Auf der dunklen Tischplatte
tastet mein Stift nach dem Papier
findet nur schweigende Worte -
sie ruhen in mir
nach und nach
füllen stille Zeilen
die leeren Seiten
allein bin ich
mit Stift und papier
im spärlichen Licht
der Gegenwart
(c)Hannalea 2025
verdichtete Gegenwart – flüchtige Momente in Worten, Gefühle und Gedanken

Auf der dunklen Tischplatte
tastet mein Stift nach dem Papier
findet nur schweigende Worte -
sie ruhen in mir
nach und nach
füllen stille Zeilen
die leeren Seiten
allein bin ich
mit Stift und papier
im spärlichen Licht
der Gegenwart
(c)Hannalea 2025
rauschen Gedanken
Worte fallen leise
in deine Arme (halten mich fest)
ohne sie auszuspechen
schließen wir sie
in unsere Herzen
bewahren sie auf
für später
oder für die Ewigkeit
wenn wir in der tiefen Stille um uns herum
versinken, ohne jemals
zurückzukehren ...
(c) Hannalea, 2024
dass Worte fielen
wie aus dem Nichts,
wie immer plötzlich,
aus dem Meer meiner Seele
kein Wort fand den Weg
zu dieser Seite
nur Sprachlosigkeit
und Schweigen
angesichts dunkler Krisen
dieser Welt
meine Augen betrachten,
meine Worte verstummen ...
(c) Hannalea, 2024
Im tiefen Wasser
fliesst mein Atem
meinen Erinnerungen
wachsen Flügel
und sie fliegen davon
nur meine Gedanken
bleiben bei mir,
damit sie mich an die
Gegenwart erinnern
ich blicke nicht hinab
in die Tiefe, in das Dunkel
vergangener Zeiten ...
Oben warten
helle Tage auf mich.
(c) Hannalea, 2024
Auf dem regennassen Laub
rutsche ich ins Morgen
Gestern war es
noch sonnig
und die Wärme
hielt mich in der
Gegenwart fest
Der Regen verschiebt
die Zeiten
wechseln sich ab
ob Sonne oder Wolken
nur ich bleibe die,
die ich bin.
(c) Hannalea, 2024
schmelzen die Stunden
dahin
nur die Gedanken
bleiben ganz
es sind zu viele
im gordischen Knoten
gefangen
die Zukunft geschieht
so ganz nebenbei
fast unbemerkt
schlägt sie
den Knoten durch
(c) Hannalea, 2024
Wenn die ganze Welt
in den Ozean kippte,
würde die ganze Welt
untergehen
in den Tiefen
des Ursprungs
untergehen
Im Dunkeln blühen
keine Blumen
im Dunkeln ist
jeder Pfad einsam
Im lichtlosen Raum
kapituliert das Leben -
von der Stille umarmt.
(c) Hannalea, 2024
Deine leeren Worte
hallen noch nach
ohne Sinn und
doch so schwer
wie Atem in der
Winternacht
Gedanken drehen sich
im Kreis
finden keinen Halt
leere Worte zu begreifen
ist wie den schwarzen
Himmel der Nacht
mit Farben übermalen -
und doch bleibt alles
im Dunkeln verborgen.
(c) Hannalea, 2024
Die nächtliche Stille
tief und schwer
mein Herz pocht laut
während die Welt schläft
unter funkelnden Sternen
verloren und allein
Gedanken bahnen ihren Weg
im Dunkeln,
schlängeln sich durch
Vergangenheit und
Gegenwart
einsam wandert die Seele
durch die Nacht
auf der Suche
nach Trost und Hoffnung
doch sie findet nur Stille
so tief und schwer
wie das Dunkel der Nacht...
(c) Hannalea, 2024