das war mein Auto. Die Betonung liegt auf war. Am Dienstag nehmen wir weinend voneinander Abschied. Ein junger BMW Fahrer riss mein Auto aus mein Leben.
2026, du bist echt fies.
Wir blicken auf 8000 Euro Schaden, nett oder? Immerhin ist die Entschädigung doch viel Höher als erwartet und mein neues Auto kommt am Dienstag. Und es ist wunderschön. Ätsch 2026, mach das Beste aus allem und singe anstatt zu weinen, es gibt immer schlimmeres.
2026, du kannst jetzt aber dennoch einmal die Luft anhalten.
Wie kann man so bescheuert anfangen? Echt jetzt! Du hast doch einen Schaden.
Du hast dein Pulver für dieses Jahr schon verschossen, jetzt kann es nur noch besser werden. Du spinnst doch. Dir hat man doch ins Gehirn geschissen.
Also so sind wir noch in kein Jahr gestartet. Nicht nur wir, sondern fast jeder um uns herum. Von zweifachen Bänderriss bis auf die Schnauze fallen und aussehen wie nach einem Boxkampf zu einer anstehenden OP zur Entfernung der Schilddrüse und Panikstörung, mega Theater im Job, Beerdigung war wirklich alles dabei.
2026, ich zeige dir die rote Karte. Jetzt ist Schluss. Du wirst jetzt bitte freundlich. Du musst keine Wunder vollbringen, aber bitte ab jetzt einfach normal und freundlich.
Ich bin ein großer Fan von ihr, weil sie toll ist. Ihre Sprache ist toll, ich liebe es, wie sie schreibt.
Zuletzt gelesen habe ich dieses hier:
Es lohnt sich sehr. Ich finde, es ist ihr bester Roman bislang, obwohl ich alle toll finde.
…..Dass man einfach nur selbst ist mit einem neuen Gewand, aber dass sich ansonsten überhaupt gar nichts geändert hat. Das ist das komische Spiel unseres Dasein, das ist wie Konsum und wie Wünsche, das ist, wovor wir Angst haben und das wir damit abtöten wollen: Der Glaube daran, dass wir einfach etwas überstreifen, einen Job, ein Hemd, eine Beziehung und dann sind wir wer anderes – all das ist doch der Motor, der Trieb, das, was uns antreibt, aufstehen , weitermachen lässt. Wie furchtbar öde wäre es denn, wenn wir immer die gleichen bleiben, immer nur im Rahmen dessen handeln, was wir doch ohnehin schon sind, wie öde, wie banal, wie sinnlos, wie unerträglich realistisch….
…..Wir bleiben exakt die Menschen, die wir sind, wenn wir das erstes Mal aufeinandertreffen. Der Irrglaube ist, anzunehmen, dass wir uns jemals wirklich ändern können….
Es war mir völlig klar, dass das Jahr 2025 das Jahr 2024 nicht toppen kann. Das musste es ja auch nicht. Ich möchte ja nicht unverschämt sein. Dennoch war das Jahr 2025 bis jetzt erneut ein gutes Jahr. Wenn ich auch von zwei Freunden Abschied nehmen musste, war es trotzdem überwiegend ein schönes Jahr.
Wir waren wieder viel unterwegs und haben traumhaft schöne Urlaube gemacht, sind viel Rad gefahren, gewandert und haben sehr oft, sehr lecker gegessen.
So ist es an der Zeit Danke zu sagen, Danke 2025 du warst gut zu uns. Wir haben dich genossen und behalten wieder einmal ein schönes Jahre dankbar in Erinnerung.
Wir kennen uns seit unserer Kindheit. Wir waren beste Freundinnen und haben so viele Jahre gemeinsam verbracht. Geheimnisse geteilt und wir hatten wirklich viel Spaß.
Es liegen viele Jahre zwischen uns, ohne Kontakt. Davon ist nichts zu spüren. Wir sind eine Einheit, wenn wir uns sehen. Das tiefe Vertrauen ist da und diese Verbundenheit nicht weniger.
Unsere letzten beiden Treffen waren auf einer Beerdigung. Ich hoffe, dass diese „Serie“ abreißt und wir gemeinsam einfach mal einen Kaffee trinken, oder bei Annette essen gehen.
Weil, ich mir Sorgen mache. Um dich, um dein Ich. Ich weiß, dass es da ist, aber die letzten Jahren haben dir zu Kämpfen gegeben und sie haben dich gezeichnet. Nicht nur körperlich, deine Seele hat gelitten.
Ich weiß, dass ich die Welt nicht retten kann. Vielleicht kann ich auch dich nicht retten, aber ich kann Farbe ins Leben bringen. Ehrlich, das kann ich. Vielleicht kann ich dir etwas Farbe zurückbringen, Wenn auch nicht alle Farben, so ein paar helle. Vielleicht..
wurden am Samstag lebendig. Wir trafen uns, die Kids aus unserer Siedlung. Es kamen weniger als erhofft, aber mehr als gedacht und wir werden das wiederholen. Wir hatten so viel Spaß und Michael und Gabi, ihr habt solo gefehlt.
Da habe ich was angefangen, ich weiß auch nicht, warum ich immer auf solche Ideen komme, aber es hat sich wirklich gelohnt. Wir haben eine WhatsApp Gruppe gegründet und es ist herrlich.
Es war so spannend und so lustig UND wir haben uns alle wiedererkannt.
ist ein Übel. Es ist wie es ist. Ich werde 55 Jahre und natürlich sehe ich nicht mehr aus wie 20, oder Anfang 40. Ich habe in den letzten Monaten einige Menschen getroffen, die ich von Kindesbeinen an kenne und es ist irre, wie sich viele verändert haben.
Eine Frau kenne ich seit unserem 3 Lebensjahr, wir sind zusammen in den Kindergarten und haben die komplette Schulzeit miteinander verbracht. Wir waren sehr, sehr eng. Ich habe sie nach fast 20 Jahren wieder gesehen auf der Beerdigung unserer gemeinsamen Freundin und bin so erschrocken, als ich sie sah.
Gut natürlich ist jetzt eine Beerdigung nicht unbedingt ein Anlass, um gut auszusehen. Am Donnerstag sah ich ein Foto von ihr, ganz aktuell ist und ich bin erneut erschrocken. Sie ist jünger als ich und sieht aus, als wäre sie Ende 60. Es ist echt gruselig.
Wir haben über 50 Jahre unser Leben gelebt und das darf man ja auch sehen, aber das, war ich da sah, macht mir wirklich Sorgen. Große Sorgen.
Und ich weiß, ich kann die Welt nicht retten, ich weiß, ich kann vermutlich auch sie nicht retten, aber ich kann bei ihr sein. Ich kann da sein. Wir treffen uns nächste Woche und ich freue mich sehr darauf..
Auch wenn ich versuche, nach klein weaslys sehr gesundem Motto zu leben „nicht mein Zirkus, nicht meine Affen,“ so bin ich dennoch immer da für all diejenigen, die meinen Lebensweg gekreuzt haben, Ich kann nicht anders, das gehört zu mir.