Donnerstag, 2. April 2009

Karibik - königlicher Segler

Das letzte Ziel unserer Reise waren sieben verschiedene Karibik-Inseln - jede einzelne für sich schon eine Traumdestination. Diese karibischen Inseln jedoch mit dem Royal Clipper zu erkunden war ein wirklich fantastisches Erlebnis und ein würdiger Abschluss unserer Reise.

Royal Clipper
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, majestätisch über das türkisblaue Meer zu gleiten, den Wind in den Haaren zu spüren, den sternenklaren Himmel von Deck aus zu betrachten und das süsse Nichtstun zu geniessen? Dieser Traum wurde für uns auf der Royal Clipper Wirklichkeit.

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Im Jahr 2000 fertiggestellt kann die Royal Clipper voller Stolz behaupten, heute das grösste und einzig wahre 5-Mast-Vollschiff der Welt zu sein. Sie gilt als Königin aller Grosssegler und wurde der legendären Preussen nachgebaut, welche die Weltmeere vor rund 100 Jahren beherrschte.

Ein paar technische Daten:
134 Meter Länge und 16 Meter Breite
5 Masten (Masthöhe 54 Meter)
5'000 m2 Segelfläche
114 Kabinen für maximal 227 Passagiere (wir waren 149 Passagiere)

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Ob von der Seite... oder von vorn - die Royal Clipper bietet von allen Seiten einen herrlichen Anblick.

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Abendstimmung auf Deck.

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Beim Mast-Klettern wollte Andy natürlich mit dabei sein - sein Lohn: ein unbeschreiblicher Weitblick!

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Auch die Innenräume der Royal Clipper überzeugen:
Die Kabinen bieten viel Komfort auf wenig Raum und das 3-stöckige Atrium leitet das karibische Sonnenlicht in das elegant eingerichtete Restaurant.


Barbados
Weil Barbados 160 km abseits des karibischen Windward-Gürtels liegt, nahmen erst 1518 portugiesische Seefahrer von seiner Existenz Notiz. Als einzige Karibikinsel blieb Barbados bis zu seiner Unabhängikeit 1966 ohne Unterbrechung britisch und wird darum gerne "Little England der Antillen" genannt.

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Vor allem im Westen der Insel befinden sich die herrlichen Sandstrände, während man im Osten klippige Steilküsten vorfindet.

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Bridgetown, die Insel-Hauptstadt, ist betriebsam und dennoch freundlich-entspannt. Viele Gebäude und die zahlreichen viktorianischen Herrenhäuser geben der Stadt einen sehr englischen Touch.

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Wie fast jede karibische Insel ist auch Barbados mit artenreichem Fischbestand gesegnet. Freitag- und samstagabends findet rund um den Fischmarkt in Oistins eine grosse Strassenparty statt: Flaschenbier, karibische Klänge, super Stimmung und frisch gegrillter Fisch - was will man mehr?


St. Lucia
Mindestens 15-mal wechselte St. Lucia den Besitzer, bevor sie 1814 unter britische Herrschaft geriet. Der seit 1979 unabhängige Staat setzt heute nicht mehr nur auf den traditionellen Bananenexport, sondern verstärkt auf Tourismus. Obwohl dieser das Bild bereits stark prägt, findet man in St. Lucia noch immer tropische Bilderbuchlandschaften und traumhaft einsame Strände.

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Rodney Bay - am nördlichen Zipfel von St. Lucia.

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Arbeiter einer Bananenplantage bei der Pause.

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Vorbei an malerischen Dörfern und naturbelassener Landschaft brachte uns ein offener Jeep zur Marigot Bay, wo wir karibisches Strandfeeling, Rum-Punsch und lokale Snacks genossen.


Dominica
Weil Kolumbus die Insel an einem Sonntag des Jahres 1493 gesichtet haben soll, bedachte er sie mit dem lateinischen Wort für diesen Wochentag: Dominica. 1898 wurde Dominica britische Kronkolonie und 1978 schliesslich unabhängig. Verglichen mit mancher Nachbarinsel, erscheint das regenreiche und dadurch sehr fruchtbare Dominica wie ein Garten Eden.

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Cabrits National Park im Norden von Dominica.

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Die Trafalgar Falls stürzen 60 Meter tief von schwarz glänzenden Vulkanfelsen herab.

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In Dominica wächst einfach alles - Bananen und Grapefruits werden in die ganze Welt exportiert.


Antigua
1493 ebenfalls durch Kolumbus entdeckt nutzten die Engländer Antigua später als Flottenbasis. Die wirtschaftliche Existenzgrundlage bildete in der Kolonialzeit das Zuckerrohr. Leider sind jedoch auf Antigua kaum Plantagenhäuser erhalten geblieben. Wie viele karibische Inseln lebt Antigua heute fast ausschliesslich vom Tourismus.

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Falmouth Harbour im Süden von Antigua.

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Karibisch farbige Strandpromenade in English Harbour Town.

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In Falmouth Harbour bereitete unsere Crew ein herrliches Strand-Barbecue für uns zu.


St.Kitts
Erst seit 1983 ist St. Kitts unabhängig. Von hier aus besiedelten Franzosen und Engländer im 16. Jh. die ganze Region. Nach der Besitznahme durch England im Jahr 1783, gelangte St. Kitts dank Zuckerrohr und Tabak zu Wohlstand. Prächtige Plantagenhäuser und unzählige Überreste von Zuckermühlen sind Zeugen dieser vergangenen Zeit.

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Mit der St. Kitt's Scenic Railway ging es einmal rund um die Insel. Diese beeindruckende Schmalspur-Eisenbahn ist über 100 Jahre alt und wurde gebaut um Zuckerrohr von den Feldern in die Zuckermühlen zu transportieren.

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Überreste einer Zuckermühle.

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Auch sie freuten sich, dass die Scenic Railway vorbeikam: die Kinder einer Primarschule nahe der Insel-Hauptstadt Basseterre.

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Typisches Dorf in St. Kitts.


Iles des Saintes (Guadeloupe)
Nur 2 km südlich von Guadeloupe liegt diese aus acht Inseln bestehende Gruppe. Iles des Saintes ist berühmt für seine wunderschönen Strände und Riffs, die Taucher aus der ganzen Welt anlocken. Dennoch hat der Tourismus noch kein grosses Ausmass erreicht und der Charme dieser zauberhaften Inseln ist ungeschmälert.

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Terre-de-Haut: Blick vom Städtchen Le Bourg auf den Zuckerhut.

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Oben die Hafenpromenade und die Kirche in Le Bourg.


Martinique
Mit 1'102 km2 Fläche gehört Martinique zu den grösseren Karibik-Inseln. Als Teil der Französischen Antillen ist Martinique seit 1946 offiziell das westlichste französische Département mit vollem Stimmrecht in der französischen Nationalversammlung. Ihren relativ hohen Lebensstandard verdankt Martinique dem florierenden Tourismusgeschäft, dem EU-garantierten Bananenabsatz sowie den grosszügigen Subventionen aus Paris.

Fort-de-France (150'000 Einwohner) im Südwesten der Insel ist die betriebsame Hauptstadt von Martinique. Rund um die unzähligen Grünanlagen pulsiert hier das Leben in den Einkaufsstrassen.

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Oben die Kathedrale, das Strassenleben sowie das Stadt-Theater in Fort-de-France.

Dienstag, 17. März 2009

Yucatan, Mexiko - Welt der Maya!

Die Yucatan Halbinsel ist nicht nur eine Badeferiendestination. Sie ist das zu Hause der ueberall anzutreffenden Mayakultur und bietet somit viel Abwechslung und Sehenswertes.

Die Maya, die bedeutsamste Hochkultur Mesoamerikas, sind ein einzigartiges und faszinierendes Volk. Seit sie vor mehr als 3000 Jahren aus dem Dunkeln der Geschichte auftauchten und ihre grossen Staetten im 19 Jh. wieder entdeckt wurden, verfielen schon ganze Generationen von Archeologen und Wissenschaftlern der Erforschung ihrer Vergangenheit und ihrer Kultur. So machten auch wir uns auf um die untergegangenen Maya-Koenigreiche zu entdecken.

Neben dem Besuch der beruehmten Maya-Staetten nutzten wir die verschiedenen Naturreservate fuer einen Abstecher und eine willkommene Abwechslung.

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Tulum
Standort: Quintana Roo, Karibikkueste
Bauzeit: 564 - 1400 n.Chr.
Highlight: Einzige Ruine direkt am Meer.

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Kohunlich
Standort: Quintana Roo, Ruta Rio Bec
Bauzeit: 450 - 1050 n. Chr.
Highlight: Ueber 2 Meter Hohe Stuckmasken beim Templo de los Mascarones.

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Iguana - Leguane sind staendige Belgeiter in den Ruinenstaetten und sonnen sich gerne auf den heissen Steinen.

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Becan
Standort: Campeche, Ruta Rio Bec
Bauzeit: 7. Jh. v. Chr. sowie 600 - 730 n. Chr.
Highlight: Mehrere Pyramidenbauten, welche ueber 30 Meter Hoch sind.

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Typisches Strassenbild, fuer viele oft die einzige Transportmoeglichkeit. Nicht alle haben eine so bequeme Reisemoeglichkeit wie wir mit dem Mietwagen.

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Palenque
Standort: Chiapas
Bauzeit: 300 - 900 n. Chr.
Highlight: Anlage mit Stadtstruktur. Die Anzahl aller Gebaeude wird auf ueber 500 geschaetzt.

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Was San Cristobal de las Casas so anziehend macht ist der mix von typisch kolonialer Vergangenheit und indigener Gegenwart. Aus den umliegenden Doerfern treffen fruehmorgens verschiedene Indigena-Volksgruppen ein, um auf dem grossen Mercado Municipal ihre landwirtschaftlichen und handgemachten Produkte zu verkaufen.

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Yaxchilan
Standort: Chiapas, Grenze zu Guatemala
Bauzeit: 300 - 900 n. Chr.
Highlight: Direkte Lage am Fluss und im Dschungel / Selva Lacandona. Ruinen sind nur mit dem Boot zu erreichen.

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Bonampak
Standort: Chiapas, Selva Lacandona
Bauzeit: Um 790 n. Chr.
Highlight: Templo de las Pinturas, 1200 Jahre alte Raum-Malereien - einzigartig!

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Campeche ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und war einst der wichtigste Hafen am Golf von Mexiko. Die hier zur Verschiffung nach Europa lagernden Gueter wie Silber, Kakao und Jade lockten im 16. und 17. Jh Piraten an, die die Stadt haeufig pluenderten. Nach einem verheerenden Ueberfall liessen die Spanier 1686 eine gewaltige Stadtmauer bauen. Mit bundgestrichenen Haeusern und renovierten Zeugnissen kolonialer Vergangenheit praesentiert sich Campeche heute als eine Stadt mit angenehmer Atmosphaere.

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Uxmal
Standort: Yucatan, Ruta Puuc
Bauzeit: 400 - 1000 n. Chr.
Highlight: Die 38 Meter Hohe Pyramide des Zauberers, mit ungewoehnlichem ovalen Grundriss.

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Das schlaefrig-kleine Fischerstaedtchen Celestun liegt am Golf von Mexiko. Eine ausgedehnte, sumpfige Lagunen- und Mangrovenlandschaft bildet das Reserva de la Biosfera Ria Celestun. Dieses ist Brut-, Lebens- und auch Ueberwinterungsgebiet fuer unzaehlige Wassertiere und Voegel. Zu tausenden siedeln hier rosarote Flamingos, die eine spezielle Umgebung benoetigen. Verantwortlich fuer die lachsrote Gefiederfaerbung sind Farbstoffe, die hier in kleinen Krebsen und Kieselalgen enthalten sind. Ohne diese Nahrung waere das Gefieder der Flamingos uni-weiss.

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Chichen Itza
Standort: Yucatan
Bauzeit: geschaetzt wird 500 - 1200 n. Chr.
Highlight: Kukulkan Pyramide, architektonisches Meisterwerk in perfekter Symmetrie.

Mittwoch, 4. März 2009

Isla Holbox - nothing to do...

Die kleine Isla Holbox ist ein Inselanhaengsel der langgezogenen und schmalen Landzunge an der Nordspitze von Yucatan (Mexiko). Weit weg vom Touristenzentrum Cancun (2 Std. Auto- und 30 Min. Bootsfahrt) blieb das verschlafene Fischerdorf Holbox bislang vom karibischen Kommerztourismus verschont. Hier gibt es nur etwas zu tun, naemlich NICHTS TUN. Und das ist im Moment genau das Richtige fuer uns.

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Empfangskomitee am Hafen von Holbox.

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Unsere Strandpromenade. Auf Hobox gibts nur Sandstrassen.

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Im Hotel Villas Delfines bewohnten wir dieses Strand-Bungalow. Das Oeko-Hotel sammelt Regenwasser und heizt es mit Solarpanels auf und alles Organische wird kompostiert. Eine sehr sinnvolle Sache fuer die Umwelt an diesem Ort, der von seiner Naturschoenheit lebt.

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Nachtlager und Spielwiese.

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Haus-Leguan. Hatte seinen Bungalow-Bau gleich beim Pool.

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Haus-Seeadler. Hatte sein Bungalow-Horst gleich hinter der Anlage.

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Beweis, dass wir dort waren. Kleines Quiz: Wem gehoeren welche Fuesse. Dem Gewinner winkt eine kleine Ueberraschung. Vielleicht gibt es so wieder etwas mehr Kommentare auf unserem Blog...!

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Abendprogramm auf Holbox...