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Read full article about: Microsoft rollt Copilot Cowork breiter aus und lässt KI-Modelle sich gegenseitig kontrollieren

Microsoft macht "Copilot Cowork" breiter verfügbar und bringt einen neuen KI-Research-Agenten. Das schon zuvor angekündigte Feature basiert auf Claude Cowork und ermöglicht es dem System, mehrstufige Aufgaben mit Werkzeuggebrauch durchzuführen, dabei auf Dateien zuzugreifen und Dateien auszugeben. Zusätzliche Fähigkeiten umfassen Kalenderplanung und tägliche Briefings. Die Funktion ist im Rahmen des Frontier-Programms verfügbar.

Zusätzlich erhält Microsofts "Researcher"-Tool eine neue "Critique"-Funktion: Ein KI-Modell erstellt einen Entwurf, ein zweites prüft ihn. Dabei kommen Modelle von Anthropic und OpenAI zum Einsatz. Laut Microsoft erreicht der neue Agent im DRACO (Deep Research Accuracy, Completeness, and Objectivity) einen neuen Bestwert. In dem Benchmark fehlt allerdings der Vergleich zu OpenAIs neuem GPT-5-basierten Deep Research.

Eine weitere Neuerung ist "Model Council": Nutzer können Antworten verschiedener KI-Modelle nebeneinander vergleichen und sehen, wo sie übereinstimmen oder sich unterscheiden. Alle Neuerungen sind Teil von Wave 3 von Microsoft 365 Copilot.

Read full article about: OpenAIs Sora-App war ein Flop und bremste die Entwicklung anderer KI-Innovationen

OpenAIs Sora-App wurde immer weniger genutzt, kostete das Unternehmen laut dem Wall Street Journal aber rund eine Million US-Dollar pro Tag. Nach einem gehypten Start wuchs die App zwar zunächst auf rund eine Million Nutzer, fiel anschließend jedoch auf etwa 500.000 zurück und erreichte dieses Niveau nicht wieder.

Hinzu kamen Ärger um Copyright-Fragen sowie das Risiko, dass die billigen Engagement-Slop-Videos der Marke OpenAI schadeten. Sora erwies sich damit als teures Produkt, das OpenAI mehr belastete als nutzte. Auch die Weiterentwicklung war kostspielig; das Training neuer Videomodelle wurde dem Bericht zufolge gestrichen.

Ausschlaggebend für Soras Ende war dann der zunehmende Konkurrenzdruck durch Anthropic. OpenAI wollte seine knappen Rechenressourcen deshalb lieber in Coding-, Enterprise- und agentische KI-Produkte mit höherem langfristigem Geschäftswert stecken. Letztlich fiel Sora damit einem Strategiewechsel zum Opfer: weg von aufwendiger Videogenerierung, hin zu den ökonomisch wertvollsten Bereichen. Das Sora-Team soll sich zukünftig auf Weltmodelle für Robotik fokussieren. Die Sora-App wird im April eingestellt, die API folgt im September.

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Read full article about: "Fruit Love Island": Eine KI-Dating-Show mit Obst begeistert Millionen

Die KI-generierte Dating-Show "Fruit Love Island" auf TikTok erreicht im Schnitt mehr als 10 Millionen Aufrufe pro Episode.

Die Show zeigt Frucht-Figuren, die in einer Villa flirten, streiten und fremdgehen - angelehnt an die echte "Love Island"-Serie. Seit dem Start letzte Woche wurden 21 Episoden veröffentlicht. Zuschauer können über ein Online-Formular über den Verlauf abstimmen.

Justine Moore von Andreessen Horowitz sieht laut dem Wall Street Journal darin einen Beweis, dass KI-Inhalte ein großes Publikum finden können. Ausgerechnet das Reality-Dating-Format wird nun also von KI kopiert. Trotz sichtbarer KI-Mängel wie nicht synchronen Lippenbewegungen scheint die Show Fans zu finden. Die Fangemeinde hat bereits Recap-Videos, Fan-Accounts und Parodien hervorgebracht. Vielleicht ist KI-Slop einfach der natürliche Nachfolger von Trash-TV.

Read full article about: Mistral AI sichert sich 830-Millionen-Dollar-Kredit für neues Rechenzentrum bei Paris

Mistral AI hat einen Kredit über 830 Millionen Dollar aufgenommen. Das Geld soll den Betrieb eines neuen Rechenzentrums nahe Paris in Bruyères-le-Châtel finanzieren. Mistral muss hierfür keine Firmenanteile abgeben, allerdings geht das Unternehmen damit auch hohe Schulden ein. Ein Risiko für ein Startup, und die investierenden Banken, das bisher nicht profitabel sein dürfte.

Die Anlage wird mit 13.800 NVIDIA Grace Blackwell GB300 GPUs ausgestattet und eine Leistungskapazität von 44 Megawatt erreichen. Unterstützt wird der Kredit von einem Konsortium globaler Banken, darunter Bpifrance, BNP Paribas, Crédit Agricole CIB, HSBC, La Banque Postale, MUFG und Natixis.

Bis Ende 2027 will das französische KI-Unternehmen 200 Megawatt Rechenkapazität in Europa bereitstellen, um die Nachfrage von Regierungen und Unternehmen zu bedienen, die eigene KI-Systeme aufbauen wollen. Mistral profitiert als einziges europäisches Frontier-KI-Startup von der wachsenden Sorge in Europa vor einer technologischen Abhängigkeit von den USA.

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OpenAI-Chefs feiern KI-Impfstoff gegen Hunde-Krebs, Forscher kritisiert Story als unbewiesene PR

In sozialen Medien geht die Geschichte eines australischen KI-Beraters viral, der mit ChatGPT, AlphaFold und Grok einen möglichen Behandlungsansatz für den unheilbaren Krebs seiner Hündin Rosie identifiziert hat. Hochrangige Akteure der KI-Branche teilen die Geschichte als Beweis für die Zukunft von KI in der Medizin, dabei gibt es keine Beweise für die Wirkung des entwickelten Wirkstoffes.

Read full article about: Eli Lilly schließt Milliarden-Deal mit KI-Pharmaunternehmen Insilico Medicine

Eli Lilly hat einen Deal im Wert von 2,75 Milliarden Dollar mit dem in Hongkong börsennotierten KI-Pharmaunternehmen Insilico Medicine geschlossen. Ziel ist es, mithilfe von KI entwickelte Medikamente auf den Weltmarkt zu bringen. Insilico erhält vorab 115 Millionen Dollar, der Rest ist an regulatorische und kommerzielle Meilensteine sowie Lizenzgebühren gekoppelt, wie beide Unternehmen mitteilten.

Insilico hat laut Gründer und CEO Alex Zhavoronkov mindestens 28 Medikamente mit generativer KI entwickelt, fast die Hälfte davon befindet sich bereits in klinischen Studien. Die Zusammenarbeit besteht seit 2023.

Zhavoronkov sagt gegenüber CNBC, Lilly sei in einigen KI-Bereichen sogar besser als Insilico. Andrew Adams von Lilly bezeichnete Insilicos KI-Forschung als "starke Ergänzung" der eigenen klinischen Entwicklung. Insilico entwickelt seine KI in Kanada und im Nahen Osten, frühe Medikamentenentwicklung findet in China statt. Eli Lilly kooperiert bei KI-Medizin auch mit einer Deempind-Tochter.

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