Sonntag, 30. Dezember 2012

Es bleibt (fast) in der Familie

Meine Schwester und Pastorin ist seit gestern krank. Eine fieberhafte Erkältung hat sie dahin gerafft. Kein Wunder bei dem Programm und Tempo der letzten Wochen.
Heute ist eine Jugendreferentin aus Sachsen bei der Predigt eingesprungen (so erzählte sie mir). Ich war nicht im Gottesdienst, pflegte meine dicke Erkältung und den steifen Hals.

Morgen ist Jahresschlussgottesdienst. Es ist ja Silvester. Ein Theologiestudent aus der Gemeinde wird die Predigt halten. Mein Neffe (Sohn der Pastorin), ebenfalls Theologiestudent wird die Liturgie halten und wohl auch das Abendmahl leiten. Mein Schwager spielt sowieso auf dem Flügel. Unser Organist ist hoffentlich nicht krank und begleitet die Choräle.
Und ich, ich halte Begrüßung, Schriftlesung, Fürbitte und Überleitung zum Vater Unser.

Und so bleibt (fast) alles in der Familie. Und es bleibt sowieso alles in der Gottesfamilie. Und Gott wird mit seinem Segen dabei sein. Nur in dieser Gewissheit können wir alle morgen Abend unseren Dienst tun.

Weihnachtseindrücke

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Ein Teil der Truppe.

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Zwei Schwägerinnen vor der Patenkinderwand.

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Musizieren im Kinderzimmer.

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Der kleine Hund stellte allerlei Unsinn an.


Viel Leben im Haus am 1. Weihnachtstag. Es war viel. Es war gut. Es war tröstlich und heilsam.

Samstag, 22. Dezember 2012

Already running

Da springt mir gestern während ich E-Mails abrufe, eine Warnung ins Auge. Sie springt wirklich.
Eine Warnung meiner Norton Internet Security. Damit habe ich seit über 10 Jahren gute Erfahrungen gemacht.
Also, Norton verkündet mir, dass es einen Dienst nicht ausführen kann, weil es gestört wird und diese Störung nicht beseitigen kann. Ich solle den Norton Power Eraser herunter laden, der auch versteckte Trojaner aufspürt.
Ich vertraue meinem Programm und mache das. Kommt nur in englisch, ist egal. Ich lasse es laufen. Und es läuft und läuft und läuft.
Als ich zwischendurch mal vorsichtig mit dem PC arbeite, kommt nochmals die Warnung. Und mein Programm läuft und läuft "Power Eraser ist already running". Na denn.
Nach einiger Zeit kommt die Warnung nicht mehr, als ich mal wieder vorsichtig im Internet wirke.
Eigentlich wollte ich ganz kräftig die Wohnung reinigen usw. Aber immer wieder lande ich voller Sorge und Neugier am PC.
Abends muss ich zu einer Geburtstagsfeier. Immer noch "already running" also lasse ich den PC an.
Er ist die ganze Nacht gelaufen und auch noch heute Morgen, während des Familienfrühstücks im kleinen Kreise.
Dann gebe ich doch mal bei Google mein Programm ein, das da läuft, um Informationen zu bekommen. Oha. Da heißt es, dass dies nur von erfahrenen Usern angewendet werden soll. Und so einige Warnungen sind dabei. Das Programm soll so aggressiv sein, dass es auch einige gängige Programme angreift usw. Von Abstürzen bei Neustart ist die Schreibe.
Und da das Programm nun bei mir schon 19 Stunden läuft, beende ich es verzagten Herzens und mit Gebet.
Und ich starte meinen PC neu. Kein Absturz. Die wichtigsten Programme scheinen zu klappen. Bisher ist nichts zu merken.
Ein dicker Grund zum Danken. Und mal wieder habe ich mehr Zeit am PC verbracht, als ich eingeplant hatte.

Samstag, 15. Dezember 2012

Oh Tannenbaum

So früh war ich noch nie. Sagt doch der Neffe heute Morgen am Frühstückstisch: "Nenne, wenn Du irgendwelche Hilfe brauchst, dann sag es, ich mache das gerne." Der Gute ist ja normalerweise zum Studium in Heildelberg, fährt da auch Montag wieder hin.
Nenne nimmt ihn beim Wort: "Wenn Du das nächste Mal da bist, wäre es schön, wenn wir einen Weihnachtsbaum kaufen könnten, den kriege ich nicht ins Auto, dazu brauche ich den Sprinter."
Und schwupps springt der Schwager auf den Zug auf, bietet seinen Sprinter an und wir machen eine Zeit aus zum Weihnachtsbaumkauf für beide Familien.
Man sollte nicht samstags einen Baum suchen. Alles überfüllt. Es gab keine Parkplätze mehr. Doch bei "meinem alten Händler", den ich zu Schulzeiten heimsuchte, gab es Parkplätze und Bäume.
Und nun steht er schön eingepackt auf meiner Terrasse, der Weihnachtsbaum.
Da kann er auch hoffentlich etwas trocknen, denn seit gestern schüttet es teilweise wie aus Eimern. Die Schneeberge tauen. Manche Wege und Straßen sind Rutschbahnen.
So wünschte uns der Weihnachtsbaumhändler einen "Guten Rutsch". Auf seinem Platz war das im wahrsten Sinne des Wortes so.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Heute ....

... musste ich mehrfach in die Stadt. Zahnarzt - Training - Zahnarzt, hin und zurück. Immer fast den gleichen Weg. Heute zeigte sich die Stadt unglaublich stimmungsvoll.

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Onkel Willi mit seinem Spitz ist vom Weihnachtsmarkt ausgesperrt, muss sich die Buden von hinten ansehen.

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Auf der Eisbahn tummelt sich eine Schulklasse.

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Die Taben auf dem Rathausplatz lassen sich von niemandem stören.

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Der Zeitungsleser lässt sich auch nicht stören.

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Würde der Zeitungsleser den Kopf heben, sähe er diese traumhafte Stimmung.

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An einer viel befahrenen Kreuzung.

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In direkter Nachbarschaft.

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Diesen Blick kann ich nur durch die Häuserlücken erhaschen.

Montag, 10. Dezember 2012

Der Beweis!

Sie bringen wirklich die Dachrinnenheizung an. Ob es hilft???? Wir werden es sehen.

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Wunder gibt es immer wieder

Und heute geschieht so eines. Endlich wird auf unserem Dach die schon seit einem Jahr von der Hausgemeinschaft beschlossene Dachrinnen-Heizung installiert.
In den vergangenen Wintern war es, gerade über meiner Haustür, zu lebensgefährlichen Situationen gekommen. Lange dicke Eiszapfen hingen an der Dachrinne. Keiner kam dran, sie abzuschlagen, weder der Nachbar ganz oben, noch die Nachbarn direkt über mir und daneben. Keine Stange war lang genug.
Mein Schild hätte mich nicht vorm Erschlagen bewahrt und auch nicht vor Regressen.
Einzige Abhilfe eine Dachrinnenheizung, sagte der Fachmann. Und da mein direkter Nachbar auch ein bisschen betroffen war, machte er Druck. Die Heizung wurde im Frühjahr beschlossen.
Mein Schild gehört dann hoffentlich der Vergangenheit an.

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Dafür dürfen die Arbeiter gerne auch ungefragt meinen von mir frisch geschippten Einstellplatz benutzen.

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Samstag, 8. Dezember 2012

Arbeitsfrühstück

In der Adventszeit gibt es viel zu tun.
Während des Frühstücks heute Morgen muss die Schwester Päckchen für die Gemeinde packen.
Hier der Beweis:
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Freitag, 7. Dezember 2012

Wieder daheim

Für heute ist in unseren Breitengraden heftiger Schneefall mit Sturm angesagt. Darum ist die Freundin schon ganz früh heute Morgen los gefahren, um ihren Mann aus der Klinik (Reha) abzuholen. 9 Wochen Reha.
Sie haben dort noch zusammen gefrühstückt, mussten ja auf die Entlasspapiere warten.
Es schneite noch nicht, es war noch nicht glatt.

Um 10.00 Uhr rief die Freundin an, dass sie zu Hause seien. Und genau in dem Moment fing es hier bei uns an zu schneien. Noch kein Sturm, noch kein heftiger Schneefall, aber stetig. Nach meinem Training  bin ich hingefahren, um die restlichen Taschen in den zweiten Stock zu tragen. Spiegelglatte Straßen.
Und liebe Nachbarn hatten die Taschen schon rauf getragen (etwas ungewöhnlich für sie).

Ich wurde zum Mittagessen eingeladen, Sahnehering mit Bratkartoffeln. Da die Lieben schon zwei Stunden daheim waren und sich die erste seelische Bewegung etwas gelegt hatte, habe ich gerne mitgegessen.
Ich freue mich sooooo.

Danke Gott, für Deine Zeiteinteilung, die für uns so wunderbar gepasst hat.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Nikolaus

Als ich heute um 6:00 Uhr vor die Tür trat, da stand da doch wahrhaftig eine Tüte vom Nikolaus. Er hatte mir ein Weckglas voll mit Berliner Brot gebracht.
Ach was ist das schön.
Die Schwester (und Pastorin) fährt schon ganz früh durch die Gemeinde und spielt Nikolaus. Und selbst zu mir findet sie hin, obwohl ich weit weg von den Gemeindegrenzen wohne. Toll.
Obwohl ich ihr wünschte, sie würde ein bisschen länger schlafen.
Ich war nur so früh auf, weil ich einen ganz frühen Behandlungstermin hatte.

Letzter Besuch

Gestern haben wir ihn zum letzten Mal in der Reha besucht, den Freund.
Morgen kommt er endlich heim, nach 8 Wochen Krankenhaus und 9 Wochen Reha. Nach 17 Wochen kommt er nach Hause. Notvolle Wochen, in denen um sein Leben gerungen wurde. Danach Wochen, in denen aus dem Skelett von Mann wieder ein beweglicher Mensch wurde. Gott hat ihn mit einem ungeheuren Willen und einem scharfen Geist beschenkt. Beide haben nicht gelitten. Das hat ihm sehr geholfen.
Doch nun ist er es leid. Und so haben wir gestern schon ganz viele Sachen ins Auto gepackt und mit nach Hause genommen. Morgen holen ihn die Freundin und Mogli (der Hund) ab.  Was wird das für eine Rückfahrt.
Sollte es gewaltigen Schneefall geben (wie vorher gesagt) und die Freundin nicht alleine fahren wollen, dann fahre ich mit. Sonst werde ich mich nur einstellen, wenn es daran geht, die Sachen in den zweiten Stock zu tragen. Das kann geschehen, wenn der Freund "angekommen" ist in seinem Heim. Der Augenblick gehört den beiden.
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Das Foto entstand gestern, nachdem wir Frauen eine Runde mit dem Hund gedreht hatten und der Freund mit seiner Therapeutin eine Runde im Außenbereich gedreht hatte.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Schööööön!

Heute Morgen sofort zu Praxisbeginn in der Zahnarztpraxis angerufen. Ich darf in zwei Stunden kommen, sagt die nette Rezeptionistin.
Wunderbar!!! Bin ich froh, denn morgen will ich nach Hilchenbach fahren, den Freund in der Reha besuchen und mit seiner Frau zusammen schon mal ganz viele Sachen einpacken. Am Freitag wird er entlassen, nach 9 Wochen Reha. Und er kommt zum ersten Mal in sein Zuhause, dass er am 21. August als Notfallpatient verlassen hat.
Tja, und dann sollte ich nachmittags um 17.00 Uhr wiederkommen, sagte die Ärztin, und entschuldigte sich, weil die Zahnlaborantin zur Beerdigung ihres Vaters sei, darum ginge es nicht schneller.
Um 14.00 Uhr ein Anruf, ich könne kommen, es sei alles fertig. Whow, bin ich gerannt.

Danke für so schnelle Behandlung. Danke für so gutes Timing.
Nun können wir morgen in Ruhe fahren und ich wieder strahlend lächeln.

Montag, 3. Dezember 2012

Etwas spät für Halloween

Da habe ich mir doch gerade "knacks" einen Schneidezahn von meiner Brücke abgebissen. Nun prangt da vorne statt des Zahnes schwarz-silbriges Metall. Meine ganze Schönheit ist dahin, wenn ich den Mund aufmache.
Alle meine Vorhaben, und das sind nicht wenige, müssen jetzt nach dem Termin ausgerichtet werden, wann meine Brücke repariert werden kann. Die muss ich dann nämlich einen Tag beim Zahnarzt lassen, kann dafür aber zeigen wie viel Gold ich vorne im Mund habe, schöne goldene Stümpfe.
Leider ist Halloween ja schon vorbei, da hätte ich mit meinem Aussehen glänzen können. Aber dieses Fest steht gar nicht in meinem privaten Kalender.

Erst habe ich mich geärgert. Dann geseufzt und mich gefragt, warum gerade jetzt.
Aber eigentlich passt so was nie. Und außerdem gibt es wirklich Schlimmeres.

Advent

Im Altarraum der Kirche steht ein dicker Adventskranz. Er ist nicht zu übersehen, da alle Blicke ihm zugewendet sind, wenn die Gemeindeglieder Richtung Altar gucken.
Die Krippe ist auch schon aufgestellt und wird noch "verfeinert". Allerdings liegt das Jesuskind noch nicht in der Futterkrippe.
Die Figuren und auch den Stall hat vor vielen Jahren ein Mann aus der Gemeinde selbst hergestellt.

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Brüder

Am Samstagabend nach dem Weihnachtsmarkt der guten Taten ging es ab nach Haiger zur Geburtstagsfeier einer engen Freundin der Familie. Das hieß auch: Familienzusammenführung.
Nicht nur für unsere Familie mit Nichten und Neffen, sondern auch mit den beiden Welpen-Brüdern, die ja nun getrennt sind. Silas ist im Pfarrhaus geblieben, Merlin nach Mainz zur Nichte und derem Verlobten gekommen.
Ob sie sich wieder erkannt haben, die beiden Brüder, das wissen wir nicht. Aber gespielt haben sie miteinander wie verrückt. Und trotz spitzer Zähne und Zubeißen auf beiden Seiten, verletzten sie sich nicht.

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Mal war der eine oben.

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Mal war der andere oben.

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Im Schnee, der erste für sie, ging es weiter.

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Die Besitzer hatten ihre helle Freude dran.
                                    

Weihnachtsmarkt der guten Taten

Immer am Samstag vor dem 1. Advent gibt es den Weihnachtsmarkt der guten Taten. Organisationen und Verbände haben sich zusammengetan um einen Weihnachtsmarkt samt Programm rund um die Kirche mitten in der Stadt zu organisieren. Der Erlös den Ganzen ist immer für einen guten Zweck, den die einzelnen Stände selbst bestimmen. Ich liebe diesen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt. Unser OFK (Obdachlosenfreundeskreis) macht auch mit, verkauft Trödel, Waffeln, Kaffee und sebstgemachte Marmelade (die eine Frau aus der Gemeinde stiftet).
In den letzten Jahren musste der Markt wegen Unwetters (Starkregen, Sturmböen) abgebrochen werden. So trauten sich dieses Jahr nicht alle wieder mit dabei zu sein.
Die OFK-Stände wurden gut besucht. Es hat sich gelohnt. Und unsere Obdis taten in Schickten Dienst.

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Mike, eines unserer OFK-Babys half kräftig mit. Er hatte sogar ein eigenes Mitarbeiterschild angesteckt.

Montag, 26. November 2012

Kleines großes Wunder

Osteoporose, die habe ich seit 6 Jahren.
Und nun nicht mehr!!!!
Ein Jahr habe ich mich gewehrt gegen die Bisphosphonate und bin dabei weiter in die Osteoporose hinein gerutscht.
Dann habe ich 5 Jahre brav das Zeugs geschluckt, pure Chemie mit scheußlichen Nebenwirkungen. Die ich nicht bekommen wollte und auch "Gott sei Dank" nicht bekommen habe.
Länger als 5 Jahre darf man das Zeug nicht nehmen, sagt der Arzt.
Vor zwei Wochen Blutentnahme zwecks Blutbild und vieler anderer Werte noch.
Heute Knochendichtemessung und Gespräch beim Arzt, wie es denn weiter geht. Er stellte mir vor zwei Monaten Spritzen in Aussicht. OK, hatte ich nichts gegen.
UND NUN!!!!!!
Ich bin raus aus der Osteoporose, sogar raus aus der Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose). Das Zeug, das normalerweise die Osteoporose nur aufhält, hat bei mir so angeschlagen, dass ich bis auf einen Wert im linken Oberschenkel, der ganz leicht in der Osteopenie ist, total raus aus den Osteoporosewerten bin.
Ich brauche nichts nehmen. Soll mich in zwei Jahren zur Knochendichtemessung wieder blicken lassen.
Bis dahin soll ich täglich Milch trinken (mache ich gerne) und viel Käse essen (mache ich noch lieber und habe es schon immer getan) und mich bewegen. Jawoll Herr Doktor, auch das mache ich.

Sicher wird mein Knochen wieder abbauen, weil ich wohl dazu neige.
Aber das Wunder ist erst einmal da. Bei mir ist nichts zum Stillstand gekommen. Im Gegenteil, es ist aufwärts gegangen mit der Knochendichte stetig aufwärts. Das ist wahrlich kein Stillstand.
Das ist einfach ein Grund zum Danken und Freuen.
Und das tue ich.

Sonntag, 25. November 2012

Ewigkeitssonntag

Heute war der Gottesdienst noch stärker besucht als sonst. Viele Menschen, die im vergangenen Jahr einen lieben Menschen verloren haben, kamen heute, weil sie wussten, heute wird der Heimgegangenen gedacht.
53 Menschen aus unserer Gemeinde hat Gott heimgerufen. Bei Vieren von ihnen waren wir persönlich als Familie betroffen.
53 Namen wurden vorgelesen und für jeden ein Teelicht angezündet und in die Kirchenfenster hinter dem Altar gestellt. Und an jeden einzelnen Heimgegangenen wurde noch einmal bewusst gedacht.

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Wie viel Leid, Not und Tränen. Wieviel Trost und Kraft von Gott. Alles gehört zusammen.

Dazu die Losung für den heutigen Tag:
            
Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen. Epheser 5,19

 
Und so haben wir auch das folgende Lied gesungen:
 Herr, wohin sonst
sollten wir gehen?
Wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch
kann und soviel geben wie du
du führst uns zum Leben zurück
nur du
nur du schenkst uns Lebensglück

Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied
an deinem Ohr darf ich sagen, was die Seele fühlt
an deiner Hand kann ich fallen, und du hälst mich fest
an deinem Tisch wird mein Hunger gestillt

Herr, wohin sonst
sollten wir gehen
wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch
kann uns so viel geben wie du
du führst uns zum Leben zurück
nur du
nur du schenkst uns Lebensglück
             
Und das Bonhoeffer-Lied: "Von guten Mächten wunderbar geborgen", das sangen wir auch.

Mancher hat die Lieder unter Tränen gesungen, mancher konnte nicht singen, mancher konnte laut oder leise mitsingen.

So manchen habe ich hinterher in den Arm nehmen können, trösten, oder auch miteinander weinen.
Es darf alles Platz haben in der Gemeinde, in unserer Gemeinde, unter dem Kreuz.

Einstein

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Freitag, 23. November 2012

Mal was anderes

Früher dürfte ich die Kinder "sitten", drei an der Zahl.

Nun durfte ich Hunde "sitten", denn die Nichte kriegt gleich auch einen mit. Ich stelle fest, ich eigne mich auch als Hundesitterin. (Hatte ja vor vielen Jahren selber lange Zeit einen Hund.)

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Die ersten 5 Stunden waren sie bei mir, die süßen Kleinen.


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Zuhören können sie schon.

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Müde von den vielen neuen Eindrücken.

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Jedem der Seine!


 
Die Nichte hat ihren Merlin mit nach Mainz genommen
Silas war gestern 2 1/2  Stunden bei mir, während die Pastorin im Krankenhaus Besuche machte. Sie wollte den Kleinen nicht so lange im Auto alleine lassen. Noch knabbert er alles an, selbst Elektrokabel. Noch kann ich ihn nicht aus den Augen lassen. Aber er lernt schnell. Und er tut der Pastorin gut.
Und Silas wird sicher ein guter Gemeindehund.

Der Neue

Darf ich vorstellen: Silas, der neue Begleiter der Pastorin.
8 Wochen ist er alt. Und die erste Predigt hat er auch schon gehört.

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Er ist ein süßer und zutraulicher kleiner Kel und lernt schnell.

Unser Einstein ist nicht vergessen. Er hat ein Grab im Pfarrhausgarten bekommen.

Mittwoch, 21. November 2012

Es ging nicht mehr

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Gestern Abend ist Einstein von seinem Leiden erlöst worden. Fast 15 Jahre war er bei uns, in der Familie der Schwester. Ihr immer ein treuer Begleiter. Fast 15 Jahre hat er alle ihre Predigten gehört und in sich aufgenommen.
Vor 6 Jahren hat der Tierarzt ihm noch ein halbes Jahr "gegeben". 6 Jahre sind uns noch geschenkt worden, bis seine Spondylosis ihm das Leben unerträglich machte.
Es war schwer, die Entscheidung zu treffen, ihn zu "erlösen".

Danke Du treuer Gefährte!

Freitag, 16. November 2012

Es geht aufwärts!

Am Mittwoch bin ich mal wieder mit der Freundin zusammen in der Reha gewesen, um Ihren Mann zu besuchen.
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Es geht aufwärts, im wahrsten Sinne des Satzes.

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Wenn man genau hinschaut, kann man die Karpfen rechts neben dem hellen Streifen sehen, wie sie nach den Brotbrocken schnappen.
Der Freund macht gute Fortschritte, kann am Rollator auch schon Steigungen bewältigen. Die Ärzte wollen noch eine weitere Verlängerung von 14 Tagen beantragen, damit er das Treppensteigen wieder schafft. Alleine gehen kann er auch schon, allerdings ist das nur mit therapeutischer Begleitung erlaubt.
Mit dem Rollator kann Horst sich gut bewegen. Wir waren Karfpen füttern im Park.

Es ist ein Wunder, dass Horst so weit ist. Wir können nur immer wieder danken. Am 21. August ist er mit einer Lungenentzündung (Nebenwirkung eines Medikaments) in lebensgefährlichem Zustand ins Krankenhaus gekommen. 4 Wochen Intensivstation, davon eine Woche im Koma. Insgesamt 8 Wochen im Krankenhaus.
Im Krankenwagen liegend in die Reha gebracht worden.
Wenn die Verlängerung genehmigt wird, dann kommt Horst am 07.12. heim.

Gott schenke, dass er dann die Treppenstufen zur 2. Etage bewältigen kann. Doch ich bin guter Hoffnung, dass Gott auch das schafft.

Sonntag, 11. November 2012

Immer noch ....

Meine Rosen blühen immer noch so schön. Und das am 11.11.12!
Unglaublich, hier der Beweis:

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Auch an den anderen Stöcken hängen noch vereinzelte Blüten und Knospen. Ich habe meine Freude dran und warte noch ein bisschen, bis ich die Terrasse und alle anderen Pflanzen darauf winterfest mache.

Mittwoch, 7. November 2012

111 Dinge

In unserer lokalen Tageszeitung gibt es seit einiger Zeit eine Artikelserie über
"111 Dinge, die man in Lüdenscheid einmal tun sollte" .
"111 Dinge, die man in Lüdenscheid getan haben muss", so lautet der Titel genau. (Spätere Anmerkung)

Zu unser aller Überraschung sahen wir, die Gemeinde und die Pastorin, plötzlich dort eine Aufforderung, doch unseren Gottesdienst mal zu besuchen. Den Schreiber kennen wir nicht. Keiner wusste, dass er da war.
Ich finde, er hat einen guten Artikel geschrieben. Genau so ist es.
Und wenn sich dadurch Menschen einladen lassen in den (einen) Gottesdienst, dann ist das gut.

Offensichtlich hat man sich nun entschlossen, alle diese Artikel ins Internet zu stellen. Wie schön.
Und in den nächsten Tagen kommt ein Buch heraus mit sämtlichen Artikeln.

Dann haben wir Lüdenscheider es schwarz auf weiß zu Hause, was wir in unserer Stadt einmal (oder öfter) tun sollten.

Samstag, 3. November 2012

Warten ....

... auf die Schwester.
Kommen wollte sie heute Nachmittag. Nur wann???
So warte ich seit dem frühen Nachmittag.
Und ich warte immer noch. (Inzwischen ist es 18.15 Uhr.)

Aus dem Haus getraut habe ich mich auch nicht. Will die kostbaren Minuten/Stunden mit meiner Schwester ja nicht versäumen.

Nachtrag: Gekommen ist sie um 19.30 Uhr und gerade, 20.05 Uhr wieder gegangen.

Tauschaktion

Der Neffe brachte die Brötchen mit für das Frühstück mit seiner Freundin bei mir. Ich stellte den Rest.
Abgezogen sind sie mit meiner Musikanlage, die die Freundin sehr gut gebrauchen konnte.
Ich bin los:
den Plattenspieler (muss mir bei Gelegenheit ein Einzelteil zulegen, habe noch viele Platten)
das Radio (höre kaum, kann aber über Digitalreceiver alles hören)
den CD-und Cassettenrekorder (höre kaum noch Cassetten, CDs kann ich über den geschenkten DVD-Player hören

Wir haben also einen Naturalientausch vollzogen.

Die Nichte zieht in eine eigene Wohnung (samt ihrem Verlobten). Und nun ist meine Wohnung um eine Stehlampe und den Thermomix ärmer. Dafür bekomme ich den Mixer des Verlobten.

Und ich freue mich, dass meine Sachen noch richtig gebraucht werden. Die Nichte hat schon "angedroht", wenn sie erst drin sind, in der eigenen Wohnung, bei mir noch mal so richtig nachzugucken, was sie gebrauchen kann.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein kleines großes Wunder

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Ein drei Tage altes kleines Wunder: der zweite Enkelsohn der Freundin. Was wird das für eine Freude sein, wenn sein Opa ihn mal "in echt" sehen kann. Noch ist der in der Reha und macht gute Fortschritte. Doch es ist noch ein langer Weg zur Normalität.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Café Faithbook

Heute Nachmittag gab es in der Gemeinde wieder das Café Faithbook (Netzverk zum Glauben und Leben teilen).
Thema: "Mit 17 hat man noch Träume - mit 57 auch"
Es war rappelvoll. Im Kurzinterview ein Gemeindemitglied, dass mit 57 von seiner Frau einen lang ersehnten Wunsch erfüllt bekam, einen Dudelsack.
Nun ist er 61 Jahre alt, hat lange geübt und stellte uns nach einem Kurzinterview, sein Instrument vor.
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Als ich heim kam, stand der Vollmond in voller Schönheit am Himmel.

Gnade der Begegnung

Meine allererste eigene Klasse hatte gestern Abend zu einem Klassentreffen eingeladen. Sie trafen sich auch nach dem Abschied vor 31 Jahren zum allerersten Mal. Ich war richtig aufgeregt. Es war ein wunderbarer Abend voller Überraschungen, voller Wiedererkennen, voller Staunen und Erzählen. Viele waren gekommen, nur ganz wenige fehlten, waren nicht erreicht worden oder konnten nicht.
Dankbar und bewegt bin ich um Mitternacht durch das kalte Lüdenscheid gezogen.
Mein Gang durch die Stadt:
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Knackig kalt und fast Vollmond

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Und der Mond stand über unserem Haus.

Freitag, 26. Oktober 2012

Gründerjahre

Die Kreuzkirche, Gemeinde unseres Vaters, hatte eingeladen, um anlässlich des 100-jährigen Geburtstag unseres Vaters an ihren "Gründer" zu erinnern. Es wurde eine wunderbare Dankesstunde.
Viele Menschen waren gekommen auch von weit her, selbst von Berlin. Interviews mit Zeitzeugen (ich machte den Anfang, meine Schwester den Schluss). Alte Tondokumente und Filmdokumente wurden abgespielt. Ich war platt. Es gibt demnächst eine CD, auf der viele Lieder zu hören sind, die Vater und ich im Duett gesungen haben.
Die Fabrikenmission stand wieder auf. Einer der alten Recken, der damals als junger Bursche mit dabei war, spielte mit bei den Posaunen, die das Ganze umrahmten. Wir sangen die alten Lieder: "Ich bin durch die Welt gegangen", "Solang mein Jesus lebt", "Welch ein Freund ist unser Jesus", aber auch "Sonne der Gerechtigkeit".
Und es geht weiter in dieser Gemeinde. Die alte Kreuzkirche, heute ein Gemeindehaus, wird abgerissen, ist zu klein und zu marode. Neben die neue Kreuzkirche, die mein Vater noch hat bauen lassen, weil die alte zu klein wurde, wird ein großes neues Gemeindehaus gebaut.
Nicht alle Gemeinden leiden an Schrumpfung.
Unser Vater freut sich sicher aus dem Himmel heraus über diese Entwicklung.
Und ich bin dankbar für diesen wunderbaren und bewegenden Erntedankfest-Abend.

Montag, 22. Oktober 2012

Hilfe aus der Gemeinde!

Ein junger Mann aus unserer Gemeinde hat mir an seinem ersten Urlaubstag wunderbar die Hecke und die Koniferen beschnitten. Ich schaffe das nicht mehr alleine. Und der Mann meiner Freundin, der mir in den letzten Jahren geholfen hat, lernt zurzeit in der Reha erst einmal wieder das Laufen. Sein Ziel ist es, bald wieder meine Hecke zu schneiden.
Und so sah das Ganze heute aus:

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Später brauchte er eine Leiter.

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Das ist erst die Hälfte der Hecke. Nach links geht es mindestens noch einmal so lang weiter.


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Und die Nachbarn schauen stumm an der ganzen Hecke rum. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Allerdings ist die Frau schwer krank, kann nicht mehr gehen. Da ist so ein Heckenschnitt schon ein Abenteuer.
Aber sicherheitshalber habe ich die beiden Lieben doch durch das Fenster im ersten Stock geknipst.





 
Wie froh bin ich, dass dieser Teil der Gartenarbeit geschafft ist. Alles andere kann ich in Ruhe nach und nach machen. Und falls es wirklich den großen Temperatursturz am Wochenende gibt und der Winter Einzug hält, dann ist das auch nicht so schlimm. Den Rest werde ich schon irgendwie schaffen.