Die Grünen sind schuld, und zwar immer. Ob der Oma am Wochenende der Kartoffelsalat misslungen ist, ob ein Ausflug im Regen endet, ob die Lieblingsfussballmannschaft mal wieder verloren hat und um den Abstieg bangen muss, ob mal wieder die Straße, die man täglich benutzt, monatelang gesperrt ist – schuld sind immer die Grünen. Ausnahmslos.
Die Gründe dafür liefert der KI-Chatbot https://grueneschuld.de Einfach Frage oder eine bestimmte Situation eingeben, mit knallharter und bestechender Logik werden Gründe geliefert, dass einzig und allein die Grünen die Schuld daran tragen. Ob der Maggus mit diesem Chatbot schon regelmäßig kommuniziert?
Wenn Lilly Klartext redet, dann kann man es bissiger und treffender kaum mehr zum Ausdruck bringen. Hier ihre pointierte Meinung zu der Schnapsidee von den süßen, kleinen Atomkraftwerken.
„One for the money, two for the show …“ So tönte es im Februar vor genau siebzig Jahren zum ersten Mal in einem amerikanischen Fernsehsender zur besten Sendezeit. Ein junger Mann mit verwegener Haartolle, die akustische Gitarre lässig vor der Brust baumelnd, sang den Carl-Perkins-Hit Blue Suede Shoes. Sein Name: Elvis Presley. Er gibt sich im Scheinwerferlicht vor laufenden Kameras zurückhaltender als in seinen Live-Konzerten. Und doch sollte von diesem Tag an, an dem Elvis in der Stage Show auftrat, alles anders werden. Der Rock‘n‘Roll ging daran, Amerika zu verändern. Die Jugendbewegung erkämpfte sich ihre Freiräume und ließ sich nicht mehr aufhalten. Die Rassenschranke, die Schwarz und Weiß trennte, begann zu fallen, auch dank engagierter Menschen wie Rosa Parks und Martin Luther King. Weiße Musiker bedienten sich aus dem Repertoire schwarzer Musiker und umgekehrt. Auch in den Clubs mischte sich das Publikum. Und aus Elvis, dem aus armen Verhältnissen stammenden Jungen aus Tupelo, Mississippi, wurde der King. Der wahre und einzige King von Amerika, wie ich an dieser Stelle in aller Bescheidenheit hinzufügen möchte. Denn 70 Jahre nach der Kernschmelze des Rock‘n‘Roll, die die Vereinigten Staaten zu einem anderen Land machte, droht nun die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Aber wie heißt es so schön bei Neil Young – Rock and Roll can never die.
Nach Blue Sude Shoes sang Elvis in der Stage Show im Februar 1956 als zweiten Song Heartbreak Hotel, seine damals aktuelle Single. Ein Stück, das eher düster klang und die Dunkelheit einsamer Tage und Nächte zum Inhalt hat. Alles andere also als ein treibender Rock‘n‘Roll-Song. Obwohl der Versuch, Heartbreak Hotel in der Fernsehshow mit Bläser- und Streicherarrangements auch einem erwachsenen Publikum schmackhaft zu machen, gründlich misslang, wurde die Single Nummer eins in allen amerikanischen Charts.
Wie viele Male wurde Heartbreak Hotel gecovert? Es gibt 270 offizielle Coverversionen, zählt die KI. Hier gibt es heute eine Version von Bruce Springsteen. Er singt Heartbreak Hotel nicht nur, er zelebriert den Song. Die Performance geht unter Haut. Auch heute noch, siebzig Jahre, nachdem der Song das Licht der Welt erblickte.
Alle Katzen lieben weiche und vor allem warme Plätze. Je älter sie werden, desto wichtiger ist Wärme für sie. Das hat mehrere Gründe, zum Beispiel verlangsamt sich bei älteren Katzen der Stoffwechsel, sie haben weniger Muskelmasse, es kann auch vorkommen, dass sie eine schlechtere Durchblutung haben. Dann müssen die Katzen viel Energie aufwenden, um die Körpertemperatur zu halten. Es besteht die Gefahr, dass sie schneller auskühlen.
Mulder und Scully wissen natürlich genau, wo die besonders weichen und warmen Plätze zum Schlafen und Dösen zu finden sind. Plätze an der Heizung – manchmal auch darauf – werden in der kalten Jahreszeit natürlich bevorzugt. Kein Wunder also, dass das neue Katzensofa neben der Heizung, das als Ersatz für einen nicht mehr genutzten Korb angeschafft wurde, besonders beliebt ist. Es ist ein kleines Sofa und war eigentlich für Scully gedacht. Aber wie man sieht, hat es sich der Herr bzw. der Kater des Hauses darin bequem gemacht, als wollte er es allein für sich beanspruchen. Was er wohl auch tut. Scully beobachtet das Ganze aus der sicheren Höhle des Kratzbaums, der gegenüber steht. Dort hat sie es natürlich auch schön warm und sie kann sich sicher fühlen. Das neue kleine Katzensofa hat sie dann später ausprobiert und für bequem gefunden.
Den Namen Tears for Fears entlehnten die beiden Musiker Roland Orzabal und Curt Smith einem Buch des amerikanischen Psychotherapeuten Arthur Janov. Der Inhalt des Buches bildete auch die Grundlage für einige Texte der Band. Roland Orzabal und Curt Smith gründeten Tears for Fears 1981 in Bath. Die beiden hielten nicht viel davon, auch nur einmal in eine Kamera zu lächeln. Mit ihrem New Wave Sound und Synthie Pop feierten sie vor allem mit dem 1985 erschienenen Album Songs From The Big Chair (Shout und Everybody Wants To Rule The World) große Erfolge.
Mad World, eine weitere bekannte Komposition der Band, stammt aus dem 1983er Album The Hurting und hat die schwere Kindheit Roland Orzabals in Bath zum Inhalt. Mad World ist in der Version von Gary Jules auch als Titelmusik des Films Donnie Darko bekannt geworden. Hier aber gibt es Tears for Fears.
Manuel Hagel ist der Kandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg. Bei einem Bier erzählt er gern schon mal, was er als junger, aufstrebender Politiker bei einem Schulbesuch erlebte. Er schwärmt genüsslich von einem Mädchen namens Eva mit rehbraunen Augen. Wie man so etwas verstehen kann, soll jeder für sich selbst entscheiden. Das Video ging im Laufe des Wahlkampfes in Baden-Württemberg viral.
Wenn es dann darum geht, Schülern den Treibhauseffekt zu erklären, wird die Luft für einen wie ihn schon etwas dünner. Um nicht zusagen, zu dünn. Er will ja nur Ministerpräsident werden. Vielleicht muss man da nicht so viel Ahnung von solchen Dingen haben.
Schon im Jahre 2012 hat eine gewisse Katharina Reiche als Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier es geschafft, die langsam, aber stetig wachsende Solarbranche in Deutschland so zu regulieren, dass bald ein ganzer Industriezweig zusammenbrach. Profitieren davon konnte vor allem die Volksrepublik China, die zum Weltmarktführer in Sachen Photovoltaik aufstieg und inzwischen 80 Prozent aller Photovoltaikanlagen produziert.
Das kürzlich beschlossene Aus des Verbrennerverbotes rettet die deutsche Autobranche vor … Ja, vor was oder wem eigentlich? Auch hier beweist China, dass der Trend eindeutig zur Elektrifizierung geht. Kein Land investiert so viel in die Produktion von Elektroautos, Batterien und die Infrastruktur. Welche Chance werden deutsche Verbrenner auf dem größten Automarkt der Welt haben? Wo werden die Verbrenner in Zukunft verkauft? In den USA vielleicht? Dort setzt man dank eines wissenschaftlich hochgebildeten Präsidenten, der der Meinung ist, dass CO2 gar nicht gefährlich ist, weiter auf fossile Brennstoffe. Drill, Baby, drill. Allerdings stehen vor dem Verkauf die mal mehr, mal weniger hohen Zölle, die der amerikanische Präsident so gern erhebt. Die machen die deutschen Verbrenner teuer, es sei denn, die die Autobauer investieren in den USA und bauen dort Werke zur Produktion. Was aber haben die deutschen Arbeitnehmer bitteschön davon?
Unter der Ägide der schon oben erwähnten Katharina Reiche, inzwischen selbst für die Wirtschaft im Kabinett Merz verantwortlich, werden nun auch endlich die deutschen Heizungskeller vom Heizungsgesetz des Robert Habeck befreit. Die Keller werden befreit aufatmen und weiter tüchtig Öl und Gas schnüffeln können. Auch daran dürfte die Volksrepublik China ihre helle Freude haben. Dort ist man gerade dabei, Millionen in die Forschung und Produktion von Wärmepumpen zu investieren, um sie effizienter, kleiner und leiser zu machen. Weiß man in China nicht, dass „Wärmepumpe“ nichts anderes als ein Kampfbegriff gegen Robert Habeck ist?
Wir sehen uns in Deutschland als Bewahrer des Alten und Bewährten, und da ist das Potential auf dem Weg zurück in alte Technologien noch gar nicht ausgeschöpft. Niemand wird unsere Kompetenz in seit Jahrhunderten erprobter Technik bestreiten wollen. Als da wäre zum Beispiel die Dampfmaschine. Da ist noch viel rauszuholen. Schließlich liebt auch Donald Trump „die schöne, saubere Kohle“. Was auf Schienen gut aussieht und viele Fans hat, macht überall eine gute Figur und treibt alles sicher und zuverlässig an, was anzutreiben ist.
Wie es heißt, tut auch der META-Konzern alles, um in Deutschland noch mehr Menschen und vor allem Institutionen die Kommunikation mit WhatsApp zu ermöglichen. Eine Beta-Version des beliebten Messengers enthält eine Funktion, mit der deutsche Faxgeräte in WhatsApp integriert werden können. Wann der Release ansteht, ist bisher noch nicht bekannt.
Die Punk-Veteranen von The Damned werden langsam so etwas wie Stammgäste in meiner Classic-Rock-Sunday-Rubrik. Noch einmal möchte ich ihr neues Album Not Like Everybody Else, das vor kurzem veröffentlicht wurde, vorstellen. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Coverversionen und um eine sehr persönliche Arbeit. Es ist dem im März vergangenen Jahres verstorbenen Gitarristen Brian James gewidmet. Der gehörte zu den Gründungsmitgliedern von The Damned. Die Stücke, die man für dieses Album ausgesucht hat, haben das Gitarrenspiel und das Songwriting von Brian James maßgeblich beeinflusst. In nur fünf Tagen haben die Mannen um Captain Sensible das Album in LA eingespielt. Darauf finden sich Coverversionen mehr oder weniger bekannter Klassiker von Pink Floyd, den Kinks, den Animals, den Yardbirds und anderen. Und eben auch der Lovin‘-Spoonful-Hit Summer in the City. Der passt gerade auch gut in die aktuelle Jahreszeit.
Was das Gebäudemodernisierungsgesetz von Katharina Reiche für die Menschen im Land bedeutet, erklärte Katharina Dröge (B90/Grüne) gestern im Bundestag mit klaren und eindeutigen Worten. Ich frage mich schon lange, für was die SPD eigentlich noch steht. In ihrer Rede wendet sich Katharina Dröge auch an die Sozialdemokraten.
Kurz gesagt, wer über die Bild-Schlagzeile „Bundesregierung schafft Habecks Gesetz ab“ jubelt, wird sicher auch bald mit Freude die Mehrkosten, die demnächst aufgrund der geretteten Gas- und Ölheizungen entstehen, bezahlen. Das betrifft vor allem die Mieter.