Mit Spannung erwartet
hatte ich den Film „Der Astronaut – Projekt Hail Mary“ An dem Titel unschwer zu erkennen, spielt die Geschichte im Weltraum. Zumindest zum Teil im Weltraum. In der Geschichte befindet sich ein Astronaut auf einer interstellare Weltraumreise um die Verdunklung der Sonne zu verhindern, damit das Leben auf der Erde zu retten. Gut, das ist ein immer wiederkehrender Plot – ein Mensch rettet die Erde. Aber etwas mehr, als den einfachen Plot hat der Film dann doch zu bieten.
Mein Intresse galt vor der Verfilmung d.o.g. Films, der Film: „Der Marsianer – Rettet Mark Wetney“. Die Geschichte des Films spielte sich auf dem Mars ab. Die Hauptrolle war Matt Damon auf dem Leib geschrieben und ich hatte mir die spannende Unterhaltung mit einem Augenzwinkern gleich mehrfach gegönnt. Das dazugehörige Buch gönnte ich mir dann trotzdem noch als E-Book.

Und jetzt kommt´s. Beide Filme wurden nach den Büchern des selben Buchautors „Andy Weir“ gedreht. Es ist schon gut 2 Jahre her, als ich über eine kurze Nachricht im Videotext erfuhr, dass die bekannte deutsche Schauspielerin Sandra Hüller einen Vertrag für die Verfilmung „Der Astronaut – Projekt Hail Mary“ nach der Buchvorlage von Andy Weir unterschrieben hatte. Damit war mein Intersse geweckt. Sie würde mit Ryan Gosling die Hauptrolle übernehmen, und das für mich ein Volltreffer. Ryan Gossling, einer meiner Lieblingsschauspieler. Er kann nahezu alles spielen, vom Liebhaber bis zum Action-Helden.
Wer sich nicht scheut, bei Büchern, wie bei Andy Weir , sich auch durch Themen wie Astrophysik und Molukularbiologie zu arbeiten, erfährt beste Unterhaltung. Den „Marsianer hatte ich ja schon gelesen und mehrfach gesehen und ich kannte den Stil des Buchautoren damit ganz gut. Er versteht es, seine Leser auch mit dem Herzen an die Protagonisten zu binden und das macht für mich einer seiner Stärken aus. Er verlagert geschickt die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Weltall. Mit dem „Astronauten – Projekt Hail Mary“ gelang es ihm auch perfekt.
Zu Beginn des Buches bzw. des Filmes „Der Atronaut – …“ irrte ich wie der Protagonist erst mal durch die Geschichte, ohne zu wissen, was los ist. Man war mit dem Protagonisten – Dr. Grace – ganz allein im Raumschiff und in der außergalatischen Welt unterwegs. Man wusste wie der Protagonist nicht wieso, warum, weshalb. Die immer wiederkehrenden Rückblenden weihten den Leser bzw. Zuschauer Peú a Peú in den wahren Grund seiner einsamen Reise ein. Und, er bekam Gesellschaft. Ein Allien-raumschifft tauchte auf und gesellte sich samt Raumschiff an seine Seite. Und damit begann eine herzliche Freundschaft von zwei Astronauten von unterschiedlichen Galaxien, die die selbe Mission hatten. Was ist im Weltraum los? Warum eerlöschen die Sonnen in den beiden Galaxieen?
Der „Alien“, der das Aussehen einer steinernden Spinne hatte, den der Atronaut „Rocky“ nennt, bekam von Buchautor ein äußerst sympathisches Wesen verpasst. Den hätte ich gern mit nach Hause nehmen wollen. Ich möchte jetzt nicht spoilern, aber mir kamen beim Lesen schon einige mal die Tränen und im Kino erging es mir gestern ebenso. Man nahm als Zuschauer nicht an nervenaufreibenden Kämpfen teil, sondern erlebte die zunehmende Verbundenheit zweier Wesen, die trotz der unterschiedlichen Lebensweise noch existieren konnten und gemeinsam alle Probleme lösten, die unmittelbar bevorstehende Katastrophe zu verhindern.
Das war für den Zuschauer eine Reise der besonderen Art.
2 Stunden und 38 Minuten eine interstallere Reise durch den Weltraum wurde für mich auch als Zuschauer eine Reise in die Kinowelt, die sich für mich gelohnt hat. Abweichungen zur Buchvorlage gab es keine. Ich werde mit den Film mit Sicherheit noch ein zweites mal im Kino ansehen.
Sandra Hüller, die die Rolle der Chefin „Projekt – Hail Mary“ übernahm, hatte wieder ein Meisterstück ihrer schauspielerischen Fähigkeiten abgeliefert. Sie machte aus jeder Szene, in der sie auftrat, ein brilliantes Bild.





















































