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Artikel des Tages
CRAMRA (kurz für Convention on the Regulation of Antarctic Mineral Resource Activities) ist die Kurzbezeichnung für ein am 2. Juni 1988 im neuseeländischen Wellington verabschiedetes internationales Abkommen, das nie in Kraft getreten ist. Es hatte die völkerrechtiche Regelung staatlicher Erschließungs- und Bergbauunternehmungen in der Antarktis zum Ziel und hätte die Erkundung und den Abbau von Ressourcen unter Einhaltung strenger Umweltvorschriften erlaubt. Den Verhandlungsrunden gingen einige Jahrzehnte kleiner Funde antarktischer Ressourcen sowie Spekulationen über große Vorkommen voraus. Die Vertragsstaaten des 1959 verhandelten Antarktis-Vertrags hielten eine Regelung für notwendig, um eine mögliche Gefahr für die Koexistenz der Staaten in der Antarktis abzuwenden. Die Anzahl der beteiligten Staaten wuchs im Laufe der sechs Jahre andauernden Verhandlungen auf 32 Nationen an. Nach seinem Verabschiedungsort wird CRAMRA auch Wellington Convention oder Wellingtoner Übereinkommen genannt. Das Übereinkommen war nicht unumstritten. Bereits während der Tagungen wurde Kritik, unter anderem im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen und von Umweltorganisationen, geäußert. Trotzdem kam es zunächst zu einer Einigung. Nach der Verabschiedung nahm die Kritik weiter zu, auch verursacht durch Umweltkatastrophen. Australien und Frankreich stellten den Plan vor, die Antarktis zu einem Wildnispark umzugestalten. Diesem Ziel schlossen sich weitere Staaten an, sodass CRAMRA von keinem Staat ratifiziert wurde und in der Folge nicht in Kraft trat. – Zum Artikel …
Was geschah am 10. Januar?
- 976 – Der byzantinische Kaiser Johannes Tzimiskes stirbt in Konstantinopel.
- 1876 – Der Erfinder und Unternehmer Thomas Alva Edison jr. kommt zur Welt.
- 1946 – In der Westminster Central Hall in London tritt erstmals die Generalversammlung der Vereinten Nationen zusammen.
- 1946 – Dem Elektroingenieur John Hibbett DeWitt gelingt eine Erde-Mond-Erde-Verbindung, womit der Nachweis erbracht wird, dass die Ionosphäre für elektromagnetische Wellen durchlässig ist.
- 1956 – Im RCA-Studio B in Nashville nimmt Elvis Presley seinen ersten Nummer-1-Hit, Heartbreak Hotel, auf.
In den Nachrichten
- Die Schweiz hat in Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana einen nationalen Trauertag (Bild) abgehalten.
- Deutschland hat das in freier Assoziierung mit Neuseeland stehende Niue in Ozeanien als eigenständigen Staat anerkannt.
- Mit dem gerade laufenden United Cup 2026, einem Tennisturnier mit gemischtgeschlechtlichen Teams aus 16 qualifizierten Ländern, wird die Profisaison eröffnet.
Kürzlich Verstorbene
- Hans Herrmann (97), deutscher Automobilrennfahrer († 9. Januar)
- Philippe Junot (85), französischer Investmentbanker und Immobilienentwickler († 8. Januar)
- Astrid Roemer (78), surinamisch-niederländische Schriftstellerin († 8. Januar)
- Gerlinde Mehlhorn (83), deutsche Erziehungswissenschaftlerin († 4. Januar)
- Lothar Rühl (98), deutscher Politikwissenschaftler, Journalist und Politiker († 14. Dezember)
Schon gewusst?
- Nicht nur ein schönes Gebäude, sondern auch schöne Uhren sind im Zeitmuseum in Teheran zu besichtigen.
- Ibtisam Barakat erzählt von einem arabischen Buchstaben, der nicht das macht, was er soll.
- Zu Eutrochium dubium gehörend, wurde Joe zweimal patentiert.
- Mika Toba nutzt die traditionelle Katazome-Technik für zeitgenössische Kunstwerke.