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EUKICON26

Die sechste EUKI-Netzwerkkonferenz der Europäischen Klimainitiative findet vom 19. bis 20. Mai 2026 in Berlin statt. Weitere Informationen zum diesjährigen Konferenzprogramm finden Sie auf der Website EUKICON26.

#EUKIwirkt

EUKI fördert Klimaschutz, der auf allen Ebenen wirkt – vom individuellen Engagement über institutionelle Verankerung bis hin zu politischem Wandel und messbarer CO₂-Reduktion.

Klimaschutz verbindet Europa

Wir unterstützen bei der Umsetzung von Ideen, um den Klimaschutz in Europa zu beschleunigen.

Bericht der EUKICON24

Hier finden Sie die EUKICON24 Seite mit Zusammenfassungen der Workshops, Panels, Diskussionen, Dokumente, Publikationen und Videos der EUKI Academy Networking Conference 2024.

Über uns

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ist 2017 von der Bundesregierung ins Leben gerufen worden, um Treibhausgasemissionen zu mindern und die Zusammenarbeit beim Klimaschutz in Europa zu verbessern. Seitdem haben wir 255 grenzüberschreitende Klimaprojekte gefördert und ein aktives Netzwerk mit 468 Organisationen in 31 europäischen Ländern geschaffen.

Über die EUKI

Aktuelles, Wissen & Einblicke

Hier finden Sie aktuelle Newsbeiträge, Publikationen und Videos zum europäischen Klimaschutz

news
18.02.2026

School-Based Mobility Campaigns Spark Sustainable Change

post
12.02.2026

From Community to Sustainable Mobility in Romania

news
10.02.2026

EUKI Interview: Driving Climate Action in Small Cities

publications
06.02.2026

EUKI Press Review 2025

videos
04.02.2026

How to address Mobility Challenges in Latvia?

post
30.01.2026

ELCA: Climate Action and Resilience through Nature-Based Solutions

publications
28.01.2026

Supply and Demand of Retail Sustainable Finance in Estonia

publications
28.01.2026

Analytical Report on the Demand for Sustainable Investments in Bulgaria

#EUKIwirkt

EUKI Projekte bringen den Klimaschutz in Europa voran. Ihre Arbeit zeigt Wirkung vom Wissenstransfer bis zu messbaren CO₂-Einsparungen.

Energy Scouts von Volkswagen Poznań reduzieren Emissionen

Nach dem Aufbau einer 18,3-MW-Photovoltaikanlage starteten die Energy Scouts von Volkswagen Poznań ein weiteres Projekt zur Reduzierung des Erdgasverbrauchs im Werk Września. Als Hauptansatzpunkt wurde der Lackierbereich identifiziert, der für 65 % des Gasverbrauchs verantwortlich ist, mit Fokus auf einen Trockner mit einem Jahresverbrauch von über 10 GWh. Vorgeschlagen wurde die Integration des Trockners mit einem AEM-Wasserstoffelektrolyseur zur Steigerung der Verbrennungseffizienz. Während die technische Umsetzung extern vergeben wurde, übernahmen die Ingenieure von VW Poznań die Lieferantenauswahl, Koordination, Einhaltung der Sicherheitsanforderungen, Projektkommunikation sowie Zertifizierung. Das System soll den Gasverbrauch um rund 30 % senken, was einer Einsparung von 3 GWh pro Jahr und einer Reduktion der CO₂-Emissionen um 600 Tonnen entspricht.

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Sozial gerechter Klimaschutz: Studie wirkt sich auf Rumäniens Politik aus

Das EUKI-Projekt "Verteilung der CO2-Preislast in Mittel- und Osteuropa" lieferte erstmals konkrete Daten zu den sozialen Auswirkungen in Rumänien. Die Ergebnisse halfen, Vorbehalte gegen Klimaziele abzubauen und wurden direkt in die Politik getragen: Fachleute aus dem Projekt präsentierten ihre Erkenntnisse im Parlament. Das gesammelte Wissen floss später in Rumäniens Nationalen Sozialen Klimaplan (NSCP) ein - eine zentrale Grundlage für die Zuteilung von Mitteln aus dem Klima-Sozialfonds (KSF) der Europäischen Union. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur gerechten Umsetzung des Emissionshandelssystems ETS2, mit der die EU ab 2027 auch Heizen und Tanken mit fossilen Energien teurer machen will, in einkommensschwachen Haushalten geleistet.

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Online Konsultationen für Windenergieprojekte

Das im Rahmen des Wind4Bio-Projekts entwickelte Online-Konsultationsinstrument wurde 63 Teilnehmenden vorgestellt, darunter regionale Vertreterinnen sowie Interessensvertreterinnen aus dem Privatsektor, lokalen Gemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen von drei nationalen Workshops in Griechenland, Lettland und Polen. Die Anwendung des Instruments wird Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen dabei helfen, Bedrohungen der biologischen Vielfalt während des Lebenszyklus von Windenergieprojekten zu erkennen. Der Konsultationsmechanismus ermöglicht eine frühere Identifizierung von Bedrohungen der biologischen Vielfalt, was zu einer effektiveren und proaktiven Risikominderungsstrategie führt, indem lokale Gemeinden und Umwelt-NGOs in die Überwachung und Milderung der Auswirkungen von Windparks auf die biologische Vielfalt einbezogen werden. Es wird erwartet, dass der Konsultationsmechanismus die Transparenz erhöht und den lokalen Widerstand gegen Windenergieprojekte eindämmt, indem er die Zivilgesellschaft zu einem integralen Bestandteil der Windenergieplanung und der Erhaltung der biologischen Vielfalt macht. Im Anschluss an die Workshops wird der Online-Mechanismus von der Region Westgriechenland in Griechenland und der Planungsregion Zemgale in Lettland im Rahmen des Interreg Europe-Projekts BIOWIND in einem Pilotprojekt getestet.

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Kommunales Energiemanagement senkt Verbrauch und Emissionen

Im EUKI-Projekt „Kommunales Energiemanagement“ zeigten Kommunen in Bulgarien, Deutschland, Litauen und Slowenien, wie strukturierte Energieüberwachung direkt zum Klimaschutz beiträgt. Durch praktische Instrumente und Schulungen konnten lokale Verwaltungen, die von ihnen erhobenen Energiedaten in konkrete Maßnahmen übersetzen. In 61 öffentlichen Gebäuden führten optimierte Heizungssteuerungen und effizientere Beleuchtung zu 1,5 Mio. kWh eingesparter Energie und 478 Tonnen weniger CO₂ – eine Reduktion des Verbrauchs um 7,3 % und der Emissionen um 8,5 %. Die Wirkung wirkt langfristig nach: 13 Kommunen verpflichteten sich, dauerhaftes Energiemanagement einzuführen und ihre Kapazitäten weiter auszubauen – ein nachhaltiger Impuls für klimafreundliche kommunale Verwaltung.

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Križevci entwickelt ersten Klimaaktionsplan für Landwirtschaft in Kroatien

Die kroatische Stadt Križevci verfügt dank des EUKI-Projekts Smart Organic Food Initiative (SOFI) nun über den ersten Klimaaktionsplan für Landwirtschaft in Kroatien. Der Plan wurde im Februar 2025 offiziell an die Stadt übergeben und enthält konkrete Maßnahmen für Gemeinden, Produzentinnen, Landwirtinnen und Verbraucher*innen, um landwirtschaftliche Emissionen zu senken und Böden nachhaltiger zu bewirtschaften. Das Projekt hat bewirkt, dass lokale Akteurinnen – von Stadtverwaltung über Bildungseinrichtungen bis zu Landwirtinnen – den Zusammenhang zwischen Bodenmanagement, Biodiversität und Klimawirkung besser verstehen und in ihre Praxis integrieren. Eine an der Universität Križevci verfasste Abschlussarbeit belegt, dass das Projekt das Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft und Klimaschutz in der Region deutlich erhöht hat. Durch den neuen Plan werden ökologische Anbaupraktiken gefördert, die langfristig zur Reduktion landwirtschaftlicher CO₂-Emissionen beitragen. Die Erfahrungen aus Križevci dienen bereits als Vorbild für ähnliche Ansätze in anderen Städten Südosteuropas.

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Budapests Solarkataster: Sonnenklar für die Energiewende

Das EUKI-Projekt „Kohlenstoffarme Investitionen in Budapest“ hat das erste flächendeckenden Solarkataster für Budapest erstellt. Damit wurde das Photovoltaik-Potenzial von 345.000 Dachflächen analysiert – insgesamt 5.000 MW installierbare Leistung. Diese datenbasierte Grundlage übertrifft die bisherigen Ausbauziele der Stadt deutlich und ermöglicht gezielte Investitionen in eine kohlenstoffarme Zukunft. Bereits Ende 2023 nutzten über 100.000 Menschen die Plattform – ein klares Signal für öffentliches Interesse und den Bedarf an verständlichen Tools für die Energiewende.

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Weniger Emissionen, mehr Weitblick: Rumänien entwickelt Leitfaden für klimafreundliche Berghütten

Die Karpaten werden als Wanderziel immer beliebter – doch nachhaltige Hütten fehlen. Der Siebenbürgische Karpatenverein (SKV) und die Karpaten-Sektion des Deutschen Alpenvereins haben im Rahmen des EUKI-Projekts Reducing Emissions in Carpathian Mountain Huts untersucht, wie Berghütten künftig umweltfreundlich geplant, gebaut und betrieben werden können. Das Team um Projektleiter Marcel Șofariu und Architekt Nicolae-Daniel Tulban besuchte 25 Hütten in Europa, um von erfolgreichen Ansätzen zur Emissionsminderung zu lernen. Der daraus entstandene Leitfaden zeigt, wie sich Energieverbrauch reduzieren und einfache, emissionsarme Technologien einsetzen lassen. Zwölf praxisnahe Lösungen – von regionalen Baustoffen bis zu solarbetriebener Energieversorgung – helfen, nachhaltige Bauweisen im Hochgebirge zu fördern. Das Projekt stärkt das Bewusstsein von Architekt*innen, Ingenieur*innen und Entscheidungsträger*innen für klimafreundliches Bauen und inspiriert ähnliche Initiativen in ganz Europa.

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WiseEuropa mit Energy Transformation Leader 2025 Auszeichnung geehrt

Im Rahmen einer Gala des Polnischen Klimakongresses wurde WiseEuropa mit dem Preis „Energy Transformation Leader 2025“ geehrt. Die Organisation erhielt die Auszeichnung für ihren Einsatz zum Schutz der Biodiversität in der Windenergie im Rahmen des EUKI-Projekts Wind4Bio. Der Klimakongress ist der größte Wirtschaftskongress in Polen, der sich auf Investitionen zur Erreichung der Klimaziele konzentriert. Die Gala fand am 25. März 2025 in Warschau statt, um Einzelpersonen und Organisationen zu ehren, die die grüne Transformation vorantreiben. Diese Aktivitäten wurden von renommierten polnischen Organisationen wie der Nationalen Energiesparagentur und dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung gewürdigt, die in der Jury vertreten sind.

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Bürgerenergie: Erfolgsmodell aus Griechenland

Im Rahmen des EUKI-Projekts EUCENA (Europäische Bürgerenergie-Akademie) entstanden in Südosteuropa neue Bürgerenergieprojekte. Zum einen wurde CommonEn als erste Energiegemeinschaft in der Region Epirus (Griechenland), nahe der griechisch-albanischen Grenze, gegründet. Die Mitglieder installierten in der Stadt Ioannina zwei Solaranlagen mit insgesamt fast 200 kWp, von denen eine nach Projektende umgesetzt wurde. Das Projekt zählt mittlerweile 63 Mitglieder. Zum anderen unterstützte das Projekt-Team die Gemeinde bei der Einrichtung eines Büros gegen Energiearmut und beim Aufbau des ersten städtischen Agrivoltaik-Projekts Griechenlands. Bisher wurden Investitionen in Höhe von 159.000 Euro ausgelöst und jährlich 273.000 kWh saubere Energie produziert, was zu einer CO2-Einsparung von 108 Tonnen führt.

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Energy Scouts steigern Effizienz im Stahlwerk von Nordmazedonien

Die Energy Scouts Eleonora Jovanovska und Tijana Shaleva erzielten bemerkenswerte Energie- und CO2-Einsparungen im MAKSTIL Stahlwerk in Skopje, Nordmazedonien. Durch ihr Projekt identifizierten sie das Potenzial zur Optimierung des Elektrolichtbogenofens (EAF) nach Implementierung eines Eccentric Bottom Tapping (EBT)-Systems. Dieses System reduzierte den Energieverbrauch erheblich, sparte jährlich 12 GWh Strom und senkte die CO2-Emissionen um 6.700 Tonnen. Zusätzlich werden rund 2 Millionen Euro jährliche Betriebskosten eingespart, mit einer Amortisationszeit der Investition von nur 2,58 Jahren. Das Projekt brachte Eleonora und Tijana den Titel „Beste Energy Scouts des Jahres“ in Nordmazedonien ein. Ihre Arbeit zeigte nicht nur praktische Lösungen, sondern auch die Rolle der Energy Scouts bei der Förderung der industriellen Nachhaltigkeit und Effizienz.

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Kommende Events

17.03.26 - 18.03.26

Academy Event
Poland, PL

17.03.26 - 18.03.26

Academy Event
Warsaw, PL

19.05.26 - 20.05.26

Academy Event
Berlin, DE

21. Mai 2026

Academy Event
Berlin, DE

16.06.26 - 17.06.26

Academy Event
Bucharest, RO
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