Rassistische Onkel, blaue Züge: Empörung über Bundesbahn-Weihnachtsvideo 

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Die Österreichischen Bundesbahnen wünschten frohe Weihnachten – und allen “racist Uncles”, dass sie den Anschluss verpassen.
Foto: Screenshot / Instagram / ÖBB

Unter SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke entwickeln sich die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zu einer ideologischen Spielwiese. Anders ist nicht zu erklären, wie ein skandalöses Weihnachtsvideo über Instagram veröffentlicht werden konnte. 

Ideologisches Klamauk

In diesem kurzen ÖBB-Clip wünscht das Staats-Unternehmen seinen Fahrgästen eine „besinnliche Heimfahrt und zügige Bescherung“, doch mit der zweiten Einblendung werden nur noch blaue Züge und folgender Text gezeigt:

Möge der Stress am Abstellgleis bleiben…und alle eure racist Uncles den Anschluss verpassen.

“Bei den ÖBB fährt die Ideologie schneller als der Zug”

Eine politische Botschaft vom Social-Media-Team der ÖBB und noch dazu versteckt in einem Weihnachtsvideo? Das hat es wohl noch nie gegeben. Der Ärger darüber ließ nicht lange auf sich warten. „Bei den ÖBB fährt die Ideologie schneller als der Zug – und die Kunden bleiben stehen!“, meldete sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zu Wort.  Wörtlich meinte er in einer Aussendung:

Man fragt sich unweigerlich, ob das Social-Media-Team der ÖBB ein Renner-Seminar im Fach „Sprechen wie Andreas Babler“ absolviert hat. Anders ist dieser pseudomoralische Unsinn kaum zu erklären. Mit billigen Wortspielen über „blaue Züge“ und „Anschluss“ wird auf unterstem Niveau politisch Stimmung gemacht. Die ÖBB sind ein Transportunternehmen – keine ausgelagerte Parteizentrale der SPÖ. 

Politische Selbstverwirklichung

Anstatt Unsummen in eine aufgeblähte PR-Maschinerie zu stecken, die am Kunden vorbei produziere, wäre das Geld im Service, in der Infrastruktur oder bei günstigeren Ticketpreisen deutlich besser aufgehoben, sagte Hafenecker. Die Österreicher hätten ein Recht auf funktionierende Bahnen – nicht auf ideologische Selbstverwirklichung auf Instagram.

Rassistische Onkel, blaue Züge: Empörung über ÖBB-Weihnachtsvideo  – Unzensuriert

Inferno im Kalifat Amsterdam: Vondelkirche brennt lichterloh

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Screengrab youtube

Wie Bild berichtet hat ein Mega-Brand in der Silvesternacht das Herz von Amsterdam erschüttert: Im beliebten Vondelpark ist die Vondelkirche kurz nach Mitternacht in Flammen aufgegangen. Der 50 Meter hohe Turm stürzte teilweise ein, Funkenregen ergriff Autos und Teile des Kirchendachs. Am Neujahrsmorgen war das Feuer noch nicht unter Kontrolle, das Gebäude gilt als nicht mehr zu retten.

Die Feuerwehr kämpfte mit einem Großaufgebot gegen die Flammen und versuchte zunächst, das Kirchenschiff zu schützen. Feuerwehrsprecher berichteten, dass der Wind und die Funken die Lage extrem erschwerten. Unterstützung kam aus anderen Regionen, die Marine brachte die größte Drehleiter der Niederlande aus Den Helder. Viele Anwohner wurden vorsorglich evakuiert und in Notunterkünften untergebracht.

Die Vondelkirche, 1872 erbaut und bis 1977 römisch-katholische Kirche, wird heute für besondere Anlässe wie Konzerte genutzt. Bereits 1904 zerstörte ein Brand den ursprünglichen Turm. Die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, bezeichnete den Brand als „heftig und schrecklich“ und betonte, dass das Wohlergehen der Anwohner Priorität habe.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Erste Vermutungen deuten auf Raketen oder Böller hin, die in dieser Silvesternacht besonders zahlreich eingesetzt wurden. Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 soll in den Niederlanden ein generelles Knallverbot gelten.

Inferno in Amsterdam: Vondelkirche brennt lichterloh – UnserTirol24