Royal Clipper
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, majestätisch über das türkisblaue Meer zu gleiten, den Wind in den Haaren zu spüren, den sternenklaren Himmel von Deck aus zu betrachten und das süsse Nichtstun zu geniessen? Dieser Traum wurde für uns auf der Royal Clipper Wirklichkeit.

Im Jahr 2000 fertiggestellt kann die Royal Clipper voller Stolz behaupten, heute das grösste und einzig wahre 5-Mast-Vollschiff der Welt zu sein. Sie gilt als Königin aller Grosssegler und wurde der legendären Preussen nachgebaut, welche die Weltmeere vor rund 100 Jahren beherrschte.
Ein paar technische Daten:
134 Meter Länge und 16 Meter Breite
5 Masten (Masthöhe 54 Meter)
5'000 m2 Segelfläche
114 Kabinen für maximal 227 Passagiere (wir waren 149 Passagiere)

Ob von der Seite... oder von vorn - die Royal Clipper bietet von allen Seiten einen herrlichen Anblick.


Abendstimmung auf Deck.


Beim Mast-Klettern wollte Andy natürlich mit dabei sein - sein Lohn: ein unbeschreiblicher Weitblick!


Auch die Innenräume der Royal Clipper überzeugen:
Die Kabinen bieten viel Komfort auf wenig Raum und das 3-stöckige Atrium leitet das karibische Sonnenlicht in das elegant eingerichtete Restaurant.
Barbados
Weil Barbados 160 km abseits des karibischen Windward-Gürtels liegt, nahmen erst 1518 portugiesische Seefahrer von seiner Existenz Notiz. Als einzige Karibikinsel blieb Barbados bis zu seiner Unabhängikeit 1966 ohne Unterbrechung britisch und wird darum gerne "Little England der Antillen" genannt.

Vor allem im Westen der Insel befinden sich die herrlichen Sandstrände, während man im Osten klippige Steilküsten vorfindet.

Bridgetown, die Insel-Hauptstadt, ist betriebsam und dennoch freundlich-entspannt. Viele Gebäude und die zahlreichen viktorianischen Herrenhäuser geben der Stadt einen sehr englischen Touch.

Wie fast jede karibische Insel ist auch Barbados mit artenreichem Fischbestand gesegnet. Freitag- und samstagabends findet rund um den Fischmarkt in Oistins eine grosse Strassenparty statt: Flaschenbier, karibische Klänge, super Stimmung und frisch gegrillter Fisch - was will man mehr?
St. Lucia
Mindestens 15-mal wechselte St. Lucia den Besitzer, bevor sie 1814 unter britische Herrschaft geriet. Der seit 1979 unabhängige Staat setzt heute nicht mehr nur auf den traditionellen Bananenexport, sondern verstärkt auf Tourismus. Obwohl dieser das Bild bereits stark prägt, findet man in St. Lucia noch immer tropische Bilderbuchlandschaften und traumhaft einsame Strände.

Rodney Bay - am nördlichen Zipfel von St. Lucia.

Arbeiter einer Bananenplantage bei der Pause.

Vorbei an malerischen Dörfern und naturbelassener Landschaft brachte uns ein offener Jeep zur Marigot Bay, wo wir karibisches Strandfeeling, Rum-Punsch und lokale Snacks genossen.
Dominica
Weil Kolumbus die Insel an einem Sonntag des Jahres 1493 gesichtet haben soll, bedachte er sie mit dem lateinischen Wort für diesen Wochentag: Dominica. 1898 wurde Dominica britische Kronkolonie und 1978 schliesslich unabhängig. Verglichen mit mancher Nachbarinsel, erscheint das regenreiche und dadurch sehr fruchtbare Dominica wie ein Garten Eden.

Cabrits National Park im Norden von Dominica.

Die Trafalgar Falls stürzen 60 Meter tief von schwarz glänzenden Vulkanfelsen herab.

In Dominica wächst einfach alles - Bananen und Grapefruits werden in die ganze Welt exportiert.
Antigua
1493 ebenfalls durch Kolumbus entdeckt nutzten die Engländer Antigua später als Flottenbasis. Die wirtschaftliche Existenzgrundlage bildete in der Kolonialzeit das Zuckerrohr. Leider sind jedoch auf Antigua kaum Plantagenhäuser erhalten geblieben. Wie viele karibische Inseln lebt Antigua heute fast ausschliesslich vom Tourismus.

Falmouth Harbour im Süden von Antigua.

Karibisch farbige Strandpromenade in English Harbour Town.

In Falmouth Harbour bereitete unsere Crew ein herrliches Strand-Barbecue für uns zu.
St.Kitts
Erst seit 1983 ist St. Kitts unabhängig. Von hier aus besiedelten Franzosen und Engländer im 16. Jh. die ganze Region. Nach der Besitznahme durch England im Jahr 1783, gelangte St. Kitts dank Zuckerrohr und Tabak zu Wohlstand. Prächtige Plantagenhäuser und unzählige Überreste von Zuckermühlen sind Zeugen dieser vergangenen Zeit.

Mit der St. Kitt's Scenic Railway ging es einmal rund um die Insel. Diese beeindruckende Schmalspur-Eisenbahn ist über 100 Jahre alt und wurde gebaut um Zuckerrohr von den Feldern in die Zuckermühlen zu transportieren.

Überreste einer Zuckermühle.

Auch sie freuten sich, dass die Scenic Railway vorbeikam: die Kinder einer Primarschule nahe der Insel-Hauptstadt Basseterre.

Typisches Dorf in St. Kitts.
Iles des Saintes (Guadeloupe)
Nur 2 km südlich von Guadeloupe liegt diese aus acht Inseln bestehende Gruppe. Iles des Saintes ist berühmt für seine wunderschönen Strände und Riffs, die Taucher aus der ganzen Welt anlocken. Dennoch hat der Tourismus noch kein grosses Ausmass erreicht und der Charme dieser zauberhaften Inseln ist ungeschmälert.

Terre-de-Haut: Blick vom Städtchen Le Bourg auf den Zuckerhut.


Oben die Hafenpromenade und die Kirche in Le Bourg.
Martinique
Mit 1'102 km2 Fläche gehört Martinique zu den grösseren Karibik-Inseln. Als Teil der Französischen Antillen ist Martinique seit 1946 offiziell das westlichste französische Département mit vollem Stimmrecht in der französischen Nationalversammlung. Ihren relativ hohen Lebensstandard verdankt Martinique dem florierenden Tourismusgeschäft, dem EU-garantierten Bananenabsatz sowie den grosszügigen Subventionen aus Paris.
Fort-de-France (150'000 Einwohner) im Südwesten der Insel ist die betriebsame Hauptstadt von Martinique. Rund um die unzähligen Grünanlagen pulsiert hier das Leben in den Einkaufsstrassen.



Oben die Kathedrale, das Strassenleben sowie das Stadt-Theater in Fort-de-France.
















