2025 ist für den Kulturmaschinen Verlag ein besonderes Jahr: Erst vor einigen Wochen auf der Londoner Buchmesse mit dem ICMA Award of Excellence in der Kategorie „Art books“ ausgezeichnet, kann sich nun der Verlag mit Sitz in Ochsenfurt über die Verlagsprämie 2025 des Freistaats Bayern freuen. Zehn Verlage aus Bayern erhielten vor wenigen Tagen diese Auszeichnung, mit der explizit konzernunabhängige Verlage gewürdigt werden. Mit der Prämie kann ein ganz besonderes Buchprojekt realisiert werden.
„Die andere Stadt“ von Michal Ajvaz in der FAZ
Eine ganzseitige Besprechung von "Die andere Stadt" von Michal Ajvaz in der FAZ. Ein toller Auftakt in den Advent auch für mein Pressebüro.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
Lyrikpreis München 2027: Ausschreibung hat begonnen
Das Bewerbungsverfahren für den Lyrikpreis München 2027 ist eröffnet: Ab sofort können sich Autorinnen und Autoren mit ihren Beiträgen um den renommierten Preis, der seit 2010 vergeben wird, bewerben. Das Wettbewerbsthema lautet diesmal „Dürers Melencolia I und die Gravur der Gegenwart“.
JOHANNA HANSEN: Schamrot
Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.
Verlagsportrait: Der Allee Verlag
Der Name ist Programm beim erst 2024 von Veronika Siska gegründeten Allee Verlag: Mit seinen Publikationen will der Münchner Verlag Wege ebnen zu bislang noch unbekannten literarischen Schätzen aus Europa. „Der Verlag steht für die Idee eines vielfältigen Europas – nicht als politisches Schlagwort, sondern als gelebte kulturelle Praxis“, sagt die Übersetzerin und Lektorin Veronika Siska.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele wagten 2023 einen wichtigen Schritt und wurden dafür ebenso gefeiert wie kritisiert: Sie brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als erste große deutsche Bühne als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man
Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.
ÁKOS SZOLCSÁNYI: David
In einem mitreißenden Erzählstrom begleitet der ungarische Schriftsteller Ákos Szolcsányi seine Hauptfigur David durch die zentralen Stationen der Überlieferung. Ein Roman über eine der prägendsten Figuren der Menschheitsgeschichte.
SUSANNE AYOUB: Spiegelschrift
Wie Susanne Ayoubs frühere Romane verbindet „Spiegelschrift“ literarischen Anspruch mit den Spannungselementen des Krimigenres. Es gibt keinen Ermittler und die Gerechtigkeit siegt nicht.
GARY VICTOR: An der Kreuzung der Parallelstraßen
Erschreckend aktuell: In seinem nun ins Deutsche übersetzten Roman "An der Kreuzung der Parallelstraße" nahm Gary Victor schon die derzeitigen apokalyptischen Zustände in Prot-au-Prince vorweg.
EVA M. BAUER: Brennnesseltage
Ein hartes Frauenleben in den Alpen: Eva M. Bauer erzählt in "Brennnesseltagen" vom Überlebenswillen einer Bäuerin, die ganz auf sich alleine gestellt ist.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven: Wie werden das Alter und die damit verbundene Verletzlichkeit in der Kunst dargestellt? Und was bedeutet das für das eigene Älterwerden?
DANIEL DUBBE: Stopps & Stationen
"Stopps & Stationen", der erste Gedichtband des Hamburger Autors Daniel Dubbe, versammelt Gedichte aus fünf Jahrzehnten. Sie sind ganz der von Rolf Dieter Brinkmann geprägten Snapshot-Ästhetik verpflichtet.