Erfolge und Wermutstropfen

In kleinen Schritten gehe ich voran. Inzwischen bekomme ich Arbeitslosengeld, und ich kaufte eine Waschmaschine, eine gebrauchte.  Aber sie scheint die zu funktionieren. Mal sehen.

Die Neuropathie in den Füßen/Unterschenkeln besteht fort. Ich laufe gefühlt wie ein Zombie herum. Den Rollator benutze ich nicht mehr. Ich bleibe zuversichtlich. Demnächst werde ich mich aufs Fahrrad wagen. Apropos Fahrrad: Mein Reisefahrrad wurde mir aus der Kammer unter dem Treppenaufgang geklaut. Die Kammer war nicht abgeschlossen, weil dort der Stromzähler fürs Haus hängt und der Mann für die Ablesung erwartet wurde. In Berlin ist wirklich nichts sicher. Ich hätte mein Fahrrad Indie Wohnung stellen sollen. Tja, mit Leichtsinn habe ich so meine Erfahrung… schmerzlich.

Ich saß in den letzten Tagen oft in der Sonne. Der Frühling schickt seine Vorboten und vertreibt die dunkle und kalte Zeit. Ich genieße es.

Ende März habe ich einen Termin beim Amtsgericht. Es geht um meine Betreuung, die im Krankenhaus durch eine Sozialarbeiterin angeregt wurde – doofe Kuh! Ich lehne eine Betreuung vehement ab und hoffe, dass da #gericht in meinem Sinne entscheiden wird.

Heute scheint wieder die Sonne, und ich werde nachher in den nahen Park „humpeln“.  

Der Geschmack von Brot

Im Krankenhaus verging mir der Appetit. Ich mochte nicht mehr essen. Das konnte ich aber nicht durchhalten. Um dem Druck durch die Schwestern und Pfleger entgehen, aß ich wenigstens morgens eine Schrippe und abends ein Brot (ohne Belag). Das Mittagessen ließ ich ausfallen

Ich wollte keinen Stuhlgang haben, denn ich empfand es als entwürdigend, Hilfe beim Toilettengang und beim Abwischen des Hinters zu bekommen. Ich aß also wochenlang nur Schrippen und Brot.

Ich lernte den puren Geschmack von Brot neu kennen…