Sie ist vorbei….

Hallo ihr Lieben!

Jetzt ist Sie also Vorüber… Sie war es immer, die meinen Aufenthalt in Irland so besonders gemacht hat, grade weil Sie so reichlich war, beinahe endlos erschien sie mir zu Anfang… Doch jetzt, wenn ich zurückblicke habe ich sie voll und ganz vor Augen- meine Zeit in Irland. Ein ganzes Jahr, verflogen wie im Flug, ist jetzt endgültig vorüber.

Seit über 2 Wochen bin ich nun bereits zurück in Deutschland, habe Irland den Rücken zugekehrt und vorerst „good bye“ gesagt doch, dass dies nur ein Abschied auf Zeit ist, ist gewiss, denn Irland hat mein Leben beeinflusst. Es hat mich verändert und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute hier bin. Dabei hat es sich einen Platz ganz tief in meinem Herzen verdient. Für immer wird Irland für mich wie eine 2. Heimat sein und die Menschen, die mich das ganze Jahr über begleitet haben werden für immer in meinen Gedanken sein. In einigen von ihnen habe ich sogar womöglich wahre Freunde fürs Leben gefunden.

Meine Zeit in Irland ist vorbei, doch Irland war für mich eine Abzweigung in meinem Leben, die mich auf neue Wege geleitet hat. Zum Teil waren das ebene, gut ausgebaute Wege mit Straßenbeleuchtung und Wegweisern am Straßenrand. Andere Wege hingegen waren Matschig und einsam. Ich musste meinen Weg auf ihnen alleine finden, geradewegs weg von allem mir vertrauten hinein ins unbekannte. Sie haben mich durch eine Welt geführt, in der vieles Neu für mich war. Eine neue Kultur mit einem anderen Sinn für Pünktlichkeit, anderen Essgewohnheiten, anderer Erziehung, anderen religiösen Ansichten und  anderen Wertvorstellungen, um nur ein paar grundlegend anders geregelte Dinge zu nennen. Irland hat mir beigebracht, dass „anders“ ein synonym für „spannend“, „neu“, „aufregend“ und „ungewohnt“, aber auf keinen Fall für „besser“ oder „schlechter“ ist. Heute bin ich in der Lage offen in neue Situationen hineinzugehen und alles was neu ist zunächst einmal vorurteilsfrei zu betrachten, komplett ohne unbewusst zu bewerten. Auch wenn meine Wege teils wirklich ungemütlich waren, so bin ich stets weiter gegangen, habe selten zurück geblickt und bin nie stehen geblieben. Ein „Zurück“ gab es für mich nicht.

Auf meinen Wegen hatte ich niemanden hinter mir, der mich angetrieben hat. Niemand hat die Peitsche hinter mir geschwungen oder mich auf irgendeine Weise unter Druck gesetzt. Es war immer meine eigene Entscheidung nach Irland zu gehen. Ich wurde nicht getrieben, sondern gezogen. Mein Ziel hat mich gezogen. Zu Beginn war die Zeit mein Ziel. Das ende meines Jahres, das war es was ich angestrebt habe. Es hat mich motiviert und mir Kraft gegeben. Es kam mir jedoch auch endlos weit weg vor, denn ein Jahr erschien mir ewig lang.  Sehr bald hat sich dieses Ziel verändert. Ich habe gemerkt, dass nicht das Ende des Jahres mein Ziel ist, denn mir wurde bewusst wie unsinnig das wäre. Die Wahrhaftigkeit des Sprichwortes „der Weg ist das Ziel“ wurde mir schlagartig klarer denn je. Umdenken war angesagt. Mein Ziel musste umgesteckt werden.

Genau diese Erkenntnis war es die mich letztlich auf meinem Weg durch Irland begleitet hat, mich dazu gebracht hat den Weg wirklich als Ziel anzunehmen und meine Augen offen zu halten. So bin ich auf jeden einzelnen von meiner Organisation angebotenen Ausflug gegangen, habe jede Party besucht und jede einzelne Sekunde genutzt.  Das war genau richtig denn dadurch durfte ich wunderschöne Orte Irlands sehen und unvergessliche Momente mit Freunden in der Schule, beim Reiten und bei der Jugendgruppe erleben. Vor allem aber habe ich auch an Selbstbewusstsein hinzu gewonnen, Englisch gelernt und ganz viel neue Motivation für meinen weiteren Weg getankt.

Mein Weg ist jetzt, nach Irland, nicht zu ende. Er geht um eine weitere Kurve. Mein Jahr in Irland ist um, viel schneller, als ich es je erwartet hätte. Ein Jahr, kürzer als ich es jemals erlebt habe. Es fällt mir immer noch unglaublich schwer zu realisieren, dass ich jetzt wieder zurück bin und, dass ich Irland in Zukunft nur noch als Tourist in den Ferien sehen werde, aber trotzdem ist es nun Zeit Fazit zu ziehen.

Mein Jahr in Irland wird mir für immer positiv in Erinnerung bleiben. Wenn ich es mit meinem Wissen von heute wiederholen könnte so würde ich nichts ändern wollen. Jede neue Erfahrung, egal ob positiv oder negativ, ist wertvoll und ich möchte sie nicht missen. Irland ist ein wunderschönes Land mit unendlicher, unberührter Natur. Die Iren sind ein extrem gastfreundliches, feierlustiges und definitiv sehr humorvolles Volk, in dem man schnell Anschluss finden kann. Ich bin allen Menschen, die mir diese Erfahrungen ermöglicht haben unendlich dankbar! Vielen Dank an alle lieben Menschen in Deutschland, die mir gesagt haben, dass sie mich vermissen und trotz der Entfernung stets mit mir in Kontakt geblieben sind und mir den Rücken gestärkt haben. Danke an alle, die in Irland meinen Weg mit mir gemeinsam gegangen sind. Und danke an alle, die meinen Blog verfolgt und immer interessiert mitgelesen haben, wenn ich etwas neues zu berichten hatte. Ich bin euch allen unendlich Dankbar!

Alles Liebe,

Benita

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Ich…

Wie der Titel schon erahnen lässt, möchte ich mir hier nun einfach mal etwas Gedanken darüber machen, inwiefern Irland sich auf mein „Ich“ ausgewirkt hat, bzw. auswirkt, und euch an diesen persönlichen Gedanken mal etwas teilhaben lassen.

als ich mit den Planungen für mein Jahr in Irland begonnen hatte und voller Vorfreude angefangen habe jedem davon zu erzählen, da wollte auch jeder sofort wissen, wie ich denn wohl auf die komische, spannende, ungewöhnliche und irgendwie auch mutige Idee gekommen bin für so lange Zeit einfach alles hinter mir zu lassen…

Meine Antwort war immer eher schwammig. Mir war es zu dem Zeitpunkt ganz einfach selber noch nicht bewusst. Ich wollte eine andere Kultur, neue Rituale, neue Orte, Städte, Landschaften und vor allem Menschen kennen lernen.

Das hat jeder als Antwort akzeptiert nur ich selber habe in meinem Inneren immer gewusst, dass es noch viel mehr ist. Ein Gefühl von Fernweh hat mich auf diesen Weg verleitet, das Gefühl neue Wege erkunden zu müssen, um weiter zu kommen. Es hat mich zu all diesen Dingen die Ich gesucht habe geführt. Die meisten waren sogar größer, spannender und netter, als ich es mich zu träumen gewagt hätte. Aber der Weg ging weiter. In eine Richtung, die vorher nicht auf meiner Karte stand… er führte mich auch näher zu mir selber!

An jeder einzelnen Herausforderung des Alltags bin ich gewachsen. In jeder neuen Situation konnte ich beobachten, wie ich mich verhalte, es hinterfragen und teils echt nur im Anschluss den Kopf über mich selber schütteln.

Ich habe alles, was mein Leben ausgemacht und mich geprägt hat hinter mir gelassen. Übrig war nur noch ich selber. Nun war es wirklich auf einmal nur noch ich selber, der Endscheidungen trifft. Natürlich geprägt von meiner Erziehung und den Werten, die mir im Laufe meines Lebens vermittelt wurden, aber es waren jetzt wirklich meine Endscheidungen, deren Konsequenzen ich ganz bewusst auf mich nehmen musste.

Ich habe mich selber kennen gelernt. Ein neues Gefühl von Selbstbewusstsein erlangt, wodurch ich die Welt mit ganz anderen, offeneren, aber auch hinterfragenderen Augen betrachten kann.

Ich bin kritischer mit mir selber geworden, denke mehr darüber nach, ob ich das was ich sage auch wirklich so meine und ob ich mich anderen Menschen gegenüber so fair verhalte, wie ich selber gerne behandelt werden möchte. Zugleich bin ich aber auch spontaner und selbstsicherer geworden. Ich denke weniger darüber nach, was andere von mir denken. Denn ich weiß jetzt besser wer ich bin und dazu stehe ich von nun an auch!
Ich denke sich selber kennen zu lernen ist ein Prozess, der niemals aufhört. Hier in Irland habe ich meine Augen geöffnet und mich intensiver mit dem Thema beschäftigt. Ich kann meine inneren Gefühle besser deuten und bin dadurch jetzt auch nach meiner Zeit hier besser in der Lage mich weiter zu entwickeln. Ich habe keine Angst mehr vor Veränderungen.

Der Weg bis ich wirklich bei mir ankomme ist noch weit, aber Irland hat mich mit einer Karte und einem Kompass ausgestattet, auf die ich immer mal wieder in einem ruhigen Moment schauen kann und dabei in mich hineinhorchen und hinterfragen kann, ob ich in die richtige Richtung gehe.

Momentan schreit es in mir ganz klar „JA“. Ich gehe Zielstrebig in die richtige Richtung. Vielleicht ist es das, was es heißt erwachsen zu werden… Ich habe aber das Gefühl, dass ich dann gerne bereit bin nie komplett erwachsen zu sein, damit ich noch weiter auf meinem spannenden Weg mit Höhen und Tiefen, Umwegen und Abkürzungen weiter gehen kann. Wer weiß was mich noch erwartet… 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch, mit meiner zurzeit etwas melancholischen Stimmung noch eine schöne Woche!

alles Liebe,

Benita

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Erleben wo sich Hase und Igel gute Nacht wünschen…

Hallo ihr Lieben,

nach einer langen Zeit kommt nun endlich mal wieder etwas Neues von mir!

Besonders an meinem Leben hier in Irland ist wohl, dass ich ziemlich abgeschieden mitten auf dem Land wohne, wie man es in Deutschland wohl eher seltener findet. Hier ist das natürlich eher weniger ungewöhnlich, da Irland ja nun mal auch bekannt dafür ist ziemlich große, grüne, sehr ländliche Gebiete zu haben.

Ich wohne tatsächlich aber sogar für Irische Verhältnisse ziemlich weit draußen. Der nächst größere Ort, Monaghan, hat grade einmal knapp 10.000 Einwohner, wobei ich dazu sagen muss, dass es dafür noch recht belebt und groß wirkt. In Monaghan bin ich allerdings hauptsächlich nur zur Schule und ab und an im Fitnessstudio oder auch mal am Wochenende zum Freunde treffen. Wohnen tue ich jedoch eine gute halbe Stunde Fahrt von Monaghan entfernt. Nichtmal der Schulbus kommt, wie es hier sonst üblich ist, direkt zu meinem Haus, sondern er sammelt uns an einer Kuhwiese 10 Minuten Autofahrt entfernt ein (ich hab mal Häuser auf dem Weg zur „Bushaltestelle“ gezählt- es waren 10(!))

Außer dem Schulbus verirrt sich kein einziger Bus auch nur in die Nähe meines Hauses. Anfangs war ich da zugegeben nicht allzu begeistert von und ich habe die Freiheit einfach in den nächsten Bus steigen zu können und hinzufahren wo auch immer ich hin will schon sehr vermisst, doch mit der Zeit habe ich mich an dieses zunächst so fremde neue Landleben gewöhnt, es vlt. sogar etwas lieben gelernt.

Einen riesigen Vorteil hat es für mich hier auf dem Land auf alle Fälle, nämlich, dass ich zum Reitstall laufen kann. Ich habe das große Glück hier in Irland eine richtig gute Reitmöglichkeit gefunden zu haben, worüber ich aber wohl nochmal einen separaten Beitrag schreiben werde.

Aber auch neben dem Reiten hat sich das Landleben, als gar nicht so schlecht herausgestellt, denn ich kann die wunderschöne Natur um mich herum und die friedvolle Stille inzwischen richtig genießen, wenn ich mal wieder mit meiner Gastschwester und meinen Gastcousinen spazieren gehe oder wenn das Wetter es zulässt auch einfach mal im Gras liege und die Sonne genieße.

Eine weitere wirklich sehr lustige und komplett neue Erfahrung für mich ist, dass hier auf dem Land scheinbar jeder mit jedem irgendwie über 10 Ecken verwandt ist und sich somit jeder kennt. Wann immer man jemanden auf der Straße begegnet, so grüßt man sich und unterhält sich kurz. Die meisten Leute wissen wer ich bin und sobald ich meine Gastfamilie erwähne weiß auf alle Fälle jeder bescheid. Diese offene, freundliche Art ist wirklich sehr angenehm.

Im allgemeinen habe ich mich nun also langsam aber sicher mit der ungewohnt stillen, grünen Umgebung angefreundet und freue mich nun auf den Endspurt meines Auslandsjahres…

Viele Grüße,

Benita

Im Alltag Englisch lernen

Hallo 🙂

Wie für viele Austauschschüler war natürlich auch für mich ein entscheidender Grund, warum ich mich dafür entschieden habe ein Jahr im Ausland zu leben, dass ich meine Englischkenntnisse verbessern wollte und man ja immer wieder hört, dass das nun mal im Land selber, im Kontakt mit Muttersprachlern, am besten geht.

Aber natürlich hat es mir auch etwas Sorgen bereitet in ein fremdes Land mit einer mir fremden Sprache zu reisen. Ich, als tendenziell generell eher erst mal etwas schüchterner Mensch hatte da schon ziemlichen Respekt vor muss ich sagen.

Tatsächlich fiel es mir in den ersten 1-2 Wochen ziemlich schwer die Iren zu verstehen. Der Akzent ist schon recht ausgeprägt und auf alle Fälle Gewöhnungssache. Ich habe mich stets bemüht möglichst viel zu verstehen und die Iren haben sich auch immer sehr nett bemüht alles, wenn nötig, auch 5 mal zu erklären. Mir fiel das nicht so leicht und doch war es nicht unmöglich.

Erstaunlicher weise habe das auch zu der Zeit nur ich so wahrgenommen, dass das Englisch ein ziemliches Problem war, denn ich habe immer wieder gehört, wie gut mein Englisch doch von Anfang an schon sei. In Deutschland war ich zwar auch immer gut in Englisch, aber hier kam es mir irgendwie nicht so vor, als wenn ich besonders gut sprechen könnte.

In der Schule wurde ich dann positiv überrascht, denn anders als ich erwartet hatte war es ziemlich einfach dem Unterricht zu folgen. Grade Fachwörter sind häufig ähnlich wie im Deutschen und man hat im Unterricht den großen Vorteil, dass man vieles mitlesen kann. Trotzdem war der erste Monat in der Schule der, in dem ich gefühlt die meisten Hausaufgaben hatte, weil einfach alles viel länger gedauert hat, wenn ich ständig Wörter nachgeschlagen und über Satzstrukturen nachgedacht habe. Dafür wurde ich aber auch von Anfang an mit guten Noten belohnt. Was sich bis heute fortgesetzt hat und inzwischen schaffe ich so gut wie meine kompletten Hausaufgaben bereits in der Schule und halte notentechnisch ziemlich gut mit dem Irischen Durchschnitt mit.

Der erste Monat hat mein Englisch extrem verbessert. Ich konnte jeden Tag mehr verstehen und ich habe unendlich viele neue Wörter gelernt. Das ganze ging unfassbar schnell. 1 Monat hat mir mehr gebracht, als 2 Jahre Englischunterricht in der Schule in meinen Kopf kriegen könnten. Darauf folgte dann aber eine gewisse leichte Ernüchterung, denn nach den ersten paar Wochen ging das Ganze eher langsamer weiter. Ich habe mich zwar kontinuierlich weiter verbessert, es war für mich aber weniger deutlich spürbar. Inzwischen merke ich selber nicht mehr wie mein englisch sich verbessert, aber ich höre es immer wieder von allen möglichen Leuten. Ich denke man merkt einfach selber nicht so gut wie man spricht, sondern mehr wie viel man versteht.Wobei ich sagen kann, dass ich inzwischen, wenn fast alles verstehe und wenn Iren untereinander reden (wo ich am Anfang kaum raus hören konnte, dass das englisch ist) kann ich jetzt auch zumindest das Meiste verstehen.

Insgesamt kommt man ganz einfach nicht darum in seinem Auslandsjahr die Landessprache zu lernen. Ich nehme das als riesiges Geschenk aus diesem Jahr mit in mein Leben. Aber ich habe mit der Zeit auch festgestellt, dass der große Stellenwert, dem das erlernen der Sprache oftmals zugeschrieben wird vlt. nicht ganz berechtigt ist. Denn ich habe das für mich persönlich mehr als einen tollen Nebeneffekt zu den unersetzlichen Erfahrungen fürs Leben, die ich hier in Irland bisher schon sammeln durfte, wahrgenommen. Dafür bin ich unfassbar dankbar!

Alles liebe,

Benita

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Die Schattenseite…

Hallo Zusammen!
Wenn man sich entscheidet für ein Jahr ins Ausland zu gehen, dann ist es von vorne herein klar, dass das ganze ein Abenteuer mit sowohl positiven als auch negativen Aspekten sein wird.

Auch mir war das Bewusst und ich mache auch genau diese Erfahrung. Um in dieses Abenteuer hier in Irland starten zu können musste ich die wichtigsten Menschen in meinem Leben zurück lassen. Ich musste mich von meinen Freunden und meiner Familie verabschieden um in ein Land aufzubrechen in dem ich keinen einzigen Menschen kenne, um dort die nächsten 9 Monate meines Lebens zu verbringen.

Ich habe diesen Schritt nicht eine Sekunde bereut und doch ist es mehr als logisch, dass das nicht immer einfach ist. Selbstverständlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde. Ich freue mich jedes Mal wahnsinnig, wenn ich höre, dass es den Menschen, die mir wichtig sind gut geht und ich fühle sehr mit, wenn jemand krank wird, viel Stress in der Schule hat oder auf irgendeine andere Weise in dem Moment nicht glücklich ist.

Die Menschen fehlen mir am meisten. Ich freue mich unheimlich darauf alle wieder um mich zu haben. Wobei mir dann andere Menschen die ich hier in Irland kennen lernen durfte natürlich auch fehlen werden. Zudem fehlen mir auch meine Haustiere ins Besondere die Katzen.

Aber auch ein paar Kleinigkeiten im Alltag, bei denen mir gar nicht bewusst war wie dankbar ich dafür sein sollte, fehlen mir etwas. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen darf, denn dadurch wurde mir erstmal so manches Bewusst, was ich in irgendwie meinem bisherigen Leben als „alltäglich“ oder „normal“  abgestempelt habe. Ich weiß so manches jetzt wesentlich mehr zu schätzen. Beispielsweise das hervorragende und dabei auch noch gesunde Essen meiner Mama und meiner Oma oder mein Busticket mit dem ich in Deutschland ziemlich spontan überall hin komme. Auch z.B. Mein Zimmer, in dem wirklich jede Kleinigkeit mir gehört und von mir so ausgesucht wurde oder die Möglichkeit beim Wocheneinkauf mit zu entscheiden was es zu essen gibt und zwischendurch einfach mal was in den Wagen zu legen sind Dinge auf die ich mich sehr freue.

Allgemein kann ich sagen, dass ich zum Glück bisher nicht an wirklichem Heimweh leiden muss. Trotzdem freue ich mich sehr auf so manches wenn ich wieder zurück komme auch, wenn ich zunächst gerne noch die 2. Hälfte meiner Zeit hier wirklich zu genießen möchte und mich auch darauf zunächst noch freue.

Auch wenn das Gefühl etwas zu vermissen erstmal negativ ist, sehe ich das Ganze eher positiv, denn ich wandele die Trauer in Vorfreude um und nehme es als Chance mein Leben Wert zu schätzen und das hier und jetzt in vollen Zügen zu genießen, denn so wie es jetzt grade ist wird es nie wieder sein.

Viele liebe Grüße,

Benita

Halbzeit….

Hallo zusammen 🙂

jetzt ist es echt schon 2015! Ich kann mich noch ziemlich gut an den Anfang von 2014 erinnern, wenn jeder zu mir sagte, dass das ein spannendes Jahr werden würde und die Leute hatten recht.

Nun Anfang 2015 ist bereits fast die 1. Hälfte meiner Zeit in Irland vorbei.

Rückblickend kann ich dazu nur sagen, dass ich echt eine tolle Zeit hatte, die mich echt voran gebracht hat, aber nach meinem Geschmack fast etwas zu schnell verflogen ist.

Ich habe mein Englisch um einiges verbessert und bin wirklich wesentlich offener neuen Leuten gegenüber geworden. Ich bin an den vielen neuen Situationen und Herausforderungen gewachsen und fühle mich ein Stück weit, als wenn ich hier erwachsen geworden bin.

Neujahr in Irland war für mich eine Erfahrung der besonderen Art. Nachdem ich an Silvester mit 2 Freundinnen in einem Italienischen Restaurant sehr gut essen war sind wir anschließend bei der Suche nach anderen Freunden mit denen wir Neujahr feiern wollten leider erfolglos geblieben, da die wegen einem Missverständnis schon nach hause gefahren waren.

Also standen wir um halb 10 ziemlich planlos da und hatten keine so wirkliche Idee was wir machen könnten. Wir waren schon kurz davor einfach nach hause zu fahren und nichts zu machen.

Zum Glück hatten wir dann aber noch in der letzten Sekunde die sehr unüberlegte und spontane Idee, dass wir vor Monaten ja mal Karaoke aus einem Gemeindehaus gehört hatten und, dass wir da ja mal schauen könnten, ob da nicht irgendetwas los ist.

Tatsächlich war die Tür offen und wir sind ziemlich schüchtern einfach mal reingegangen, weil wir auch schon Stimmen hören konnten. Also sind wir den Stimmen gefolgt und das war echt die beste Endscheidung, die wir machen konnten!

Durch eine Glastür hat ein Mädchen uns kommen sehen und uns direkt, als sie bemerkte, dass wir nicht so recht wissen ob wir richtig sind, eingeladen mit ihnen zu essen und später ins neue Jahr zu feiern.

Es handelte sich um eine portugiesische Kirchengemeinde, die aber von Menschen aus aller Welt besucht wurde. Ich habe selten so offenherzige, ehrliche einfach nette Menschen getroffen. In einem Raum mit 50 fremden Menschen, die sich seid Jahren kennen haben wir uns nicht eine Sekunde unwillkommen gefühlt und der spätere Gottesdienst mit viel modernem Gesang und sehr berührender Predigt war ein toller Start in das Jahr 2015 in das ich zumindest die ersten 2 Minuten übrigens hinein gebetet habe, was eine sehr ungewöhnliche aber auch symbolisch sehr schöne und interessante Erfahrung war.

Neujahr ist in Irland generell allerdings keine große Sache! Es ist nicht mal unbedingt üblich wach zu bleiben und Feuerwerk gab es komplett gar nicht.

Ich hatte trotzdem einen guten Start ins neue Jahr, den ich wohl nie vergessen werde 😀

Nun blicke ich voller Vorfreude in das neue Jahr und die 2. Hälfte meiner Zeit in Irland…

Ich bin übrigens sehr froh, dass ich mich entschieden habe das ganze Jahr nach Irland zu gehen, denn die die das Halbjahr hier sind fliegen jetzt alle so langsam nach Hause, wofür ich mich noch nicht bereit fühle… ich freue mich auf die tolle Zeit die noch vor mir liegt in dem Wissen, dass die 2. Hälfte vermutlich mindestens so schnell verfliegt, wie die Erste…

Alles Liebe,

Benita

Eine Irische Weihnacht…

Hallo Zusammen!

Jetzt ist es schon ziemlich lange her, dass ich das letzte Mal dazu gekommen bin etwas zu schreiben. Nun am 2. Weihnachtstag bzw. St. Stephen`s day oder auch Boxing day, finde ich endlich etwas Zeit, um ein bisschen zu berichten. Ich habe nun wirklich ein echtes Irisches Weihnachtsfest miterlebt, was eine ziemlich interessante Erfahrung war von der ich euch gerne erzählen möchte:

Heiligabend hat meine Gastfamilie hauptsächlich das Haus schön gemacht für Weihnachten und abends um 9 ging es dann auch noch in die Kirche. Mein kleiner 10-jähriger Gastbruder war schon furchtbar aufgeregt und konnte es gar nicht abwarten endlich ins Bett zu gehen, damit Santa kommen kann. Der Gottesdienst war nicht wirklich anders, als die normalen Sonntagsgottesdienste, obwohl natürlich doch noch einige mehr Menschen da waren, die über Weihnachten nach Hause gekommen sind und die Lesungen und Lieder alle weihnachtlich waren. Der Gottesdienst war trotzdem ziemlich kurz und so richtig kam die Weihnachtsstimmung bei mir zu dem Zeitpunkt noch nicht auf.

Am 25. dem eigentlichen Weihnachtstag, der hier in Irland hauptsächlich gefeiert wird, wurden wir erstmal um 5 uhr morgens von meinem kleinen Gastbruder, der schreiend runter ins Wohnzimmer zum Weihnachtsbaum und seinen Geschenken gerannt ist, geweckt. Für uns ging es dann aber erst nochmal schlafen, bis zum Gottesdienst um 10, welcher wohl der eigentliche Weihnachtsgottesdienst war. Zumindest war die Kirche nun wirklich voll und der Gottestdienst ging auch mal zumindestens eine ganze Stunde. Nach dem Gottesdienst hat dann auch mein Gastvater schonmal begonnen alles für das Christmasdiner vorzubereiten. Zum Mittagessen gab es dann Turkey, Ham, Kartoffeln und Rosenkohl. Der Tisch war schön geschmückt und vor dem Essen durfte auch noch jeder seinen Cracker öffnen, der einen Witz, einen Partyhut und ein Spielzeug enthielt. Dann haben wir es uns alle schmecken gelassen. Nach dem essen wurde der Nachmittag sehr ruhig angegangen. Wir haben alle zusammen zahlreiche Weihnachtsfilme geguckt, zusammen mit dem kleinen seine Weihnachtsgeschenke ausprobiert und dabei ziemlich viel Schokolade und andere Süßigkeiten gegessen.

Heute am 2. Weihnachtstag gab es dann die Reste vom Truthahn zu essen und es wurden wieder zahlreiche Filme geschaut. Meine Gastgeschwister werden später noch in einen Pub ausgehen und Weihnachten auch mit ihren Freunden noch etwas feiern, aber da ich mich leider ziemlich erkältet habe muss das wohl für mich ausfallen.

Insgesammt war dies wohl das interessanteste Weihnachtsfest, was ich je erlebt habe. Allerdings bin ich sehr froh, wenn ich die nächsten Feste wieder wie üblich im Kreise meiner Familie verbringen kann. Denn das ist für mich ein wichtiger Teil von Weihnachten, der dieses Jahr einfach gefeht hat, weshalb bei mir auch kein so richtig weihnachtliches Gefühl aufkommen wollte. Nun wünsche ich euch allen noch frohe Weihnachten!

Alles Liebe, Benita

10 alltägliche Dinge, die den Iren fremd zu sein scheinen

Während meiner Zeit hier in Irland hab ich schon einige Male Dinge ohne Erfolg gesucht oder wurde verwundert von der Seite angeguckt, wenn ich ein paar Gegenstände aus Deutschland genutzt habe… Hier meine Top 10:

1. Tintenkiller

Ich habe hier in Irland noch Niemanden gesehen, der mit Füller schreiben würde. Das ist hier absolut nicht üblich und entsprechend erstaunt wurde ich angeguckt, als ich meinen Tintenkiller benutzt habe… Ich hab allerdings tatsächlich vor kurzem einen Laden gefunden der Tintenkiller verkauft – Nutzen tut das hier trotzdem niemand. 😉

2. Schwarzbrot

Das gute deutsche Brot fehlt mir echt ziemlich! Vollkornprodukte im Allgemeinen findet man hier nicht einfach im Supermarkt und das, was wir als Graubrot kennen, ist hier schon etwas besonderes… als Braunbrot wird in meiner Gastfamilie das bezeichnet, was ich etwas dunkleres Toast nennen würde.

3. Kariertes Papier

Aals ich hier angekommen bin, hab ich verzweifelt nach kariertem Papier gesucht und war echt verwundert. In der Schule ist mir dann aufgefallen, dass die Iren wirklich in Mathe auf liniertem Papier schreiben. Ziemlich ungewohnt im ersten Moment!

4. Loser Tee

Ich weiß nicht, ob das nur in meiner Gastfamilie so ist, aber auch wenn Irland ja eigentlich durchaus für Tee bekannt ist, waren sie mit dem losen Tee, den ich als Gastgeschenk mitgebracht hatte, etwas überfordert – Sie kannten nur Tee in Teebeuteln.

5. Quark

gehört in Deutschland für mich auf jeden Frühstückstisch, hab ich in Irland aber noch nirgendwo gesehen

6. Billige Drogeriemärkte

Wir sind mit unseren Drogeriemärkten in Deutschland echt verwöhnt, hier in Irland ist es wirklich kaum möglich derartig günstige Produkte zu finden. Shampoo, Duschgel und besonders auch Schminke sind gerade, wenn man keine absoluten no name Produkte kaufen mag, wesentlich teurer. Drogeriemärkte hier sind eine Mischung aus Drogeriemarkt, Parfumerie und Apotheke.

7. Öffentliche Verkehrsmittel

Es mag dran liegen, dass ich in einer ländlichen Region wohne, aber hier kommt wirklich nur der Schulbus und auch im nächstgrößerem Ort gibt es keine Linienbusse, wie ich sie aus Deutschland kenne. Wenn ich irgendwohin möchte bin ich auf meine Gasteltern, mein Fahrrad oder ein Taxi angewiesen.

8. Komplett sauberes Leitungswasser

Hier in Irland trinken alle Leitungswasser. Fast jeder hat abgefülltes Leitungswasser als Getränk mit in der Schule, aber anders als in Deutschland ist das Leitungswasser hier nicht geschmacksfrei! Anfangs viel es mir sogar schwer mit dem Wasser meine Zähne zu putzen, weil es ziemlich chlorhaltig ist! Da gewöhnt man sich aber dran und inzwischen macht es mir nicht mehr wirklich was aus, das Wasser zu trinken 😉

9. Stehplätze in (Schul-)Bussen

hier ist es generell nicht erlaubt im Bus zu stehen. Jeder muss sitzen, vorher fährt der Bus nicht los. Das ist durchaus sehr angenehm und macht den Weg zur Schule gemütlicher, als ich es aus Deutschland gewöhnt bin 🙂

10. Rote Ampeln für Fußgänger

Natürlich gibt es sie, sie sind sogar wie ich finde extrem lange rot und dafür nur für eine ziemlich kurze Zeit grün, in der man vielleicht so gerade über die Straße rennen könnte 😉 Deshalb existieren die Ampeln auch praktisch nicht bzw. jeder ignoriert sie einfach und läuft einfach mal los, wobei auch nicht so sehr drauf geachtet wird, ob grad ein Auto kommt..

Das waren also erstmal so 10 absolut willkürlich ausgewählte Kleinigkeiten, die hier etwas anders laufen, als ich es kenne 🙂 Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Weihnachtszeit in Irland so abläuft…

Alles Liebe, Benita

Sontagmorgen in Irland – meine Eindrücke vom Gottesdienst

Hallo zusammen!

Hier in meiner Gastfamilie heißt Sonntagmorgen, dass es in die Kirche geht. Jede Woche, ganz egal, wenn sie erst morgens um halb 3 von irgendeinem Konzert zurück gekommen sind und nur 5 Stunden schlafen konnten.

Da ich in Deutschland nie so wirklich regelmäßig in die Kirche gegangen bin, war das zunächst für mich recht spannend zu sehen und zu erleben, deshalb hab ich auch den ersten Monat meine Gastfamilie gerne zur Kirche begleitet.

Schnell jedoch hab ich gemerkt, dass das für mich persönlich nichts ist… Das ist natürlich eine sehr persönliche Endscheidung und ich kenne einige, die hier gerne jede Woche in die Kirche gehen! Ich bin seitdem dann nicht mehr mitgegangen, wobei meine Gastfamilie mir mehrfach versichert hat, dass das absolut in Ordnung ist.

Ich werde euch aber einfach mal von meinen persönlichen Eindrücken berichten, da ich evangelisch bin weiß ich allerdings nicht sicher, ob einiges vlt. so in katholischen Gottesdiensten üblich ist und nur mir aufgefallen ist 😉

Der Gottesdienst ist zunächst einmal sehr gut besucht, das kenne ich ehrlich gesagt so echt nur von Weihnachten. Die Kirche ist sehr groß und meist bis auf den letzten Platz voll, weshalb alle meist schon ca. 30 Minuten eher kommen, um sich einen Platz zu sichern. Die halbe Stunde nutzen alle um zu beten und es ist wirklich absolut still (was ich in der Kirche absolut verstehen kann) Dann geht der Gottesdienst um 10:00 uhr los. Vom Ablauf her ist das ganze denke ich mal überall relativ ähnlich. Inhaltlich viel es mir, da ich wie gesagt im ersten Monat da war, stets schwer der Predigt und so weiter zu folgen, aber es gab wie üblich Lesungen aus der Bibel und darauf wurde sich dann bezogen.

Was mir aufgefallen ist ist, dass niemand bei den Liedern mitsingt. Das scheint gar nicht üblich zu sein. Singen tut nur der Chor von der Empore aus, der ist aber auch eigentlich nicht so wirklich ein Chor, da das einfach nur eine Gruppe von Menschen ist, die im Gottesdienst zusammen singen, die haben da keine speziellen Proben für. Und da fängt das Ganze an für mich etwas das zu verlieren, was Kirche für mich immer mit ausgemacht hat… Der Wert der Gemeinschaft war für mich in der Kirche einfach nicht zu spüren. Besonders war das für mich bemerkbar, wenn der Gottesdienst (nach nur ca. 40 Minuten) zu ende war und alle direkt, ohne mit irgendwem ein Wort zu wechseln aus der Kirche geströmt und zu ihren Autos gelaufen sind.

Insgesamt kamen mir vor, während und auch nach dem Gottesdienst alle Menschen sehr in sich gekehrt vor. Das meine ich absolut nicht negativ und ich verstehe das absolut! Die Menschen wollten Beten und die vergangene Woche für sich selber revue passieren lassen. Für mich persönlich ist Kirche allerdings ein Ort wo man neben dem Beten und dem Kontakt zu Gott auch mit anderen Menschen in Kontakt tritt. Die Zeit, die man nach dem Gottesdienst noch als Gemeinschaft verbringt, sich unterhält und seine Freunde trifft ist für mich während meiner Zeit als Konfirmandin, was die Zeit ist aus der ich die Kirche in Deutschland hauptsächlich kenne, ein ebenso wichtiger Teil des Ganzen, wie der Gottesdienst selber gewesen.

Trotzdem möchte ich die Erfahrung, den Gottesdienst hier in Irland einige Male miterlebt zu haben nicht missen! Für sehr viele Familien gehört der regelmäßige Gottesdienst hier zum Leben dazu und es ist für diese Menschen sehr wichtig.

 

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Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte…

Hallo Zusammen 🙂

Letzten Samstag war ich auf einem Trip mit meiner Austauschorganisation am Giant’s Causeway 🙂

Ich kann gar nicht so recht beschreiben, wie unbeschreiblich schön es dort war… Also zeige ich euch lieber einfach ein paar Fotos, wobei auch die nicht 100%ig zeigen können, wie wunderschön die Natur dort ist… Das ist echt etwas, was sich jeder, der die Möglichkeit hat selber anschauen und erleben muss! 🙂

Giants causeway

Da sind wir dann erstmal rum geklettert 😉

Giants causeway2

Ireland

Ich im Sonnenuntergang- gegen 15:00Uhr !

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Die unendliche Weite des Meeres war echt faszinierend…

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Die Brücke ist nichts für Menschen mit Höhenangst, führt aber zu einer unglaublich schönen Aussicht 🙂

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Das sieht echt aus, als wenn wir da reingeschnitten wären, aber das war tatsächlich so 😉

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ich kann echt nur immer wieder sagen, dass ich nicht beschreiben kann, wie schön es war 😉

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Ich bin echt wahnsinnig glücklich, dass ich diese tollen Menschen hier kennen lernen durfte ❤

Giants causeway10

hier siehr man auch nochmal gut was für ein riesen Glück wir mit dem Wetter hatten 😀