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Richtig krankenversichert im Ruhestand – Den Lebensabend in vollen Zügen genießen

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Nicht wenige Menschen scheuen sich davor in die private Krankenversicherung zu wechseln, weil sie Angst haben vor hohen Versicherungsbeiträgen im Alter. Insbesondere heutzutage, wo immer häufiger die Rede von der sogenannten Bürgerversicherung ist, wird immer mehr das Argument aufgeworfen, dass die Versicherungsbeiträge in der Zukunft dramatisch ansteigen und im Alter kaum noch bezahlbar sein würden. Beamte müssen sich keine Sorgen machen, um die Versicherungsbeiträge zur privaten Krankenversicherung im Ruhestand. Der Dienstherr leistet auch weiterhin die Beihilfe, wenn der Beamte im Ruhestand ist. In der Pension bekommen Beamte grundsätzlich noch einen Beihilfesatz von bis zu siebzig Prozent, während der Anteil der Eigenbeteiligung an medizinischen Aufwendungen auf ungefähr dreißig Prozent absinkt.

Welche Vorteile hat die private Krankenversicherung für pensionierte Staatsdiener?

Beamte im Ruhestand, müssen sich im Vergleich mit zahlreichen anderen Berufsgruppen, keine Sorgen um die Versicherungsbeiträge zur Krankenversicherung im Alter machen. Außergewöhnlich hohe Eigenbeteiligungen sind nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil – pensionierte Beamte haben viele Vorzüge in der privaten Krankenversicherung:

  • Beamte können frei zwischen diversen Tarifen auswählen
  • Der Versicherungsschutz kann dem eigenen Bedarf entsprechend angepasst werden
  • Auch in der Pension hat der Beamte die freie Wahl des Arztes
  • Der Beamte profitiert von wesentlich kürzeren Wartezeiten für Fachärzte und schnelleren Sprechstunden-Terminen
  • Auch im Ruhestand besteht Anspruch auf die medizinische Behandlung durch den Chefarzt
  • Wahl zwischen Einbett- und Zweitbettzimmer im Fall eines Klinik-Aufenthalts
  • Kostenübernahme für Brillen oder sonstige Sehhilfen
  • Hohe Bezuschussung von teuren Zahnersatzbehandlungen
  • Möglichkeit zu alternativen Behandlungsmethoden, wie z.B. Heilpraktiker-Behandlungen

Welche Nachteile sind im Ruhestand zu erwarten?

  • Für den Ehe- oder Lebenspartner gibt es eine eigene Beitragspflicht, d.h. der Partner muss Beihilfe erhalten.
  • Wenn der Beamte die private Krankenversicherung erst im Alter abschließt wird, steht in den meisten Fällen nur der Basis-Tarif zur Verfügung
  • Bei einem Eintritt im Alter ist eine vorherige Gesundheitsprüfung Pflicht
  • Bestimmte Vorerkrankungen können einen Leistungsausschluss oder erhöhte Beiträge zur Folge haben

Versicherungsbeiträge in der privaten Krankenversicherung im Alter

Sicherlich werden die Beiträge zur PKV im Laufe der Zeit teurer werden können, da auch die Kosten im Gesundheitswesen ansteigen. Doch eine derartig negative Beitragsentwicklung, dass Versicherungsbeiträge nicht mehr bezahlbar sein werden, ist nicht zu erwarten. Diesem Zustand beugen private Krankenversicherungen nämlich vor durch die sogenannte „Altersrückstellung“. Das bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaften Teile des Versicherungsbeitrags zurückstellen, um eine zu hohe Kostenbelastung im Alter abzufangen. In der Praxis sieht es dann so aus, dass dem privat Versicherten in jüngeren Lebensjahren ein höherer Beitrag in Rechnung gestellt wird, der im Pensionsalter dazu dient, die Kosten überschaubar und möglichst niedrig zu halten. Je frühzeitiger ein Beamte in die private Krankenversicherung eintritt, desto höher werden die Altersrückstellungen ausfallen. Über die gesamte Versicherungslaufzeit hinweg sammeln sich viele Rückstellungen an, die dann einen hervorragenden Puffer im Rentenalter darstellen.

Ist die gesetzliche Krankenversicherung für pensionierte Beamte besser?

Die gesetzliche Krankenversicherungsvariante ist für Staatsdiener eher nachteilig. Ein niedrigerer Versicherungsbeitrag ist kein Argument, denn auch die Versicherungsbeiträge in der gesetzlichen Versicherung sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Sicherlich steigen auch die Beiträge in der privaten Krankenversicherung, aber zugleich erhöht sich auch der Beihilfeanspruch des Beamten und das ist im Grunde das eigentlich Ausschlaggebende! Somit ist der Beamte in der privaten Krankenversicherung nämlich deutlich günstiger versichert und hat ein wesentlich umfangreicheres Leistungsspektrum zur Verfügung.

Fazit: Die PKV ist die bestmögliche Versorgung für pensionierten Staatsdienern

Beamte sind durch die Kombination von privater Krankenversicherung und Beihilfe immer bestens versorgt. Sie müssen sich über unbezahlbare Versicherungsbeiträge im Ruhestand keine Gedanken machen. Die Altersrückstellungen über den ganzen Versicherungszeitraum hinweg, garantieren eine effektive Kostenentlastung im Alter. Zudem erhalten Beamte auch in der Pension noch die Beihilfe von ihrem Dienstherrn. Diese deckt rund dreiviertel aller Kosten für medizinische Behandlungen. Der Anteil der Eigenbeteiligung ist sehr überschaubar und vergleichsweise niedrig. Der Dienstherr bezuschusst also auch im Ruhestand nahezu alle Gesundheits-Leistungen.

Der Tarif der privaten Krankenversicherung kann individuell gewählt und nach den eigenen Bedürfnissen und Erwartungen definiert werden. So können beispielsweise Zusatzleistungen, beispielsweise im Zahnmedizinischen Bereich, hinzugewählt werden. Dies bietet dem Beamten auch im Ruhestand höchste Flexibilität und Gestaltungsfreiheit. Zudem haben Beamte auch im Ruhestand ein großartiges Leistungsfeld zur Verfügung in der privaten Krankenversicherung. Sie sind ärztlich bestens versorgt und betreut. Die gesundheitliche Versorgung ist für Beamte in der privaten Krankenversicherung also deutlich besser, als in der gesetzlichen Versicherungsvariante.…