Auch dies ist keine Buchbesprechung*


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Seit geraumer Zeit liest K., weil er Angst hat, etwas zu verpassen, immer einmal wieder mehrere Bücher sozusagen nebeneinander, indem er in einem Buch einige Kapitel rezipiert, dann zu einem anderen Buch wechselt usw., und man sagt „rezipiert“, denn das ist literarisch, intellektuell, kosmopolitisch** und überhaupt.

Am schärfsten ist diese gewissermaßen Technik zur Erweiterung seiner Viertelbildung, und immerhin bemerkt er es, wenn K. etwa die Autobiografien Biermanns und Schalck-Golodkowskis in der eben angedeuteten Art quasi parallel liest, denn natürlich kann man bei dermaßen krass gemischter Lektüre ein bisschen blöde in der Birne werden.

Dies als Beispiel, konkret hat K. derartige Arg-Über-Kreuz-Lektüre nicht praktiziert, aber vom Prinzip her, und die konkreten Bücher hat K. vergessen bzw. „vergessen“.

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„Das ist was ganz Altes!!!“

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K. hat sich am Samstag dazu hinreißen lassen, denn der Klient ist zwar gut steuerbar, aber viel zu selten von sich selbst, auf einen Freundschaftsvorschlag in der Gesichtsbücherei einzugehen, was an sich, weil „Hund beißt Mann“, nicht „Mann beißt Hund“, keine Nachricht ist.

Vorgeschlagen wurde K. jedoch seine letzte Ex, gnihi, was K. schon etwas beunruhigt hat, weil er sich sicher war, dass man das wieder falsch verstehen könnte; inzwischen weiß K., dass die Geschichte, der ehrenwerte Mr. Zuckerberg hätte Facebook gegründet, um seine Ex zurück zu bekommen, Fiktion ist.

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Wie K. schier hämisch seine Unglaubwürdigkeit forciert

Der tägliche Tanz um die Balance von Nähe und Distanz, yeah; K. findet diese seine Formulierung irgendwie gut, weswegen er sie hier wieder einmal anbringt, und er hat das Problem gelöst, indem er fast völlige Isolation als seine Art der Abgrenzung akzeptiert hat, zumal die seiner frühen Prägung, wenn nicht Konditionierung entspricht und daher für ihn normal ist, wenngleich sie natürlich nicht typisch war für unsere Menschen.

K. kann sich, wir berichteten, nicht so ausdrücken, weil er aus dem Osten kommt und die da zu wenig Buchstaben hatten; was K. nämlich eigentlich sagen will, ist, dass er das mit dem Tanzkursieren auch noch nicht aufgegeben hat, zumal sein Körper erst 64 ist.

*Hüstel*… K. tun alle Knochen weh, und nicht zum ersten Mal, was typisch ist für Faule und Arbeitsscheue, denn das sind auch Nachwirkungen seines durch die Schwabinger Nacht Tobens, Printmedien verteilender Weise, und das ist kein Gejammer, aber K. muss irgendwohin damit, und warum nicht in sein Bloghäuschen, zumal K. damit gegen niemanden verstößt und kein Gesetz behindert.

Nun ist K. dennoch wieder gelaufen, weil er dieses Durchhängen als noch krasser empfindet als das Auawehweh.* Aber das geht doch gar nicht, oder? Das Gerät ist defekt oder die Batterie ist runter, ist sie nicht?** Vor dem Laufen 152-90-86, nach dem Laufen 115-80-83, wobei systolischer Blutdruck von 115 bereits niedriger Blutdruck ist? Andererseits war K. in der Tat ein bisschen schummrig nach seiner sozusagen regulären 40-Minuten-Runde, und sollte ihm das zu denken geben?

(… K. wollte nur wieder ein bisschen von sich erzählen, weil er das so selten versucht, *kraftvoll hüstel*…)

** Man achte auf die sowohl persönlichkeits- als auch störungsspezifisch infantile Ausdrucksweise des Klienten; die Hinzuziehung kraftvoller Fachkräfte scheint jedoch auch in diesem Kontext vorerst nicht vonnöten.
** Korrekt, eine weitere kleine Übung im englischen Fragesatz; wir bitten um heitere Beschwingheit. Wie, depressive Beschwingtheit wäre schwer vorstellbar? – Egal, K. wird nie Dipl.-Autor, heule heule…

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(… dies ist keine Buchbesprechung…)*

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(… Wiederholung ist die Stiefmutter des Verkaufserfolgs, oder so ähnlich…)

Interessant ist, scheint es K., bzw. „interessant“, welchen Namen er sich gemerkt hat, nämlich Warlock; der Held des Buches heißt jedoch Warnock, aber immerhin hat K. sich den Namen des Autoren korrekt gemerkt, der heißt Peterson.

Das ist K. schon ein paar Mal aufgefallen, immerhin; er liest oft Bücher, oder hat das in der Vergangenheit oft getan, um in diesen leichten Trancezustand zu gelangen, „Schon wieder full, höhöhö!“, aber wenn ihn jemand nach den Figuren oder der Handlung gefragt, hätte er oft herum drucksen müssen.

Der Transporter „Challenger“ startet zum Flug nach Omikron 3, kommt dort aber nie an; das ist ein Planet außerhalb der sozusagen sicher kartierten Gegend da draußen, und ein Eisplanet, an dessen Äquator sich jedoch eine an die irdische Tundra erinnernde Zone erstreckt, in der Menschen leben können.

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(… neuerlich plauschen Metas auf ihren Ebenen über den K….)


(… K. sollte sein Apartment wieder
einmal durchwischen und so…)

Meta 1: Wenn wirklich was los ist, geht K. nicht auf Textour. Dann macht er alles mit sich selbst aus, macht dicht, kommuniziert gar nicht mehr usw. – Wie war einer seiner bemühten Jokes, die ihm immerhin selbst nicht geheuer sind? – „Er zog sich ins Unterholz zurück, um seine Wunder zu lecken…“ Na ja, Note drei minus, nich’…

Meta 2: Ist mir auch aufgefallen, natürlich. Auch jetzt aber würde K. wieder anbringen, er wäre infolge seiner sturen Akkumulation von Viertelwissen darüber unterrichtet, dass bei ernsthaften Bewegungen neurotische Scheinbewegungen nachlassen oder ganz ausbleiben würden usw.

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Der wichtigste Satz steht auf Seite 341…

„Wie kann man nur eine so großartige Idee in Grund und Boden wirtschaften?“ *

… und diese Frage stellt sich K., obwohl schon immer Universalmarginalperson, bereits seit Jahrzehnten.

Durch die Anregung eines ehemaligen, meine Güte, wie poetisch, Nachbarn in der Bloghaussiedlung, aber nicht nur K. vermisst blog.de als Bloggerportal, ist es K. wieder einmal gelungen, ein Schnäppchen zu machen, indem er ein Exemplar von Völkels Roman in sehr gutem Zustand für nur 1.53 € zuzüglich Versandkostenpauschale 1.99 € bei medimops zu erworben vermochte, was ihn keineswegs nur des Preises wegen ganz tief drin sehr zufrieden sein lässt, was ihn allerdings naturgemäß misstrauisch macht.

K. hat das Buch erst einmal gelesen und kann und will daher noch nicht viel dazu sagen, aber das war endlich wieder einmal ein Highlight in K.’s Leserleben, denn K.’s eigentliches „Zuhause“ waren schon immer die Bücher, und ihm ist klar, dass das leicht makaber klingt, aber jedes Mal, wenn er, wie etwa vorvorgestern und vorgestern, stundenlang in einem Buch liest und dabei zunächst wacher wird und nicht müder, wächst dieses Gefühl des geerdet Werdens usw.

Auch das hat in K.’s erster Wohnung angefangen, seiner Prenzlauerberghütte, denn dort hatte K. die Möglichkeit, „zu tun und zu lassen, was er wollte“, wie sein märchenhaftes Stiefmütterchen gesagt hätte, aber er hat ganz selten derart konzentriert gelesen, und ihm schien, als hätte die Frau gewusst, dass es die Freiheit oder „Freiheit“ nicht gibt, die zu suchen sie K. unterstellt hat, denn er ist sich gar nicht sicher, dass er die wirklich gesucht hat in dem von ihr gemeinten Sinne. – Es gibt keine Freiheit, alles ist determiniert, Abrakadabra!

(… „Ich erschaffe, während ich spreche“… das ist der Hammer… ja ja, K. zeigt neuerlich faschistoide Tendenzen, Obacht…)

Soweit ein weiterer Beitrag aus der Endlosserie „Wie K. sich bemüht, sich kurz zu fassen, und dabei ein bisschen von sich berichtet“ als Wort zum Sonntag aus der Unterschicht, häff fann usw.!

* Ulrich Völkel, „Der alte Zausel oder Was ist Wahrheit?“, Ultraviolett Verlag, 2. Auflage 2022, Seite, Überraschung, 341. K. ist auf dieses Buch gekommen durch, ganz ohne Irokasmus gesagt bzw. in die Tasten getastet, wahrlich majestätische Empfehlung eines zeitgenössischen Vertreters des Geistesadels und eben, siehe oben, ehemaligen Bloghausnachbarn, und nicht, dass K. meinen würde, was ein Wortwitz fürwahr, P. R. hätte PR des K. nötig, aber K. hatte über seinen therapeutisch sehr schwer erreichbaren Geltungsdrang hinaus das Bedürfnis, ein paar Worte dazu zu verlieren und war nun hiermit diesem Bedürfnis erlegen… Oder so ähnlich; Intanett bülldütt!

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Als schizotyper Schizo-Typ* verbessert K. Dr. Marx aus Trier

„Der erste Eintritt von Engels und mir in die geheime Kommunistengesellschaft geschah nur unter der Bedingung, dass alles aus den Statuten entfernt würde, was dem Autoritätsaberglauben förderlich.“ **

Damals schon alles geheim, und natürlich muss um die Lehre ein Zaun errichtet werden, damit sie sich durchsetzen kann, wie kluge Leute schon vor Jahrtausenden in anderem Zusammenhang fast wörtlich erklärt haben; leider scheinen derartige Abgrenzungen dann oft zu Mauern im wörtlichen und im übertragenen Sinn zu werden.

Es war jedoch Marx, der gesagt hat, Kriterium der Wahrheit wäre die Praxis, und leider muss man feststellen, und „man“, nicht nur K., wie K. sicher ist, dass in der Praxis der „Autoritätsaberglaube“ auch und gerade, meine Güte, wie poetisch, in Rot üppig gegrünt und geblüht hat.

Sind die Gründe dafür im Ökonomischen, Technischen, Ideologischen, Politischen usw. zu suchen, denn von Finden soll vorsichtshalber vorerst gar nicht die Rede oder Schrift sein, oder nicht vielmehr im Züchogedöns? – Auch diese ist natürlich wieder nur eine rein rhetorische Frage, und neuerlich überhebt sich K. in unverschämter Weise, um seine prekäre Lage nicht wahrnehmen zu müssen, oder jedenfalls nicht gefühlsmäßig; im Auge behalten, das lebende Fossil, denn es plant den Umsturz fürwahr!

Soweit das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht, Planvorsprung, Wende verpennt, man kennt das vom lebenden Fossil, häff fann usw.!

** Korrekt – oder so ähnlich…
** Quelle.

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R e l a t i v wenig Schuhe…

(… diese sind die Probleme, von denen wir
sagen werden, wir hätten sie gern gehabt…)

‚Ach, hätte ich doch besser in Englisch aufgepasst!‘ denkt es neuerlich in K…. Aus Gründen, über die K. gar nicht nachdenken will, was ihn selbst am meisten überrascht, was niemanden überraschen dürfte, muss K. jedes Mal heftig grinsen oder gar kichern, the same procedure, Miss Sophie, *hüstel*, wenn er sich eines der zahlreichen Shorts dieser Internetpersönlichkeit rein zieht, Alter. K. war überrascht, was niemanden überraschen dürfte, als er feststellen konnte, dass „Internetpersönlichkeit“ eine quasi offizielle Bezeichnung ist, und er hat sich gefragt, ob das jetzt ein Ausbildungsberuf ist, aber das wirklich am Rande.

Auch scheint es typisch für Frauen, dass sie trotz reichlicher Ausstattung mit Klamotten wie der hier bereitwillig vorgeführten im vollen Ernst klagen, dass sie nicht wüssten, was sie anziehen sollten.

(… buh, frauenfeindlich reaktionär; ab in die Waschküche, und vorher die Küche waschen… so ’n Quatsch, denn K. kennt das Problem ja von der Frau in sich… oder so ähnlich…)

Die schreit den Rezipienten immer so herrlich an, hihi, so dass der Untertan in K. sofort Grundstellung einnimmt, hähä, preußischer Weise, „Diederich umwand sogar den Rohrstock“, quasi zur Abwechslung Heinrich Mann; außerdem wird das lebende Fossil K. aus seiner tranigen Trance aufgeschreckt.

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(… soweit wieder die Theorie des Theoretikers…)

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(Quelle des Hintergrundbildes)

Andererseits wird eine Ansicht, Einsicht, Erkenntnis oder was auch immer nicht wirklich dadurch abgewertet, dass sie Theorie bleibt, oder zunächst bleibt. – Oder so ähnlich…

(Zieht sich wieder in seine Depression zurück. Minutenlanges stürmisches Schweigen. Bananenschalen vom Schnürboden. Tomaten vom Rang. Die Delegierten erheben sich und entleeren ihre Brieftaschen. Abhang Vorhang.)

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Heute auch ein paar Löffelchen Eskapis-, nicht nur Sarkas- und Zynismus

Wie erst höchstens ein Dutzend Mal angemerkt, versucht K. oft, seine Schuld-, Scham- und Minderwertigkeitsgefühle durch Größenideen zu kompensieren; Domäne 3, Schema 11, nicht wahr.*

Korrekt, *hüstel*. K. hat eine sozusagen Therapieneurose, aber er wird unverschämter Weise den Verdacht nicht los, was er allerdings immerhin für sich behält, dass das nicht nur an ihm liegen könnte. Ganz abgesehen davon ist K. der Gedanke keineswegs fremd, wenigstens ein bisschen im Mainstream schwimmen zu wollen, indem auch er, weil das jetzt halt angesagt scheint, eine neue Diagnose für das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders vorschlägt, schon wieder *hüstel*, und nicht ohne Berechtigung, wie K. meint.

Im Zuge seines störungsspezifischen Größenwahns möchte K. nun jedoch ein bisschen Nietzsche kommentieren, und er möchte das nicht nur, sondern unternimmt im Folgenden in der Tat den Versuch, dies zu tun, was er ausdrücklich anmerkt, um auch in diesem Kontext zu zeigen, dass seine Wahrnehmung zumindest temporär adäquat sein dürfte.

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