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Markstein

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Markstein (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ der Markstein die Marksteine
Genitiv des Marksteines
des Marksteins
der Marksteine
Dativ dem Markstein
dem Marksteine
den Marksteinen
Akkusativ den Markstein die Marksteine
Image
[1] historischer Markstein

Worttrennung:

Mark·stein, Plural: Mark·stei·ne

Aussprache:

IPA: [ˈmaʁkˌʃtaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Markstein (Info)

Bedeutungen:

[1] veraltet: Kennzeichnung eines Grenzpunktes mithilfe eines Steins
[2] übertragen: markanter Punkt, wichtiges Ereignis in einem fortlaufenden Prozess
[3] landschaftlich, übertragen, scherzhaft, veraltet: dicker Exkrementenhaufen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Mark und Stein

Synonyme:

[1] Abmarkung, Bannstein, Grenzstein, Markierstein, Markierungsstein, veraltet: Furchstein, Mahlstein, Schnattstein, Terme; Österreich, veraltet: Grundmarke
[2] bedeutendes Ereignis, entscheidendes Ereignis, Höhepunkt, Meilenstein, Tiefpunkt, Umbruch, Umkehr, Wende, Wendepunkt

Sinnverwandte Wörter:

[1] Dorfmark, Eckstein, Güterstein, Läuferstein, Satzstein
[1] Grenzmarkierung, Grenzpfahl, Grenzzeichen
[2] Etappenziel, Teilziel, Zwischenziel

Oberbegriffe:

[1] Grenzmarke, Grenzstein, Stein

Unterbegriffe:

[1] Pflastergrenzstein

Beispiele:

[1] „Die Felder und Wiesen wurden verbessert und die Marksteine mit den Buchstaben L. B. rückten stellenweise weiter nach außen hin.“[1]
[2] „Für den Briten mit einer griechischen Mutter und einer in Italien aufgewachsenen Frau ist der Euro nur ein Markstein auf dem Weg zur politischen Union.“[2]
[3] Der Bauer ist in einen Markstein getreten.

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Grenzstein (dort auch „Markstein“)
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Markstein
[1] Joachim Heinrich Campe (Hrsg.): Wörterbuch der Deutschen Sprache, „Markstein
[1] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Markstein“.
[2] The Free Dictionary „Markstein
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Markstein
[2] Wahrig Synonymwörterbuch „Markstein“ auf wissen.de
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Markstein
[1, 2] Duden online „Markstein
[1, 2] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Markstein“ auf wissen.de
[1, 3] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Markstein“.
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Markstein

Quellen:

  1. Peter Rosegger  WP: Nixnutzig Volk. In: Projekt Gutenberg-DE. Das Gericht im Breitschirmhof (URL). Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
  2. Constanze Stelzenmueller: Euroskepsis – nein danke!. In: Zeit Online. Nummer 16, 11. April 1997, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 5. März 2019).
Singular m Singular f Plural
Nominativ der Markstein
(Markstein)
die Markstein
(Markstein)
die Marksteins
Genitiv des Markstein
des Marksteins
Marksteins
der Markstein
(Markstein)
der Marksteins
Dativ dem Markstein
(Markstein)
der Markstein
(Markstein)
den Marksteins
Akkusativ den Markstein
(Markstein)
die Markstein
(Markstein)
die Marksteins
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Markstein“ – für männliche Einzelpersonen, die „Markstein“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Markstein“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Markstein“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Mark·stein, Plural: Mark·steins

Aussprache:

IPA: [ˈmaʁkˌʃtaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Markstein (Info)

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname

Abkürzungen:

[1] M.

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Elisabeth Markstein, Heinz Markstein

Beispiele:

[1] Frau Markstein arbeitet als Biologielehrerin.
[1] Herr Markstein kommt morgen etwas später.
[1] Die Marksteins fliegen heute nach Kaliningrad.

Charakteristische Wortkombinationen:

mit Anrede: Herr/Frau Markstein; veraltet: Fräulein Markstein
mit Titel: Doktor/Professor/Privatdozent/Universitätsprofessor Markstein; Markstein der Ältere/der Jüngere; Markstein junior/senior; Direktor/Hofrat/Meister Markstein; Bruder/Pfarrer/Schwester Markstein

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Markstein
[1] Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Markstein
[1] „Markstein“ bei Geogen Deutschland 3.2 Online. Bei Geogen Deutschland v4: „Markstein“
[1] Markstein bei forebears.io
Singular Plural
Nominativ (das) Markstein
Genitiv (des Markstein)
(des Marksteins)

Marksteins
Dativ (dem) Markstein
Akkusativ (das) Markstein
Image
[2] Impression von Markstein in Kärnten

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Markstein“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Mark·stein, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmaʁkˌʃtaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Markstein (Info)

Bedeutungen:

[1] Weiler von Berkoth, Rheinland-Pfalz, Deutschland
[2] Ortschaft in Sittich, Feldkirchen, Kärnten, Österreich
[3] Ortsteil von Wolfsbach, Niederösterreich, Österreich
[4] Streusiedlung von Gaming, Niederösterreich, Österreich

Oberbegriffe:

[1] Weiler
[2] Ortschaft
[3] Ortsteil
[4] Streusiedlung

Holonyme:

[1] Berkoth
[2] Sittich
[3] Wolfsbach
[4] Gaming

Beispiele:

[1] Markstein liegt nördlich von Berkoth.
[2–4] Markstein ist ein kleiner Ort in Österreich.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1–4] in Markstein anlangen, in Markstein arbeiten, sich in Markstein aufhalten, in Markstein aufwachsen, Markstein besuchen, durch Markstein fahren, nach Markstein fahren, über Markstein fahren, nach Markstein kommen, nach Markstein gehen, in Markstein leben, nach Markstein reisen, aus Markstein stammen, in Markstein verweilen, nach Markstein zurückkehren

Übersetzungen

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[1–4] Wikipedia-Artikel „Markstein

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: riskantem