Asiatische Hornissen - Was tun bei der Sichtung eines Nestes?
Wie in vielen anderen Gegenden auch, sind in der Gemeinde Schuttertal in den letzten Tagen immer wieder Nester der Asiatischen Hornisse festgestellt und gemeldet worden. Diese Hornissenart stammt ursprünglich aus Südostasien, wurde vermutlich über den internationalen Warenverkehr eingeschleppt und breitet sich gerade in klimatisch milden Regionen wie dem Südwesten kontinuierlich aus.
Sie vermehrt sich sehr rasch und hat erhebliche Auswirkungen auf heimische Insektenbestände – besonders betroffen sind Wild- und Honigbienen! Die Asiatische Hornisse lauert vor Bienenstöcken, fängt die Bienen im Flug ab und verfüttert deren Korpus mit dem Muskelfleisch an ihre Brut. Wenn jetzt die Temperatur unter +10°C sinkt, erfolgt kein Insektenflug mehr. Hier dringt die Asiatische Hornisse, die bis +1°C fliegt (!), bei den Bienenvölkern ein und stört massiv deren Winterruhe. Die geschädigten Bienenvölker erholen sich erfahrungsgemäß von dieser Störung nicht mehr.
Was kann getan werden?
Es sind bereits mehrere Nester entdeckt und der Gemeinde Schuttertal gemeldet worden. Diese konnten durch fachkundige Sachverständige entfernt und unschädlich gemacht werden. Wir bitten um Ihre Mithilfe! Die Hauptnester befinden sich bevorzugt in Bäumen in Höhen von 10 m bis 35 m.
Ebenso können die Nester unter einem Dachvorsprung sein. Kleinere Gründungsnester sind oft in Schuppen, Überdachungen oder sonstigen Gebäudearten zu finden.
Den Waldbesitzern wird dringend empfohlen, vor Durchführung von Baumfällarbeiten die betreffenden Waldbäume auf Hornissennester zu prüfen!
Achtung!
Sollten Sie ein solches Nest entdecken, ist Vorsicht geboten, denn die Nestverteidigung ist sehr massiv. Der Stich der Asiatischen Hornisse ist äußerst schmerzhaft und nicht mit einem harmlosen Bienen- oder Wespenstich zu vergleichen, wir bitten daher ausdrücklich um Vorsicht! Die Nester dürfen niemals eigenhändig entfernt werden. Nester der Asiatischen Hornisse können 3.000 bis 4.000 fliegende Tiere beinhalten.
Bitte machen Sie vom Nest in sicherem Abstand ein Foto und melden Sie den Standort des Nestes schnellstmöglich an:
die Vorsitzenden unserer Imkervereine: Robert Vögele für Schuttertal unter Tel. 0151/12529141 Martin Volk für Dörlinbach und Schweighausen unter Tel. 0151/40726944
Ab sofort digitale Passbilder für Ausweisdokumente im Bürgerbüro anfertigen lassen
Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passbehörden bei Dokumentenbeantragung nur noch Lichtbilder in digitaler Form annehmen.
Mit dem neuen Aufnahmegerät "Point-ID" ist es möglich, das digitale Lichtbild für die Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen direkt vor Ort aufzunehmen. Dieser Service kostet zusätzlich zur Dokumentengebühr bundesweit 6,00 Euro. Das Lichtbild kann nicht ausgedruckt werden und kann nur für den Ausweisantrag genutzt werden.
Die Nutzung des PointID-Systems ist für Babys und Kleinkinder, die den Anweisungen des Gerätes noch nicht selbständig folgen können, derzeit nicht möglich.
Weiterhin können Bürger und Bürgerinnen Lichtbilder bei einem Fotodienstleister anfertigen lassen. Die Lichtbilder werden durch die Fotodienstleister digital an die Behörde per Cloud übertragen. Sie erhalten vom Fotodienstleister einen QR-Code als Ausdruck. Papierbasierte Passbilder dürfen für die Dokumentenbeantragung nicht mehr akzeptiert werden.
Mitgebrachte Lichtbilder in Papierform oder selbst angefertigte Dateien auf Speichermedien sind seit dem 01.05.2025 nicht mehr zulässig!
Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen dann wenden Sie sich gerne an das Bürgerbüro.
Breitbandausbau in Schuttertal
Der Glasfaserausbau in der Gesamtgemeinde Schuttertal wird sowohl eigenwirtschaftlich (im Innerortsbereich bzw. teilweise entlang der Landstraße) durch das Telekommunikationsunternehmen UGG-Unsere Grüne Glasfaser als auch gefördert (in den Außenbereichen) durch die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG vorgenommen. Die Ausbauten der beiden Unternehmen wurden über das hybride Ausbaumodell aufeinander abgestimmt. Das Schaubild rechts zeigt die Aufteilung der Ausbaubereiche (dunkelgrün = UGG, lila = BOKG).
Die Aktive Technik für die Anbindung der Bürger steht immer in einem sogenannten Hauptverteiler (POP). Die Anbindung eines solchen Hauptverteilers erfolgt stets über eine sogenannte Haupttrasse (Backbone).
Die gesamte Gemeinde Schuttertal wird sowohl von der BOKG als auch von der UGG durch die Haupttrasse von Biberach kommend angebunden. Für diese Verbindung über den Schönberg wurde eine gemeinsame Verlegung bei dem Dienstleister der UGG, der Firma INSYTE, bereits beauftragt. Um eine Kommune somit mit TK-Diensten versorgen zu können, müssen die Haupttrasse und die zuvor geschalteten Hauptverteiler gebaut und in Betrieb genommen werden. Diesbezüglich priorisiert die UGG den Ausbau entsprechend nach der logischen Ausbaureihenfolge. Dies hat zur Folge, dass zuerst die Gemeinden Biberach und Seelbach fertig ausgebaut werden müssen, bevor Schuttertal final erschlossen werden kann, so dass sich der eigenwirtschaftliche Ausbau in den Ortskernen der drei Ortsteile Schuttertal, Dörlinbach und Schweighausen bis 2026 strecken wird. Die BOKG setzt bei dem geförderten Ausbau der Außenbereiche auf die symbiotische Mitverlegung ihrer Leitungen in dem verdichteten Bereich. Die BOKG wird ihre Ausbauzonen für die Gesamtgemeinde Schuttertal Mitte 2025 ausschreiben.
Der Tiefbau für den Ausbau der Außenbereiche wird voraussichtlich im September 2025 starten. Die Fertigstellung der geförderten Glasfaseranschlüsse in den Außenbereichen soll dann bis Anfang 2027 erfolgen.