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Nochmal: Goethe im „New Yorker“


http://goNewYorkerethetc.blogspot.de/2016/01/goethe-in-new-yorker.html

Das ist ein link zum „Goethe.etc“-Blog, der in New York geschrieben wird, und tolle Beiträge über unsern Dichterfreund liefert. Und dort gab es natürlich auch eine kleine Betrachtung zum dem großen Goethe-Stück im „New Yorker“ vor ein paar Wochen.
Ich hatte damals bereits kurz darüber geschrieben (hier der link) und war vor allem erstaunt, dass er überhaupt ein Thema sein kann in diesem wunderbar altmodischen Magazin.

Und hier noch mal der Ausgangs-Artikel:
http://www.newyorker.com/magazine/2016/02/01/design-for-living-books-adam-kirsch

Goethe im „New Yorker“ vom 1. 2. 2016


NewYorkerWas für eine schöne Überraschung!

Johann Wolfgang in Amerika. Im „New Yorker„. In einem ellenlangen Text über ihn, sein Leben, seine heutige Bedeutung, über die Schwierigkeit, seine Werke, besonders seine Lyrik, ins Englische zu übersetzen.
Zu seinem Leben wenig Neues: Die üblichen Geschichten über Werther, die Italien-Reise, den Wilhelm Meister, die späten Werke. Interessant für mich vor allem die Abschnitte über die Rezeption in der englischsprachigen Welt. Über das Konzept der Bildung. Dazu ein kleiner Ausschnitt:

The concept of Bildung—a word that means learning and education but also implies a cultivation of the self and of maturity—was central to Goethe’s thought, and he, in turn, made it central to German culture. For Thomas Mann, whose admiration of Goethe took the form of spiritual imitation, Goethe was above all an educator, but one who had first to learn, through experience, the wisdom he taught. Mann wrote that a “vocation towards educating others does not spring from inner harmony, but rather from inner uncertainties, disharmony, difficulty—from the difficulty of knowing one’s own self.”

Goethe-GrafikDas Ganze unter dem passenden Titel „Design for living“, geschrieben von Adam Kirsch (Adam Kirsch directs the M.A. program in Jewish Studies at Columbia University. “Emblems of the Passing World” is his new book of poems.) Der Mann ist fleißig: Geboren 1976 hat er schon eine lange Liste höchst beachtlicher Veröffentlichungen vorzuweisen. Und er kennt sich aus. Und als Zugabe noch eine sehr sehr schöne Illustration von Boris Pelcer, einem fantastischen Künstler (siehe rechts). Hach.

So ist der Sonntag doch schon mal ein guter Sonntag.