„Wie kann man nur eine so großartige Idee in Grund und Boden wirtschaften?“ *
… und diese Frage stellt sich K., obwohl schon immer Universalmarginalperson, bereits seit Jahrzehnten.
Durch die Anregung eines ehemaligen, meine Güte, wie poetisch, Nachbarn in der Bloghaussiedlung, aber nicht nur K. vermisst blog.de als Bloggerportal, ist es K. wieder einmal gelungen, ein Schnäppchen zu machen, indem er ein Exemplar von Völkels Roman in sehr gutem Zustand für nur 1.53 € zuzüglich Versandkostenpauschale 1.99 € bei medimops zu erworben vermochte, was ihn keineswegs nur des Preises wegen ganz tief drin sehr zufrieden sein lässt, was ihn allerdings naturgemäß misstrauisch macht.
K. hat das Buch erst einmal gelesen und kann und will daher noch nicht viel dazu sagen, aber das war endlich wieder einmal ein Highlight in K.’s Leserleben, denn K.’s eigentliches „Zuhause“ waren schon immer die Bücher, und ihm ist klar, dass das leicht makaber klingt, aber jedes Mal, wenn er, wie etwa vorvorgestern und vorgestern, stundenlang in einem Buch liest und dabei zunächst wacher wird und nicht müder, wächst dieses Gefühl des geerdet Werdens usw.
Auch das hat in K.’s erster Wohnung angefangen, seiner Prenzlauerberghütte, denn dort hatte K. die Möglichkeit, „zu tun und zu lassen, was er wollte“, wie sein märchenhaftes Stiefmütterchen gesagt hätte, aber er hat ganz selten derart konzentriert gelesen, und ihm schien, als hätte die Frau gewusst, dass es die Freiheit oder „Freiheit“ nicht gibt, die zu suchen sie K. unterstellt hat, denn er ist sich gar nicht sicher, dass er die wirklich gesucht hat in dem von ihr gemeinten Sinne. – Es gibt keine Freiheit, alles ist determiniert, Abrakadabra!
(… „Ich erschaffe, während ich spreche“… das ist der Hammer… ja ja, K. zeigt neuerlich faschistoide Tendenzen, Obacht…)
Soweit ein weiterer Beitrag aus der Endlosserie „Wie K. sich bemüht, sich kurz zu fassen, und dabei ein bisschen von sich berichtet“ als Wort zum Sonntag aus der Unterschicht, häff fann usw.!
* Ulrich Völkel, „Der alte Zausel oder Was ist Wahrheit?“, Ultraviolett Verlag, 2. Auflage 2022, Seite, Überraschung, 341. K. ist auf dieses Buch gekommen durch, ganz ohne Irokasmus gesagt bzw. in die Tasten getastet, wahrlich majestätische Empfehlung eines zeitgenössischen Vertreters des Geistesadels und eben, siehe oben, ehemaligen Bloghausnachbarn, und nicht, dass K. meinen würde, was ein Wortwitz fürwahr, P. R. hätte PR des K. nötig, aber K. hatte über seinen therapeutisch sehr schwer erreichbaren Geltungsdrang hinaus das Bedürfnis, ein paar Worte dazu zu verlieren und war nun hiermit diesem Bedürfnis erlegen… Oder so ähnlich; Intanett bülldütt!
... geheiratet habe ich nicht... und auch keine Kinder gezeugt, was mich jetzt in die totale Ambivalenz bringt, oder so…