Medienmitteilung: GRA verurteilt antisemitischen Angriff
Der antisemitische Angriff in Zürich ist kein isolierter Vorfall. Er steht in einem Umfeld, in dem antisemitische Narrative zunehmend normalisiert werden. Der Antisemitismusbericht 2024 der GRA und des Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund zeigt: 28 % der befragten jüdischen Personen ziehen eine Auswanderung aus der Schweiz in Betracht. Das berührt das Selbstverständnis der liberalen Demokratie schweizerischer Prägung. Sicherheit ist Aufgabe der Behörden. Prävention und Resilienz sind Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Der Aktionsplan gegen Rassismus und Antisemitismus ist dafür zentral. Gleichzeitig dankt die GRA den anwesenden Personen, die entschlossen eingegriffen haben, sowie der Stadtpolizei Zürich für das rasche und professionelle Vorgehen.
Stellungnahme der GRA zur Nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Die GRA begrüsst die neue Nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus. In unserer Stellungnahme zeigen wir auf, warum eine stärkere wissenschaftliche Basis und klarere Zuständigkeiten zentral sind, damit Prävention und Monitoring wirksam greifen. Diskriminierungsbekämpfung braucht verlässliche Daten, unabhängige Forschung und eine klare Trennung von Prävention und interreligiösem Dialog.
Medienmitteilung: GRA warnt vor Normalisierung antisemitischer Hetze
Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) zeigt sich tief besorgt über die Ausschreitungen in Bern vom vergangenen Samstag. Unter dem Vorwand einer «pro-palästinensischen Demonstration» kam es zu Gewalt, Hassparolen und offener Hetze.
Die GRA warnt vor der zunehmenden Normalisierung antisemitischer Narrative in politisch oder moralisch klingender Sprache. Sie ruft Sicherheitsbehörden, Bildungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen dazu auf, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für Sicherheit, politische Bildung und die Verteidigung demokratischer Werte.
Medienmitteilung: GRA begrüsst Annahme der Motion für mehr Mittel gegen Rassismus und Antisemitismus
GRA begrüsst Annahme der Motion gegen Rassismus und Antisemitismus
Der Ständerat hat am 25. September 2025 die Motion 25.3807 von Ständerätin Marianne Binder-Keller angenommen. Die Motion verlangt, dass der Bund künftig ausreichend Mittel für die nationale Strategie und den Aktionsplan gegen Rassismus und Antisemitismus bereitstellt. Damit können zivilgesellschaftliche Projekte gestärkt und wirksame Prävention vor Ort ermöglicht werden.
Die Stiftung setzt sich gegen rassistisch motivierte Diskriminierung im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen ein.
GRA in den Medien
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Medienmitteilung: GRA verurteilt antisemitischen Angriff
Der antisemitische Angriff in Zürich ist kein isolierter Vorfall. Er steht in einem Umfeld, in dem antisemitische Narrative zunehmend normalisiert werden. Der Antisemitismusbericht 2024 der GRA und des Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund zeigt: 28 % der befragten jüdischen Personen ziehen eine Auswanderung aus der Schweiz in Betracht. Das berührt das Selbstverständnis der liberalen Demokratie schweizerischer Prägung. Sicherheit ist Aufgabe der Behörden. Prävention und Resilienz sind Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Der Aktionsplan gegen Rassismus und Antisemitismus ist dafür zentral. Gleichzeitig dankt die GRA den anwesenden Personen, die entschlossen eingegriffen haben, sowie der Stadtpolizei Zürich für das rasche und professionelle Vorgehen.