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        <title><![CDATA[App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes - Medium]]></title>
        <description><![CDATA[Über Flutter, die Johnny Bytes App-Agentur und die Welt der Technologie - Medium]]></description>
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            <title>App-Entwicklung &amp;amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes - Medium</title>
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            <title><![CDATA[Von Lovable zum App Store: So machst du aus deiner Web-App eine echte native Anwendung]]></title>
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            <category><![CDATA[lovable]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thomas Henz]]></dc:creator>
            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 06:40:01 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-02-10T06:41:13.400Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*mji2WtYnqDWxp1s2wNKeng.png" /></figure><p>Die No-Code- und AI-Coding-Revolution ist im vollen Gange, und ganz vorne mit dabei ist <strong>Lovable</strong>. Vielleicht hast du bereits deine erste genial aussehende Anwendung damit erstellt. Sie läuft flüssig im Browser, sieht auf dem Handy toll aus und das Feedback deiner ersten Nutzer ist positiv.</p><p>Doch dann kommt die unvermeidliche Frage: <strong>“Gibt es das auch als App im App Store?”</strong></p><p>In diesem Artikel zeige ich dir, was Lovable eigentlich ist, warum der Schritt zur nativen App (iOS &amp; Android) für dein Business entscheidend sein kann und welche Hürden du auf diesem Weg meistern musst.</p><h3>Was ist Lovable?</h3><p>Um zu verstehen, wie wir zur App kommen, müssen wir verstehen, was wir vor uns haben.</p><p><strong>Lovable</strong> (lovable.dev) ist eines der fortschrittlichsten AI-Tools zur Softwareentwicklung. Im Gegensatz zu klassischen Baukästen generiert Lovable echten, sauberen Code — meistens basierend auf einem modernen Tech-Stack:</p><ul><li><strong>React</strong> (für das Frontend)</li><li><strong>Tailwind CSS</strong> (für das Design)</li><li><strong>Supabase</strong> (für Datenbank und Backend)</li></ul><p>Das Ergebnis ist eine sogenannte <strong>Web App</strong>. Das bedeutet, sie lebt im Browser (Chrome, Safari, Firefox). Wenn du auf “Publish” klickst, erhältst du eine URL. Das ist fantastisch für schnelle MVPs (Minimum Viable Products), aber technisch gesehen ist es eben keine native App, die man herunterladen und installieren kann.</p><h3>Warum reicht die Web-App nicht? (Warum Native?)</h3><p>Du könntest sagen: “Meine Nutzer können sich doch einfach ein Lesezeichen auf den Home-Screen legen.” Das stimmt technisch, aber in der Realität des deutschen und internationalen Marktes gibt es triftige Gründe für eine echte native App (.ipa für iOS, .apk/.aab für Android):</p><h4>1. Vertrauen und Discoverability (SEO im Store)</h4><p>Der Apple App Store und der Google Play Store sind riesige Suchmaschinen. Viele Nutzer suchen Lösungen nicht bei Google, sondern direkt im Store.</p><ul><li><strong>Psychologie:</strong> Eine App im Store wirkt seriöser und “fertiger” als eine bloße Webseite.</li><li><strong>Markt:</strong> Gerade im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Skepsis gegenüber unbekannten Links hoch. Eine geprüfte App im Store schafft Vertrauen.</li></ul><h4>2. Push-Benachrichtigungen</h4><p>Das ist oft der Hauptgrund. Mit einer reinen Web-App (auf iOS) ist es immer noch schwierig bis unmöglich, zuverlässige Push-Benachrichtigungen zu senden, wenn die App nicht geöffnet ist.</p><p>Willst du Nutzer in deine App zurückholen (“Retention”)? Dann brauchst du Push.</p><h4>3. Native Funktionen &amp; Performance</h4><p>Echte Apps haben tieferen Zugriff auf die Hardware:</p><ul><li><strong>Biometrie:</strong> Login per FaceID oder Fingerabdruck.</li><li><strong>Kamera &amp; Sensoren:</strong> Performanterer Zugriff als über den Browser.</li><li><strong>Haptik:</strong> Das “Gefühl” der App ist oft flüssiger.</li></ul><h3>Die Hürden: Von React zu Swift/Kotlin?</h3><p>Hier liegt das Problem: Lovable spuckt <strong>React-Code</strong> aus. Native Apps werden aber traditionell in <strong>Swift</strong> (iOS), <strong>Kotlin</strong> (Android) oder <strong>Flutter</strong> (Cross-Platform) geschrieben.</p><p>Muss man also alles neu schreiben? <strong>Nein.</strong> Aber es gibt Hürden, die du kennen musst.</p><h4>Hürde 1: Der “Container” (Wrapper)</h4><p>Da dein Code für den Browser gemacht ist, brauchst du einen Übersetzer. Dafür gibt es Lösungen wie <a href="https://capacitorjs.com/"><strong>Capacitor</strong></a> (von Ionic) oder <a href="https://bequem.app"><strong>bequem.app</strong></a>, wenn Du mit der Technik wirklich gar nichts zu tun haben willst.</p><p>Capacitor nimmt deinen Lovable-Web-Code und wickelt ihn in einen nativen Container.</p><p>bequem.app tut das auch, aber der Service ist vollständig gemanaged, d.h. du musst dich um die Implementierung nicht kümmern.</p><p>Für den App Store sieht es aus wie eine native App, innerlich läuft aber deine Web-Technologie.</p><h4>Hürde 2: Apple &amp; Google Guidelines</h4><p>Die Stores sind streng. Sie akzeptieren keine Apps, die nur “verpackte Webseiten” sind.</p><ul><li>Deine App muss sich wie eine App anfühlen (kein Neuladen der Seite beim Klick).</li><li>Sie muss offline zumindest eine Fehlermeldung anzeigen und darf nicht weiß bleiben.</li><li>Apple lehnt Apps ab, die “keinen hinreichenden Mehrwert” gegenüber einer mobilen Webseite bieten (Guideline 4.2).</li></ul><p>Daher empfehle ich dir auf jeden Fall, auch Push-Nachrichten umzusetzen.</p><h4>Hürde 3: Der Deployment-Prozess</h4><p>Wenn alles Technische erledigt ist, kommt jetzt der oft schmerzhafteste Teil für Web-Entwickler:</p><ul><li><strong>Accounts:</strong> Du brauchst einen Apple Developer Account (99€/Jahr) und einen Google Play Console Account (einmalig 25$).</li><li><strong>Zertifikate &amp; Signing:</strong> Apps müssen digital signiert werden. Dafür musst du mit Android Studio und XCode arbeiten.</li><li><strong>Review-Prozess:</strong> Deine App wird von echten Menschen bei Apple geprüft. Das kann Tage dauern und zu Ablehnungen führen, die du fixen musst.</li></ul><p>Dieser Schritt kann sehr nervig sein und wenn du darauf keine Lust hast, ist das absolut verständlich. In so einem Fall wäre eine Lösung wie bequem.app für dich, nun ja, bequem :)</p><h3>Fazit: Lohnt sich der Aufwand?</h3><p>Absolut. Wenn du mit Lovable ein Produkt gebaut hast, das echte Nutzerprobleme löst, ist der Schritt zur nativen App der nächste logische Meilenstein für Professionalisierung und Wachstum.</p><p>Der Weg ist nicht mehr so steinig wie früher. Dank Tools wie <strong>Capacitor </strong>und Full-Service App Lösungen wie <strong>bequem.app </strong>kannst du 95% deines Lovable-Codes wiederverwenden. Du baust also nicht zwei Apps, sondern eine Codebasis, die überall läuft.</p><p>Technische Lösungen wie Capacitor kosten Zeit und Nerven. Und technisch ist das absolut machbar, wenn du darauf Lust und ein wenig Grundlagenwissen über App-Entwicklung hast.</p><p>Wenn du Zeit sparen möchtest und dich mit der Technik nicht beschäftigen willst, empfehle ich dir einen Managed Service wie bequem.app.</p><h4><strong>Zusammenfassung der Schritte für Capacitator</strong></h4><ol><li>Code aus Lovable exportieren (via GitHub).</li><li>Capacitor im Projekt installieren.</li><li>Projekt für iOS (Xcode) und Android (Android Studio) konfigurieren.</li><li>Build erstellen und in die Stores hochladen.</li></ol><h4>Zusammenfassung der Schritte für bequem.app</h4><ol><li>Auf der bequem.app Webseite das Formular ausfüllen.</li><li>Kurzes Gespräch mit deinem Ansprechpartner führen.</li><li>Gemeinsam die App an der Start bringen.</li></ol><p><strong><em>Wir sind Johnny Bytes, eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Implementierung Deiner App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com/">https://johnnybytes.com</a></p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=9b43550a090c" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/von-lovable-zum-app-store-so-machst-du-aus-deiner-web-app-eine-echte-native-anwendung-9b43550a090c">Von Lovable zum App Store: So machst du aus deiner Web-App eine echte native Anwendung</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Ist Deine App fit für den European Accessibility Act?]]></title>
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            <category><![CDATA[app-development]]></category>
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            <category><![CDATA[software-development]]></category>
            <category><![CDATA[regulation]]></category>
            <category><![CDATA[business]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
            <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 11:10:16 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-07-09T11:10:16.478Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*hKOqKfa5IccMm2fR8aJKaQ.png" /><figcaption>ChatGPT: Create a photo of a founder who’s created an app and thinks about regulatory compliance and is a bit confused. Regulatory acts are European Accessibility Act, Digital Services Act, Digital Markets Act.</figcaption></figure><p>Du hast eine eigene App entwickelt, die maßgeblich zum Erfolg deines Unternehmens beiträgt, ein zentrales Instrument zur Kundenbindung ist und Deinen Nutzer:innen wertvolle Dienste bietet? Mit dem Inkrafttreten des European Accessibility Act (EAA) im nächsten Jahr solltest Du Dir die Frage stellen: Ist deine App bereit für den EAA?</p><h3>Was ist der European Accessibility Act (EEA)?</h3><p>Der EAA ist eine EU-Richtlinie, die darauf abzielt, den Zugang zu digitalen Produkten und Dienstleistungen für <strong>alle</strong> <strong>Menschen</strong> zu ermöglichen und so gleichberechtigt am digitalen Leben teilhaben zu können. Der EAA wurde 2019 verabschiedet und legt fest, dass verschiedene digitale und physische Produkte sowie Dienstleistungen barrierefrei gestaltet werden müssen. Dazu gehören unter anderem Webseiten, mobile Anwendungen, elektronische Bücher und E-Commerce-Dienste. ie EU-Richtlinie wurde mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) am 16. Juli 2021 umgesetzt und gilt ab dem 28. Juni 2025 für Produkte und Dienstleistungen.</p><h3>Welche Apps müssen den EEA einhalten?</h3><p>Der EAA betrifft eine Vielzahl von digitalen Produkten und Dienstleistungen. Folgende Apps und digitale Angebote müssen den EAA-Anforderungen entsprechen:</p><h4>1. Öffentliche Dienstleistungen</h4><p>Apps, die von öffentlichen Einrichtungen bereitgestellt werden, wie z.B. Regierungsportale, Gesundheitsdienste, und Bildungseinrichtungen, müssen barrierefrei sein.</p><h4>2. Verkehrsdienstleistungen</h4><p>Apps, die Transportdienstleistungen anbieten, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Fahrplanauskünfte, und Ticketing-Systeme, müssen barrierefrei gestaltet werden.</p><h4>3. Online-Handel</h4><p>Online-Shops und Marktplätze müssen sicherstellen, dass ihre Apps für alle Nutzer zugänglich sind, einschließlich der Kaufabwicklung, Produktbeschreibungen und Kundendienst. Darunter fallen auch Apps für Reisebuchungen, Hotelreservierungen und Freizeitaktivitäten. Im Grunde sind alle Apps betroffen, in denen Verbraucherverträge abgeschlossen werden können.</p><h4>4. Bank- und Finanzdienstleistungen</h4><p>Apps, die von Banken und Finanzinstituten bereitgestellt werden, wie z.B. Online-Banking, Zahlungsdienste und Finanzberatung, müssen barrierefrei sein.</p><h4>5. Telekommunikationsdienste</h4><p>Telekommunikationsunternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Apps, die Kommunikationsdienste wie Anrufverwaltung, Nachrichtenübermittlung und Vertragsverwaltung bieten, den EAA-Anforderungen entsprechen.</p><h4>6. Medien- und Unterhaltungsdienste</h4><p>Streaming-Dienste, Nachrichtenportale, und andere Medienangebote wie E-Books müssen barrierefrei gestaltet werden, damit alle Nutzer auf Inhalte zugreifen können.</p><h4>7. E-Learning-Plattformen</h4><p>Bildungs- und Lernplattformen, einschließlich Apps für Online-Kurse, Lernmanagementsysteme und virtuelle Klassenzimmer, müssen barrierefrei sein.</p><h4>8. Produktinformationen und Kundendienst</h4><p>Apps, die Informationen über Produkte und Dienstleistungen bereitstellen oder Kundendienstfunktionen bieten, müssen barrierefrei sein.</p><h3>Wer ist vom EEA ausgenommen?</h3><p>Der EAA legt bestimmte Anforderungen für die Barrierefreiheit fest, jedoch gibt es auch einige Ausnahmen und besondere Regelungen. Hier sind die wichtigsten Ausnahmen:</p><h4>1. Kleinstunternehmen</h4><p>Kleinstunternehmen sind weitgehend von den Verpflichtungen des EAA ausgenommen. Dennoch wird empfohlen, dass auch KMU bestrebt sind, ihre digitalen Angebote so zugänglich wie möglich zu gestalten. Kleinstunternehmen sind Unternehmen mit weniger als 10 beschäftigten Personen oder weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz.</p><h4>2. Bestimmte Produkte und Dienstleistungen</h4><p>Produkte und Dienstleistungen, die grundlegend verändert werden müssten, können von den Anforderungen des EAA ausgenommen sein. Dies muss jedoch gut begründet, dokumentiert und die zuständige Marktüberwachungsbehörde unterrichtet werden.</p><h4>3. Ältere Inhalte &amp; Dateiformate</h4><p>Inhalte, Dateiformate und Dienstleistungen, die vor Inkrafttreten des EAA (Stichtag: 28. Juni 2025) veröffentlicht wurden, sind teilweise ausgenommen. Allerdings müssen neue oder überarbeitete Inhalte den Barrierefreiheitsanforderungen entsprechen.</p><h4>4. Unverhältnismäßige Belastung</h4><p>Wenn die Umsetzung der Barrierefreiheitsanforderungen eine unverhältnismäßige Belastung für den Anbieter darstellt, kann eine Ausnahme beantragt werden. Hierzu müssen jedoch konkrete Nachweise erbracht werden, dass die Anpassung wirtschaftlich oder technisch nicht zumutbar ist. Auch hier muss die zuständige Marktüberwachungsbehörde unterrichtet werden.</p><h3>Was bedeutet das für meine App?</h3><p>Der EAA bedeutet, dass Apps wie die von Peter bestimmte Anforderungen erfüllen müssen, um barrierefrei zu sein. Dies umfasst Aspekte wie:</p><ul><li><strong>Textalternativen:</strong> Bilder und Grafiken müssen durch Textalternativen beschrieben werden, damit Screen-Reader sie vorlesen können.</li><li><strong>Tastaturnavigation:</strong> Die App muss vollständig über die Tastatur navigierbar sein, ohne dass eine Maus erforderlich ist.</li><li><strong>Kontrast und Lesbarkeit:</strong> Farben und Schriftgrößen müssen so gewählt werden, dass Texte auch für Menschen mit Sehbehinderungen gut lesbar sind.</li><li><strong>Untertitel und Transkriptionen:</strong> Videos und Audios müssen Untertitel oder Transkriptionen bieten, damit gehörlose oder schwerhörige Nutzer die Inhalte verstehen können.</li><li><strong>Dokumentation</strong>: die Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen muss durch die technische Dokumentation belegt werden.</li></ul><p>Die genauen Anforderungen ergeben sich aus der “<a href="https://www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/Webs/PB/DE/gesetze-und-richtlinien/en301549/en301549-artikel.html;jsessionid=FCBB87D46DF917B1806E8AF2E0FFED2E.live892">Harmonisierten Europäischen Norm</a>”.</p><h3>Was passiert, wenn meine App den EAA nicht einhält?</h3><p>Die Einhaltung des EAA ist für viele Unternehmen in der EU eine wichtige Voraussetzung, um digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten. Aber was passiert, wenn Deine App den EAA nicht einhält? Hier sind die möglichen Konsequenzen:</p><h4>1. Rechts- und Verwaltungssanktionen</h4><p>Behörden können Bußgelder verhängen oder andere verwaltungsrechtliche Maßnahmen ergreifen. In schwerwiegenden Fällen können auch gerichtliche Schritte eingeleitet werden, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen.</p><h4>2. Verpflichtung zur Nachbesserung</h4><p>Sie könnten verpflichtet werden, Deine App innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf die Anforderungen des EAA anzupassen. Dies kann zusätzliche Kosten und Ressourcen erfordern.</p><h4>3. Ausschluss von öffentlichen Aufträgen</h4><p>Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen nicht barrierefrei sind, können von der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen werden, was potenziell lukrative Geschäftsmöglichkeiten einschränkt.</p><h4>4. Nutzerbeschwerden und Klagen</h4><p>Betroffene Nutzer können Beschwerden einreichen oder rechtliche Schritte gegen Ihr Unternehmen einleiten. Dies kann zusätzliche rechtliche Kosten und möglichen Schadenersatz zur Folge haben.</p><h4>5. Reputationsschäden</h4><p>Eine negative Publicity und der Vertrauensverlust bei Nutzern und Geschäftspartnern können langfristige Auswirkungen auf das Ansehen und die Marke Deines Unternehmens haben.</p><h4>6. Weitere Nachteile</h4><p>Es ist möglich, dass Deine Website schlechter bei Google gelistet wird. Zwar bewertet Google die Barrierefreiheit nicht direkt, jedoch spielt die Benutzererfahrung eine entscheidende Rolle im Ranking (siehe <a href="https://www.boia.org/blog/how-much-does-google-care-about-accessibility">hier</a> und <a href="https://www.handtalk.me/en/blog/accessibility-and-seo/#:~:text=Does%20Google%20rank%20on%20accessibility,and%20improved%20SEO%20performance%20indirectly.">hier</a>). Durch eine verbesserte Barrierefreiheit verbessert sich auch die Benutzererfahrung, was sich positiv auf das Ranking auswirken kann.</p><p>Der demografische Wandel führt zu einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft und damit zu einer steigenden Nachfrage nach barrierefreien Apps. Unternehmen, die diesen wachsenden Bevölkerungsanteil als Nutzer:innen verlieren, weil ihre Apps nicht barrierefrei sind, riskieren dadurch einen erheblichen Wettbewerbsnachteil.</p><h3>Was sollte ich jetzt tun?</h3><p>Eine App barrierefrei zu gestalten, kann eine Herausforderung sein, besonders wenn man mit den spezifischen Anforderungen und Standards des EAA nicht vertraut ist. Es ist daher ratsam, dass Du Dich rechtzeitig über die Anforderungen des EAA informierst und sicherstellst, dass Deine App diese erfüllt.</p><h4><strong>Analyse</strong></h4><p>Zunächst solltest Du prüfen, ob Deine App von den Regelungen betroffen ist, da für Kleinstunternehmen, bestimmte Bereiche und in speziellen Fällen Ausnahmen gelten. Die Bundesfachstelle für Barrierefreiheit bietet hierzu insbesondere für Kleinstunternehmen Beratungsangebote an.</p><p>Es ist ratsam, diesen Schritt frühzeitig zu unternehmen, da eventuelle Anpassungen Deiner App Zeit in Anspruch nehmen können.</p><h4><strong>Barrierefreiheit prüfen</strong></h4><p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Barrierefreiheit Deiner App zu prüfen. Ein guter Ansatz ist die <strong>Nutzung von Tools</strong>, um eine erste Einschätzung zu erhalten, wo möglicherweise Handlungsbedarf besteht. Hier eine kurze Übersicht:</p><ul><li><strong>iOS:</strong> Apple bietet mit dem “<a href="https://developer.apple.com/documentation/accessibility/inspecting-the-accessibility-of-screens?language=objc">Accessibility Inspector</a>” eine einfache Möglichkeit, Deine iOS-Apps zu prüfen. Zudem kann Xcode einen “<a href="https://developer.apple.com/documentation/accessibility/performing-accessibility-audits-for-your-app?language=objc">Accessibility Audit</a>” für einzelne Bildschirme Deiner App durchführen.</li><li><strong>Android:</strong> Google hat den “<a href="https://developer.android.com/guide/topics/ui/accessibility/testing?hl=de#accessibility-scanner">Accessibility Scanner</a>” direkt in Android Studio integriert. In der Play Console erhältst Du im Rahmen des “Pre-Launch”-Berichts automatisch Vorschläge zur Verbesserung der Barrierefreiheit.</li><li><strong>Web:</strong> Mit den “<a href="https://developer.chrome.com/docs/devtools/accessibility/reference?hl=de#audits">Chrome Entwickler-Tools</a>” kannst Du die Barrierefreiheit Deiner Web-App überprüfen.</li><li><strong>Flutter:</strong> Die Barrierefreiheit von Flutter-Apps kann je nach Plattform mit verschiedenen Tools überprüft werden. Weitere Informationen findest Du <a href="https://docs.flutter.dev/ui/accessibility-and-internationalization/accessibility">hier</a>.</li></ul><p>Um ein noch umfassenderes Bild von der Barrierefreiheit zu bekommen, kann es sinnvoll sein, ein Screen-Reader-Programm zu nutzen. Diese sind im Betriebssystem integriert, z.B. “TalkBack” auf Android und “VoiceOver” auf Apple-Geräten, und lassen sich sowohl für Apps als auch für das Web einsetzen.</p><h4>Verbesserungen zur Barrierefreiheit umsetzen</h4><p>Nachdem Du nun einen Überblick darüber hast, welche Anpassungen erforderlich sind, um die Kriterien der Barrierefreiheit zu erfüllen, ist es wichtig, ausreichend Zeit für die Umsetzung einzuplanen. Stelle sicher, dass alle notwendigen Änderungen bis zum Stichtag implementiert sind.</p><h4>Technische Dokumentation aktualisieren / erstellen</h4><p>Stelle sicher, dass alle Aspekte der Barrierefreiheit darin berücksichtigt werden. Eine gut gepflegte Dokumentation trägt zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei.</p><h4>Für die Zukunft</h4><p>Plane neue Features so, dass sie die Kriterien der Barrierefreiheit von Anfang an erfüllen. Achte darauf, dass die technische Dokumentation stets aktuell gehalten und um Aspekte der Barrierefreiheit ergänzt wird. Es kann außerdem sinnvoll sein, Dein Team bzw. Deine Mitarbeitenden entsprechend zu schulen. Halte dich auf dem Laufenden, was Änderungen bezüglich Barrierefreiheit angeht. Nutze insbesondere als Kleinstunternehmen die Informationen und Beratungsangebote der <a href="https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Home/home_node.html">Bundesfachstelle für Barrierefreiheit</a>.</p><h3>Fazit</h3><p>Deine App soll auch weiterhin maßgeblich zum Erfolg Deines Unternehmens beitragen. Indem Du sicherstellst, dass seine App den Anforderungen des European Accessibility Act entspricht, kannst Du einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiveren digitalen Welt leisten &amp; Deine App für ein breiteres Publikum zugänglich machen.</p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Implementierung Deiner App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com/">https://johnnybytes.com</a></p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/700/1*dDWcThETmxKV4zRDod9jMQ.png" /></figure><h3>Quellen</h3><p><strong>BFSG</strong>: <a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.pdf">https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.pdf</a> (abgerufen am 4.7.2024)</p><p><strong>Harmonisierte Europäische Norm</strong>: <a href="https://www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/Webs/PB/DE/gesetze-und-richtlinien/en301549/en301549-artikel.html;jsessionid=FCBB87D46DF917B1806E8AF2E0FFED2E.live892">https://www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/Webs/PB/DE/gesetze-und-richtlinien/en301549/en301549-artikel.html;jsessionid=FCBB87D46DF917B1806E8AF2E0FFED2E.live892</a> (abgerufen am 4.7.2024)</p><p><strong>Bundesfachstelle für Barrierefreiheit:<br></strong><a href="https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Home/home_node.html">https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Home/home_node.html</a> (abgerufen am 4.7.2024)</p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=d6310ae17a59" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/ist-deine-app-fit-f%C3%BCr-den-european-accessibility-act-d6310ae17a59">Ist Deine App fit für den European Accessibility Act?</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Warum Du eine App-Agentur brauchst: Ein Beispiel]]></title>
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            <category><![CDATA[technology]]></category>
            <category><![CDATA[software-development]]></category>
            <category><![CDATA[founders]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
            <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 14:21:18 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-07-02T14:21:17.920Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*doWMu9442hyCQrWmntdirw.png" /><figcaption>ChatGPT: Create a photo of casual business person who’s confused by technical terms. He is thinking about a fitness app.</figcaption></figure><p>Stell dir vor, Peter hat eine brillante Geschäftsidee: Er möchte eine App entwickeln lassen, die den Alltag von Fitness-Enthusiasten erleichtert. Als passionierter Unternehmer ist er bestens mit seinem Markt vertraut, doch ihm fehlt das technische Know-how, um die App selbst zu entwickeln.</p><p>Peter ist angesichts der Vielzahl technischer Begriffe, mit denen er plötzlich konfrontiert wurde, sichtlich überfordert. Konzepte wie Multi-Plattform-Entwicklung, API-Integration, UI/UX-Design und Cloud-Provider sind ihm fremd. Darüber hinaus stellt sich ihm die Frage, wie die Künstliche Intelligenz in diesem Kontext integriert werden soll.</p><p>Hier kommt die App-Agentur ins Spiel. Doch warum sollte Peter sich für eine App-Agentur entscheiden? Hier sind einige überzeugende Gründe.</p><h3>Fokus auf das eigene Geschäft</h3><p>Peter ist ein Experte in seinem Bereich und seine Zeit ist kostbar. Eine App-Agentur ermöglicht es ihm, sich voll und ganz auf das Wachstum und die Entwicklung seines Kerngeschäfts zu konzentrieren. Die Agentur kümmert sich um alle technischen Aspekte der App-Entwicklung — von der Machbarkeit &amp; Planung über die Programmierung bis hin zum Launch und darüber hinaus. So kann Peter sicher sein, dass seine App professionell und effizient entwickelt wird, während er seine Ressourcen auf andere wichtige Geschäftsbereiche lenken kann.</p><h3>Breites technisches Know-How</h3><p>Eine App-Agentur verfügt über ein breites Spektrum an technischem Wissen und langjähriger Erfahrung. Während Peter vielleicht über einige technische Kenntnisse verfügt, bringt eine spezialisierte Agentur ein Team von Experten mit, die in verschiedenen Bereichen wie UI/UX-Design, API-Integration, Datensicherheit und App-Store-Optimierung bewandert sind. Diese Expertise stellt sicher, dass die App nicht nur funktioniert, sondern auch benutzerfreundlich und performant ist.</p><h3>Flexibilität bei der Entwicklung</h3><p>Die Anforderungen an eine App können sich im Laufe der Entwicklung ändern. Eine App-Agentur bietet die Flexibilität, auf diese Änderungen zu reagieren. Peter kann während des Entwicklungsprozesses Feedback geben und Anpassungen vornehmen lassen, ohne dass dies den gesamten Projektverlauf gefährdet. Diese Agilität ist besonders wertvoll, um sicherzustellen, dass das Endprodukt den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer entspricht.</p><h3>Externer Blick verhindert Betriebsblindheit</h3><p>Als Unternehmer kann Peter so tief in seine Geschäftsidee involviert sein, dass er den Blick für bestimmte Aspekte verliert. Eine App-Agentur bringt eine externe Perspektive ein und kann helfen, Betriebsblindheit zu verhindern. Durch regelmäßige Feedbackschleifen und Reviews sorgt die Agentur dafür, dass die App sowohl technisch als auch strategisch auf dem richtigen Weg bleibt.</p><h3>Einhaltung regulatorischer Anforderungen</h3><p>Mit regulatorischen Änderungen wie dem <a href="https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1202">European Accessibility Act</a> werden die Anforderungen an digitale Produkte immer strenger. Eine professionelle App-Agentur ist mit diesen Anforderungen vertraut und stellt sicher, dass Peters App diesen Vorschriften entspricht. So vermeidet er potenzielle rechtliche Probleme und sorgt dafür, dass seine App für alle Nutzer zugänglich ist.</p><h3>Kein Recruiting eines Inhouse-Teams erforderlich</h3><p>Die Suche nach qualifizierten Entwicklern kann zeitaufwendig und teuer sein. Indem Peter eine App-Agentur beauftragt, spart er sich den Aufwand und die Kosten, ein eigenes Inhouse-Team zu rekrutieren und zu managen. Die Agentur stellt ein komplettes Team bereit, das sofort einsatzbereit ist und die notwendigen Fähigkeiten mitbringt.</p><h3>Partnerschaftliche Zusammenarbeit und Synergien</h3><p>Eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einer App-Agentur kann gänzlich neue Wege eröffnen. Durch den Austausch von Ideen und die gemeinsame Arbeit an Peters Projekt können Synergien entstehen, die weit über die App-Entwicklung hinausgehen. Möglicherweise ergeben sich sogar Verbindungen zu anderen Kunden der Agentur, die für Peters Geschäft von Vorteil sein könnten.</p><h3>Fazit</h3><p>Für Peter und viele andere Unternehmer:innen ist die Beauftragung einer App-Agentur eine kluge Entscheidung. Sie ermöglicht es ihnen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, während die Agentur sich um alle technischen Aspekte kümmert. Das breite technische Know-how, die Flexibilität, die externe Perspektive und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sind nur einige der Vorteile, die eine solche Zusammenarbeit mit sich bringt. Zudem entfallen die Kosten und der Aufwand für das Recruiting eines Inhouse-Teams, und es können wertvolle Synergien entstehen. So wird Peters Vision von einer innovativen Fitness-App Realität — professionell, effizient und zukunftssicher.</p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Implementierung Deiner App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com/">https://johnnybytes.com</a></p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=2c2ee8309158" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/warum-du-eine-app-agentur-brauchst-ein-beispiel-2c2ee8309158">Warum Du eine App-Agentur brauchst: Ein Beispiel</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
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            <title><![CDATA[Leitfaden: So wird Deine App durch App Store Optimierung (ASO) gefunden]]></title>
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            <category><![CDATA[app-marketing]]></category>
            <category><![CDATA[mobile-app-agency]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thomas Henz]]></dc:creator>
            <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 14:26:27 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-06-26T14:26:27.783Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/0*yl2OdIWiQDuD2pyM" /><figcaption>Photo by <a href="https://unsplash.com/@kommumikation?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">Mika Baumeister</a> on <a href="https://unsplash.com?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">Unsplash</a></figcaption></figure><p>Laut <a href="https://www.forrester.com/report/Mobile-App-Discovery-Best-Practices-To-Promote-Your-App/RES89541">Forrester</a> erfolgen 63% aller App-Downloads direkt nach einer Suche in den App Stores.</p><p>Damit ist <strong>App Store Optimierung (ASO)</strong> ein entscheidender Prozess für Entwickler und Marketer, um die Sichtbarkeit ihrer Apps in den App Stores zu verbessern und mehr Downloads zu generieren. Dieser Leitfaden bietet eine umfassende Einführung in die ASO, einschließlich bewährter Methoden und strategischer Tipps, um Ihre App an die Spitze der Suchergebnisse zu bringen.</p><p><strong>ASO hat dabei zwei Ziele:</strong></p><ul><li>Das Verbessern des Rankings in den App Stores</li><li>Das Steigern der Conversion-Rate (Installationsrate) Deiner App</li><li>ASO und SEO: Was ist der Unterschied?</li><li>So funktioniert die App Store Optimierung</li><li>Keyword-Optimierung</li><li>Optimiere die Beschreibung</li><li>Visuelle Anziehungskraft</li><li>Nutzerbewertungen und Feedback</li><li>Lokalisierung</li><li>Tracking und Analyse</li><li>Off-App Faktoren</li><li>Fazit: ASO ist ein wichtiger Bestandteil jeder App-Strategie</li></ul><h3>ASO und SEO: Was ist der Unterschied?</h3><p>ASO ist das SEO (Search Engine Optimization) für App Stores. Während Du durch SEO Deine Webseite so optimierst, dass Suchmaschinen sie möglichst weit oben in den Suchergebnissen auflisten, bestehet der Hauptzweck von ASO darin, die Sichtbarkeit Deiner App in den App Stores zu erhöhen, damit Du mehr Downloads und Installationen erreichst.</p><p>Denn App Stores funktionieren im Grunde wie Suchmaschinen und wollen Dir die beste App vorschlagen, die zu Deiner Suche passt.</p><p>Und die Konkurrenz ist groß, denn Deine App konkurriert mit über 3 Mio. Apps pro App Store von Google und Apple.</p><p>Daher gilt: Je besser Dein App Store Eintrag daher für relevante Suchanfragen optimiert ist, desto mehr Installationen darfst Du erwarten.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/754/1*E1uOb2ZkPkk2sOUTBjdGdg.png" /><figcaption>Quelle: <a href="https://appradar.com/academy/aso-vs-seo">App Radar</a></figcaption></figure><h3>So funktioniert die App Store Optimierung</h3><p>Damit eine App optimal für den App Store optimiert werden kann, muss man sich über einige Dinge im Klaren sein:</p><ul><li>Wer ist die Zielgruppe der App?</li><li>Nach welchen Begriffen sucht die Zielgruppe?</li><li>Sind App und Zielgruppe mehrsprachig?</li><li>Was verspricht sich die Zielgruppe von der App?</li></ul><p>Nachfolgend sind die wichtigsten Kriterien für einen guten App Store Eintrag aufgeführt.</p><h4>Keyword-Optimierung</h4><ul><li><strong>Recherche:</strong> Nutze dafür Tools wie App Annie oder SensorTower, um relevante Keywords zu finden, die Deine potenziellen Nutzer verwenden.</li><li><strong>Integration:</strong> Platziere diese Keywords sinnvoll in Deiner App-Beschreibung, im Titel und im Optimalfall im Namen Deiner App.</li></ul><p><strong>Ein Beispiel:</strong> Wenn Du eine Fitness-App entwickelt hast, könnten Keywords wie „Gesundheit“, „Fitness“, „Workout“ und „Tracker“ relevant sein.</p><h4>Optimiere die Beschreibung</h4><p>Die Beschreibung Deiner App sollte nicht nur ASO-freundlich sein, sondern auch den Nutzer ansprechen und zum Download bewegen.</p><ul><li><strong>Klarheit und Überzeugungskraft:</strong> Erkläre deutlich, was Deine App macht und warum sie die beste Wahl für die Nutzenden ist.</li><li><strong>Call-to-Action:</strong> Füge einen klaren Aufruf zum Handeln hinzu, z.B. „Jetzt herunterladen und fit werden!“.</li></ul><h4>Visuelle Anziehungskraft</h4><p>Du hast beim Browsen durch einen App Store sicherlich schon selbst bemerkt, dass Du bei manchen Apps denkst “Wow, die sieht ja cool aus! Muss ich probieren!” — aber eben auch mal “Junge, ist die App hässlich, die installiere ich mir sicher nicht.”.</p><p>Daher gilt: Deine App sollte visuell anziehend sein.</p><p>Das heißt aber nicht, dass Du Screenshots hochladen solltest, die nicht der tatsächlichen App entsprechen. Aber auch wenn Deine App vielleicht ein sehr simples, wenig auffälliges User Interface hat, kannst Du daraus hübsche Screenshots machen, die Nutzende ansprechend finden.</p><p><strong>App-Icons und Screenshots</strong></p><ul><li><strong>Icon:</strong> Dein App-Icon sollte auffällig und erkennbar sein. Vermeide gerade hier überladene Designs.</li><li><strong>Screenshots:</strong> Zeige die Kernfunktionen Deiner App in den Screenshots. Überlege Dir, kurze Erklärungen oder Vorteile direkt in den Screenshots zu integrieren.</li></ul><h4>Nutzerbewertungen und Feedback</h4><p>Wie überall im Netz ist vertrauenswürdiger “Social Proof” entscheidend. Wenn Du die Wahl hast zwischen zwei Produkten, Restaurants oder eben Apps, entscheidest Du dich nur selten für die Option mit schlechteren Bewertungen, oder?</p><p>Daher gilt:</p><ul><li><strong>Bewertungen sind entscheidend:</strong> Eine höhere Anzahl an positiven Bewertungen kann die App-Downloads signifikant steigern.</li><li><strong>Aktivität zeigen:</strong> Reagiere auf Bewertungen, besonders auf negative, und zeige, dass Du das Nutzerfeedback ernst nimmst und die App kontinuierlich verbesserst.</li></ul><h4>Lokalisierung</h4><p>Sollte Deine App für mehrere Länder relevant sein, passe Deine App-Beschreibung, Keywords und auch Screenshots an verschiedene Märkte an. Dies erhöht die Reichweite Deiner App global.</p><ul><li><strong>Beispiel:</strong> Wenn Du eine App in Deutschland und Frankreich anbietest, stelle sicher, dass alle Inhalte in Deutsch und Französisch verfügbar sind.</li></ul><h4>Tracking und Analyse</h4><p>Verwende Analysetools, um die Performance Deiner Keywords und der allgemeinen ASO-Bemühungen zu überwachen. Tools wie Google Analytics oder spezialisierte ASO-Tools können hier sehr hilfreich sein.</p><p>Basierend auf den gesammelten Daten solltest Du Deine Strategie regelmäßig anpassen und optimieren.</p><h4>Off-App Faktoren</h4><p>Genau wie bei Webseiten gibt es auch für den App-Store On-Page und Off-Page Signale. Die On-Page Signale haben wir oben beleuchtet. Die Off-Page Signale sind für den App Store:</p><ul><li>Anzahl der Installationen</li><li>Anzahl und Qualität der Reviews (siehe auch oben)</li><li>Anzahl der Back Links zum Store (nur für den Play Store relevant)</li></ul><h3>Fazit: ASO ist ein wichtiger Bestandteil jeder App-Strategie</h3><p>ASO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung Deiner ASO-Strategien bleibst Du der Konkurrenz einen Schritt voraus und sorgst dafür, dass Deine App von mehr potenziellen Nutzern gesehen und heruntergeladen wird. Nutze dazu die oben genannten Tipps als Ausgangspunkt, um Deine App an die Spitze der App Stores zu bringen.</p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Konzeption, Entwicklung und Betreuung Deiner App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com/">https://johnnybytes.com</a></p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/700/0*3Se4EZNafjrtWQrm.png" /></figure><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=286de63221c4" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/leitfaden-so-wird-deine-app-durch-app-store-optimierung-aso-gefunden-286de63221c4">Leitfaden: So wird Deine App durch App Store Optimierung (ASO) gefunden</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Warum Du jetzt eine Multi-Plattform-App mit Flutter brauchst]]></title>
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            <category><![CDATA[software-development]]></category>
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            <category><![CDATA[app-development]]></category>
            <category><![CDATA[business]]></category>
            <category><![CDATA[flutter]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
            <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 08:47:35 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-06-18T08:47:35.663Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*KseZXVhv6BlHncL_McxdAg.png" /><figcaption>ChatGPT: A photo of smartphones &amp; desktop computer beautifully aligned.</figcaption></figure><p>Als spezialisierte Flutter-Agentur konzentrieren wir uns auf die Entwicklung von Multi-Plattform-Apps, die auf nahezu allen Plattformen reibungslos laufen:</p><ul><li><strong>Android &amp; iOS</strong></li><li><strong>Web</strong></li><li><strong>Desktop (macOS, Windows &amp; Linux)</strong></li><li><strong>Embedded / IOT</strong></li></ul><p>Multi-Plattform-Apps, die beispielsweise mit Flutter entwickelt werden, bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die die Frage beantworten, warum Du eine Multi-Plattform-App brauchst.</p><h3>Fokus auf die Feature-Entwicklung</h3><p>Mit Flutter kannst Du Dich vollständig auf den geschäftlichen Mehrwert und die Ausarbeitung der Funktionen konzentrieren. Du musst Dich weniger mit den Details der einzelnen unterstützten Plattformen auseinandersetzen.</p><h3>Pixelgenaues Design &amp; konsistente Benutzererfahrung</h3><p>Flutter ermöglicht es Dir, Dein Design auf allen Plattformen pixelgenau anzubieten und gleichzeitig die Benutzererfahrung optimal zu gestalten. Dies sorgt für eine konsistente und ansprechende Benutzeroberfläche, unabhängig vom verwendeten Gerät.</p><blockquote>“The new app platform is built on three pillars: user friendliness, safety and reliability. It provides a consistently designed set of functions spanning all brands based on feedback and our customers’ usage behavior.”</blockquote><blockquote>Dr. Nicolai Kraemer, Vice President Offboard Platform BMW Group (<a href="https://flutter.dev/showcase/bmw">flutter.dev</a>)</blockquote><h3>Kosten- und Zeiteffizienz</h3><p>Da nur eine Code-Basis entwickelt und gepflegt werden muss, kannst Du bis zu 50% der Kosten und der Entwicklungszeit einsparen. Dies ermöglicht es Dir, bis zu 40% schneller auf den Markt zu kommen. Dies wirkt sich auch positiv auf die kontinuierliche Wartung Deiner Apps aus.</p><blockquote>“With Flutter, we’re able to accomplish with one or two developers what would take other teams 10–20 people to pull off!”</blockquote><blockquote>-Julián da Silva Gillig, Lead Software Developer, iRobot Education (<a href="https://flutter.dev/showcase/irobot">flutter.dev</a>)</blockquote><h3>Größere Reichweite</h3><p>Mit einer Multi-Plattform-App kannst Du ein größeres Publikum erreichen. Sollten Deine Kund:innen plötzlich eine Web-App wünschen, kannst Du schnell darauf reagieren und diese bereitstellen.</p><blockquote>“When using Flutter, 90% of the code became multi-platform and only needed to be updated once.”</blockquote><blockquote>Fei Song<br>Senior Software Engineer, Tencent (<a href="https://flutter.dev/multi-platform#quote">flutter.dev</a>)</blockquote><h3>Hohe Performance auf allen Geräten</h3><p>Flutter bietet dank seiner durchdachten Architektur eine hohe Performance auf allen Geräten. Die Apps laufen flüssig und bieten eine hervorragende Benutzererfahrung, egal ob auf mobilen Geräten oder Desktop-Computern.</p><p>Für Beispiele, besuche <a href="https://johnnybytes.com/referenzen">unsere Referenzen</a> oder schau Dir den offiziellen <a href="https://flutter.dev/showcase">Flutter Showcase</a> an.</p><h3>Zugang zu nativen Features</h3><p>Flutter bietet den Zugriff auf native APIs und Funktionen, sodass Du die Vorteile der jeweiligen Plattformen voll ausschöpfen kannst. Dies bedeutet, dass Du keine Kompromisse bei der Nutzung von Gerätefunktionen eingehen musst.</p><h3>Starke Community und kontinuierliche Weiterentwicklung</h3><p>Flutter hat eine große und wachsende Entwickler-Community sowie eine aktive Unterstützung durch Google. Dies bedeutet regelmäßige Updates, eine Vielzahl von Plugins und Bibliotheken sowie umfassende Unterstützung und Dokumentation. Google selbst nutzt Flutter bspw. für Google Earth oder Google Pay. (siehe: <a href="https://flutter.dev/showcase">Flutter Showcase</a>)</p><blockquote>“Flutter’s open source principles and high-growth developer community have been critical to our success.”</blockquote><blockquote>- Daniel Hall, Chief Engineer, Toyota Motor North America (<a href="https://flutter.dev/showcase/toyota">flutter.dev</a>)</blockquote><h3>Modernisierung deiner Bestands-App</h3><p>Die Modernisierung Deiner bestehenden App wird durch eine einfache Integration von Flutter in native Apps für Android und iOS ermöglicht. Du kannst schrittweise Funktionen überführen und mittelfristig neue Features mit nur einer Code-Basis und bis zu 50% geringerem Zeitaufwand entwickeln. Dadurch profitierst Du von einer konsistenten Benutzeroberfläche und reduzierten Wartungskosten, was die Weiterentwicklung Deiner App effizienter und kostengünstiger macht.</p><h3>Fazit</h3><blockquote>“Flutter has not only met our expectations — it has dramatically exceeded them.”</blockquote><blockquote>- Corey Sprague, Senior iOS Engineer, eBay (<a href="https://flutter.dev/showcase/ebay">flutter.dev</a>)</blockquote><p>Die Entwicklung von Multi-Plattform-Apps mit Flutter bietet zahlreiche Vorteile, von der Kosteneffizienz über die schnelle Markteinführung bis hin zur hervorragenden Benutzererfahrung auf allen Geräten. Flutter ist also eine ideale Wahl für deine nächste App oder für die Modernisierung deiner bestehenden App.</p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Implementierung Deiner App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com/">https://johnnybytes.com</a></p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=880b3b75dd0f" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/warum-du-jetzt-eine-multi-plattform-app-mit-flutter-brauchst-880b3b75dd0f">Warum Du jetzt eine Multi-Plattform-App mit Flutter brauchst</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[PWA vs. native Apps: Unterschied, Vor- und Nachteile]]></title>
            <link>https://blog.johnnybytes.com/pwa-vs-native-apps-vor-und-nachteile-0597c3bc175a?source=rss----a31453798c01---4</link>
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            <category><![CDATA[app-entwicklung]]></category>
            <category><![CDATA[app-entwicklung-kosten]]></category>
            <category><![CDATA[app-development]]></category>
            <category><![CDATA[progressive-web-app]]></category>
            <category><![CDATA[apps]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thomas Henz]]></dc:creator>
            <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 12:24:55 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-06-27T11:27:43.753Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/0*zPA9mrHcPvoYaTQG" /><figcaption>Eine Gemeinsamkeit haben PWAs und native Apps schon mal: Das App Icon auf dem Home Screen Deines Handys. Photo by <a href="https://unsplash.com/@williamtm?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">William Hook</a> on <a href="https://unsplash.com?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">Unsplash</a></figcaption></figure><p>Wenn Du sich schon einmal damit beschäftigt hast, wie Du neben Deiner Webseite auch eine echte App veröffentlichen kannst, bist Du wahrscheinlich schon einmal auf den Begriff „PWA“ gestoßen.</p><p><strong>PWA steht für “Progressive Web Apps”. Was eine PWA ist, was es darüber zu wissen gibt und ob PWAs genauso gut funktionieren wie echte native Apps, erfährst Du hier.</strong></p><h3>Grundlagen von App-Programmierung</h3><p>Die Entwicklung von nativen Apps für Android und iOS ist teuer. Man muss zwei verschiedene Plattformen, Programmiersprachen und APIs unterstützen. Zudem muss das User Interface einmal für Android und einmal für iOS entwickelt werden.</p><p>Für eine mittelkomplexe App benötigst Du daher 2, aus Qualitätsgründen aber besser 4 Entwickler, die jeweils für Android- und iOS-Geräte entwickeln können.</p><p>Da Du aber schon eine Webseite hast, wäre es prima, wenn sich diese wie ein App verhalten und installieren lassen könnte.</p><p>Deine einfache HTML-Seiten reicht dafür aber nicht aus, denn Du benötigst für das, was Du erreichen möchtest, Zugriff auf die Kamera, den QR-Code Scanner, Zahlungsmethoden und Push-Nachrichten. Außerdem möchtest Du gerne ein App-ähnliches Offline-Erlebnis ermöglichen.</p><p>Hier kommen PWAs ins Spiel.</p><p>Progressive Web Apps (PWAs) sind herkömmliche Webanwendungen, die um Funktionen erweitert werden können, die bisher Apps vorbehalten waren. Sie verhalten sich auch wie Apps.</p><h3>Merkmale von PWAs</h3><h4>Caching und Offline-Funktionen</h4><p>Caching- und Offline-Funktionalität ist einer der Kernbestandteile von PWAs. Sie ermöglichen es, anzugeben, welche Dateien über den sog. Service Worker, dem unsichtbaren Helfer im Hintergrund von PWAs, verfügbar sein müssen.</p><p>Das ist insbesondere dann wichtig, wenn die Mobilfunkverbindung mal nicht optimal ist.</p><p>PWAs bieten außerdem die Möglichkeit, einen Job (z. B. Synchronisierung) automatisch fortzusetzen, wenn die Verbindung wieder online ist.</p><h4>Zugriff auf Gerätefunktionen</h4><p>Native Apps sind üblicherweise tief in die Funktion Deines Smartphones integriert. Für Nutzende ist es selbstverständlich, dass Apps QR-Codes scannen, Fotos aufnehmen, den Standort ermitteln oder Push-Nachrichten senden können — selbst dann, wenn die App gerade nicht ausgeführt wird.</p><p>Webseiten können das nicht. Außer, man macht eine PWA aus ihnen.</p><p>Einige Beispiele für solche App-Funktionen:</p><ul><li>Senden nativer Benachrichtigungen</li><li>API für Hintergrundsynchronisierung</li><li>Zahlungs-API</li></ul><p>PWAs können noch viel mehr, z. B. Spracherkennung, Barcode-Scannen usw..</p><p>Ein tolles Beispiel, um mit PWA-Funktionen herumzuspielen, findest Du hier: <a href="https://whatpwacando.today">https://whatpwacando.today</a></p><h3>Geringere Entwicklungskosten bei einer PWA</h3><p>Der Vorteil liegt auf der Hand: PWAs sind kostengünstig und schnell zu entwickeln.</p><h3>Was Du bei einer PWA bedenken solltest</h3><h4>Größtes Risiko: PWAs erhalten nicht immer Unterstützung von Smartphone-Herstellern</h4><p>Hier kommt der Haken: PWAs benötigen zwingend Browserunterstützung.</p><p>Unter Android ist das Risiko gering, da es viele Browser für das Google OS gibt und Google Chrome PWAs sowohl unterstützt als auch aktiv vorantreibt.</p><p>Bei Apple ist die Lage jedoch anders.</p><p>Im Februar 2024 entschied Apple ganz spontan, die Unterstützung von Teilen der PWA Spezifikation auf allen iPhones und iOS-Geräten einzustellen. Diese Entscheidung hat das Unternehmen aus Cupertino nach einigem Gegenwind zwar wieder zurück genommen.</p><p>Aber es bleibt das große Risiko, dessen man sich bewusst sein muss. Und wenn Du dieses Risiko nicht eingehen möchtest, brauchst Du eine echte App — entweder jeweils einmal für Android und iOS nativ programmiert, oder mit Cross-Plattform Frameworks wie Flutter.</p><p><a href="https://johnnybytes.com/leistungen">Flutter</a> ermöglicht es, dass Du mit einer einzigen Code-Basis sowohl für Android als auch iOS entwickeln kannst. Das spart Zeit und Geld.</p><p>Zudem kann man Flutter-Apps auch direkt als PWA ausliefern.</p><h4>Eine Webseite macht noch lange keine gute mobile App</h4><p>Aus Deiner Webseite eine PWA zu machen, ist im Grunde sehr einfach. Du benötigst nur ein paar Zeilen Code, das PWA Manifest, die Du in Deine Webseite hinein programmieren musst.</p><p>Aber nur weil Du Dich dazu entscheidest, mit ein paar Zeilen Code eine App daraus zu machen, wird daraus noch lange kein gutes Mobile-Erlebnis.</p><p>Du musst die Nutzer, deren Verhalten und Funktionsweisen von mobilen Endgeräten sehr gut verstehen, ansonsten sorgt die zu einer PWA konvertierte Webseite zu viel Frust auf Nutzerseite und färbt damit negativ auf Dein Produkt oder Dein Unternehmen ab.</p><p>Wenn Du Deine Webseite mit der PWA-Spezifikation erweitert hast, die Nutzung jedoch nicht zunimmt, solltest Du untersuchen:</p><ul><li>Vielleicht brauchen Deine Benutzer keine mobile Anwendung?</li><li>Die PWA Erfahrung ist nicht gut genug und Du brauchst eine echte native App</li></ul><h4>Keine Veröffentlichung in den App Stores</h4><p>Progressive Web Apps sind nicht in den App Stores gelistet. Das heißt, dass Deine PWA nicht über die Suche dort erreichbar ist. Eine <a href="https://blog.johnnybytes.com/leitfaden-so-wird-deine-app-durch-app-store-optimierung-aso-gefunden-286de63221c4">App Store Optimierung</a> ist damit auch nicht möglich.</p><h4>Nutzende wissen oft nicht, wie man eine PWA installiert</h4><p>Die meisten User sind mit PWAs nicht vertraut und wissen nicht, wie man eine PWA installiert. Sie sind es gewohnt, Apps über die App Stores zu installieren und finden sich mit PWAs nur schwer zurecht.</p><h3>Fazit zum Unterschied zwischen PWAs und nativen Apps</h3><p>Abhängig von Deinen Anforderungen für mobile Nutzung, kann eine PWA eine gute und kostengünstige Möglichkeit sein, die Reichweite Deiner Webanwendungen zu steigern. PWAs können sich wie echte Apps verhalten und auch so aussehen und dabei recht kostengünstig zu entwickeln sein.</p><p><strong>Allerdings sind PWAs keine echten nativen Apps — und sie sind für viele Anwendungsfälle nicht geeignet. Mit echten nativen Apps hast Du mehr Möglichkeiten und Optionen. Zudem bist Du nicht dem Risiko ausgesetzt, dass Apple morgen den PWA Support einstellt und Du wieder von vorn anfangen musst.</strong></p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Dich gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Konzeption , Programmierung und Betreuung einer App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com">https://johnnybytes.com</a></p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/700/1*h3yQ2Kd6L9neLx2wkeJXwQ.png" /></figure><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=0597c3bc175a" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/pwa-vs-native-apps-vor-und-nachteile-0597c3bc175a">PWA vs. native Apps: Unterschied, Vor- und Nachteile</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Die eigene Unternehmens-App: Schlüssel zu Markenstärkung & Kundenbindung]]></title>
            <link>https://blog.johnnybytes.com/die-eigene-unternehmens-app-schl%C3%BCssel-zu-markenst%C3%A4rkung-kundenbindung-b8447201f2cb?source=rss----a31453798c01---4</link>
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            <category><![CDATA[b2b]]></category>
            <category><![CDATA[marketing-strategies]]></category>
            <category><![CDATA[app-entwicklung]]></category>
            <category><![CDATA[flutter]]></category>
            <category><![CDATA[unternehmen]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Thomas Henz]]></dc:creator>
            <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 18:51:46 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2024-06-12T18:51:45.990Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/0*TNWir0burWT0fbT_" /><figcaption>Photo by <a href="https://unsplash.com/@bugsster?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">Taras Shypka</a> on <a href="https://unsplash.com?utm_source=medium&amp;utm_medium=referral">Unsplash</a></figcaption></figure><p>Apps sind aus unserem digitalen Leben nicht mehr wegzudenken. Und wenn wir über Apps sprechen, meinen wir zumeist Verbraucher-Apps wie Spiele, Shops usw.</p><p>Doch auch im B2B-Bereich werden Apps immer relevanter. Sie können wesentlich zu Markenbindung, Kundenkommunikation und vielen weiteren Use Cases beitragen und Unternehmensziele in vielen Fällen effizienter und schneller erreichen als es eine Webseite kann.</p><p>Sich als Unternehmen zusätzlich zum bestehenden digitalen Auftritt über die Veröffentlichung einer eigenen App Gedanken zu machen, ist daher aus einigen Gründen eine gute Idee:</p><ul><li>Websites sind in der Regel nicht offline-fähig, Apps hingegen können jegliche Funktionen und Inhalte auch offline nutzbar machen</li><li>Apps können auf mehr Funktionen der Endgeräte zugreifen, z.B. auf Bluetooth, NFC, Kamera, Mikrofon, Sensoren, Augmented Reality (AR) uvm.</li><li>Apps sind auf das jeweilige mobile Betriebssystem angepasst und reagieren dadurch meist viel schneller als Webseiten</li><li>Apps bieten Unternehmen bessere Kundenbindungsmöglichkeiten.</li><li>uvm.</li></ul><p>Dieser Artikel soll zum einen als Inspiration für B2B App Ideen dienen als auch bei der Entscheidung helfen, ob eine eigene Unternehmens-App eine gute Investition wäre.</p><h3>Inhaltsverzeichnis</h3><ul><li>Welche Arten von Unternehmens-Apps gibt es?</li><li>Welche Vorteile hat eine Unternehmens-App?</li><li>Entscheidungsfindung: Sollte ich eine B2B App entwickeln?</li><li>App Baukasten vs. individuelle App-Entwicklung</li><li>Wie starte ich mit meinem App-Projekt?</li></ul><h3>Welche Arten von B2B-Apps gibt es?</h3><p>Es gibt eine Vielzahl von Anwendungsfällen für B2B-Apps, die unterschiedliche Zwecke für Mitarbeiter oder Kunden bedienen können.</p><p>Einige Beispiele sind:</p><ul><li><strong>E-Commerce-Apps:</strong> Ermöglichen Unternehmen den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen online.</li><li><strong>CRM-Apps:</strong> Helfen Unternehmen bei der Verwaltung von Kundenbeziehungen.</li><li><strong>Field-Service-Apps zur Vertriebsunterstützung:</strong> Ermöglichen Außendienstmitarbeitern den Zugriff auf Informationen und die Bearbeitung von Aufträgen unterwegs.</li><li><strong>Collaboration-Apps:</strong> Fördern die Zusammenarbeit zwischen Teams und Abteilungen.</li><li><strong>Business Intelligence-Apps:</strong> Liefern Unternehmen wichtige Erkenntnisse über ihre Daten.</li><li><strong>Kundenbindung-Apps</strong>: Content-Verteilung, Kundensupport, Treue-Programme</li><li><strong>Mitarbeiterkommunikation: </strong>z. B. Verteilen von Nachrichten oder Umfragen unter der Belegschaft</li></ul><p>Natürlich können diese Punkte auch zu einer App kombiniert werden, die mehr als nur ein Ziel erreichen soll.</p><h3>Welche Vorteile hat eine Unternehmens-App?</h3><h4>1. Steigerung der Effizienz</h4><p>Eine der größten Stärken von B2B-Apps ist ihre Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu rationalisieren und die Effizienz zu steigern. Mit maßgeschneiderten Apps können Unternehmen Routineaufgaben automatisieren, Arbeitsabläufe optimieren und die Zusammenarbeit zwischen Teams verbessern. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Management von Bestellungen und Inventar. Eine B2B-App kann Bestellungen in Echtzeit verfolgen, den Lagerbestand automatisch aktualisieren und Benachrichtigungen senden, wenn Nachbestellungen erforderlich sind. Dies reduziert manuelle Eingriffe und minimiert Fehler, was letztendlich zu einer effizienteren Geschäftsführung führt.</p><h4>2. Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit</h4><p>Eine Unternehmens-App kann die Kommunikation und Zusammenarbeit erheblich verbessern, indem sie eine zentrale Plattform für den Austausch von Informationen und die Koordination von Aufgaben bietet.</p><p>Mit Funktionen wie Instant Messaging, Push-Benachrichtigungen und integrierten Kalendern können Mitarbeiter und/oder Kunden in Echtzeit miteinander kommunizieren und bleiben stets über wichtige Updates informiert. Darüber hinaus ermöglichen Funktionen zur Datei- und Dokumentenfreigabe, dass Teams nahtlos zusammenarbeiten und Kunden immer die richtigen Informationen erhalten können.</p><h4>3. Erhöhung der Kundenzufriedenheit</h4><p>B2B-Apps können die Kundenzufriedenheit erheblich steigern, indem sie eine direkte und effiziente Kommunikationsplattform zwischen Unternehmen und ihren Geschäftspartnern bieten. Mit einer maßgeschneiderten B2B-App können Unternehmen ihren Kunden rund um die Uhr Zugang zu wichtigen Informationen, Dienstleistungen und Support bieten. Funktionen wie personalisierte Dashboards, Echtzeit-Tracking von Bestellungen, schnelle Antwortzeiten auf Anfragen und nahtlose Integration mit anderen Geschäftssystemen ermöglichen es Kunden, ihre Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Darüber hinaus fördern solche Apps die Transparenz, indem sie detaillierte Einblicke in Auftragsstatus und Lieferketten bieten. Durch die Bereitstellung einer benutzerfreundlichen und zuverlässigen digitalen Schnittstelle erhöhen B2B-Apps nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Loyalität der Kunden, da sie deren Erwartungen an schnellen und präzisen Service erfüllen.</p><h4>4. Ermöglichung datengestützter Entscheidungen</h4><p>Daten sind das Fundament nachhaltiger Unternehmensentscheidungen. Eine Unternehmens-App kann datengestützte Entscheidungen erheblich erleichtern, indem sie Echtzeit-Daten und umfassende Analysen bereitstellt. Durch die Integration von Business-Intelligence-Tools und Datenvisualisierungen ermöglicht eine solche App den Zugriff auf aktuelle, präzise und relevante Informationen direkt auf mobilen Geräten. Manager und Mitarbeiter können dadurch fundierte Entscheidungen treffen, basierend auf Daten zu Verkaufszahlen, Kundenverhalten, Markttrends und betrieblichen Kennzahlen. Diese Daten helfen nicht nur dabei, Muster und Zusammenhänge zu erkennen, sondern auch Prognosen und strategische Planungen zu optimieren. Zudem können automatisierte Berichte und Dashboards individuell angepasst werden, um die wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs) im Blick zu behalten. Insgesamt fördert eine datengestützte Entscheidungsfindung die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, indem sie eine proaktive und reaktive Steuerung der Geschäftsprozesse ermöglicht.</p><h4>5. Stärkung der Markenbindung</h4><p>Ein oft unterschätzter Vorteil von B2B-Apps ist die Stärkung der Markenbindung. Durch eine maßgeschneiderte App können Unternehmen ihre Marke kontinuierlich präsent halten und eine tiefere Bindung zu ihren Kunden aufbauen. Hier sind einige Wege, wie B2B-Apps die Markenbindung fördern:</p><ul><li><strong>Personalisierung:</strong> Durch personalisierte Inhalte und Angebote fühlen sich Kunden wertgeschätzt und besser betreut. Eine App kann Nutzerpräferenzen analysieren und maßgeschneiderte Empfehlungen oder Rabatte anbieten.</li><li><strong>Konsistente Markenkommunikation:</strong> Eine B2B-App stellt sicher, dass die Marke konsistent und professionell präsentiert wird. Durch das einheitliche Erscheinungsbild und die regelmäßige Kommunikation wird das Markenimage gestärkt.</li><li><strong>Exklusiver Zugang:</strong> Unternehmen können über die App exklusive Inhalte, Updates oder Veranstaltungen anbieten, die nur für App-Nutzer zugänglich sind. Dies schafft ein Gefühl der Exklusivität und erhöht die Kundenbindung.</li><li><strong>Feedback und Engagement:</strong> B2B-Apps bieten einfache Möglichkeiten, Kundenfeedback zu sammeln und direkt darauf zu reagieren. Dies zeigt Kunden, dass ihre Meinung wertgeschätzt wird und stärkt die Beziehung zur Marke.</li></ul><h3>Hilfe zur Entscheidungsfindung: Sollte ich eine B2B App entwickeln?</h3><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*pQ7Tn8JdUl4Clzw0sJiDcg.png" /><figcaption>Sollte ich eine B2B App entwickeln? © Johnny Bytes GmbH</figcaption></figure><h3>App Baukasten vs. individuelle App-Entwicklung</h3><p>Der Vergleich zwischen einem App-Baukasten und der individuellen App-Entwicklung ist ein wenig, als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht.</p><p>Ein App-Baukasten bietet eine schnelle und kostengünstige Lösung, da er vorgefertigte Module und Vorlagen zur Verfügung stellt, die einfach angepasst werden können. Dieses Vorgehen eignet sich besonders für kleinere Unternehmen, die schnell eine fertige App mit einfachen Funktionalitäten benötigen und keine umfangreichen Ressourcen für die Entwicklung aufbringen können.</p><p>Allerdings sind die Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit bei einem App Baukasten eingeschränkt, was bei wachsendem Bedarf oder speziellen Anforderungen (insbesondere auch bei Corporate Identity Fragestellungen) problematisch wird.</p><p>Im Gegensatz dazu bietet die individuelle App-Entwicklung maßgeschneiderte Lösungen, die genau auf die spezifischen Bedürfnisse und Geschäftsprozesse eines Unternehmens abgestimmt sind. Obwohl dies mit höheren Kosten und längeren Entwicklungszeiten verbunden ist, ermöglicht es eine größere Flexibilität, bessere Performance und eine einzigartige Nutzererfahrung.</p><h3>Wie starte ich mit meinem App-Projekt?</h3><p>Ganz gleich ob Consumer oder B2B-App: Der Start eines App-Projekts erfordert sorgfältige Planung und eine klare Zielsetzung. Hier sind die wichtigsten Schritte, um erfolgreich zu beginnen:</p><ol><li><strong>Ziele und Zielgruppe definieren</strong>: Bestimmen Sie, welche Probleme Ihre App lösen soll und wer Ihre Zielgruppe ist. Eine klare Vision und ein spezifischer Nutzen für die Nutzer sind entscheidend.</li><li><strong>Marktanalyse und Konkurrenzrecherche</strong>: Falls relevant: Untersuchen Sie den Markt und analysieren Sie bestehende Apps, die ähnliche Funktionen bieten. Identifizieren Sie deren Stärken und Schwächen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.</li><li><strong>Funktionen und Anforderungen festlegen</strong>: Erstellen Sie eine Liste der wesentlichen Funktionen und Merkmale Ihrer App. Priorisieren Sie diese basierend auf dem Nutzen für die Nutzer und der technischen Machbarkeit.</li><li><strong>Budget und Zeitplan erstellen</strong>: Planen Sie Ihr Budget und legen Sie einen realistischen Zeitrahmen fest. Berücksichtigen Sie dabei alle Phasen des Projekts, von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zum Testing und Launch.</li><li><strong>Entwicklungsteam zusammenstellen</strong>: Wählen Sie ein erfahrenes Entwicklungsteam oder einen <a href="https://johnnybytes.com">kompetenten Dienstleister für App-Entwicklung</a> aus. Achten Sie darauf, dass sie die notwendigen technischen Fähigkeiten und Erfahrungen haben.</li><li><strong>Design und Prototyping</strong>: Entwickeln Sie erste Entwürfe und Prototypen, um die Benutzeroberfläche und -erfahrung (UI/UX) zu visualisieren. Nutzen Sie so früh wie möglich Nutzer-Feedback, um das Design zu optimieren.</li><li><strong>Technologie und Plattform auswählen</strong>: Entscheiden Sie, welche Technologien und Plattformen (iOS, Android, oder beides) für Ihre App am besten geeignet sind. Berücksichtigen Sie dabei auch die Skalierbarkeit und zukünftige Erweiterungen. <strong>Setzen Sie — wenn möglich — auf Cross Plattform Technologien wie </strong><a href="https://johnnybytes.com/leistungen"><strong>Flutter</strong></a><strong>, um nur eine Code-Basis der App programmieren (lassen) zu müssen und damit auf allen Plattformen verfügbar zu sein.</strong></li><li><strong>Entwicklung und Testing</strong>: Starten Sie die eigentliche Entwicklung der App. Planen Sie regelmäßige Tests und Qualitätssicherungsmaßnahmen ein, um sicherzustellen, dass die App benutzerfreundlich und stabil ist.</li><li><strong>Launch-Strategie planen</strong>: Entwickeln Sie eine Marketing- und Launch-Strategie, um Ihre App erfolgreich auf den Markt zu bringen. Nutzen Sie z. B. soziale Medien, PR und andere Kanäle, die Ihre Ziele unterstützen, um Ihre Zielgruppe zu erreichen.</li><li><strong>Feedback und Weiterentwicklung</strong>: Sammeln Sie nach dem Launch Feedback von den Nutzern und nutzen Sie dieses, um kontinuierliche Verbesserungen und Updates durchzuführen.</li></ol><h3>Fazit</h3><p>B2B-Apps sind mehr als nur ein Werkzeug — sie sind ein strategischer Vorteil für Unternehmen, die in einer wettbewerbsintensiven und schnelllebigen Geschäftswelt erfolgreich sein wollen. Mit B2B Apps erreichen Sie</p><ul><li>Steigerung der Effizienz</li><li>Verbesserung der Kommunikation</li><li>Erhöhung der Kundenzufriedenheit</li><li>Markenbindung</li></ul><p>B2B-Apps können Unternehmen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen und nachhaltig zu wachsen.</p><p>Investieren Sie in die Entwicklung einer maßgeschneiderten B2B-App und erleben Sie die positiven Veränderungen in Ihrem Unternehmen. Lassen Sie sich von unserer App-Agentur dabei unterstützen, eine Lösung zu schaffen, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Kontaktieren Sie uns noch heute und starten Sie in eine erfolgreichere Zukunft!</p><p><strong><em>In diesem Blogartikel wurden einige der wichtigsten Vorteile von B2B-Apps skizziert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie B2B-Apps Ihrem Unternehmen helfen können, kontaktieren Sie uns gerne.</em></strong></p><p><strong><em>Wir bei Johnny Bytes sind eine auf Apps spezialisierte Agentur und beraten Sie gerne umfassend zu allen Fragen rund um die Entwicklung und Implementierung einer B2B-App.</em></strong></p><p><a href="https://johnnybytes.com">https://johnnybytes.com</a></p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/700/1*h3yQ2Kd6L9neLx2wkeJXwQ.png" /></figure><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=b8447201f2cb" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/die-eigene-unternehmens-app-schl%C3%BCssel-zu-markenst%C3%A4rkung-kundenbindung-b8447201f2cb">Die eigene Unternehmens-App: Schlüssel zu Markenstärkung &amp; Kundenbindung</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Was sind Agile Frameworks?]]></title>
            <link>https://blog.johnnybytes.com/was-sind-agile-methoden-6f0c1e1a67d8?source=rss----a31453798c01---4</link>
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            <category><![CDATA[agile]]></category>
            <category><![CDATA[efficiency]]></category>
            <category><![CDATA[software-development]]></category>
            <category><![CDATA[manifest]]></category>
            <category><![CDATA[news]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Johanna Haerdter]]></dc:creator>
            <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 09:33:16 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2023-08-09T11:06:07.272Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In der schnelllebigen und dynamischen Welt der Softwareentwicklung braucht es flexible und anpassungsfähige Ansätze, um effektive Ergebnisse zu erzielen. Agile Frameworks bieten genau das — sie sind das Werkzeug, das es Teams ermöglicht, mit Schnelligkeit und Effizienz auf Herausforderungen zu reagieren. Vielen, die sich mit Softwareentwicklung auseinandersetzen, sind Begriffe wie Scrum oder Kanban bereits über den Weg gelaufen. Doch was bedeutet eine agile Arbeitsweise überhaupt und wie hat sie unsere Entwicklungsweise revolutioniert?</p><p>Der Begriff „agil” stammt ursprünglich aus dem Lateinischen (<em>agilis</em>) und bedeutet „beweglich”, „flink” oder „wendig”. Das “Gegenteil” der agilen Entwicklung wird oft als traditionelle - oder Wasserfall-Entwicklung bezeichnet. Vor der Einführung agiler Frameworks war der Wasserfallansatz die vorherrschende Methode zur Softwareentwicklung.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/858/1*cQfxLpTnszuCmRVsm4qWvQ.png" /></figure><p>In der Softwareentwicklung und im Projektmanagement hat sich der Begriff “Agilität” zu einer bestimmten Denk- und Herangehensweise entwickelt.</p><p>Der Ursprung der Agilität in der Softwareentwicklung liegt im sogenannten “Agilen Manifesto”, das im Jahr 2001 von einer Gruppe von Softwareentwickler:innen und Expert:innen formuliert wurde. Das Agile Manifest definiert eine Reihe von Werten und Prinzipien, die darauf abzielen, die Art und Weise zu ändern, wie Software entwickelt wird.</p><h3>Die 4 Werte des Agilen Manifests</h3><blockquote>1. <strong>Individuen und Interaktionen </strong>mehr als Prozesse und Werkzeuge</blockquote><blockquote>2. <strong>Funktionierende Software</strong> mehr als umfassende Dokumentation</blockquote><blockquote>3. <strong>Zusammenarbeit mit dem Kunden</strong> mehr als Vertragsverhandlung</blockquote><blockquote>4. <strong>Reagieren auf Veränderung</strong> mehr als das Befolgen eines Plans</blockquote><blockquote>Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden,<br>schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein.</blockquote><p>Diese Werte spiegeln die Bedeutung von Flexibilität, Zusammenarbeit und Kundenorientierung wider. Agilität legt den Fokus auf schnelles Feedback, kontinuierliche Verbesserung, Anpassungsfähigkeit und den Wert funktionsfähiger Software.</p><p>Es gibt verschiedene agile Prozesse, die in der Softwareentwicklung und anderen Bereichen eingesetzt werden. Nachfolgend sind daher einige bekannte Vertreter aufgeführt.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/300/1*fz3jOgeSkM-ee_NPUUqghg.png" /></figure><p><strong>Scrum</strong>: Scrum ist einer der am weitesten verbreiteten agilen Prozesse. Es basiert auf iterativer und inkrementeller Entwicklung und beinhaltet kurze Entwicklungszyklen, sogenannte Sprints. Scrum definiert Rollen wie den Scrum-Master und den Product Owner sowie Meetings wie das Daily Scrum und das Sprint Review.</p><p><strong>Kanban</strong>: Kanban ist ein visuelles System zur Verwaltung von Arbeitsabläufen. Es basiert auf einem Kanban-Board, auf dem Aufgaben in Spalten organisiert sind. Kanban fördert die kontinuierliche Lieferung von Arbeit und begrenzt gleichzeitig die Menge an parallelen Aufgaben.</p><p><strong>Extreme Programming (XP)</strong>: Extreme Programming ist ein agiler Ansatz, der die Entwicklung in kurzen Iterationen betont. XP beinhaltet Praktiken wie Paarprogrammierung, kontinuierliche Integration und Testautomatisierung, um die Qualität und Flexibilität des Codes zu verbessern.</p><p><strong>Feature Driven Development (FDD)</strong>: Feature Driven Development ist ein inkrementeller und iterativer Prozess, der auf der Entwicklung einzelner Features basiert. FDD betont die Zusammenarbeit und bietet einen klaren Rahmen für die Planung, das Design und die Entwicklung von Funktionen.</p><p><strong>Crystal</strong>: Crystal ist eine Familie agiler Methoden, die je nach Projektgröße und -komplexität angepasst werden können. Crystal-Methoden betonen die Kommunikation und Teamarbeit und passen sich flexibel den Bedürfnissen des Projekts an.</p><p><strong>Lean</strong>: Lean-Praktiken zielen darauf ab, den Wert zu maximieren, Verschwendung zu reduzieren und kontinuierliche Verbesserungen voranzutreiben. Zwar wird es oft im Zusammenhang mit den agilen Methoden genannt, doch verfolgt diese Methode eine ganz andere Richtung. Während bei agilen Methoden die Konzentration auf dem Produkt liegt, so liegt sie beim Lean-Ansatz auf dem Prozess.</p><p>Auch wenn diese verschiedenen Frameworks einzeln entwickelt und definiert sind, laufen sie häufig zusammen und werden gemeinsam zur Entwicklung von Projekten herangezogen. In sogenannten SAFe- oder auch LeSS-Frameworks werden große Projekte skaliert und unter Zuhilfenahme verschiedener Methoden umgesetzt. Die zuvor genannten Frameworks und viele weitere wurden entwickelt, um flexiblere und kundenorientiertere Softwareentwicklung zu ermöglichen. Sie fördern Teamarbeit, schnelles Feedback, kontinuierliche Anpassung und eine iterative Vorgehensweise, um Kund:innen ein sehr gutes und schnelles Ergebnis zu liefern. Agilität hat sich seitdem nicht nur in der Softwareentwicklung, sondern auch in anderen Bereichen des Projektmanagements und der Unternehmensführung verbreitet.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*yyihF6chn02fDvY4ONM-2w.jpeg" /></figure><p><em>Bei Fragen rund um unsere agilen Methoden oder zur Umsetzung eines Projekts, tritt gerne mit uns in Kontakt </em><a href="https://johnnybytes.com/?utm_source=blog&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=ctrwerbebanner"><em>johnnybytes.com</em></a><em>!</em></p><p>Quelle:</p><p>agilemanifesto, <em>Manifest für Agile Softwareentwicklung</em>, <a href="https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html">https://scrum-master.de/Scrum-Glossar/Agiles_Manifest</a> (aufgerufen am <strong>25.07.2023</strong>).</p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=6f0c1e1a67d8" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/was-sind-agile-methoden-6f0c1e1a67d8">Was sind Agile Frameworks?</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Wie kann die CTR für Werbebanner verbessert werden?]]></title>
            <link>https://blog.johnnybytes.com/wie-kann-die-ctr-f%C3%BCr-werbebanner-verbessert-werden-7755f014048c?source=rss----a31453798c01---4</link>
            <guid isPermaLink="false">https://medium.com/p/7755f014048c</guid>
            <category><![CDATA[cta]]></category>
            <category><![CDATA[werbebanner]]></category>
            <category><![CDATA[ctr]]></category>
            <category><![CDATA[adtech]]></category>
            <category><![CDATA[buyer-personas]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Johanna Haerdter]]></dc:creator>
            <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 12:42:27 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2023-01-09T08:11:05.328Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Werbung verfolgt das Ziel, über Produkte zu informieren und existierende Produkte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. <a href="https://www.promostore.de/magazin/werbepsychologie-wie-wirkt-welche-art-von-werbung/">70–90 %</a> unserer Entscheidungen werden im Unterbewusstsein gefällt und dann nur noch zur Bestätigung an das Bewusstsein weitergegeben. Menschen handeln zudem emotional auf Grundlage ihrer Lebenserfahrungen. Positive Eindrücke hinterlassen positive Erinnerungen. Daher ist das Ziel von Werbung positive Eindrücke zu hinterlassen, sodass die Kaufbereitschaft für ein Produkt steigt. Das gilt auch für Online-Werbung. Doch wie wird ein guter Werbebanner erstellt und die Click-Through-Rate (CTR) erhöht?</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/200/1*952IQgGsN5H9Kzt3WSFpdQ.png" /></figure><h3>Zielgruppenanalyse</h3><p>Die Zielgruppe ist ein wichtiger Schlüsselfaktor bei der Erstellung von Werbung. Ist einem Werbetreibenden die Zielgruppe für ein Produkt nicht bekannt, so wird die Anzeige wahrscheinlich wenig Aufmerksamkeit erhalten. Die Zielgruppenanalyse ist dabei hilfreich, einen Personenkreis zu definieren, bei dem mit hoher Wahrscheinlichkeit das Interesse für ein Produkt durch die Werbeanzeige geweckt wird.</p><p>Zunächst sollte sich die Frage gestellt werden, wie die Zielgruppe für ein zu bewerbendes Produkt aussieht. Dazu sollte die Demografie der Zielgruppe bestimmt werden.</p><p>Welche Altersgruppe soll angesprochen werden?</p><p>Gibt es eine Präferenz für ein Geschlecht, das das Produkt bevorzugt kaufen würde?</p><p>Oder handelt es sich um ein regionales Produkt, das speziell für eine Personengruppe in einer spezifischen Umgebung angezeigt werden sollte?</p><p>Weiter könnten thematisch passende Hobbys und Interessen der Personen identifiziert werden: „Eine Person, die unser Produkt kauft, interessiert sich außerdem für …“. Anhand dieser und weiterer Punkte sollte eine fiktive Person erstellt werden, die das Produkt kaufen würde. Diese fiktive Person nennt man „Buyer Persona” und hilft im gesamten Prozess von der Werbegestaltung bis zur Analyse der Daten dabei eine Vorstellung davon zu haben, für wen dieses Produkt gedacht ist.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/400/1*mUE36A7Gsj0CrO7j06QVBg.png" /></figure><p>Ein weiterer wichtiger Schritt der Zielgruppenanalyse ist es herauszufinden, ob die Kund:innen das Produkt bereits kennen oder das erste Mal damit in Berührung kommen. Der Wissenstand der Kund:innen über das Produkt kann in <a href="https://www.coursera.org/professional-certificates/facebook-social-media-marketing#courses">verschiedene Phasen</a> unterteilt werden:</p><p><strong>Aufmerksamkeit</strong>: Hier findet der erste Berührungspunkt der Kund:innen mit dem Produkt statt. Wird dazu Werbung genutzt, so sollten passende Call-to-Action-Buttons (CTA) gewählt werden. Beispiele wären: „Mehr erfahren“, „Weitere Infos“ oder „Jetzt informieren“.</p><p><strong>Interesse &amp; Verlangen</strong>: Aufmerksamkeit für das Produkt wird aufgebaut und Kund:innen möchten das Produkt besitzen. Personen in dieser Phase sind bereits mit dem Produkt oder der Marke in Berührung gekommen und haben Interesse daran entwickelt. Diesen Kund:innen könnte Werbung ausgespielt werden, die sie von dem Produkt endgültig überzeugen könnte. Eine Beispiel-CTA könnte „Jetzt Registrieren“ sein.</p><p><strong>Überzeugung</strong>: Diese Kund:innen sind bereit, das Produkt zu kaufen und brauchen nur noch den finalen richtigen Anreiz über eine Werbung. Eine Beispiel-CTA könnte hierfür „Jetzt kaufen“ sein.</p><p>Eine letzte weitere Phase sind <strong>Interessensvertreter</strong>. Sie sind bereits vom Produkt überzeugt und haben zuvor etwas gekauft. Sie können durch Werbung auf weitere Produkte aufmerksam gemacht werden. Außerdem können sie mit ihrer Meinung über ein Produkt zu einem positiven Image beitragen und das Produkt oder die Marke weiterempfehlen.</p><h3>Ausspielungsrate</h3><p>Damit Kampagnen sich besser steuern lassen und Nutzer:innen nicht von einer Werbung genervt werden, ist es wichtig, die Ausspielungsrate bzw. die Häufigkeit der Ausspielung zu begrenzen. Dazu wird das <a href="https://back2marketingschool.com/de/frequency-capping/">Frequency Capping</a> genutzt, womit die Häufigkeit der Ausspielung an eine Person bestimmt wird.</p><p>Außerdem kann eine zu häufige Ausspielung einer Werbung zur Banner-Blindness führen. Das bedeutet, dass potenzielle Kund:innen die Werbung nicht mehr wahrnehmen.</p><p>Facebooks gibt zum Beispiel bei seinen Werbeausspielungen an, dass eine Person Werbeanzeigen im News-Feed <a href="https://medium.com/r?url=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fbusiness%2Fhelp%2F285326585139636%3Fid%3D561906377587030">maximal alle zwei Stunden</a> angezeigt bekommen. Im Instagram-Feed bekommt eine Person Werbeanzeige maximal einmal alle drei Stunden angezeigt und das unabhängig davon, ob sie zuerst im Instagram-Feed oder in den Stories angezeigt wurde. In den Stories sieht eine Person eine Werbeanzeige maximal einmal alle zwölf Stunden.</p><p>Das volle Potenzial lässt sich laut der Analyse des Meta-Konzerns durch Werbung erreichen, die <a href="https://www.facebook.com/business/news/insights/effective-frequency-reaching-full-campaign-potential#">ein bis zwei Mal pro Woche</a> ausgespielt werden.</p><p>Und als grobe Faustregel empfiehlt Mix-Werbung.de eine Wiederholungsrate der Werbeausspielung von <a href="https://www.mix-werbung.de/frequency-capping/#:~:text=Als%20grobe%20Faustregel%20empfiehlt%20Mix,der%20Werbung%20und%20dessen%20Ziel.">zwei bis drei Mal innerhalb von 30 Tagen</a>. Es zeigt sich, dass die Angaben sich variieren können, und sollte auf die Art der Werbung und dessen Ziel abgestimmt werden.</p><p>Kleines Fazit zur Ausspielungsrate: Werbetreibende sollten diese Zahl für ihre Kundengruppe selbst einmal herausfinden. Ab welcher Frequenz nimmt die Klickrate zu und ab welche ab?</p><h3>Bestandteile eines guten Banners</h3><p>Gute Banner folgen grundlegend einigen Regeln:</p><p><strong>Größe und Positionierung</strong></p><p>Hier sollte darauf geachtet werden, wo die Banner ausgespielt werden. Je nach Portal gibt es unterschiedliche Bannerpositionen und Größen, die zunächst geprüft werden müssen.</p><p><strong>Opening</strong></p><p>Hier sollten Kund:innen gezielt angesprochen werden. Beispielsweise kann ein bekanntes Problem angesprochen werden, für das das Produkt die Lösung darstellt. Das Interesse sollte geweckt werden und Kund:innen sollten sich persönlich angesprochen fühlen. Das Interesse kann dabei nicht nur durch ein Problem angeregt werden, sondern auch durch Schmerzpunkte, positive Gefühle und logische Argumente.</p><p><strong>Transition</strong></p><p>Überleitung vom Wie zum Was. Es sollte für das vorher genannte Problem die Lösung vorgestellt werden, indem die Vorteile beschrieben werden. Hier sollte auch das Leistungsversprechen gegeben werden. Hier wird sich die Aufmerksamkeit sammeln: Welchen Vorteil bekomme ich über diese Werbung. Zum Beispiel: x % Rabatt, limitiertes Angebot oder hohe Qualität.</p><p>Bei dem Text auf dem Banner sollte darauf geachtet werden, dass weniger mehr ist. Die Aussage sollte durch Text und Bild sofort verständlich sein, sodass innerhalb eines kurzen Augenblicks eine Entscheidung beim Betrachtenden getroffen werden kann.</p><p>Allerdings sollte auch beachtet werden: Je weniger Worte genutzt werden, desto größer ist auch die Gefahr, die falschen zu wählen. Daher sollte sich die Zeit genommen werden, herauszufinden, was das Interesse der Zielgruppe weckt und wie die Worte bei den Personen ankommen.</p><p><strong>CTA</strong></p><p>Der Call to Action ermöglicht es Kund:innen zu reagieren. Je nachdem in welcher Phase (siehe Zielgruppenanalyse) Kundinnen sich befinden, sollte der CTA angepasst werden. Außerdem sollte sich hier darüber Gedanken gemacht werden, wo der Banner hin verlinkt. Ist es die Landingpage der eigenen Webseite oder ein Onlineshop?</p><p><strong>Creative</strong></p><p>Ein Creative ist ein Bild oder Video, das die Botschaft übermittelt und trägt. Dies sollte visuell ansprechend sein. Bei der Frage, ob es sich um einen statischen (Bild) oder dynamischen (Video/GIF) Banner handeln soll, gibt es vor allem für dynamische Banner einige Dinge zu beachten.</p><p><a href="https://www.designenlassen.de/blog/das-perfekte-banner-design-worauf-musst-du-achten/">Dynamische Banner</a> erregen mehr Aufmerksamkeit. Bei hoher Bewegungsrate kann dies aber als störend wahrgenommen werden. Daher sollte beispielsweise ein andauerndes Blinken vermieden werden. Die Bewegung sollte die Werbebotschaft unterstützen und nicht ablenken. Daher nur einsetzen, wenn es hilfreich ist. Die Animation sollte eine Dauer von 30 Sekunden nicht überschreiten und maximal vier Mal ablaufen.</p><p><strong>Farben</strong></p><p>Farben sollten so gewählt werden, dass sie zum Unternehmen passen und einen <a href="https://fluid-painting.com/en/color-emotions/">Wiedererkennungswert</a> haben. Beispiele sind: Zalando mit Orange, ADAC mit Gelb oder auch Louboutin, dessen Schuhe durch die rote Sohle an hoher Bekanntheit gewonnen haben. Welche Farben, welche Emotionen auslösen können, kann hier nachgelesen werden.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/500/1*Wjs2M_hH1LbUijTXesLkNw.png" /></figure><p><strong>Logo</strong></p><p>Das Unternehmenslogo muss enthalten sein, um Bewusstsein für die Marke zu schaffen. Daher sollte das Logo auffallen, aber nicht im Vordergrund stehen, denn da sollten das Leistungsversprechen und der CTA stehen.</p><p><strong>Schrift</strong></p><p>Es sollte leicht lesbare Schrift verwendet werden. Mit unterschiedlichen Größen kann außerdem die Aufmerksamkeit gelenkt werden.</p><p><strong>Rahmen und Schlichtheit</strong></p><p>Ein Rahmen zieht die Aufmerksamkeit auf das in ihm Abgebildete. Bei einer weißen Werbung sollte daher beispielsweise ein Ein-Pixel breiter grauer Rahmen gesetzt werden.</p><h3>Fazit</h3><p>Logo, Farben, Schrift, Musik etc. sollten alle das Branding der Marke widerspiegeln. Eine Marke kann aus Produkten und Dienstleistungen bestehen. Sie kann aber auch ein Gefühl sein, das vermittelt wird, wenn man den Shop betritt oder sich auf der Webseite registriert.</p><p>Eine Marke ist ein Name, Verpackung, Preis, Logo, Farben, Bilder, Schriftart, Wörter und Stimme, die verwendet werden.</p><p>Eine Marke ist auch eine Geschichte, ein Prinzip und Werte, für die das Unternehmen steht. Vom Branding profitieren das Unternehmen und Käufer:innen gleichermaßen. Es wird Vertrauen aufgebaut und <strong>Loyalität</strong> geschaffen, sodass Kund:innen langfristig von der Marke überzeugt sind.</p><p>Was als absolutes Fazit mitgenommen werden kann und das große Ziel bei der Erstellung von Werbebannern ist, ist, dass unser Interesse erst aktiv geweckt wird, wenn etwas für uns eine Bedeutung hat. Also sollten Werbetreibende immer die Frage im Kopf haben: Was möchten oder brauchen die Personen, weswegen sie dieses Produkt kaufen?</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*yyihF6chn02fDvY4ONM-2w.jpeg" /></figure><p><em>Bei weiteren Fragen zu Werbebannern oder zur Umsetzung eines entsprechenden Vorhabens, tritt gerne mit uns in Kontakt </em><a href="https://johnnybytes.com/?utm_source=blog&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=ctrwerbebanner"><em>johnnybytes.com</em></a><em>!</em></p><p>Quellen:</p><p>Promostore, <em>Ratgeber Werbepsychologie: Wie wirkt welche Art von Werbung</em>, <a href="https://www.promostore.de/magazin/werbepsychologie-wie-wirkt-welche-art-von-werbung/">https://www.promostore.de/magazin/werbepsychologie-wie-wirkt-welche-art-von-werbung/</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Meta, <em>Meta Social-Media-Marketing Zertifikat über berufliche Qualifikation</em>, <a href="https://www.coursera.org/professional-certificates/facebook-social-media-marketing#courses">https://www.coursera.org/professional-certificates/facebook-social-media-marketing#courses</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>B2MS, <em>Was ist Frequency Capping?</em>, <a href="https://back2marketingschool.com/de/frequency-capping/">https://back2marketingschool.com/de/frequency-capping/</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Meta, <em>Frequenzgrenzwerte</em>, <a href="https://www.facebook.com/business/help/285326585139636?id=561906377587030">https://www.facebook.com/business/help/285326585139636?id=561906377587030</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Meta, <em>Effective Frequency: Reaching Full Campaign Potential</em>, <a href="https://www.facebook.com/business/news/insights/effective-frequency-reaching-full-campaign-potential#">https://www.facebook.com/business/news/insights/effective-frequency-reaching-full-campaign-potential#</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Mix Werbung, <em>Frequency Capping</em>, <a href="https://www.mix-werbung.de/frequency-capping/#:~:text=Als%20grobe%20Faustregel%20empfiehlt%20Mix,der%20Werbung%20und%20dessen%20Ziel">https://www.mix-werbung.de/frequency-capping/#:~:text=Als%20grobe%20Faustregel%20empfiehlt%20Mix,der%20Werbung%20und%20dessen%20Ziel</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Designenlassen.de, <em>Das perfekte Banner-Design — Worauf musst Du achten?</em>, <a href="https://www.designenlassen.de/blog/das-perfekte-banner-design-worauf-musst-du-achten/">https://www.designenlassen.de/blog/das-perfekte-banner-design-worauf-musst-du-achten/</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><p>Fluid painting, <em>Color Emotions — Your Guide to the Psychology of Color</em>, <a href="https://fluid-painting.com/en/color-emotions/">https://fluid-painting.com/en/color-emotions/</a> (aufgerufen am <strong>22.12.2022</strong>).</p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=7755f014048c" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/wie-kann-die-ctr-f%C3%BCr-werbebanner-verbessert-werden-7755f014048c">Wie kann die CTR für Werbebanner verbessert werden?</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Universal Advertising ID als Alternative zu Third Party Cookies]]></title>
            <link>https://blog.johnnybytes.com/universal-advertising-id-als-alternative-zu-third-party-cookies-2afe14c3f1f8?source=rss----a31453798c01---4</link>
            <guid isPermaLink="false">https://medium.com/p/2afe14c3f1f8</guid>
            <category><![CDATA[advertising]]></category>
            <category><![CDATA[adtech]]></category>
            <category><![CDATA[universal-advertising-id]]></category>
            <category><![CDATA[advertising-id]]></category>
            <category><![CDATA[third-party-cookie]]></category>
            <dc:creator><![CDATA[Johanna Haerdter]]></dc:creator>
            <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 12:40:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2023-01-09T08:12:02.943Z</atom:updated>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich die Nutzerbedenken hinsichtlich der Privatsphäre im Internet verstärkt und Gesetze wie die DSGVO haben das Thema Datenschutz noch weiter in den Fokus gerückt. Eine mögliche Alternative zu Third Party Cookies, die häufig verwendet werden, um Nutzerverhalten zu verfolgen und personalisierte Werbung anzuzeigen, ist die Universal Advertising ID. In diesem Blogbeitrag befassen wir uns mit diesen IDs im Vergleich zu Third Party Cookies.</p><h3>Was sind Advertising IDs?</h3><p>Advertising IDs oder im Deutschen Werbe IDs sind zuordenbare Identifikationsnummern. Sie werden einem Endgerät, einer hinterlegten E-Mail-Adresse oder auch Telefonnummer zugewiesen. Diese IDs können vom Gerätehersteller oder den ID-Lösungsanbietern an Werbetreibende und andere Dritte weitergegeben werden. Durch die Nutzung dieser IDs sollen pseudonymisierte Profile der Nutzer:innen geschaffen werden, anhand derer zwar personalisierte Werbung ausgespielt wird, die Personen selbst jedoch den Werbetreibenden unbekannt bleiben. Werbetreibende und Drittanbieter können dann die ID nutzen, um das Nutzungsverhalten sowie die Bewegung und Gewohnheiten einer Person im Internet zu analysieren.</p><p>Auch <a href="https://support.google.com/authorizedbuyers/answer/3221407?hl=de">Geräteanbieter</a> wie Apple und Google nutzen eigene Advertising IDs. Apple nennt seine IDs Identifier for Advertisers (IDFA). Für Android-Geräte wird die Google-Werbe-ID bzw. Android Advertising ID<em> </em>(AAID) genutzt. Mithilfe dieser vorimplementierten Werbe-IDs können Werbetreibende personalisierte Werbung auf den Geräten ausspielen.</p><p>Für die Nutzung von Advertising IDs ist die Einwilligung von Nutzenden erforderlich.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/300/1*coBhiAQQe076zObh8GK2Vg.png" /></figure><h3>Weitere Unternehmen mit Advertising ID Strategie</h3><p>Neben Apple und Google bringen auch andere Unternehmen neue Ansätze auf den Markt, mithilfe derer Werbetreibende Universal-Advertising-IDs zur personalisierten Werbeausspielung auf Webseiten nutzen können.</p><h4>LiveRamps Authenticated Traffic Solution</h4><p>Mit der Lösung von <a href="https://liveramp.com/our-platform/authenticated-traffic-solution-ats/">LiveRamp</a> Authenticated Traffic Solution<em> </em>(ATS) können Webseitenbetreibende selbst die Technologie auf ihrer Webseite integrieren. Werden von Nutzer:innen Daten wie E-Mail, Adressen oder Telefonnummern hinterlegt, so werden diese Daten über die Schnittstelle verhasht an LiveRamp übertragen. Anschließend erhält der Webseitenbetreibende einen verschlüsselten LiveRamp-Identifier zurück, der in den First-Party-Cookies der Webseite gespeichert wird. Werbetreibende, die die Authenticated Identity Infastructure von LiveRamp nutzen, können den Identifier entschlüsseln und personenbezogene Werbung auf der Webseite schalten.</p><h4>ID5 Universal ID</h4><p>Die Technologie Universal ID von <a href="https://www.adzine.de/techfinder/id5/">ID5</a> ist eine Lösung, die die Third Party Cookies durch den Einsatz von First Party Cookies ablösen soll. Webseitenbetreibende nutzen dazu deterministische als auch auf Wahrscheinlichkeiten beruhende Methoden, um User-IDs zu erstellen und domänenübergreifend zu wirken. Mithilfe dieser Technologie sollen sämtliche Unternehmen aus dem Bereich des automatisierten digitalen Werbehandels angesprochen werden.</p><h4>Zeotaps ID+</h4><p><a href="https://www.adzine.de/2020/06/neue-id-loesung-id-aus-berlin-soll-das-cookie-abloesen/">Zeotap</a>, ein deutsches Start-up, hat im März 2020 mit dem Projekt ID+ begonnen. Die Datenbank ID-Graph bildet dabei die Grundlage für die Technologie. Für die Umsetzung der Cookie-freien Werbemethode werden die Anmeldungsdaten von Kund:innen einer Webseite wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an Zeotap verschlüsselt übermittelt. Zeotap wandelt die verschlüsselte Datei dann in eine ID+-Kennung um und sendet die Kennung an die vorherige besuchte Webseite zurück. So kann die Kennung als First-Party-Cookie vom Webseitenbetreibenden im Browser der Nutzer:innen hinterlegt werden. Der ID-Graph verknüpft zudem die Kennungsdaten der einzelnen Kund:innen über die verschiedenen Geräte hinweg. Erfolgt ein erneuter Besuch auf der Webseite, so wird die ID+ an den Ad-Server übermittelt und mit passenden Segmenten von Werbetreibenden verglichen.</p><h4>TrustPid</h4><p><a href="https://www.wired.com/story/trustpid-digital-token-supercookie/">TrustPid</a> wurde von Vodafone Sales and Services Limited entwickelt. Es ermöglicht Mobilfunkbetreibenden, pseudo-anonyme Token von Benutzer:innen zu generieren, die auf der IP-Adresse des Geräts beruhen. Bei jedem Wechsel der Webseite wird ein Token erstellt. Die Tokens können dann dazu verwendet werden, um personalisierte Werbung auszuspielen.</p><h4>Unified ID 2.0 von The Trade Desk</h4><p>Anstelle von Cookies sollen nun bei der <a href="https://www.adzine.de/2020/10/cookieunabhaengige-unified-id-2-0-nimmt-fahrt-auf/">Unified ID 2.0</a>, so wie bei vielen anderen Anbietern auch verschlüsselte E-Mal-Adressen von registrierten Nutzer:innen zur Lösung führen. Dazu müssen sich Nutzer:innen auf den Webseiten registrieren. Die Registrierung wird dabei über eine Schnittstelle (User-Centric Ad ID) erfolgen, die von Criteo, einem weiteren Adtech-Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Da der Erfolg dieser Strategie von einer großen Reichweite abhängt, hat sich The Trade Desk außerdem mit LiveRamp zusammengeschlossen. So führt der Zusammenschluss dieser Parteien dazu, dass ein programmatisches Werbe-Ökosystem mit identifizierbaren Nutzer:innen erreicht werden kann. Unified ID 2.0 soll als Open-Source-Projekt entwickelt werden, das auf den Richtlinien des <em>Project Rearc </em>vom IAB Tech Lab basiert.</p><h4>NetID der European NetID Foundation</h4><p><a href="https://www.internetworld.de/marketing-praxis/das-sind-die-wichtigsten-advertising-id-loesungen-2572398.html?ganzseitig=1">NetID</a> ist eine Single-Sign-On-Lösung der European NetID Foundation. Beim Single-Sign-On-Verfahren registrieren sich Nutzer:innen einmalig und können diese Anmeldung bei unterschiedlichen Webseiten nutzen. Durch Dezentralität und die Verwaltung der Daten durch eine neutrale Einrichtung soll die gemeinsame Datenerhebung und Nutzung ermöglichen. Im Rahmen des Project Rearc arbeitet European NetID Foundation mit dem IAB Tech Lab zusammen.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/450/1*nJiS4ldAPwpZC-o8r_N36w.png" /></figure><h4>Project Rearc des IAB Tech Lab</h4><p>Das<em> </em>Project Rearc (Rearchitect)<em> </em>wurde im Februar 2020 vom digitalen IAB (Interactive Advertising Bureau) USA<em> </em>und dem IAB Tech Lab vorgestellt. Es schließt sich damit der Idee von NetID an und ermöglicht ein einheitliches Login-Verfahren auf verschiedenen Webseiten. Mit diesem Projekt soll eine Möglichkeit geschaffen werden, mithilfe derer sich verschiedene Identifier untereinander erkennen können und gemeinsam eine Werbestrategie aufbauen. Durch die Zentralisierung soll es Kund:innen außerdem ermöglicht werden, auf ihre gesamte Privatsphäre-Einstellung zuzugreifen. Dadurch soll ihnen selbst die Möglichkeit gegeben werden, Kontrolle über den Datenfluss an die Marktteilnehmenden zu behalten. Das Tech Lab selbst entwickelt dabei keine eigene ID-Lösung, sondern dient mehr als eine Art Schnittstelle.</p><h3>Fazit</h3><p>Auch wenn Universal Advertising IDs die Zeiten von Drittanbieter Cookies ablösen werden, werden weiterhin Einwilligungen von Personen zur Nutzung ihrer Daten eingeholt werden müssen. Allerdings können diese Verfahren dazu beitragen, personenspezifische Daten stärker zu verschlüsseln und somit Nutzende und ihre Daten auf Webseiten schützen. Gleichzeitig lässt sich aber auch ähnlich wie mit den Drittanbieter Cookies auch zielgruppengerecht Werbung ausspielen.</p><figure><img alt="" src="https://cdn-images-1.medium.com/max/1024/1*yyihF6chn02fDvY4ONM-2w.jpeg" /></figure><p><em>Bei weiteren Fragen zu Universal Advertising IDs oder zur Umsetzung eines entsprechenden Vorhabens, tritt gerne mit uns in Kontakt </em><a href="https://johnnybytes.com/?utm_source=blog&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=advertisingid"><em>johnnybytes.com</em></a><em>!</em></p><p>Quellen:</p><p>Support Google, <em>Targeting auf Inventar in mobilen Apps mit IDFA und Werbe-ID vornehmen</em>, <a href="https://support.google.com/authorizedbuyers/answer/3221407?hl=de">https://support.google.com/authorizedbuyers/answer/3221407?hl=de</a> (aufgerufen am <strong>29.06.2022</strong>).</p><p>/LiveRamp, <em>Authenticated Traffic Solution (ATS)</em>, <a href="https://liveramp.com/our-platform/authenticated-traffic-solution-ats/">https://liveramp.com/our-platform/authenticated-traffic-solution-ats/</a> (aufgerufen am <strong>29.06.2022</strong>).</p><p>Adzine, <em>ID5 — Unabhängige ID-Lösung für das Werbeökosystem</em>, <a href="https://www.adzine.de/techfinder/id5/">https://www.adzine.de/techfinder/id5/</a> (aufgerufen am <strong>29.06.2022</strong>).</p><p>Adzine, <em>Neue ID-Lösung ID+ aus Berlin soll das Cookie ablösen</em>,<strong> </strong><a href="https://www.adzine.de/2020/06/neue-id-loesung-id-aus-berlin-soll-das-cookie-abloesen/">https://www.adzine.de/2020/06/neue-id-loesung-id-aus-berlin-soll-das-cookie-abloesen/</a> (aufgerufen am <strong>08.07.2022</strong>).</p><p>Wired, <em>„Supercookies“ lassen Datenschutzexperten Alarm schlagen</em>, <a href="https://www.wired.com/story/trustpid-digital-token-supercookie/">https://www.wired.com/story/trustpid-digital-token-supercookie/</a> (aufgerufen am <strong>29.06.2022</strong>).</p><p>Adzine, <em>Cookieunabhängige Unified ID 2.0 nimmt Fahrt auf</em>, <a href="https://www.adzine.de/2020/10/cookieunabhaengige-unified-id-2-0-nimmt-fahrt-auf/">https://www.adzine.de/2020/10/cookieunabhaengige-unified-id-2-0-nimmt-fahrt-auf/</a> (aufgerufen am <strong>29.06.2022</strong>).</p><p>Internet World, <em>Das sind die wichtigsten Advertising-ID-Lösungen</em>, <a href="https://www.internetworld.de/marketing-praxis/das-sind-die-wichtigsten-advertising-id-loesungen-2572398.html?ganzseitig=1">https://www.internetworld.de/marketing-praxis/das-sind-die-wichtigsten-advertising-id-loesungen-2572398.html?ganzseitig=1</a> (aufgerufen am <strong>28.06.2022</strong>).</p><p>DIDOMI, <em>Welche Bedeutung werden Universal IDs durch den Wegfall von Third-Party-Cookies erlangen?</em>, <a href="https://blog.didomi.io/de/universal-advertising-ids-third-party-cookies">https://blog.didomi.io/de/universal-advertising-ids-third-party-cookies</a> (aufgerufen am <strong>12.07.2022</strong>).</p><img src="https://medium.com/_/stat?event=post.clientViewed&referrerSource=full_rss&postId=2afe14c3f1f8" width="1" height="1" alt=""><hr><p><a href="https://blog.johnnybytes.com/universal-advertising-id-als-alternative-zu-third-party-cookies-2afe14c3f1f8">Universal Advertising ID als Alternative zu Third Party Cookies</a> was originally published in <a href="https://blog.johnnybytes.com">App-Entwicklung &amp; Digitale Produkte // by Johnny Bytes</a> on Medium, where people are continuing the conversation by highlighting and responding to this story.</p>]]></content:encoded>
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