Montag, 27. August 2012

Hoffen und Bangen

Die Freundin hat heute Geburtstag. Der Ehemann liegt, ins Koma versetzt, auf der Intensivstation. Ein ganz klein wenig hat sich seine Lage stabilisiert, ist aber immer noch kritisch.
Wir danken für jeden kleinen Schritt. Für die Fürsorge der Ärtzte und Schwestern. Für Gottes Segensüberraschungen im Alltag, wo wir sein Eingreifen bis ins kleinste Detail erleben.
Heute werden wieder alle Kinder da sein. Schön zu erleben, wie sie ihre Mutter umgeben und umsorgen. Das ist ein großes Geschenk.
Wir werden den Geburtstag "feiern". Still, aber doch wirklich feiern.
Und wir legen den Ehemann und Vater in Gottes Hände.
Die Losung von heute:

Danket dem Herrn aller Herren, der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich. Psalm 136,3.4

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts. Jakobus 1,17

 

Mittwoch, 22. August 2012

Halleluja!

So schrieb meine eine Freundin gerade in der SMS. Die kleine Enkelin ist "über den Berg". Die Süße ist neun Monate alt und war mit 40,4 Grad Fieber ins Krankenhaus gekommen, da das Fieber trotz der Medikamente nicht sinken wollte.
"Immer am Danken bleiben" - schlechtes Deutsch - aber trotzdem der Titel eines Buches von meinem Vater.

Zwischendurch

"Es ist doch echt was los im Moment ...." so schreibt die Schwester voller Not per SMS.

Die Nachrichten und Ereignisse der letzten Tage bewegen und treiben vermehrt ins Gebet.
Eine enge Mitarbeiterin hat Metastasen.
Beim Mann einer anderen Mitarbeiterin hat der Arzt Krebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt.
Die Schwiegermutter der Schwester seit einer Woche nach Schlaganfall im Krankenhaus. Prognose der Ärzte: schwerer Pflegefall.
Der gute Freund der Familie ist heimgegangen. Er hatte ASL (Nervenlähmung). Heute beerdigt ihn die Schwester.
Gestern ist der Mann meiner Freundin mit Blaulicht ins Krankenhaus gekommen. Wir saßen gestern Abend 3 Stunden in der Notaufnahme. "Gott sei Dank" ist er etwas stabilisiert.
Das Enkelkind der anderen Freundin ist mit mehr als 40 Fieber heute ins Krankenhaus gekommen. Die Nachricht mit Bitte um Gebet kam vorhin per SMS.
Im Pfarrhaus ist der dritte Wasserrohrbruch in diesem Jahr. Beim ersten dauerten die Sanierungsarbeiten drei Monate.
Einer der OFK-ler, der den Bulli fahren darf, hat nach einem Unfall damit Fahrerflucht begangen. Kein Personenschaden, aber die Polizei ermittelt.

Neben der vielen direkten Not im Moment sind da noch so viele Freunde, Bekannte und Gemeindeglieder für die wir beten, die wir begleiten. Im Augenblick will es einen niederdrücken. Und doch spüre ich, spüren wir die durchtragende Liebe und die Kraftzulagen unseren Herrn und Heilandes.
Ohne diesen Halt würde ich verrückt.

Dienstag, 14. August 2012

Mit dem Jeep durch Korsika

Wir haben uns eine Tagestour mit dem Jeep über die Insel gegönnt. Leider konnte ich unterwegs nicht knipsen, saß eingekeilt in der Mitte. Dadurch wurde ich auch von beiden Seiten gehalten und bekam auch keine Dornen und Zweige ins Gesicht. Fotos von der Freundin, die vorne saß, kommen noch. Die ist in der Zwischenzeit Oma geworden und hat erst einmal das zu "verkraften". Wir wurden gut durchgeschüttelt und hatten unseren Spaß. Es war wunderschön.
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 Unser Jeep, schon betagt und abenteuerlich zu starten, denn es gab keinen Schlüssel mehr. Aber er fuhr uns sicher durch alles Gestrüpp und unser Fahrer und Führer hatte seinen Spaß daran (und an uns).
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Ein kleiner Aufstieg zu einem verlassenen Haus, in dem jemand einen Renovierungsversuch unternommen hatte.

Sogar eine Solaranlage war angelegt worden.

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Fledermäuse flogen uns entgegen als wir die Fenster öffneten.
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Im Fangotal gab es herrliche Badestellen und wir sind dem Bachlauf gefolgt.

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Die alten Korkeichen faszinierten mich.

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Aus der Rinde wird heute nur noch selten Kork hergestellt. Doch gibt es auf Korsika noch vereinzelt Betriebe, die Kork verarbeiten.

Montag, 13. August 2012

Wir werden saniert!!!

ImageSo sieht es zurzeit vor unserer Haustür aus. Die Straße ist zur Einbahnstraße geworden und die Autos müssen Slalom fahren, um um alle Kanaldeckel heile herumzukommen.

ImageTagsüber haben wir heftigen Lärm und jede Menge Staub. Dann zu fotografieren, das getraue ich mich nicht. Möchte die Arbeiter nicht verärgern oder verunsichern. Sie müssen sich schon genug anhören. Dabei tun sie uns ja was Gutes.

ImageDemnächst sieht dann unsere Straße so schön aus, wie ein Teil meines Vorgartens zurzeit.



Freitag, 10. August 2012

Rückmeldung

Seit 06.08.abends bin ich nun schon wieder zurück. Doch ich bin so voller Eindrücke, die ich noch bewältigen und sortieren muss.
Korsika war mit Dienst (der Schwester und ein bisschen von mir) und Urlaub wunderbar. Viele Begegnungen, viele Eindrücke.
Nach der Rückkehr drei Tage später Bad Blankenburg, die Allianzkonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz. Eine gesegnete Zeit voller Eindrücke, voller Begegnungen mit alten und neuen Menschen, mit Internet-Bekanntschaften (Facebook und Blog). Und voller Erinnerungen.
Zu Hause ging und geht es mit vollen Segeln weiter.
Ich merke, ich brauche Zeit, damit alles Erlebte in mir an die richtige Stelle rückt.