hat, Quittengelee und Quittenbrot gemacht. Aus meinem eigenen Garten! Kaum zu fassen.

Montag

Hat geregnet, ich war mit K2 noch an der Fundkiste der OGS weil die mittlerweile regelmäßig die Klamotten spenden weil es zu viele sind, dementsprechend spät auf der Arbeit.

Donnerstag

K2 hatte Wandertag. Der Mann war zu Hause und der Schornsteinfeger war da, hat uns ein paar Hinweise gegeben wie wir rausfinden können ob wir den Kachelofen noch benutzen dürfen. Jedenfalls bis zu 10 Mal im Jahr dürfen wir ihn auf jeden Fall betreiben.

Ich hab mich derweil am Telefon mit dem Tiefbauamt auseinandergesetzt weil wir ein Regenrohr – Nachbarregenrohr – Reihenhausregenrohr – Feuchtgebiet – Wasserableitproblem haben. Wie groß das Problem ist, finden wir hoffentlich bald raus.

Freitag

Homeoffice, mit dem Energieberater telefoniert. Endlich Herbstferien für die Kinder. K2 hatte nochmal Brunch mit der Klasse.

Wir versuchen weiterhin zu verstehen, was in unserem Feuchtbiotop am Grundstücksende vor sich geht und was wir machen müssen, damit das wieder so funktioniert wie es soll.

Statt eines Feuchtbiotops mit Schilf und Uferpflanzen einfach alles mit 4-5m hohen Kirschlorbeer zuwuchern zu lassen, der alles Leben unter sich unmöglich macht, ist jedenfalls das Falsche.

Samstag & Sonntag

Wir waren ja letztens bei Ikea, nun sind die neuen Küchenschränke endlich an der Wand angebracht. Da sich der neue Teppich mit den anderen Farben im Wohnzimmer biß, haben wir ihn kurzerhand mit K2 getauscht, da passt der Neue viel besser hin (blau-grün-gelb Farbverlauf) und wir haben den grünen Wollteppich im Wohnzimmer, den ich eh sehr mag.

Außerdem mit Nachbarn übers Biotop diskutiert.

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15.-28. September 25

Montag

Heute Homeoffice weil ein Gutachter kommt. Nicht das was wir hören wollten, aber doch… sagen wir, das Zweitbeste. Relatively good news. Trotzdem ordentlicher Mist, in dem wir da sitzen.

Immerhin wurden die Trocknungsgeräte abgebaut, endlich nicht mehr dieser zermürbende Lärm. 600kWh hat das in 2 Wochen verbraucht.

Ansonsten arbeiten wir weiter daran, uns einzurichten: Die Umzugskartons sind abgeholt und ich habe zum ersten Mal den Saugroboter im Erdgeschoss/Wohnetage fahren lassen. Ich kann berichten, dass er tatsächlich eine zuverlässige Abgrunderkennung hat, er ist also nicht die Treppe heruntergekracht. Yay! Die App gibt ja die gesaugte Fläche an, die war in der Wohnung 45 qm (weniger als die Wohnfläche, weil er ja unter den ganzen großen Möbeln wie Betten, Küchenschränken, Sofa etc. nicht saugen kann) und ist jetzt in einer von vier (!) Etagen schon 48 qm. So krass einfach.

Dienstag

Auf der Arbeit über Unordnung in Laborräumen aufgeregt, es reicht doch dass zu Hause alles durcheinander ist, aaaaah. Nach dem Mittag hab ich dann aus Gründen im Homeoffice weitergearbeitet, der Versicherungsmakler war da (ich empfehle das, legen Sie sich einen Versicherungsmakler zu, man fühlt sich auch gleich mindestens doppelt so erwachsen)., den Termin hat der Mann übernommen. Ich war nämlich auf der Klassenpflegschaftssitzung von K2. Die ziehen auch bald (haha, seit gut einem Jahr) in einen neuen Klassenraum. Zu viel Veränderung.

Mittwoch

Mal wieder eine Probenaufarbeitung auf der Arbeit. Habs vermisst. Und es läuft nach einem festgelegten Plan. Den ich nur befolgen muss. Hach.

Abends Klassenpflegschaftssitzung von K1, davor noch ein Elternabend mit der Polizei zum Thema Kinder und Smartphone/Internet/Social Media. Brrr. Die Klassenpflegschaftssitzung war aber gut, die Lehrpersonen sind mir erstmal sympathisch, scheinen mir engagiert und kompetent.

Donnerstag

Arbeit, Labor, diesdas, dann Feierabend… dachte ich. Die S-Bahn war mal wieder ein Totalausfall, hatte ich auch schon seit Monaten nicht mehr. Der Mann war selbst unterwegs, aber meine Mama konnte mich abholen, was für ein Glück! Und ulkig, mit 42 von Mama abgeholt zu werden.

Freitag

Der Stromanbieterwechsel hat endlich geklappt, hurra! Seit Juli hat mich das jetzt beschäftigt.

Samstag

Der Mann hat weiter die Fassade bzw. das Regenrohr repariert. Wir haben jetzt ein langes gelbes Drainagerohr durch den ganzen Garten liegen, aber das sollte helfen, dass es da nicht mehr nass wird, bis das Rohr richtig repariert ist. Außerdem: Müll zum Wertstoffhof gefahren, Garten weiter aufgeräumt. Die Kinder waren bei Oma, Halloweenkostüme basteln.

Zu Essen gabs zum ersten Mal Hello Fresh seit wir ins Haus gezogen sind. Ich freu mich schon darauf meinen Dampfbackofen wiederzuhaben, aber so wie es jetzt ist lässt sich durchaus brauchbar kochen.

Filmabend gab es auch wieder, heute: Rot.

Sonntag

Heute war ich, neben Putzen und Aufräumen, mit den Kindern auf dem Dachboden und hab gebastelt. Für Halloween. Ich hatte für irgend ein großes Projekt einen Pax-Karton überbehalten und jetzt ist mir eins eingefallen. Und es ist wirklich richtig genial: Wir haben Transparentpapier, Stifte, Bastelkleber, Cuttermesser und mehr geholt, gebastelt und als wir fertig waren, konnten wir das zusammenräumen und einfach so liegen lassen. Nicht erst wegräumen, bevor man essen kann (Esstisch), oder arbeiten (Schreibtisch), oder fernsehen (Couchtisch), nein da ist einfach extra Platz für. Ist. Das. Cool.

Montag

Der Mann und ich hatten einen Termin in Sachen K2, um 9 in der Nachbarstadt. Da ich auf der Arbeit meine Anlage für die Kollegin rechtzeitig umbauen wollte, bin ich also um 6:20 aus dem Bett geplumpst, habe K1 noch die Milch fürs Frühstück geholt, mich fix fertig gemacht und stand um 7:20 fertig im Labor. Das tat echt mal gut.

Um 9 dann der Termin, war gut. Auf dem Weg zur Arbeit hab ich mir dann noch Fertigsushi mitgenommen aber die Sojasauce vergessen, sodass das Sushi bis zum Abend warten musste. Gut, dass ich noch Gratin von gestern dabei hatte. Der Rest des Arbeitstags war recht produktiv, die Rückfahrt trotz Auto wegen Stau ziemlich langwierig und zu Hause war auch schon Abendessenszeit.

Dienstag

Meiner Smartwatch ist aufgefallen, dass ich jetzt auf vier statt einer Etage wohne, und jeden Tag 40 Mal hoch und runter latsche beim Renovieren.

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Mittwoch

Ich hab übrigens festgestellt, dass wir bis Januar nächsten Jahres unsere Führerscheine umgetauscht haben müssen und der erste freie Termin beim Straßenvekehrsamt Mitte November ist. Hupsi, gerade noch rechtzeitig!

Donnerstag

Arbeit, spät zu Hause und so. Bin fix und fertig.

Freitag

Der Mann hat an der Kelleraußenwand eine weitere Abdichtschicht aufgetragen. Ich habe mich dem tropfenden Unterputzspülkasten des Gästeklos angenommen. Bäääh, 30 Jahre nicht geputzt. Nach einiger Überwindung war ich am Ende dann bis zum Ellenbogen im Spülkasten und er ist deutlich sauberer. Der Mann hat die im Kasten stehende Modellnummer gegoogelt und tatsächlich herausgefunden, dass der Hersteller immer noch Ersatzteile bzw. Nachrüstsets für diese Unterputzspülkästen anbietet. Das haben wie bestellt und ich hab auch schon ein Video mit Einbauanleitung gefunden.

Samstag

Sie wissen schon. Garten aufräumen und weiterreparieren. Highlight von heute: Die vermutlich mittlerweile letzte 60-Watt-Glühbirne des Hauses. Habe ich erstmal den Kindern gezeigt uns erklärt, warum das Glühbirne heißt. Wild.

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Dann war ich noch mit K2 in der Stadt Schlaghosen kaufen, der Mann hat vor der Heizperiode noch eine neue Tür für den Dachboden besorgt und eingebaut und ich war abends auf dem Polterabend eines alten Freundes eingeladen.

Sonntag

Ausgeruht, geputzt, Stichwahl gewählt, auf dem Rückweg ein Eis gegessen.

01.-14. September 2025

Montag

Trocknungsgeräte werden aufgebaut. In 3 Etagen und 3 Zimmern. Wenigstens ist es der Schaden, den die Versicherung (zum Teil) bezahlt. Also, eins im Gästebad, zwei in der Küche (Wand und Decke), eins im Bad. 12 Stunden pro Tag anlassen und vorher und nachher 30 min Lüften.

Das kleine Kind hatte seine erste Querflötenstunde und ist mächtig stolz.

Dienstag

Termin Energieberater, der Mann übernimmt und erfährt schon Mal jede Menge Wissenswertes.

Mittwoch

Ich gehe nach der Arbeit immer eine Runde durch den Garten und sammle Blumentöpfe ein. Und kaputte Solarlämpchen. Und Dekofigürchen. In diesem Garten sind vermutlich mindestens 2 Wagenladungen Ramsch versteckt, unter und zwischen Pflanzen. Aber waruuum? Die Topfpflanzen muss man doch alle gießen!

Abends fällt K2 ein Wackelzahn (der letzte untere Schneidezahn) raus. Quasi von alleine, der muß so locker gewesen sein. Sanft mit der Zahnbürste angestupst.

Donnerstag

Heute Übergabe der Wohnung (nach vielen Mails und Hin-und-Her mit der Vermieterfirma, aber ich hab ja den Vertrag zu spät gekündigt, my bad). Ich hab mir auch Homeoffice genommen. Schon ein wenig komisch, ich mochte die Wohnung. Den Balkon (so einen großen Balkon findet man echt selten) und die Aussicht werde ich am meisten vermissen. Als wir hier vor ziemlich genau 10 Jahren eingezogen sind, war K1 noch kein Jahr alt und war im Laufstall oder in der Trage, als ich die Tapeten abgemacht hab. Und jetzt ist sie auf der Gesamtschule. Krass ey.

Der Nachmieter ist nett und der Verkauf der übernommenen Sachen (unsere supergut eingepasste Custom-Küche! Der Boden! Der Waschmaschinenschrank!) hat problemlos geklappt. Ich war etwas neben mir und hab einen Schrank mit Tassen vergessen und die Fußleisten, die wir noch entsorgen müssen. Ich hab sie dann mit offenem Kofferraum rübergefahren, zum Glück sind es nur ein paar hundert Meter. Aaargh, und ich dachte das Entrümpeln hätten wir hinter uns.

Freitag

Am ersten Tag dachte ich noch es ist ganz okay, aber es ist auf Dauer wirklich unfassbar nervig mit diesen Trocknungsgeräten. Sie sind laut und es ist heiß (30°C in der Küche, 30% Luftfeuchtigkeit). Wenigstens ist das Wetter angenehm zum Lüften.

Weil die Stromanmeldung bzw. mittlerweile Anbieterwechsel vom Haus immer noch nicht abgeschlossen ist, weil der Netzbetreiber immer noch unseren Wechsel immer wieder ablehnt, habe ich wieder in Warteschleifen gehangen und Mails geschrieben und bei der letzten Mail ist mir jetzt der Kragen geplatzt und ich hab mit der Schlichtungsstelle gedroht. Und werde das umsetzen, wenn weiter nichts passiert.

Immerhin haben wir kein Ungeziefer, sondern nur harmlose Bernsteinschaben, die sich aus dem Garten hierher verirren.

Sonst so: Esstischstühle recherchiert, Drückergarnituren recherchiert weil ja eine der drei Glastüren beim Renovieren zu Bruch gegangen ist. Meine Eltern haben die alten Fußleisten zum Wertstoffhof gebracht, eine Sorge weniger.

Samstag

Friseurtermin für mich, wie immer passt der so gar nicht in den Tagesplan, aber die Matte muss ab. Nachmittags noch eine Fuhre (Riesen-)Blumentöpfe zur Kippe. Das tat gut.

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Unter/in/zwischen dem einen Riesentopf war ein Wespennest, das tat mir jetzt auch Leid für die Tierchen, aber ich habs leider erst beim Auskippen gesehen.

Sonntag

Kleine Auszeit: Dino-Tag im Tierpark Bochum. Beide Kinder hatten Spaß und suchten sich je einen Lego-Dino aus.

Abends hatten wir auf der Balkontür einen ziemlich großen Grashüpfer/Heupferd. Ich mag, dass es hier so viel Viechzeug gibt in dem halb verwilderten Garten.

Montag

K2 hat ihr Spielzeugservice aufgebaut. Daran sitzen die Lego-Dinos und Playmobil-Drachen. Hoffentlich mögen die Tee. Zur Schule war sie nur zu bewegen, indem ich ein Foto von ihr mit dem Dino gemacht und es schnell ausgedruckt habe. Gut, dass der Drucker schon wieder steht.

Dienstag

Den Stromvertrag für die Mietwohnung sind wir los, Strom fürs Haus immer noch unklar. Wichtigen Brief abgeschickt.

Mittwoch

Homeoffice wegen unangenehmem Termin und wegen dem ganzen Kram habe ich unser Arbeits-Teamevent abgesagt. Schade, aber ich bin fix und fertig.

Ich hab das Wohnzimmerfenster bzw. dessen Rahmen gewienert, was für ein Unterschied. Bääääääääh.

Und: Erste Picnic-Lieferung ins Haus, yay!

Donnerstag

Der Mann ist beruflich unterwegs und rockt einen wichtigen Termin. Erste Nacht ohne den Mann im Haus. Komisch.

Freitag

Wochenende. Yay. Bin im Eimer.

Samstag

Habe bei Jysk neue Esstischstühle gekauft. Und: Den ersten Regenbogen vom Haus aus gesichtet.

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Sonntag

Renovieren, zwischendurch Kommunalwahl in der Grundschule mit Eisbecher auf dem Rückweg. Ich hab das Auto in die Garage gefahren! Wir haben eine Garage!

Größter Win der Woche: 24 Tage nach Umzug und wir haben ALLE 76 Umzugskartons ausgepackt. Nein, auch nicht mehr die mit irgendwelchem alten Kram, Büchern, Weihnachtsdeko oderso. Keine. Umzugskartons. Mehr.

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Morgen werden sie vom Umzugsunternehmen wieder abgeholt!

22.-31. August 25 – Umzugsnachwehen

Freitag

Die erste Nacht im Haus war super! Hach! Die Kinder sind natürlich echt begeistert von *eigenen* Zimmern, haben sie auch lange drauf gewartet. Wir schlafen ja alle auf einer Etage und das hat alles wunderbar geklappt.

K2 wollte Deko mit Blumen und hat erstmal ein Legoset noch vom Geburtstag aufgebaut:

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Abends kam meine Patentante mit (erwachsenen) Kindern in die Stadt und wir trafen uns im Ferienhaus – erstmal alles erzählen! Als ich im Winter/Frühjahr mit K1 dort zu Besuch war, hatten wir gerade den Zuschlag zum Haus. Und heute haben wir, natürlich, Brot und Salz geschenkt bekommen!

Samstag

Nach dem Frühstück gings gleich weiter, einrichten. Ich hab die Bürofenster, die keine Rolläden haben, provisorisch blickdicht abgeklebt, der Mann hat mit K2 ein Regal aufgebaut und montiert und mit den Kindern ganz viel ausgepackt und aufgebaut, und dann wollte ich noch schnell zum Ikea.

Naja, ich hatte aber auch die erste Wäsche im Haus angestellt und… plötzlich war der Boden um den Bodenabfluss dreckig?! Turns out – der Abfluss, in den das Waschmaschinenabwasser geleitet wird, war komplett verstopft. Und so standen wir anstatt beim Möbelschweden dann im Keller, mit FFP2-Maske, Eimern und Schippen und haben den stinkigen Waschmaschinenflusenschlonz der vermutlich letzten 30 Jahre da rausgeholt. Börks.

Abends dann aber: Geburtstagsessen zum 90sten vom Uropa. War. Das. Lecker!

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Sonntag

Wir haben weiter ausgepackt, heute waren die Kisten in der Küche dran, bald wird da ja die Trocknung anfangen und dann sollte das Meiste weg sein, außerdem macht das keinen Spaß, aus Kisten zu kochen.

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Immer, wenns mir zu viel wird, gehe ich in den Garten und atme. Da steht zwar auch noch viel Schrott, aber da muss nix ausgepackt und eingerichtet werden und ich liebe es so, ein eigenes Stückchen Natur zu haben!

Die Kinder haben Tablet geschaut und gespielt, abends hat der Mann den Fernseher ausgepackt und aufgebaut und wir haben zusammen Kpop Demon Hunters geschaut , zum ersten Mal im Haus.

Montag

K2 hatte zum ersten Mal wieder OGS, ich hab sie gebracht und war dann mit dem Auto auf der Arbeit – krass, wie viel kürzer jetzt der Schulweg ist, das sind für jede Strecke locker 5-10 min weniger (je nachdem, ob Erwachsene*r oder Kind)!

Nach der Arbeit bin ich dann beim Ikea vorbei, Schränke für die Kinder kaufen damit die ihr Spielzeug auspacken können und zum Schulbeginn halbwegs eingerichtete Zimmer besitzen.

Dienstag

Zum ersten Mal Arbeiten im Homeoffice, wie aufregend! Hat aber gut funktioniert. Internet funktioniert auch. Yay!

Nachmittags habe ich dann mit K1 (und K2 im Schlepptau) nochmal den Schulweg zur Gesamtschule geübt. Sicherheit hilft! Auf dem Heimweg holte ich noch schnell gebratene Nudeln vom Asia-Imbiss.

Mittwoch

Erster Schultag auf der Gesamtschule für K1! Wie aufregend! Da geht mein kleines großes Kind mit dem großen Ranzen um 8:45 ganz alleine los. Meinen alten Schulweg, nur die ersten und letzten 50 Meter sind anders. Heute wars nur ein halber Tag und es gab die ersten Infozettel. Und Nachmittags erstmal Entspannung!

Ich war auf der Arbeit, im Labor an Proben arbeiten. Die Kinder haben Gwi-Ma gemalt, ich ahne schon ein Thema für Halloween. Zu Abend gabs Pizza und Pommes.

Donnerstag

Heute gabs Kram zu erledigen. Sehr, sehr viel Kram. Ich hab ja die Kündigung der Wohnung aus Angst und Verpeiltheit einen Monat zu spät gemacht und versuche das noch wieder zu korrigieren, es ist irgendwie sehr kompliziert dafür, dass Nachmieter und wir uns einig sind. Und ein paar kleine Arbeiten müssen wir die Tage da auch noch machen. Naja. Dann noch Anmeldung fürs Schulmittagessen für K1, Musikschulkram, Arbeitskram, der Kühlraum will nicht wie er soll, das Spektrometer will nicht wie es soll, gaaaah.

Am Abend noch der GAU im Haus, der erste Regen, gleich mal Wasser im Keller. Ich schreib besser keine Details öffentlich.

Freitag

Ich war erstmal über ne Stunde zu spät auf der Arbeit. Abends haben wir noch schnell eine Click and Collect Bestellung beim Möbelschweden aufgegeben. Und wir hätten heute Flurwoche. Nie wieder Flurwoche!

Samstag

Schwer alles, so richtig genießen kann ich das alles gerade nicht. Zu viele Sorgen und Unsicherheit und Schuldgefühle.

Aber es geht weiter, der Mann hat mit K2 die Leihquerflöte abgeholt, ich habe die Ikeabestellung abgeholt und wir haben gleich den neuen Schreibtisch und Stuhl für K2 aufgebaut. K2 ist mit dem Laufrad durch die Siedlung, wir wohnen jetzt in einer Spielstraße und das ist mega. Ich hab im Garten Pflanztöpfe zusammengesucht. So viele Töpfe. Waruuum?

Achja, und meine Mama war da und hat die Holz-Dachfenster lasiert, die ich entschimmelt hatte. Krass, wie viel sowas (Basic Pflege) ausmacht. Ich hatte gedacht die Fenster wären komplett hinüber, aber so können sie echt wieder ansehnlich werden.

Abends/Nachts hat der Mann noch ne große Umräumaktion im Wohnzimmer gestartet aus Gründen. Und wir haben uns noch tierisch erschreckt weil wir dachten wir hätten roten Schimmel, aber das waren wohl nur Flecken vom Peroxidhaltigen Schimmel-Ex.

Sonntag

Es hilft ja nix, wir müssen auspacken. Heute 8 Kartons in kurzer Zeit. Tschakka.

Filmabend haben wir auch wieder gemacht, heute den Super Mario Bros Film. Mit Popcorn. Das könnte eine schöne Tradition werden.

21.08.25 Umzug!

Woohooo, erste Nacht im HAUS!

Aber fangen wir morgens an. Wir waren morgens natürlich immer noch total panisch und haben weiter gepackt und geschraubt. Um kurz nach acht kam die Umzugsfirma und dann… also es hat echt lang gedauert aber krass, sind die fix. Ich glaube, in Eigenleistung mit Freunden und Verwandten hätte die Aktion TAGE gedauert. Waren aber auch 7 Profis, für einen ganzen Arbeitstag.

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Das hier war die „Umzugskartonwand“, die wir aufgebaut hatten. Ich hatte noch was darin gesucht und hab echt geächzt und geschuftet, die Kartons überhaupt anzuheben und zur Seite zu stellen. Und die Möbelpacker/Monteure haben einfach ZWEI Kartons auf einmal getragen. Zweieinhalb Etagen runter.

Unsere Möbel waren in Rekordzeit zerlegt, in Folie eingepackt und runtergetragen. Das ganze zerbrechliche Geschirr, Gläser, Vasen aus der Küche wurde eingepackt, alles ausgeräumt, nach gut zwei Stunden fuhren wir zum ersten Mal ins Haus rüber.

Dort dirigierte ich die Möbel in die richtigen Räume und die Monteure begonnen, das Ehebett und weitere Möbel direkt wieder aufzubauen.

Eine zweite Fahrt noch mit Möbeln und restlichen Kartons und eine dritte mit dem Inhalt unseres Kellers machte sich auf den Weg, derweil wurde im Haus weiter aufgebaut. Sogar Sonderwünsche (den Schrank bitte noch 5 cm nach rechts, die Kinderschränke an der Wand befestigen, der Karton wieder 2 Stockwerke runter) wurden problemlos umgesetzt. Bin begeistert!

Nach knapp 9 Stunden war dann alles erledigt, wir hatten 3 aufgebaute Betten, was gegessen und nahmen die Kinder wieder in Empfang, die zum ersten Mal das eingeräumte Haus begutachteten.

Krass, das gehört alles uns!

Beide Kinder waren zufrieden mit ihren Betten und schlafen heute zum allerersten Mal in ihren eigenen Zimmern. Wow!

10.-20.08.25 So much to do, so little time

War alles viel zu viel, ich habe gar nix mehr geschafft außer renovieren und mich rudimentär um Kinder und mich kümmern.

Sonntag

  • Zum ersten Mal im Haus, ist schon echt mega viel passiert und es riecht… noch nicht gut, aber besser
  • Mit den Kindern das Unkraut zwischen den Terrassensteinen gejätet
  • Backofen nochmal mit Backofenspray grundgereinigt
  • Todo-Liste geschrieben

Montag

  • Zu 2 Ärzt*innen gegangen, krankschreiben lassen, vermutlich wars ein Harnstein irgendwo, tut sauweh
  • Von unterwegs noch mehr Putzzeug mitgebracht
  • Der Mann hatte einen Vor-Ort-Termin mit einer Wärmepumpenfirma, hat weiter geputzt, unter anderem jahrealte Klebereste von Fenstern
  • Er hat auch den 1 m hohen Ahornsetzling entfernt, der garantiert nicht zur Garagendachbegrünung gehört
  • Haustürschloss ausgemessen und ein sichereres bestellt
  • Geschont (haha)

Dienstag

  • Weiter geschont (Grrr ich will endlich)
  • Versicherung war im Haus um den Wasserschaden zu begutachten, er wird übernommen
  • Mann und Mama haben weiter geputzt und gemacht

Mittwoch

  • 7 Stunden gearbeitet
  • Noch ein Termin mit einer Wärmepumpenfirma, hat der Mann übernommen
  • Abends Silikon-Bodenfugen gezogen und geputzt

Donnerstag

  • 7 Stunden gearbeitet
  • Trocknungsfirma war da. Today I learned, das ist ein ganz eigenes Gewerk. Was machen Sie beruflich? – Nasse Sachen trocken.
  • Nach der Arbeit geputzt, Silikonfugen entfernt, das zweite Bad im Keller schnell weiß übergestrichen damit wir nen sauberen Platz zum duschen haben. Dusche geputzt, bäääh.
  • K2 hat ein neues Lieblingsdessert: Schokoeis, Schokovla und Schokosauce. Triple-Schokostufe.

Freitag

  • Morgens um 7 Silikonfuge in der Dusche gemacht
  • Morgens um 8:30 Ikealieferung angenommen. Bis dahin erste Stunde Homeoffice im Haus – dank iPhone-Hotspot
  • 7 Stunden gearbeitet
  • Der Mann hat in der Zeit K2s neues Bett aufgebaut
  • Nach der Arbeit den Bauernschrank, den ich eigentlich behalten und lackieren wollte, in Einzelteilen ins Auto geladen (Kindersitze vorher raus, nachher wieder rein) und zur Kippe gebracht
  • Vom einen Wertstoffhofmitarbeiter angeschissen worden, das sei kein Sperrmüll, sondern Holz. Vom anderen Mitarbeiter angeschissen worden, das seien aber zu lange Bretter. Jetzt ist die Hälfte beim Holz und die andere Hälfte beim Sperrmüll. Zufrieden?
  • Noch eine Autoladung mit >10 kaputten Solarlampen aus dem Garten, verrosteten Rankgittern und nem verschimmelten Badschrank weggebracht
  • Abends noch 3 Umzugskartons gepackt und 6 in den Keller gebracht

Samstag

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  • Gemeinsam 4 Pax Schränke mit insgesamt 10 Schubladen aufgebaut und an die Wand geschraubt
  • Küchenschränke nochmal ausgeputzt, rein psychologisch, ich muss da ein Mal selbst drübergeputzt haben bevor ich da was reinstelle
  • ganz viele Silikonreste von den Bodenfliesen entfernt (die Fuge zwischen Boden und Fußleiste)
  • im Garten die Fauna etwas gestutzt
  • weiträumig Schimmel-Ex verteilt
  • Unzugskartons gepackt und in den Keller getragen
  • meine Mama hat mehrere Stunden das Bad geputzt weil bäääh
  • halbes Haus gewischt
  • gammelde Dachfenster mit diversen Mitteln behandelt (zuvor beim Baumarkt geholt)
  • Wäsche gewaschen, aufgehängt und zusammengelegt

Sonntag

  • Mit dem Mann die Idee diskutiert, in unserem Schlafzimmer doch Roll-PVC zu verlegen (weil: Boden „richtig“ machen wird länger dauern als gedacht, Boden ist eklig und kalt, Teppiche sind bei der Raumaufteilung schwierig, später machen wird kompliziert wenn das große Bett drinsteht. Dagegen spricht: Keine Zeit mehr, ganzer Körper tut weh)
  • Mehr Silikonfugen entfernt, mehr Schimmel-Ex verteilt
  • Abends die Metallregale vom Dach in den Keller getragen und alles Renovier- und Putzzeug reingeräumt. Wir haben Platz für ein ganzes Regal mit Farben, Rollen, Pinseln, Bohrern und allem!

Montag

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  • Der Mann war PVC-Boden holen mit K1, ich habe Umzugskartons gepackt mit K2
  • Mama hat die Bäder im Keller geputzt
  • Kinder zur Oma gebracht, in 2 Stunden den Boden verlegt. Bin stolz
  • Letzte Wäsche in der alten Wohnung gewaschen

Dienstag

  • Viele Umzugskartons gepackt
  • Mama hat das Gästeklo zuende geputzt
  • Altglas und Pfand weggebracht
  • Der Mann hatte einen Termin mit K1
  • Unsere UCS-Lego-Sets selbst ins Haus transportiert. Prioritäten! (Ich wollte nicht, dass da irgendwem was abbricht und irgendwo runterfällt, das sind dann IMMER Teile, die man nicht mehr nachkaufen kann). 2 Stockwerke runter, 3 wieder hoch

Mittwoch

  • Morgens die Kinder zum Übernachten zur Oma gebracht. Das hatten wir so abgemacht, so können wir schneller arbeiten und das Kinderzimmer schon einpacken und so
  • Panisch sehr, sehr viele Umzugskartons gepackt, festgestellt dass die 60 berechneten nicht ausreichen, mehrere schnell auspackbare ins Haus gefahren (5 Stück, 2 Etagen runter, 3 Etagen rauf, ich habe leichte ausgewählt wie z.B. die Kinderkleidung), Umzugsfirma Bescheid gesagt dass sie bitte noch 15-20 Kartons mitbringen, schnell noch zur Sicherheit 10 Kartons selbst im Baumarkt gekauft, weitergepackt
  • Ofen ausgebaut, PC und NAS abgebaut und rübergefahren, ebenso unsere Arbeitssachen
  • Pizza gegessen
  • Ins Bett gefallen

09.08.25 Frankreich Tag 15 – Heimfahrt

Uff, gestern Nacht hatte ich noch richtig krampfartige Schmerzen. Blöd dass das jetzt ausgerechnet passiert wo ich keine Pause machen kann, allerdings bin ich auch bald zu Hause und kann eventuell zu meinem Arzt in Deutschland. da reichen meine 3 Bröckchen Französisch nämlich auch nicht.

Nach dem Aufstehen ging es aber mit Ibu doch ganz passabel. Trotz Wecker, bäääh. Wir packten alle, ich zog noch die Betten ab, räumte alles in die Koffer, fegte oben durch, holte das Auto. Noch ein kleines Frühstück mit Baguette und Käse und dann war es auch schon Zeit, die Autos zu beladen und um kurz vor zehn waren wir fertig und mussten uns verabschieden. Hach, ich bin froh dass wir das (fast) alle trotz zweier Hauskäufe geschafft haben, uns hier zu sehen, und dass wir nun schon zum dritten Mal gemeinsam Urlaub gemacht haben. Es war toll!

Als Allerletztes hatte ich nochwas mit den Kindern vor, und zwar: An der Strandpromenade gibt es ein kleines Kinderkarussell, das K1 vor 8 Jahren sehr geliebt hat. Und heute durften die Kinder da nochmal fahren. Zu zweit. Mit 10 und 7. So krass einfach. Damals war K2 erst ein Wunsch, ein Gedanke, und jetzt ist sie schon ein Grundschulkind! Und K1 erst, wie groß sie geworden ist seitdem!

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Ich war nochmal kurz am Strand und habe damit mein selbstgesetztes Ziel erfüllt: An jedem Urlaubstag mindestens ein Mal am Strand sein. Mal im Wasser schwimmen, mal spazieren, mal nur hallo sagen, mal Abenteuer mit den Kindern erleben. Goodbye!

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Ich hoffe, wir kommen hier irgendwann doch nochmal mit dem Mann hin. Hab ihn vermisst.

Los gings auf die Rückfahrt. Der Fußweg zum Auto war schon heftig von den Schmerzen her, aber sitzen und fahren ging zum Glück gut. Die Zwischenstopps hatte ich vorher recherchiert, ohne Beifahrer ist das erst recht praktisch. Einmal in Belgien kurz hinter Gent beim goldenen M, einmal in Venlo beim Albert Heijn – da haben wir und und dem Mann dann noch Vla und Hagelslag und Pastachoca mitgebracht. Und mir einen Red Bull, um die Fahrt zu schaffen, das wirkte ganz gut.

Von 11 bis etwa 18 Uhr waren wir mit Stopps unterwegs und konnten dann endlich den erschöpften Mann und Papa in die Arme schließen, der schon so viel im Haus gemacht und geklärt hat. Und ich muss mal gut nachdenken, ob ich am Montag doch zum Arzt gehe. Meh.

08.08.25 Frankreich Tag 14 – Packen, Strandabschied, Muschelabschied

Packtag, ichwilldasnicht. Obwohl, eigentlich bin ich da dieses Jahr zweigeteilt, es ist zwar wunderschön hier im Urlaub und ich bin froh, hier sein zu können, aber ich möchte auch gern endlich im Haus mit anpacken.

Jedenfalls ist schon ein Koffer gepackt mit sauberer Wäsche und Kram, einer mit Dreckwäsche (da muss morgen früh noch die Bettwäsche rein) und einer mit dem Rest.

Nach dem Packen waren wir aber nochmal am Strand. Es war Flut, wir haben Wasser-Uno gespielt (Uno mit wasserfesten Karten), ich war tatsächlich noch ein drittes Mal im heute echt kalten Ärmelkanal, die Kinder haben am Strand bzw. in den Wellen gespielt. Michel wurde eingebuddelt, ich habe den kleinen Drachen noch ein letztes Mal steigen gelassen und irgendwann mussten wir wieder zurück zum Haus. So toll, dass das hier zu Fuß geht, das ist echt komfortabel.

Wir hatten uns eigentlich eine Pizzeria ausgesucht, aber die Kinder (!) wollten nochmal Moules et frites essen, also K2, weil die Pommes so lecker waren. Da ließ zumindest ich mich nicht zwei Mal bitten, Pizza gibts ja überall.

Wir waren heute in einem echt lauten Nebenraum, was für einige von uns ne Herausforderung war. Aber die Muscheln waren wieder genial!

Nach dem Essen bin ich zurück zum Haus, ich hatte Unterleibsschmerzen und meine Kinder waren eh müde. Also ein letztes Mal ab ins Bett und – iiih – Wecker stellen.

Auf dem Freitagsmarkt hab ich noch leckere luftgetrocknete Salamis gekauft, in Natur, getrocknete Tomate und Walnuss. Nomnomnom.

07.08.25 Frankreich Tag 13 – Chillen und Strand

Das Schlafzimmer ist nicht explodiert. Gut.

Es sind leider gar nicht mehr so viele Tage im Urlaub und wie es die Tradition verlangt habe ich heute das Auto ausgesaugt. Hier gibt es so einen Akkustaubsauger. Und in der Wohnung ist das auf unserem Stellplatz eher umständlich, den großen Staubsauger kann ich da nicht anschließen. Wahrscheinlich mache ich das zum letzten Mal im Urlaub, bald haben wir ja eine eigene Garage! (Naja, vielleicht wars auch mehr Stimming, der Markt und so war gestern echt viel).

Die Kinder hatten üüüberhaupt keiiiine Lust auf Nix, das darf im Urlaub ja auch mal sein. Ich hatte dagegen Lust auf Strand und konnte eine Runde ganz allein hingehen, das tat gut. Ein kleiner Spaziergang im Sand, nur ich und ein Podcast auf den Ohren und Kites am Himmel.

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Im Gegenzug war Familie Rabe dann abends am Strand. Und es gab wieder sehr leckeres Essen:

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